AT15521B - Verfahren zur Herstellung eines Speisepulvers. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Speisepulvers.

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sodium
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
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 bikarbonat mit etwa 4-5 Gewichtsteilen salzsäure versetzt, und zwar derart, dass man letztere tropfenweise unter ständigem   Umrühren   der   Masse beigibt. Es bildet. sich hiebei   unter Freiwerden von geringen Mengen Kohlensäure und Wasser Chlornatrium, welches sich bei 
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   Natriumbikarbonats vorteilt,   und zwar viel gleichmässiger, als dies etwa durch Beimengen äquivalenter Mengen von Kochsalz in   ru) vorform   der Fall wäre. Übrigens scheint dieses, durch Zersetzung von Natriumbikarbonat durch chemisch reine Salzsäure dargestellte Chlor- 
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Als ein Analogon dieser Erscheinung möge die Anwendung der   Salicylsänre für     pharmazeutische   Zwecke angeführt werden. 



   Es ist bekannt, dass die aus einer wässerigen Lösung von salizylsaurem Natrium 
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 als bei Verwendung des wenn auch   medizinalreinen   käuflichen Präparates. 



   Die nach dem vorerwähnten Vorgange hergestellte Basis (Natriumbikarbonat und Chlornatrium) besitzt nebst dem Vorteile, den ein   Chlornatriumgehalt überhaupt   bietet, 
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 erteilt das   Chlornatrium   dem Präparate einen zusagenderen Geschmack. Wegen dieses verhältnismässig geringen Chlornatriumgehaltes hat aber das Speisepulver durchaus nichts gemein z. B. mit dem durch das engl. Patent Nr. 20070 ex 1892 bekannten Präparate 
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 Alkalien.

   Dem Vorhandensein eines Überschusses an Natriumbikarbonat wird ferner durch den Zusatz des   Ammonzitrates   zur Basis vorgebeugt,   indem   bei   gleichzeitigem   Wassergenuss dieses Salz auf den Rest von   Natriumbikarbonat   einwirkt und dieses unter Freiwerden von Kohlensäure zersetzt, welch letztere die   bekannten günstigen Wirkungen   auf die 
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   Siiurespuren   im Mageninhalte und auf dem weiteren Verdauungswege angenommen werden. Unterstützend hiefür wirkt auch eine geringe Beigabe von etwa   4/o   saurem Kaliumtartrat zum Präparate.

   Die Eigenschaft des Präparates, appetiterregend zu wirken, kann ausserdem noch durch Beimischung kleiner Mengen der weingeistigen Auszüge von Erythraea centaurium, Artemisia Absinthium oder Acorus Calamus erhöht werden. Gegenüber der Verwendung von reinem Natriumbikarbonate als Speisepulver hat demnach das nach dem vorbeschriebenen Verfahren hergestellte Präparat wesentliche Vorteile. Es unterscheidet sich aber auch im Prinzipe sowohl wie auch in Bezug auf die Komposition seiner Bestandteile wesentlich von anderen als Spoisepulvor bezeichneten und in diversen pharmazeutischen Werken angeführten Präparaten, wie z. B. von dem   in #Real-Enzyklopädie   der gesamten Pharmazie"von Dr. Geissler und Dr. Möller, Wien 1888, IV. B. beschriebenen Goelis'schen Kinder-resp.

   Speisepulver, dann dem in Hager's"Handbuch der pharmaz.   Praxis"angegebenen   Pulvis halodiaeteticus und auch von dem in dem   in Borsch chomisch-tochn. Lexikon", Wien   1804 beschriebenen Speisepulver. Es kann daher behauptet worden, dass eine Analogie mit diesen Präparaten weder in Bezug auf Komposition und Herstellungsverfahren, noch in Bezug auf Wirkungsweise im menschlichen Organismus vorwaltet.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Speisepulvers aus Natriumbikarbonat, Ammoniumkarbonat, Kaliumtartrat, Krebsaugenpulver und Natriumsulfat mit einem evontuellen Zusatz von Pepsin, dadurch gekennzeichnet, dass man das Natriumbikarbonat durch tropfenweise Zusetzen von geringen Mengen chemisch reiner Salzsäure in ein Gemisch von Natriumbikarbonat und Chlornatrium umwandelt, welchem Gemische nebst den sonst genannton Salzen noch Ammonzitrat beigegeben wird.
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