CH294891A - Verfahren zur Herstellung von Nährsalzpräparaten. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Nährsalzpräparaten.

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CH294891A
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citric acid
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sodium hydroxide
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Hilppa Pirhonen
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Hilppa Pirhonen
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    • A61K33/00Medicinal preparations containing inorganic active ingredients
    • A61K33/24Heavy metals; Compounds thereof
    • A61K33/32Manganese; Compounds thereof
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L27/00Spices; Flavouring agents or condiments; Artificial sweetening agents; Table salts; Dietetic salt substitutes; Preparation or treatment thereof
    • A23L27/40Table salts; Dietetic salt substitutes

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von NÏhrsalzprÏparaten.



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von peroral zu verabreichenden NÏhrsalzprÏparaten. welche im menschlichen Blut normalerweise enthaltene Metallionen enthalten.



     Bekanntlieh    werden dem Blut aus der Nahrung durci Stoffwechsel gewisse Säuren und Basen zugeführt, die die Grundstoffe für die   Blutsalze    bilden. Das Verhältnis zwisehen den   blutsalzbildenden    Säuren und Basen, das die Grundvoraussetzung für die Gesundheit ist, kann z.   B.    dadurch gestört werden, dass die Nahrung nicht richtig zusammengesetzt ist, sondern entweder zu   viel Säure oder xu    viel   basisehe    Substanzen enthält. Der Korper kann zwar bis zu einem gewissen Grad sowohl einen   Säureüberschuss    wie einen basischen ¯berschu¯   ausseheiden    ; dies bedeutet   jedoeh    einen Nachteil, da die Nahrung weniger vollständig ausgenutzt wird.

   Sobald die Grenze für das eigene   Reguliervermögen    des   Irör-    pers überschritten ist, entsteht ein Überschuss an SÏure oder an Basen im Blut, und dadurch treten   Stoffwechselstorungen auf,    die sich schliesslich in Form von mehr oder weniger schweren Krankheiten Ïu¯ern k¯nnen.



   Naeh dem Verialiren gemäss der Erfindung gelingt es, NÏhrsalzprÏparate herzustellen, die dem   Körper solche Metallkomponen-    ten zuzuführen vermögen, an denen es ihm mangelt, um das Entstehen solcher   Krank-    heiten zu verhindern bzw. sie zu heilen, und welche ausserdem gleichzeitig Säuremangel im Magen zu beheben und SÏure berschu¯ zu neutralisieren vermögen.

   Das Verfahren gemϯ der Erfindung ist dadurch   gekennzeich-    net, dass man wasserlösliche Salze von im menschlichen Blut normalerweise enthaltenen Metallen mit so viel ZitronensÏure und Na  triumhydroxyd    in wässriger Lösung vermischt, dass sich eine schwach saure Lösung bildet, in der   die Metallkomponenten    in etwa dem gleichen gegenseitigen Verhältnis wie im Blut in Form von komplexen, vom   Verdauungs-    apparat resorbierbaren Salzen enthalten sind.



   Als Metallsalze sind besonders die Chlo  ride geeignet. Zweckmässig verwendet    man die Chloride von Kalium, Kalzium, Magne  sium,    Eisen und Mangan. Die Zitronensäure wird der Reaktionslösung am besten in   soleher    Menge zugeführt, dass die erhaltene L¯sung einen   pg-Wert von etwa    3, 5 aufweist. Die Nährsalzlösung kann in der Weise hergestellt werden, da¯ man eine Zitronensäurelösung erst mit einer   Natrmmhydroxydiösung    reagieren lϯt, worauf man die erhaltene   Reak-    tionslösung mit einer   WasserlösungderSalze    zur Reaktion bringt. Es ist von Vorteil, wenn kein Kochsalz oder nur eine geringe Menge zugegen ist.



   Eine in dieser Weise hergestellte NÏhrsalzlösung ist auch in unverd nntem Zustand den Schleimhäuten in der Regel nicht schÏdlich.



  Die in der L¯sung enthaltenen Metallsalze werden vom Darmkanal ins Blut aufgesaugt und von dort naeh den Zellen weitergeleitet, in erster Linie naeh den Dr senzellen, als deren   Baustoffsievorallembestimmtsind.   



   Im Dünndarm wird die Nährsalzlösung in eine schwach alkalische Losung umgewandelt, die vom Blut aufgenommen wird.



   Selbst wenn die Nährsalzpräparate besonders   reiehlieh    angewandt werden, verursachen sie, wie gefunden wurde, keine   Komplikatio-    nen, da die Stoffe, deren der Körper nicht bedarf, sich nicht ansammeln, sondern mit dem Harn abgehen, ohne die Leber oder die Nieren zu belasten.



   Die in der   beschriebenenWeise    hergestell  ten Nährsalzlösungen können    als solche eingenommen werden oder   zweeks      Geschmaeksver-    besserung beispielsweise mit Saft, Tee, Zitro  nenlimonade,    Selterswasser oder dergleichen verdünnt werden. Sie können aueh   eingedun-    stet und in Tablettenform überführt werden.



  Die Tabletten können bei der Anwendung in einer der genannten, den Geschmack verbessernden Flüssigkeiten aufgelöst werden. In   Tablet. tenform hält sich    das Produkt   unbe-    grenzt lange. In andern Fällen, das heisst, wenn die Lösung nicht   eingedunstet    wird, sondern als   solehe    während längerer Zeit aufbewahrt werden soll, wird zweckmässig ein konservierender Stoff, z. B. Salizylsäure, zugesetzt.



   Beisptel :
Je für sich werden   350      g Zitronensäure in    etwa 700 g Wasser, 125 g   Natriumhydroxyd    (NaOH) in etwa   200    g Wasser und   8    g Ka  liumchlorid    (KCl), 10 g   Kalziumchlorid    (CaCl2), 0, 5 g Eisenchlorid   (FeClg),    5 g Magnesiumchlorid (MgCl2) und 0,25 g Manganchlorid (MnCl2) zusammen in etwa 100 g Wasser aufgelöst. Darauf wird die Zitronensäurelösung mit der Natriumhydroxydlösung gemischt und schliesslich die hierbei entstehende Reaktionslösung mit der Lösung der fünf Salze gemischt.

   Die erhaltene schwach saure Lösung, enthaltend insgesamt 1 Liter Wasser, wird bei der Anwendung mit Wasser oder Saft, Tee, Zitronenlimonade, Selterswasser oder dergleichen in einein Verhältnis von etwa 1   Teelöffel    Salzlösung auf ein Glas Wasser verd nnt.



   Die in dieser Weise hergestellte Salzlösung ist derart haltbar, dass sie bei Herstellung von je einem   I. iter und Verbraueh von zwei    bis drei   Teelöffeln    täglieh in einer mit einem gewohnliehen Pfropfen verschlossenen Flasehe ohne zu verderben aufbewahrt werden kann.



  Bei Herstellung in grösseren Mengen ist es dagegen zweckmässig, entweder der   hergestell-    ten Lösung etwa   2 g Salizylsäure    pro Liter zuzusetzen oder die Lösung   zu einem Trocken-    produit   einzudunsten,    das zweckmässig in Tablettenform gebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von peroral zu verabreichenden Nährsalzpräparaten, die im mensehliehen Blut normalerweise vorhan- dene Metallionen enthalten, dadurch gekenn- zeiehnet, dass man wasserlösliche Salze mehrerer solcher Metalle mit so viel Zitronensäure und Natriumhydroxyd in wässriger Lösung vermischt, dass sich eine schwach saure Lösung bildet, in der die Aletallkomponenten in etwa dem gleichen gegenseitigen Verhältnis wie im Blut in Form von komplexen, vom Verdauungsapparat resorbierbaren Salzen enthalten sind.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als wasserlös- liche Salze die Chloride anwendet.
    2. Verfahren nach Patentansprucli, dadurch gekennzeiehnet, dass man die Chloride von Kalium, Kalzium. Magnesium, Eisen und Mangan anwendet.
    3 Verfahren nach Patentanspruch, da dureh gekennzeichnet, dass die Zitronensäure in einersolchenMengezugeführtwird.dass die erhaltene Lösung einen pH-Wert von wenig- stens angenähert 3 aufweist.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zuerst eine Zitronensäurelösung mit einer Natrum- hydroxydlösung vermischt und darauf die erhaltene Reaktionslösung mit einer L¯sung der genannten Salze reagieren lϯt.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, da dureh gekennzeichnet, dass man einerseits etwa 350 g Zitronensäure, anderseits etwa 125,, Natriumhydroxyd (NaOH), und schlie¯lich miteinander etwa 8 g Kaliumchlorid (KCl), etwa 10 g Kalziumchlorid (CaCl2), etwa 0, 5 g Eisenchlorid (F'eCl3), etwa g Alagnesium- chlorid (MgCl2) und Manganchlorid (MnCl2) in Wasser l¯st, wobei man insgesamt 1 Liter Wasser verwendet, und da¯ man diese drei Losungen miteinander vermischt.
CH294891D 1949-06-30 1950-06-27 Verfahren zur Herstellung von Nährsalzpräparaten. CH294891A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0334177A3 (en) * 1988-03-22 1990-05-30 Verla-Pharm Arzneimittelfabrik Apotheker H.J. Von Ehrlich Gmbh & Co. Kg Pharmaceutical product for oral administration, particularly for the iron and magnesium substitution therapy

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FI834309L (fi) * 1983-11-24 1985-05-25 Pharmaconsult Oy Saltblandning.

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NO81522C (no) 1953-03-23

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