AT49905B - Verfahren zur Darstellung von besonders stark emanierendem Radiumsulfat und dessen Verarbeitung für pharmazeutische Präparate im allgemeinen, für Badezusätze insbesondere. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von besonders stark emanierendem Radiumsulfat und dessen Verarbeitung für pharmazeutische Präparate im allgemeinen, für Badezusätze insbesondere.

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AT49905B
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   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet die Erkenntnis,   dass das waBscrunlöslichc   Radiumsulfat einen sehr beträchtlichen Teil der theoretisch zu erwartenden Menge an Emanation   abgibt, wenn man dasselbe aus konzentrierten Lösungen in der Kälte mit konzentrierter Schwefelsäure fällt, wobei es als ausserordentlich feiner, durch Filterpaiper kaum zu trennender Nieder-   schlag erhalten wird. Die Aktivierung der verschiedenen Präparate, welche dadurch eine unbegrenzt haltbare, gleichmässige Radioaktivität erlangen, geschieht dadurch, dass dieselben mit Radiumsulfat in obenerwähnter Form, am besten in wässeriger Suspension in je   nach der gewünschten   Stärke verschiedenen Mengen versetzt und in luftdicht verschlossener Verpackung 1-2 Monate bis zur Erreichung der Maximalaktivität, gelagert werden. 



   Die Verwendung des auf solche Art hergestellten Sulfats bedeutet nach dreierlei Richtung einen wesentlichen technischen Fortschritt. 1. Wird dieses Sulfat durch die spätere Mischung mit anderen schwefelsäurehältigen Substanzen in seiner Emanationsfähigkeit nicht beeinträchtigt ;   2. wird   dadurch die Erzeugung einer   stets gleichmässigen,   genau dosierbaren Radioaktivität in den damit dargestellten Präparaten ermöglicht und 3. kann dieses Sulfat bereits in den allerersten Stadien der   Radiumfabrikation   gewonnen werden, wodurch die Gestehungskosten sehr wesentlich herabgemindert werden. 



   Zur Darstellung solchen Radiumsulfates geht man folgendermassen vor :
Zirka 100 kg   Pechblendert1ckstiinde   werden mit zirka 180 kg konzentrierter alkalischer Lauge, z. B. Natronlauge, zirka 8 Stunden gekocht, abfiltriert, der Rückstand zirka 6 Stunden mit 
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 gründlich mit destilliertem Wasser gewaschen. Man löst in zirka 200 kg   verdiinnter     schwefe !   säurefreier Salzsäure und filtriert ab. Das Filtrat wird auf zirka 30-40 kg eingedampft, erkalten gelassen und unter   Eiskühlung   und stetem Rühren nach und nach zirka 1 kg konzentrierter   Schwefelsäure   zugesetzt. Man giesst dann zirka 100 l kaltes Wasser hinzu und lässt zirka 1-2 Tage absitzen.

   Den grössten Teil der Flüssigkeit entfernt man durch Dekantieren und ersetzt ihn noch 
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 welche hauptsächlich aus den Sulfaten der Erdalkalien und des Radiums besteht. Es ist selbst-   verständlich,   dass man an die angegebenen   Verhältniszanlen   nicht gebunden ist. Dadurch ist das besonders emanationsfähige Radiumsulfat gewonnen, welches für die verschiedensten Industriezwecke verwendet werden kann. 



   Zur Gewinnung von Badezusätzen dienen folgende Beispiele :
1. Je 2   g dieser Suspension   werden z. B. mit 100 g Fichtennadelextrakt oder mit 5 kg Mutter- 
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 reinem Wasser vermischt und in gut verschlossenen Flaschen stehen gelassen. 



   2. Je 2 g obiger Suspension werden mit Kochsalz und Soda oder mit Jodsalz   oder mit Eisen-   
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 gefässen stehen gelassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren der Darstellung von besonders stark emanierendem   Radiumsulfat aus Uran-   
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   Schwefelsäure m   der Kälte fällt.

Claims (1)

  1. 2. Radiumhältige Badezusätze, dadurch gekennzeichnet, dass man nach Anspruch 1 hergestelltes Radiumsulfat oder Radiumsalzlösung mit an sich bekannten Badezusätzen jeder Art EMI2.6
AT49905D 1908-05-05 1908-05-05 Verfahren zur Darstellung von besonders stark emanierendem Radiumsulfat und dessen Verarbeitung für pharmazeutische Präparate im allgemeinen, für Badezusätze insbesondere. AT49905B (de)

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