AT155043B - Fahrvorrichtung. - Google Patents

Fahrvorrichtung.

Info

Publication number
AT155043B
AT155043B AT155043DA AT155043B AT 155043 B AT155043 B AT 155043B AT 155043D A AT155043D A AT 155043DA AT 155043 B AT155043 B AT 155043B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
propeller
control
blades
linkage
motor
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Sternath
Original Assignee
Fritz Sternath
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fritz Sternath filed Critical Fritz Sternath
Application granted granted Critical
Publication of AT155043B publication Critical patent/AT155043B/de

Links

Landscapes

  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Fahrvorrichtung.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine Fahrvorrichtung, die eine rasche Veränderung der Ortslage der sie benutzenden Personen ermöglicht und bei der der menschliche Körper zur Übertragung der den Antrieb besorgenden Kräfte herangezogen wird, so dass die bei den bekannten Fahrzeugarten erforderlichen Verbindungskonstruktionen entfallen, wodurch das Fahrgerät wesentlich verbilligt wird. Das Wesen der Erfindung ist dabei darin gelegen, dass an dem Fahrer eine ein leicht gleitendes Fortbewegen auf der Fahrbahn ermöglichende   Abstützeinrichtung   und ein steuerbarer Propellerantrieb lösbar befestigt sind. 



   Die Abstützeinrichtung besteht zweckmässigerweise aus   rollschuhartig   ausgebildeten Fahrgestellen, welche Ausbildung sich als besonders kompendiös, also leicht mitnehmbar und leicht unterbringbar, erweist. 



   Die Anbringung von mototriseh betätigten Propellerantrieben am menschlichen Körper wurde bereits für Zwecke des Fliegens in der Weise vorgeschlagen, dass ausserdem Trag-und Steuerflächen an dem menschlichen Körper befestigt sind. 



   Von solchen Anordnungen unterscheidet sich die Erfindung dadurch, dass durch die gleichzeitige Anordnung des Propellerantriebes und der eine leichte Fortbewegung zulassenden   Abstützvorrichtung,   des Körpers auf der Fahrbahn eine rasehe Fahrt mit einfachsten Mitteln gesichert ist. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die erfindungsgemässe Vorrichtung mit rollschuhartig ausgebildeter Abstützeinrichtung, angeordnet am Körper der sie benutzenden Person, während Fig. 2 die zwecks Regelung der Fahrgeschwindigkeit und Fahrtrichtung vorgesehene Konstruktion für die Verdrehung der Propellerflügel in vergrössertem Massstabe darstellt. 



   1 ist der am menschlichen Körper befestigbare Propellerantrieb, 2 ist der als rollschuhartige Fahrgestelle ausgebildete, das Körpergewicht aufnehmende und eine Fortbewegung des Körpers zulassende   Abstützeinriehtung.   Der Propellerantrieb besteht aus einem am Rücken des Körpers tornisterartig aufschnallbaren Motor 3 mit Propellerwelle 4 und Propeller 5. Die Flügel des Propellers 5 sind um ihre   Längsrichtung   verdrehbar, um eine Änderung der Ganghöhe der Propellerschraubung und damit eine Änderung sowohl der Fahrgeschwindigkeit als auch der Fahrrichtung zu ermöglichen. 



  Zu diesem Zwecke sind an der Propellerwelle 4 befestigte Zapfen 6 vorgesehen, auf welche die Propellerflügel mittels Kugellager 7,7'drehbar aufgesteckt sind. An den Zapfen 6 angeordnete Schultern 6' sichern im Vereine mit den gegen die Propellerwelle 4 zu gelegenen Kugellagern 7'die Propellerflügel gegen die Wirkung der bei der Propellerrotation auftretenden Fliehkraft. Für die Vollführung der Flügelverdrehung sind die um ihre   Längsrichtung   verdrehbaren Propellerflügel mit Zahnkränzen 9 versehen, in die auf der Propellerwelle 4 verschiebbar angeordnete Zahnstangen 10 eingreifen. Die Zahnstangen 10 sind dabei an einer auf der Propellerwelle   4 längsverschiebbaren, jedoch   mit derselben zweckmässig durch eine Feder-und Nutverbindung 11 auf Drehung gekuppelten Steuerscheibe 12 befestigt.

   Die Steuerscheibe 12 weist eine in ihren Umfang eingearbeitete Gleitnut 12'auf, in die ein Zapfen 13 des Steuergestänges 14 eingreift. Während die Steuerscheibe die Verdrehung der Propellerwelle mitmacht, ist das Steuergestänge 14 an einem festen Teil der Vorrichtung, zweckmässig an dem Motor 3, befestigt. Das Steuergestänge läuft in einen Steuerhebel 15 aus, der bei am menschlichen Körper angebrachten Motor, an eine von Hand aus bequem zu erreichende Stelle, beispielsweise in den Bereich der rechten Achsel der die Vorrichtung benutzenden Person, zu liegen kommt (vgl. Fig. 1). 



  Das an den   Steuerhebel 7J anschliessende Steuergestänge   kann dabei als Winkelhebel 74 ausgebildet 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sein, der im Bereiche seiner Abkröpfung um einen an einem festen Teil angeordneten Drehzapfen 14' verschwenkbar gelagert ist. Die Gassteuerung des Motors 1 kann mit dem Gestänge 14, 14', 15 für die Propellerflügelverdrehung derart verbunden sein, dass bei einer Anreicherung der Motortreibgase die Propellerflügel im Sinne einer Vergrösserung der Ganghöhe der Propellerschraubung verdreht werden. 



  Diese Kupplung von Flügelverdrehung und Gassteuerung kann ferner noch derart durchgeführt sein, dass bei maximaler Gaszufuhr (Vollgas) die Propellerflügel wahlweise in   Vorwärts-bzw. Rückwärts-   fahrtrichtung ihre maximale   Schraubungsganghöhe   aufweisen. 



   Ist Vorwärtsfahrt beabsichtigt, so wird der Motor angelassen. Durch die Propellerrotation und die auf Vorwärtsfahrt gestellten Flügel erfolgt hiebei die bekannte   Luftansauge-und Verdiehtungs-   wirkung, so dass die das Fahrgerät benutzende Person nach vorne gedrängt wird. Die an den Füssen derselben angeschnallten rollschuhartigen Fahrgestelle, die weitgehend reibungsfrei ausgeführt sein können, ermöglichen die Hinwegbewegung über den Boden, ohne dass hiebei die sonst erforderliche Muskelkraft aufgewendet werden müsste. Soll die Fahrgeschwindigkeit gesteigert werden, so kann mittels des unter der rechten Achsel liegenden Steuerhebels 15 die Gaszuführung zum Propellermotor vergrössert werden, wobei auch eine entsprechende Verstellung der Propellerflügel stattfindet.

   Wird   nämlich   der   Steuer he bel 15 nach   abwärts gedrückt, so erfolgt eine Verschwenkung des Steuergestänges 14 um den Drehzapfen   14'derart,   dass der senkrechte Arm des als Winkelhebel ausgebildeten Gestänges nach rechts verdreht wird (Fig. 2). Hiedurch wird auch der in der Gleitnut 12'der Steuerscheibe 12 gleitende Zapfen 13 des Steuergestänges nach rechts verlagert und somit in derselben Richtung auch die Steuerscheibe 12 mitgenommen. Die ebenfalls nach rechts wandernden, an der Steuerscheibe 12 befestigten Zahnstangen 10 verdrehen dabei die mit ihnen kämmenden Zahnkränze 9, wodurch auch die entsprechende Verdrehung der Propellerflügel um ihre Längsrichtung eingeleitet wird.

   Die Flügel verstellen sich also im Sinne einer Vergrösserung der Ganghöhe ihrer Schraubung, wodurch im Zusammenhalte mit der durch die Gasanreicherung erzielten Erhöhung der Drehzahl des Propellers die gewünschte Steigerung der Geschwindigkeit der Vorwärtsbewegung ermöglicht wird. Soll die Fahrgeschwindigkeit verzögert werden, so wird durch entgegengesetzte Verdrehung des Steuerhebels 15 die Gaszufuhr 
 EMI2.1 
 Verstellung nunmehr, entsprechend der herabgesetzten Rotationszahl, eine geringere Ganghöhe der Propellersehraubung ergibt. 



   Ist Stillstand beabsichtigt, so kann dieser durch Ausschaltung des Antriebsmotors und Auslaufen der Vorrichtung erzielt werden. Ein rasches Anhalten kann aber auch durch eine noch weitergehende Umstellung der Propellerflügel erfolgen, bei welcher die Flügel so weit verdreht werden, dass sie eine in entgegengesetzter Richtung wirkende Schraubung ergeben, sohin eine bedeutende Bremswirkung entfalten. Da die Gassteuerung des Motors mit dem Gestänge für die Propellerflügelverdrehung derart verbunden ist, dass auch bei Einstellung der Flügel auf Rückwärtsfahrt maximale Gaszuführung (Vollgas) möglich ist, nämlich dann, wenn die Propellerflügel im Sinne der Rückwärtsfahrt maximal verdreht sind, so ist auch eine an die jeweiligen Verhältnisse abgestimmte Intensität der Bremswirkung erzielbar. 



   Bei der beschriebenen Ausbildung der Abstützeinrichtung als rollschuhartige Fahrgestelle erweist es sich zweckmässig, in der Längsrichtung der Rollschuhe ein gefedertes Gelenk einzubauen, so dass der Fuss beim Befahren von Kurven auch schräg gehalten werden kann, ohne das sich die Räder der Rollschuhe einseitig vom Boden abheben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fahrvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Fahrer ein ein leicht gleitendes Fortbewegen auf der Fahrbahn ermöglichende Abstützeinrichtung und ein steuerbarer Propellerantrieb lösbar befestigt sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützeinrichtung aus rollschuhartig ausgebildeten Fahrgestellen (2) besteht.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügel des Propellers (5) um ihre Längsrichtung verdrehbar sind, um eine Änderung der Ganghöhe der Propellerschraubung und damit eine Änderung der Fahrgeschwindigkeit bis zu einer Bewegungsumkehr zu ermöglichen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die um ihre Längsrichtung verdrehbaren Propellerflügel im Bereich der Propellernarbe (8) mit Zahnkränzen (9) versehen sind, in die auf der Propellerwelle (4) verschiebbare Zahnstangen (10) eingreifen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Verdrehung der Propellerflügel vorgesehenen Zahnstangen (10) an einer auf der Propellerwelle längsverschiebbaren, jedoch mit derselben auf Drehung verbundenen und mit einer Gleitnut (12') versehenen Steuerscheibe (12) befestigt sind, wobei in diese Steuerscheibe ein Zapfen (13) des Steuergestänges (14) eingreift.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuergestänge (14) in einen Steuerhebel (15) ausläuft, der bei am menschlichen Körper angebrachtem Motor (3) an eine von Hand aus bequem zu erreichende Stelle, zweckmässig in den Bereich der rechten Achsel, zu liegen kommt. <Desc/Clms Page number 3>
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gassteuerung des Motors ( : J) mit dem Gestänge (14) für die Propellerflügelverdrehung derart verbunden ist, dass bei einer Gasanreieherung die Propellerflügel im Sinne einer Vergrösserung der Propellerschraubung verdreht werden, wobei die Gassteuerung des Motors (3) mit dem Gestänge (14) für die Propellerflügelverdrehung derart verbunden ist, dass bei maximaler Gaszufuhr (Vollgas) die Propellerflügel wahlweise in Vorwärts- bzw. Rückwärtsfahrtrichtung ihre maximale Schraubungsganghöhe aufweisen. EMI3.1
AT155043D 1937-06-04 1937-06-04 Fahrvorrichtung. AT155043B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT155043T 1937-06-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT155043B true AT155043B (de) 1938-11-25

Family

ID=3648305

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT155043D AT155043B (de) 1937-06-04 1937-06-04 Fahrvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT155043B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2456440A (en) * 1946-07-10 1948-12-14 Horace M Morrill Propelling device
US3844680A (en) * 1971-03-30 1974-10-29 Svenska Flaektfabriken Ab Adjustable-pitch axial fan
AT403659B (de) * 1995-03-02 1998-04-27 Crepaz Friedrich Motorisch angetriebene aufstiegshilfe für tourenschiläufer

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2456440A (en) * 1946-07-10 1948-12-14 Horace M Morrill Propelling device
US3844680A (en) * 1971-03-30 1974-10-29 Svenska Flaektfabriken Ab Adjustable-pitch axial fan
AT403659B (de) * 1995-03-02 1998-04-27 Crepaz Friedrich Motorisch angetriebene aufstiegshilfe für tourenschiläufer

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT155043B (de) Fahrvorrichtung.
DE3047873A1 (de) Bezueglich seiner geschwindigkeit steuerbares, fuehrerloses fahrzeug
DE1728555C3 (de) Fahrgastträger bei einem Karussell
EP0283439A2 (de) Vorrichtung zur Umwandlung der Energie eines strömungsfähigen Mediums in ein Drehmoment
DE597010C (de) Kraftfahrzeug, dessen Rahmen durch zwei oder mehr nebeneinanderliegende, angetriebene und mit je zwei Blattfedern versehene Hinterachsen getragen wird
DE475461C (de) Propeller mit verstellbaren Fluegeln
DE2411244C3 (de) Maschine zum Abfräsen von Straßendecken
DE722883C (de) Anordnung eines Triebwerkes im Rumpfheck eines Flugzeuges
AT118425B (de) Drachenflugzeug.
DE847855C (de) Bremsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
AT87698B (de) Schraubenfesselflieger.
AT101736B (de) Flugzeug mit in eine Tragschraube umwandelbaren paarigen Tragflügeln.
AT62725B (de) Wendeflügelpropeller.
DE2733151C3 (de) Antriebsvorrichtung zur Fortbewegung eines Schlittens
DE411310C (de) Flugzeug
AT83739B (de) Schaufelrad für Luftfahrzeuge.
AT62324B (de) Lenkbarer Rodelschlitten.
AT66533B (de) Flugzeug mit Propellern und Schlagflächen.
DE487918C (de) Auf Fahrzeugen verwendbare Ankuendigungsvorrichtung, bei der die Waende des Fahrzeugkastens aus ueber Rollen beweglichen endlosen Baendern bestehen
AT115698B (de) Einrichtung zur Lüftung des Innenraumes für den Führersitz eines Kraftwagens.
DE935274C (de) Schaelmaschine fuer Kartoffeln und aehnliche Fruechte
DE1506123C (de) Verstell Luftschraube fur den Antrieb von Luft, Land oder Wasserfahrzeugen
AT41564B (de) Schraubenflieger.
DE499394C (de) Reibungsgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT64439B (de) Flugzeug.