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Österreichische.
PATENTSCHRIFT Erz 15485
RHEINISCHEMETALLWAAREN-UNDMASCHINENFABRIK
IN DÜSSELDORF-DERENDORF.
Bremskolbenventil mit selbsttätiger Vorlaufregulierung für Rohrrücklaufgeschütze.
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Federwirkung, so dass bei wagrechter oder nach vorn geneigter Rohrstellung das Geschütz- rohr mit starkem Stosso in der Schusssteilung anlangt und das ganze Geschütz aus seiner
Stellung mit nach vorwärts gerissen wird.
Durch regelbare Vorlaufbremsen verschiedener Art, welche je nach der Elovations- lage des Rohres anders eingestellt werden, lässt sich dieser Übolstand vermeiden und ein ruhiges Vorgehen des Rohres in die Fouerstellung erzielen. Einerseits bringen diese regel-
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nicht vereinfacht.
Die nachstehend beschriebene und in zwei Ausführungsbeispielen dargestellte Ein- richtung des Bremskolbens mit Ventil bewirkt die Regelung selbsttätig, so dass ohne weitere Handhabung das Geschützrohr in allen Elevationslagen in die Feuerstellung vor- geht, ohne dass ein unzulässiger Stoss eutstunde.
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Fig. 5 und 10 die Anwendung des Ventilkolbens an zwei verschiedenen Rohrrücklauf- bremssystemen dargestellt. In Fig. 5 ist der Kolben a durch die Kolbenstange k mit der
Vorderwand der Wiege w fest verbunden.
Diese ist in der Lafette fest gelagert. Beim
Schusse gleitet das Geschützrohr auf der Wiege w zurück und nimmt den im Boden- @ stücke p befestigten Bremszylinder z mit, während der Kolben fest bleibt.
In Fig. 10 ist der Kolben a durch die Kolbenstange k mit dem Bodenstücke p des Geschützrohres fest verbunden. Beim Schuss nimmt das zurückgleitende Geschützrohr den
Kolben mit, während nun der in der Vorderwand der Wiege w befestigte Bremszylinder z am Rücklaufe nicht teil@immt.
In beiden Fällen werden die Vorholfedern f beim Rücklaufe zusammengepresst und schieben nach Beendigung des Rücklaufes durch Vermittelung des Bremszylinders (Fig. 5), bezw. der Kolbenstange (Fig. 10) das Geschützrohr wieder in die Feuerstellung vor. Die
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ist, ob-wie in Fig. 5 - der zylinder am Rücklaufe teilnimmt und der Kolben stehen ) bleibt, oder wie in Fig. 10-der Kolben am Rücklanfo teilnimmt und der Zylinder stehen bleibt. Die Beschreibung der Kolbenventile selbst und deren Tätigkeit ist auf den ersten Fall beschränkt, wo der Zylinder z beim Schusse in der Pfeilrichtung mit dem
Rohre zurückgleitet.
Im Bremskolben a (Fig. 1-4) ist das Rohrventil b mit den seitlichen Öffnungen it, welche mit den Durchflussöffnungen o im Kolben gloichständig sind, in der Längsrichtung
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verschiebbar gelagert. Die Feder c drückt das Ventil stets gegen meinen Sitz (1, wobei die Öffnungen o abgeschlossen werden. Beim Schusse, bezw, während des Rücklaufes des
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freilässt.. Je geringer die Elevationslage wird, um so rascher wird unter dem Drucke der Vorlauffedern die anfängliche Vorlaufgeschwindigkeit. Damit steigt aber auch der auf das Ventil ausgeübte Druck, dasselbe schliesst die Durchflussöffnungne mehr und mehr, schliess-
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bezw. der Bremsfltlssigkeit nur die in der Zylinderwandung eingeschnittenen Züge.
Infolge der Verringerung der Durchflussöffnungen wird der Vorlauf derart gebremst und verlangsamt, dass das Geschützrohr ohne Stoss in der Feuerstellung anlangt.
Die Tätigkeit des in den Fig. 6-9 dargestellten Tellerventils ist die nämliche.
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fltlssigkeit.
Selbstverständlich kann auch irgend one andere, auf der Zeichnung nicht dargestellte ventilanordnung (Ktappenvontit) in gleichartiger Weise zur Selbsttätigen Regelung des Vorlaufeseingerichtetwerden.