AT154596B - Schaltung zur Belegung eines Verbindungsweges in selbsttätigen oder halbselbsttätigen Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen. - Google Patents

Schaltung zur Belegung eines Verbindungsweges in selbsttätigen oder halbselbsttätigen Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.

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AT154596B
AT154596B AT154596DA AT154596B AT 154596 B AT154596 B AT 154596B AT 154596D A AT154596D A AT 154596DA AT 154596 B AT154596 B AT 154596B
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  Schaltung zur Belegung eines Verbindungsweges in selbsttätigen oder halbselbsttätigen Fernmelde-, insbesondere   Fernsprechanlagen.   
 EMI1.1 
 

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 seine erste Wicklung im Stromkreis 2 von neuem anspricht. Dadurch wird die Differenzwicklung von neuem erregt, Relais An kommt zum Abfall usf. 



   Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass das Anlassrelais bei Besetztsein aller Verbindungswege ein Selbstunterbrecherspiel beginnt. Dabei wird eine Wechselspannung auf die als   Signalwicklung   dienende Wicklung   An 111 induziert,   so dass der Anrufende ein Signal erhält zum Zeichen dafür, dass zur Zeit kein freier Verbindungsweg zur Verfügung steht. Der Teilnehmer wird daraufhin den Hörer einhängen, so dass Relais RT wieder zum Abfall kommt und somit auch Relais An entgültig abfällt. 



   Der Ruhekontakt an 2, der die dritte Wicklung   des An-Relais kurzschliesst,   hat den Zweck, das Anlassrelais mit Anzugsverzögerung zu versehen. Durch diese Anzugsverzögerung wird vermieden, dass das Anlassrelais beim Aufprüfen eines Leitungswählers auf die betreffende Teilnehmerstelle im ankommenden Verkehr vorübergehend erregt wird. Dies wäre mit   Rücksicht   darauf zu   befürchten,   dass das Stufenrelais RT bei seiner Erregung über die c-Ader des Leitungswählers nicht sofort in die zweite, sondern vorübergehend nur in die erste Stufe durchzieht, wodurch der Anlassstromkreis kurzzeitig geschlossen werden würde. Um trotzdem das unnötige Anlassen eines Verbindungsweges zu vermeiden, ist das Anlassrelais in der geschilderten Weise mit einer Anzugsverzögerung ausgerüstet. 



   Es sei jetzt angenommen, der erste Verbindungsweg sei bei der Belegung frei, die Kontakte wo 3 und va 5 dieses Weges also in Ruhe. Alsdann wird die Wicklung 111 des Prüfrelais P des Leitungswählers LW erregt und dieses Relais kommt zum Ansprechen. Relais P legt seine Kontakte um, unter anderem die Durchschaltekontakte p 4 und p 6 und seinen Kontakt p 5. Am Kontakt p 5 wird der   Drehmagnet DAS des Anrufsuchers in   einen Selbstunterbreeherkreis gelegt :   4) -, DAS, das, a1, d-Arm   des LW,   p 5,   +. 



  Der Anrufsucher läuft also an und bewegt seinen Schaltarm so lange, bis die anrufende, durch den Kontakt rta 2 gekennzeichnete Teilnehmerleitung gefunden ist. Ist diese Stellung erreicht, so wird die als Prüfwicklung dienende Wicklung   11   des Speiserelais A auf folgendem Wege erregt : 
 EMI2.1 
 geführt ist, ist ein besonderer Kontakt des P-Relais zur Schliessung des   Anrufsueher-Prüfstrom-   kreises bei der Belegung erspart. 



   Im Stromkreis 5) spricht ausser   dem A-Relais auch noch'das Teilnehmerrelais RT   in zweiter Stufe an. Bei rtb 2, rtb 3 werden die Anrufwicklungen von der Anschlussleitung abgetrennt und bei rtb 1 der Anlassstromkreis geöffnet, so dass die Relais An und P zum Abfall kommen. Das A-Relais setzt den Anrufsucher still, indem es bei a 1 den Kurzschluss des hochohmigen Verzögerungsrelais VA aufhebt, so dass der Drehmagnet des Anrufsuchers nicht mehr genügend Strom erhält, das Relais VA jedoch zum Ansprechen kommt. Bei va 3 und   va 4 werden die. Anrufsucherschaltarme   zum Speiserelais   A   durchgeschaltet, so dass sich dieses nunmehr über seine beiden Wicklungen und die Teilnehmerschleife hält.

   Bei va 2 wird die c-Ader durch unmittelbares Anlegen von Erde gesperrt und bei va 5 die Anlasskette zum nächsten Verbindungsweg durchgeschaltet. 



   Beim Abfall des P-Relais wird auf folgendem Wege das Relais WZ des Signalsatzes erregt. 
 EMI2.2 
 so dass der anrufende Teilnehmer einen Summerton erhält. Durch die am Kontakt   wz 2   angelassene   Relaiskette X, Y,   Z wird dieser Summerton in bestimmtem Rhythmus an den Kontakten x 2,   x 3, x5,     y 3, z   5 unterbrochen. Der Teilnehmer erhält daher ein periodisch unterbrochenes Wählzeichen. 



   Nunmehr kann mit der Aussendung der   Nummerstromstösse   begonnen werden. Dabei kommt das Speiserelais A periodisch zum Abfall. Beim ersten Abfall wird am Kontakt al der Kurzschluss 
 EMI2.3 
 



  Während der Stromstossreihe wird die Wicklung VB 1 zwar wieder periodisch kurzgeschlossen, das Relais VB kann dabei jedoch nicht zum Abfall kommen. Auch das VA-Relais hält sich während der Stromstossreihe weiter. 



   Die Stromstösse gelangen auf folgendem Wege in den Drehmagneten DLW des Leitungswählers :   8)-, DLW, p jf, va 6, a3, +.   



  Der Leitungswähler macht daher so viele Schritte, wie Stromstoss eintreffen. Durch den e-Arm des Leitungswählers wird das WZ-Relais aberregt und dadurch die Aussendung des Wählzeichens beendet. Am d-Arm des LW wird ein Kurzschluss für die Wicklung VB   I   vorbereitet, es sei denn, dass der Wähler durch die erste Stromstossreihe in eine der beiden Raststellen 9 oder 90 gesteuert wird. Ist dies nicht der Fall, so kann nach dem Abfall des   V B- Relais   am Ende der Stromstossreihe die Wicklung   VB   I nicht wiedererregt werden, da diese Wicklung nunmehr über vb 1 und d-LW kurzgeschlossen ist. Wird dagegen der Wähler auf eine der beiden Raststellen gesteuert, so kommt das   VB-Relais   

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 EMI3.1 
 

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  Wird daher der   Leitungswähler   von einem solchen Teilnehmer auf eine besetzte Leitung eingestellt, so kommt das Relais AF in folgendem Stromkreis zum Ansprechen :    11)-, DLW, pj !, va 6, Wi 4, AF, vb 6, d-Arm   des AS, +. 



  Durch den d-Arm des LW wird verhindert, dass das AF-Relais schon bei Einstellung des Wählers auf eine seiner beiden Raststellungen zum Ansprechen kommt, da das Relais AF in diesem Falle über d-LW, a 1 und p 5 kurzgeschlossen wird. 



   Bei ai 1 und al 3 wird der bevorzugte Teilnehmer über die beiden Kondensatoren   C- ?   und C 2 auf das bestehende Gespräch aufgeschaltet, so dass er mithören kann. Bei   al 5   wird die Relaiskette X, Y, Z angelassen und dadurch über die Kontakte z   4'und at   4 periodisch Batterie über den Widerstand Wi 5 an die b-Ader gelegt, wodurch die sprechenden Teilnehmer ein Tickerzeiehen erhalten, so dass sie auf das Mithören des dritten Teilnehmers aufmerksam gemacht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltung zur Belegung eines aus Anrufsucher und Nummernstromstossempfänger bestehenden Verbindungsweges in selbsttätigen oder halbselbsttätigen Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass das   Prüfrelais (P)   des Nummernstromstossempfängers (LW) als Belegungsrelais des Verbindungsweges dient, indem es den Anrufsucher anlässt und den Prüfstromkreis für den Anrufsucher vorbereitet.

Claims (1)

  1. 2. Schaltung nach Anspruch l, wobei das Speiserelais (A) des Anrufenden als Prüfrelais des Anrufsuchers (AS) dient, dadurch gekennzeichnet, dass der Prüfstromkreis des Anrufsuchers über einen zur Durchschaltung der Sprechadern zum Angerufenen dienenden Kontakt (p4) des Prüfrelais (P) des Nummernstromstossempfängers (LW) geführt ist.
    3. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 2 für Nummernstromstossempfänger mit Raststellen, dadurch gekennzeichnet, dass das während der Nummernstromstossreihen erregte Steuerrelais (VB) gleichzeitig als Rufstromabsehalterelais dient und dass die während der Stromstossreihen erregte Wicklung (VBT) dieses Relais durch von dem Wähler gesteuerte Kontakte in allen Stellungen des Wählers, ausser seinen Raststellungen, kurzgeschlossen wird.
AT154596D 1935-07-18 1936-06-02 Schaltung zur Belegung eines Verbindungsweges in selbsttätigen oder halbselbsttätigen Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen. AT154596B (de)

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ID=5676416

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AT154596D AT154596B (de) 1935-07-18 1936-06-02 Schaltung zur Belegung eines Verbindungsweges in selbsttätigen oder halbselbsttätigen Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.

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