AT154455B - Sauerstoffverteilungsstück für Atemschutzgeräte. - Google Patents

Sauerstoffverteilungsstück für Atemschutzgeräte.

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AT154455B
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Otto Heinrich Dr Draeger
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Otto Heinrich Dr Draeger
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    Sauerstoffverteilungsstiick   für   Atemschutzgeräte.   



   Die Erfindung betrifft ein Sauerstoffverteilungsstück für Atemschutzgeräte und besteht darin, dass das Druckminderventil und das lungenautomatische   Sauerstoffzuschussventil   an den Enden eines gemeinsamen Kanals angeordnet sind und dass sowohl der   Verschlussstopfen   des Druckminderventils als auch der Verschlussstopfen des   Zuschussventils   unter der Wirkung einer in dem gemeinsamen Kanal angeordneten Feder stehen. 



   Es ist ein   Sauerstoffverteilungsstück   bekannt, bei dem das Druckminderventil und das Sauer-   stoffzuschussventil   beiderseits einer feinen Bohrung angeordnet sind, der der Sauerstoff seitlich zugeführt wird. Diese Bohrungen, die nur als Druckgasleitungen dienen, sind in einem versteckt liegenden gemeinsamen Bauelement angebracht, in dem auch die Ventilsitze für die   Ventilabschlusskörper   eingefräst sind. Dies ist aber umständlich, da die Sitze von Hochdruckventilen sehr genau hergestellt und poliert werden müssen. Im übrigen sind die Ventile des bekannten Verteilungsstückes durch Hebel gesteuert, wogegen beim Erfindungsgegenstand hebellose Ventile vorgesehen sind. 



   Das lungenautomatische Sauerstoffzuschussventil kann so ausgebildet sein, dass es gleichzeitig als Druckknopf für Handbetätigung benutzt werden kann, wodurch die Bauart des Gerätes vereinfacht ist. Die   Ventilteller (Verschlussstopfen)   und die sie entgegen dem   Sauerstoffdruck   öffnenden, durch eine Feder oder von Hand betätigten Stifte werden zweckmässig als voneinander getrennte Bauelemente ausgebildet, so dass die Dichtflächen leichter poliert werden können. Die Ventilsitze des Druckminderventils und des Druckknopfventils ordnet man vorteilhaft auswechselbar an, wodurch die Herstellung des nicht durchgehenden zylindrischen Kanals, der die auf die Verschlussstopfen der Ventile wirkende Feder aufnimmt, wesentlich erleichtert wird. 



   Durch diese Bauart wird das Atemschutzgerät vereinfacht und verbilligt, seine Handhabung erleichtert. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des   Sauerstoffverteilungsstückes   dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 das   Sauerstoffverteilungsstück   im lotrechten Schnitt von vorn gesehen, Fig. 2 das Sauer-   stoff verteilungsstück   von der Seite gesehen, teilweise im Schnitt. 



   Der Sauerstoff tritt in Richtung des Pfeiles (Fig. 1) in das Verteilungsstüek ein. Er kann unter dem Ventilteller s des Druckminderventils q, der unter der Wirkung einer mit dem Stift v versehenen Feder steht, in das Druckminderventil eintreten, von wo er zur konstanten Dosierung fliesst. Der Ventilteller s steht ebenso wie der Ventilteller t des lungenautomatisch betätigten Ventils e unter der Wirkung einer gemeinsamen in einem Kanal   r angeordneten Feder f.   Die auswechselbaren Ventilsitze sind mit x und y bezeichnet. Das Ventil e kann durch einen Druck auf eine Membranscheibe und den Stift u geöffnet werden. Der Stutzen F führt zum Druckmesser und der Stutzen W zum Warnsignal.

   Der vom Druckminderventil zur konstanten Dosierung führende Kanal ist mit   A,   die vom Druckknopfventil zum gemeinsamen Kanal w führende Bohrung ist mit B bezeichnet (Fig. 2). 



   Aus der Fig. 2 ist die Anordnung des lungenautomatisehen Hebels a ersichtlich, gegen dessen über den Drehpunkt d hinaus verlängerten Teil c die unter der Wirkung der Feder   k   stehende und in Führungen z geführte Stange   i   bei einem Druck auf den Knopf h so wirken kann, dass das Ventil e gleichzeitig auch als   Zuschussventil   benutzt werden kann,

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Sauerstoffverteilungsstück für Atemschutzgeräte, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckminderventil (q) und das lungenautomatische Sauerstoffzuschussventil (e) an den Enden eines gemeinsamen Kanals (r) angeordnet sind und dans.. sowohl der Verschlussstopfen (s) des Druckminderventils (q) als auch der Verschlussstopfen (t) des Zuschussventils (e) unter der Wirkung einer in dem gemeinsamen Kanal (r) angeordneten Feder (t) stehen.
    2. Sauerstoffverteilungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das lungenautomatische Sauerstoffzusehussventil (e) so ausgebildet ist, dass es gleichzeitig als Druckknopf für Handbetätigung benutzt werden kann. EMI2.1 4. Sauerstoffverteilungsstück nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilsitze (x, y) des Druckminderventils (q) und des Druckknopfventils (e) auswechselbar sind. EMI2.2
AT154455D 1935-09-14 1936-09-12 Sauerstoffverteilungsstück für Atemschutzgeräte. AT154455B (de)

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