AT154160B - Drehbarer Lenkstangenhandgriff für Fahr- und Krafträder. - Google Patents

Drehbarer Lenkstangenhandgriff für Fahr- und Krafträder.

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AT154160B
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AT
Austria
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handle
handlebar
cable
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arrangement
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Inventor
Franz Natter
Original Assignee
Franz Natter
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Description


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  Drehbarer Lenkstangenhandgriff für Fahr-und Krafträder. 



   Die Erfindung betrifft einen drehbaren Lenkstangenhandgriff für   Fahr-und Krafträder   zum
Betätigen der Bremse od. dgl. mittels Seilzuges und Zahnradgetriebe. 



   Bei einem drehbaren Lenkstangenhandgriff dieser Gattung sind erfindungsgemäss zwei in einer
Hauptebene der Lenkstange vorgesehene, einander gegenüberliegende, gleich lange Längsnuten vorgesehen, in deren abgerundeten Enden die Halslager einer Welle ruhen, die durch Drehen des Hand- griffes gedreht wird und mittels des Seilzuges die Bremse od. dgl. zur Wirkung bringt. Hiebei ist zweck- mässig je ein Zahnrädchen an den freien Wellenenden und ein damit zusammenwirkender feststehender
Zahnkranz im Handgriffinnern derart angeordnet, dass beim Drehen des Handgriffes im einen oder andern Drehsinn die Zahnrädchen gedreht werden und damit die Welle mitgedreht wird. Weiter ist   zweckmässig   eine Seiltrommel auf der Welle aufgekeilt und mit dem Seilzug fest verbunden.

   Dieser
Seilzug kann hiebei zwischen zwei Wangen der Seiltrommel in diese eintreten, um ein beiderseitiges und möglichst stossfreies Sichaufundabrollen des Seiles in beiden Richtungen zu gestatten. Eine entsprechend der Höhe der Zahnrädchen bemessene, zur Lenkstange mittelpunktsgleiche Aussparung im Handgriff ist zweckmässig derart angeordnet, dass sich deren Länge bis an das Innenende des drehbaren Lenkstangenhandgriffes erstreckt, um diesen Handgriff über das freie Lenkstangenende auf- bringen zu können. Vorteilhafterweise ist auch eine mit dem freien Lenkstangenende fest verbundene
Anschlagscheibe angeordnet.

   Eine derartige Konstruktion, wie oben beschrieben, kann nun erfindungs- gemäss als bauliche Einheit und mit einem Überstand nebst Gewinde ausgestattet sein, so dass sie als
Ganzes jeweils auf einem mit einem geeigneten Gewinde zu versehenden gewöhnlichen Lenkstangenende aufgebracht werden kann. Zweckmässig ist es, die Wahl der Abmessungen der Verzahnung derart vorzunehmen, dass   ungefähr 1/3   bis   1/5   Umdrehung des Drehgriffes genügt, um das am entgegengesetzten
Ende des Seilzuges angeschlossene Glied in Wirklage zu setzen. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig.   l   das erste Ausführungsbeispiel in einem Längshauptschnitt durch das Lenkstangenende nebst drehbarem Handgriff. Die Fig. 2 und 3 zeigen eine Ansicht bzw. Seitenansicht der verzahnten
Teile nebst der Seiltrommel. Die Fig. 4 und 5 stellen die Seiltrommel dar, u. zw. Fig. 4 im Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 5. Fig. 6 zeigt in gleichartiger Darstellung wie Fig. 1 eine geänderte
Ausführungsform des drehbaren Lenkstangenhandgriffes gemäss der Erfindung. 



   Es sind 1 die Lenkstange, 2 die Längsnuten darin, 3 die abgerundeten Nutenenden, 4 der drehbare Lenkstangenhandgriff aus geeignetem Werkstoff,   5   eine Aussparung darin, 6 eine Anschlagplatte, bestimmt für den Griff   4,   die mittels Gewinden 7 und 8 am freien Ende der Lenkstange 1 befestigt ist.
In den abgerundeten Nutenenden 3 sind die zwei Enden 9 einer Welle 10 gelagert, auf die die Seil- trommel 11 aufgekeilt ist. Die beiden Wellenenden 9 tragen Kegelräder   12,   deren eines Leerlauf aufweist, und die mit einem kegeligen Zahnkranz 13 in Eingriff stehen. Dieser Zahnkranz ist in einer mittelpunktsgleichen Aussparung 14 in bezug auf den Griff 4 angeordnet. Die Höhe dieser Aussparung ist durch die Höhe der Kegelräder 12 bestimmt.

   Der Zahnkranz 13 weist Zapfen 15 oder wirkungsgleiche
Mittel zur festen Verbindung mit dem Griff 4 auf. Der Hohlraum 14 ist an seinem äusseren Ende mit einem Winkel 16 od. dgl. abgeschlossen. Dieser Winkel ist auf der Lenkstange 1 festgemacht. Auf der
Seiltrommel 11 ist das Seil 17 in üblicher Weise durch eine Klemme 18 befestigt. Dieses Seil tritt in die Trommel zwischen zwei Wangen 19 und 20 ein. 



   Die Lenkstange 1 (Fig. 6) kann auch am freien Ende mit einem Gewinde 21 versehen sein, an das mittels eines entsprechenden Gewindes 22 der drehbare Lenkstangenhandgriff 4   angesehraubt   

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 werden kann. Zur Sicherung ist eine Schraube 23 od. dgl. angeordnet. Das Gewinde 22 ist in ein Rohr 24 eingeschnitten, das den ganzen Mechanismus trägt. 



   Die Wirkungsweise der Erfindung ist die folgende :
Durch Drehen des Griffes werden das Seil und das daran angeschlossene Glied, beispielsweise die Bremse eines Fahrrades oder aber die Bremse, der Lichtapparat oder der Vergaser eines Kraftrades, gegebenenfalls auch ein Richtungsanzeiger, betätigt. An die Stelle von   Fahr-oder Krafträdern   können auch andere Fahrzeuge mit Lenkstange treten. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, genügt eine geringe Drehung des Handgriffes, um eine kräftige Bewegung des Seilzuges zu bewirken. Weist z. B. der Zahnkranz viermal so viel Zähne auf wie das Zahnrädchen, so wird eine einmalige Umdrehung der Seiltrommel durch eine Vierteldrehung des Griffes erreicht werden. Bei der Bauart nach Fig. 6 ist das Verhältnis noch günstiger, weil das Rohr 24 einen grösseren Durchmesser als die Lenkstange 1 aufweist.

   Umdrehungen   zwischen 1/3 und 1/5   Drehung können bei der Erfindung zur Wirklage des zu betätigenden Gliedes führen. Solche Drehungen sind für den Fahrer mit keinen Anstrengungen verbunden. Es ist natürlich, dass jedem der beiden Handgriffe einer Lenkstange oder auch nur einem eine bestimmte Aufgabe oder ein gewisser Drehsinn zugeteilt werden kann. Die Ausführungsform nach Fig. 6 eignet sich besonders für reihenweise Herstellung und einzelne Anbringung an die Lenkstangen vorhandener Fahrräder durch einen Mechaniker, dem nicht das Fräsen von Nuten, wohl aber das Gewindeschneiden geläufig ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Drehbarer   Lenkstangenhandgriff, fir Fahr-oder Krafträder   zum Betätigen der Bremse od. dgl. mittels Seilzuges und Zahnradgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in einer Hauptebene der Lenkstange   (1)   vorgesehene, einander   gegenüberliegende, gleich   lange Längsnuten   (2)   angeordnet sind, in deren runden Enden   (3)   die Halslager   (9)     einer Welle (10) ruhen,   die durch Drehen des Handgriffes   (4)   gedreht wird und mittels ; des Seilzuges (17) die Bremse od. dgl. zur Wirkung bringt (Fig. 1 und 6).

Claims (1)

  1. 2. Handgriff nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung je eines Zahnrädchens (12) an den freien Enden (9) der Welle (10) und eines damit zusammenwirkenden feststehenden Zahnkranzes (13) im Drehgriffinnern derart, dass beim Drehen des Handgriffes (14) im einen oder andern Drehsinn das Zahnrädchen (12) gedreht wird und damit die Welle (10) mitdreht (Fig. 1, 2,3 und 6).
    3. Handgriff nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Rolle (11), die auf der Welle (10) aufgekeilt und mit dem Seilzug (17) fest verbunden ist (Fig. 1, 4,5 und 6).
    4. Handgriff nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Seilzug (17) zwischen zwei Wangen (19, 20) der Seiltrommel (11) in diese eintritt (Fig. 4 und 5).
    5. Handgriff nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer entsprechend der Höhe der Zahnrädchen (12) bemessenen, zur Lenkstange (1) mittelpunktsgleichen Aussparung (14), deren Länge sich bis an das innere Ende des drehbaren Handgriffes (4) erstreckt, um diesen Handgriff über das freie Ende der Lenkstange (1) aufbringen zu können (Fig. 1 und 6).
    6. Handgriff nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Anschlag- scheibe am freien Ende der Lenkstange (1) als Anschlag für den Griff (4) (Fig. 1 und 6).
    7. Handgriff nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass er als konstruktive Einheit mit einem Überstand (24) nebst Gewinde (22) am inneren Ende desselben ausgebildet ist (Fig. 6).
    8. Handgriff nach den Ansprüchen 1 bis 6 oder 7, gekennzeichnet durch die Wähl derartiger Abmessungen der Verzahnung (12, 13), dass eine Umdrehung des Handgriffes (4) um 1/3 bis 1/5 genügt, um die Bremse od. dgl. mittels des Seilzuges (17) in Wirklage zu bringen (Fig. 1, 2,3 und 6).
AT154160D 1936-12-04 1936-12-04 Drehbarer Lenkstangenhandgriff für Fahr- und Krafträder. AT154160B (de)

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AT (1) AT154160B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2651278A (en) * 1949-02-11 1953-09-08 Davison Taito Outboard motor control
DE2710391A1 (de) * 1977-03-10 1978-09-14 Magenwirth Kg Gustav Drehgriff fuer den lenker eines zweiradfahrzeuges

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2651278A (en) * 1949-02-11 1953-09-08 Davison Taito Outboard motor control
DE2710391A1 (de) * 1977-03-10 1978-09-14 Magenwirth Kg Gustav Drehgriff fuer den lenker eines zweiradfahrzeuges

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