AT154020B - Verfahren zum Verschließen von Blechbüchsen, insbesondere Konservenbüchsen und entsprechend ausgebildeter Büchsendeckel hiezu. - Google Patents
Verfahren zum Verschließen von Blechbüchsen, insbesondere Konservenbüchsen und entsprechend ausgebildeter Büchsendeckel hiezu.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Verschliessen von Blechbüchsen, insbesondere Konservenbüchsen und entsprechend ausgebildeter Biichsendeckel hiezu. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Die Zeichnung veranschaulicht eine mit dem Verfahren nach der Erfindung verschlossene Blechbüchse in beispielsweiser Ausführung. Fig. 1 zeigt die beiden zum Verschliessen der Büchse verwendeten Deckel und Fig. 2 die verschlossen Büchse im Schnitt. Fig. 3 gibt die Blechbüchse nach Fertigstellung in gleicher Darstellung wieder. Zum Verschliessen der beliebig ausgebildeten Blechbüchse 1 werden zwei Deckel verwendet (Fig. 1 und 2). Der innere Deckel 2 ist aus einem biegsamen dichten, aber mit einem Messer leicht schneidbaren Material, z. B. Cellophane, oder einer auf Papier aufkaschierten Metallfolie hergestellt. Es kann auch Cellophane mit einer Papierschicht oder einer Metallfolie, z. B. Aluminiumfolie, auf einer oder beiden Seiten oder eine Papierschicht mit einer Metallfolie auf beiden Seiten oder ein ähnliches Material für den Deckel 2 verwendet werden. Wenn der Büchseninhalt vor nachteiligen Einwirkungen des Lichtes geschützt werden soll, kann gefärbte Cellophane benutzt werden. Auf den Deckel 2 wird ein zweiter äusserer Deckel 3 aus ausreichend widerstandsfähigem Material, zweckmässig Metallblech, aufgesetzt, dessen Innenteil 4 vertieft ist und mit einer scharfen Aufbiegung 5 in den Randteil 6 übergeht. Auf die zu verschliessende Büchse werden beide Deckel 2,3 übereinander aufgebracht und die aufeinanderliegenden Deckelränder 7, 8 gemeinsam mit dem Rand 9 der Büchse in bekannter Weise eingerollt (gefalzt) (Fig. 2). Der Rand 7 des biegsamen inneren Deckels 2 wird zwischen die Falze des Büchsen-und des Deckelrandes eingepresst und so ein dichter Abschluss der Büchse erreicht. Beim Verschliessen der Büchse ist der innere empfindlichere Deckel 2 durch den äusseren Deckel 3 vollkommen geschützt, selbst wenn eine Sterilisierung des Büchseninhaltes durch Luftentziehung (Evakuieren) erfolgt. In den meisten Fällen wird aber der Büchseninhalt durch Kochen sterilisiert. Dann ist der innere, weniger widerstandsfähige Deckel 2 durch den äusseren widerstandsfähigen Deckel 3 vollkommen geschützt. Die Deckel, die sich infolge des beim Kochen in der Büchse auftretenden bedeutenden inneren Druckes stark durchbiegen, werden weder beschädigt noch wird der Abschluss der Büchse undicht. Nach dem Kochen des Büchseninhaltes wird der Innenteil 4 des äusseren Deckels 3 entfernt, zweckmässig an der Aufbiegung 5 weggeschnitten. Das Durchschneiden des Deckels 3 geschieht mit Vorteil mittels eines bekannten Werkzeuges, das beim Durchschneiden an der Aufbiegung 5 gleichzeitig deren Randteil 6 am inneren Umfange 10 einrollt (Fig. 3), wodurch dem verbleibenden Randteil grössere Festigkeit, der Büchse ein besseres Aussehen erteilt und der innere Deckel vor Beschädigung durch den scharfen Rand des verbleibenden Randteiles bewahrt wird. Die Aufbiegung 5 ist von grösstem Vorteil, da sie beim Durchschneiden des äusseren Deckels die Vermeidung von Beschädigungen des inneren Deckels und mit dem Wegschneiden des Innenteiles des äusseren Deckels gleichzeitig das Einrollen des verbleibenden Randteiles ermöglicht. Die Büchse, die der Deckel 2 vollkommen dicht abschliesst, kann nunmehr in Gebrauch genommen werden. Der Inhalt der Büchse ist hinlänglich geschützt und bei Verwendung eines durchsichtigen Deckels, z. B. aus Cellophane, sichtbar. Zum Öffnen der Büchse wird der Deckel 2 mit einem gewöhnlichen Messer oder einem spitzen Gegenstand, z. B. einem Nagel, längs des vom äusseren Deckel 3 (Metalldeckel) verbliebenen eingerollten Randteiles 10 aufgeschnitten. Der aus dem äusseren Deckel 3 ausgeschnittene Innenteil 4 einer grossen Blechbüchse kann zur Herstellung des Deckels einer kleineren Büchse Verwendung finden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Verschliessen von Blechbüchsen, insbesondere Konservenbüchsen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abschluss der Büchse ein innerer Deckel (2) aus einem biegsamen dichten, aber mit einem Messer od. dgl. schneidbaren Material und ein auf diesem aufgesetzter äusserer voller Deckel (3) aus widerstandsfähigem Material, vorteilhaft Metallblech, verwendet und die aufeinanderliegenden Ränder (7, 8) beider Deckel (2, 3) gemeinsam mit dem Büchsenrand (9) eingefalzt werden, worauf nach Fertigstellung des Verschlusses oder bei Büchsen, deren Inhalt gekocht wird, nach dem Kochen der Innenteil (4) des äusseren Deckels (3) bis auf den Randteil (6) weggenommen, z. B. weggeschnitten wird.
Claims (1)
- 2. Aussendeckel für Blechbüchsen, die gemäss dem Verfahren nach Anspruch 1 verschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass sein wegzunehmender Innenteil (4) vertieft ist und mit einer Aufbiegung (5) in den verbleibenden Randteil (6) übergeht, um den Innenteil (4) des Aussendeckels vom verbleibenden Randteil ohne Beschädigung des inneren Deckels (2) loslösen, z. B. wegschneiden und den Randteil gleichzeitig einrollen zu können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT154020T | 1937-03-15 |
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| AT154020B true AT154020B (de) | 1938-08-10 |
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Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT154020B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1145949B (de) * | 1957-03-28 | 1963-03-21 | Louis Fried | Behaelter, insbesondere Dose fuer Getraenke, und Verfahren zu seiner Herstellung |
-
1937
- 1937-03-15 AT AT154020D patent/AT154020B/de active
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