AT153310B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Strangfalzziegeln mit quer zu ihrer Längsachse an der Ober- und Unterseite vorgesehenen Falzen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Strangfalzziegeln mit quer zu ihrer Längsachse an der Ober- und Unterseite vorgesehenen Falzen.

Info

Publication number
AT153310B
AT153310B AT153310DA AT153310B AT 153310 B AT153310 B AT 153310B AT 153310D A AT153310D A AT 153310DA AT 153310 B AT153310 B AT 153310B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
brick
strand
cutting tools
production
longitudinal axis
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Scheibl
Original Assignee
Ziegelei U Saegewerk Aschet We
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ziegelei U Saegewerk Aschet We filed Critical Ziegelei U Saegewerk Aschet We
Application granted granted Critical
Publication of AT153310B publication Critical patent/AT153310B/de

Links

Landscapes

  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Strangfalzziegeln mit quer zu ihrer   Längsachse   an der Ober-und Unterseite vorgesehenen Falzen. 



   Es sind bereits Vorrichtungen zur Herstellung von   Strangfalzziegeln   bekannt, bei welchen die Ziegel nach dem Austritt aus der Strangpresse maschinell abgeschnitten werden. Bei diesen Vorrichtungen sind auch zusätzliche Schneidwerkzeuge angeordnet, welche den an der Oberseite des Lehmstranges befindlichen Lghmgrat abschneiden,, so dass Haltenasen für den Ziegel gebildet werden.

   Die maschinelle Durchführung anderer Formgebungsarbeiten an dem Rohziegel   (L2hmstrang) scheiterte   bisher daran, dass Deformationen an dem aus der Presse austretenden Lehmstrang eintraten bzw. solche befürchtet wurden.   Erfindungsgemäss soll nun ein Verfahren und eine zur Durchführung dieses Verfahrens dienende   Vorrichtung geschaffen werden, welche es ermöglicht, an dem aus der Strangpresse austretenden Rohziegel auch quer zur Längsachse des Ziegels verlaufende Falze anzubringen. Hiezu sind zwangläufig geführte Schneidwerkzeuge vorgesehen, welche an der Ober-und an der Unterseite aus dem Rohziegelstrang die Querfalze ausschneiden. Ein dergestalt hergestellter Ziegel weist alle Vorteile der bekannten, jedoch teuren, Pressfalzziegel auf. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt einen Strangfalzziegel in Draufsicht, Fig. 2 einen Schnitt durch einen Teil einer Dachdeckung, Fig. 3 zeigt die Vorrichtung zur Herstellung der Querfalze in Vorderansicht und Fig. 4 in Seitenansicht. 



   Der   Strangfalzziegel   weist an der Oberseite die üblichen Längsrillen 2 auf. An einer Längsseite ist der Strangfalzziegel mit einem nach oben offenen, durchlaufenden Längsfalz 4, an der gegen- überliegenden Seite mit einem ebensolchen nach unten offenen Längsfalz 5 versehen. Nahe dem Kopfende 6 weist der Strangfalzziegel erfindungsgemäss einen in den Längsfalz 4 mündenden nach oben offenen Querfalz 7 auf, der sich bis nahe an den andern Längsfalz 5 erstreckt. Am Fussende ist ein gleichartiger, in den Längsfalz 5 mündender, nach unten offener Querfalz 8 vorgesehen, 9 ist die Nase, mit welcher der Ziegel an der Lattung verhängt wird. 



   Die Herstellung des Strangfalzziegels gemäss der. Erfindung erfolgt nun in folgender Weise :
Der vorgeformte Rohziegelstrang 10 tritt aus der Strangpresse aus und gelangt auf einen Tisch 11, auf dem er sich intermittierend fortbewegt. In einem mit diesem Tisch verbundenen Rahmen 12 ist die Ziegelabschneidvorrichtung schwenkbar gelagert, die aus einem hakenförmigen Pendelarm 13 und einem zwischen den Enden dieses Armes gespannten Schneiddraht 14 besteht. Von der mit dem Pendelarm 1. 3 fest verbundenen   Welle-M'erstreckt   sich ein starrer Arm 15 vor dem Schneiddraht nach abwärts, der an seinem unteren Ende 16 mit einem Lenker 17 verbunden ist. Das andere Ende des   Lenkers j   greift am oberen Ende eines auf der Welle 18 sitzenden Pendelhebels 19 ein.

   Oberhalb des Tisches 11 ist im Rahmen 12 eine aus zwei parallelen Platten 19 a bestehende Schablone 20 angeordnet, deren Form der Form des aus dem Rohziegelstrang auszuschneidenden Querfalzes 7 entspricht. 



  In den Ausschnitten der Schablone laufen Rollen 21. Auf deren Achse ist ein Winkelarm 22 gelagert, dessen im wesentlichen waagrechter langer Schenkel an seinem freien Ende 2.   3 mit   einem Pendelarm 24 der Welle 18 gelenkig verbunden ist. Der kürzere, nach abwärts ragende Schenkel 25 des Winkelarmes ist an seinem freien Ende als Gabel 26 ausgebildet, zwischen deren Enden ein Schneiddraht 27 gespannt ist. 



   Unterhalb des Tisches 11 ist eine ähnliche, nur der Falzform entsprechend geänderte Schablone 28 vorgesehen, in der das Ende eines Winkelarmes 29 mittels Rollen geführt und gelagert ist. Das freie 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Ende des langen, im wesentlichen horizontalen Schenkels greift an dem unteren freien Ende eines Pendelarmes 30 der Welle 18 an, während der kürzere Schenkel 31 an seinem freien oberen Ende zu einer Gabel 32 mit Schneiddraht 33 ausgebildet ist. Der Tisch 11 weist entsprechende Ausschnitte 34 auf, damit die Gabel 32 von unten durchtreten kann. 



   In der dargestellten Lage befinden sich die Teile der Vorrichtung in der Vorbereitungsstellung. 



  In dem Strangquerschnitt sind die herzustellenden Querfalze strichpunktiert angedeutet. Soll nun ein Ziegel vom Strang abgeschnitten werden, so wird der Pendelarm 13 im   Pfeilsinn   verschwenkt. 



  Gleichzeitig schwingt der Arm 15 aus und verdreht mittels des Lenkers 17 den   Pendelhebel   und die Welle 18. Dies bewirkt, dass die Pendelarme 24 und 30 ebenfalls ausschwingen und die Winkelarme mit den Gabeln 26 und 32 in der Schablone verschieben, so dass die Gabeln zum Einstich gelangen und in der Weiterbewegung die Querfalze aus dem Rohziegel ausschneiden. Unmittelbar nach dem Einstich tritt auch der   Schneidedraht 14   in den Rohziegelstrang ein und trennt den Ziegel vom Strang ab. 



   Selbstverständlich kann man sowohl die Schneidewerkzeuge (Gabeln) als auch deren Lagerung und Führung beliebig ausbilden, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen. Ebenso kann man die Kupplung mit der Abschneidevorrichtung in beliebiger Weise ausgestalten bzw. die Vorrichtung zur Herstellung der Falze überhaupt gesondert betätigen. Schliesslich kann man auch Gabeln verwenden, die in der Bewegungsrichtung des Stranges arbeiten. In diesem Fall muss die Gabelöffnung der Länge des Querfalzes entsprechen. 



   Der nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Strangfalzziegel ist ausserordentlich billig, leicht zu verlegen und ergibt eine satt anliegende Dachdeekung, bei der alle Ziegel miteinander verfalzt sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Strangfalzziegeln mit quer zu ihrer Längsachse an der Oberund Unterseite vorgesehenen Falzen, dadurch gekennzeichnet, dass nach Austritt des Rohziegelstranges aus dem   Mundstück   der Strangpresse gleichzeitig mit oder vor dem Abschneiden des Ziegels auf mechanischem Wege die Anbringung der Querfalze vorgenommen wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Herstellung von Strangfalzziegeln mittels des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb und unterhalb der Rohziegelstrangführung zwangläufig geführte Schneidwerkzeuge vorgesehen sind, welche aus dem Rohziegelstrang die Querfalze ausschneiden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidwerkzeuge quer zum Strang (in der Längsrichtung des Falzes) bewegbar sind.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidwerkzeuge an der Ober-und Unterseite des Ziegelstranges gegenläufig geführt sind.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidwerkzeuge durch einen gemeinsamen Hebel betätigt werden.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel für die Schneidwerkzeuge mit dem Pendelarm der Ziegelabschneidvorrichtung durch einen Lenker gekuppeltist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidwerkzeuge (Gabeln) an je einem Lenker starr befestigt sind, die an den Enden des Antriebshebels angreifen.
AT153310D 1937-03-12 1937-03-12 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Strangfalzziegeln mit quer zu ihrer Längsachse an der Ober- und Unterseite vorgesehenen Falzen. AT153310B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT153310T 1937-03-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT153310B true AT153310B (de) 1938-05-10

Family

ID=3647519

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT153310D AT153310B (de) 1937-03-12 1937-03-12 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Strangfalzziegeln mit quer zu ihrer Längsachse an der Ober- und Unterseite vorgesehenen Falzen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT153310B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2319426C3 (de) Biegemaschine für stab- oder bandförmiges Material
DE2130642C3 (de) Näheinrichtung zur Herstellung von paspelierten Öffnungen, insbesondere von Taschenschlitzen in Oberbekleidungen
DE829082C (de) Mechanisch angetriebene Kniehebelpresse
AT153310B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Strangfalzziegeln mit quer zu ihrer Längsachse an der Ober- und Unterseite vorgesehenen Falzen.
DE2655740C2 (de)
DD141657A5 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines gewoelbten segels
DE2252920A1 (de) Verfahren zum herstellen von hohlprofilen, vorrichtung zum ausfuehren des verfahrens und mit dem verfahren hergestelltes hohlprofil
DE2928436C2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Bewehrungsgerippen
DE387611C (de) Herstellung von Fugenschrauben fuer Eisenbahnwagen
DE545580C (de) Maschine zur Herstellung von Stiften, insbesondere von sogenannten Tacks
DE360516C (de) Verfahren zum Abdichten von Fugen, Schlitzen o. dgl.
DE2414529C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Bauelementen, die aus einem Paar von parallelen Längsstäben und sprossenartig z wischenge schweißten Querstegen bestehen, mittels elektrischen Widerstandsschweissens
DE375816C (de) Mehrteilige, durch Teilmodelle hergestellte Form zum Giessen von Stegketten und Maschine zu ihrer Herstellung
AT206252B (de) Gerät zur Biegung und Formung von Metallstangen, insbesondere von Bewehrungseisen für Eisenbeton
DE435067C (de) Handhebelpresse zur Herstellung von Ziegelsteinen, Dachziegeln, Platten u. dgl.
DE631246C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verdichten des Formsandes zwischen dem Modell und einer losen Sandhaltevorrichtung beim Herstellen von Gussformen in Formkaesten
AT138944B (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von fünfseitig ganz oder teilweise geschlossenen Hohlsteinen.
DE85495C (de)
DE2605514B2 (de) Pressenanlage zum Herstellen konischer Steine
DE507083C (de) Verfahren zur Herstellung von Sperrholzgefaessen
DE660333C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von Metallblechen
DE7638551U1 (de) Vorrichtung zur herstellung von formlingen
DE2020811C3 (de) Vorrichtung zur Montage von Querelementen an einem räumlichen Gitterträger für Bewehrungszwecke
DE356759C (de) Verfahren und Giessform zur Erzeugung von Durchschuessen, Linien u. dgl.
AT233361B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines hohlen, kastenartigen, vierseitigen Balkens oder einer solchen Säule