AT153040B - Verfahren zur Aus- und Einschaltung von fernbedienten Empfängern oder Verstärkern elektrischer Übertragungen. - Google Patents

Verfahren zur Aus- und Einschaltung von fernbedienten Empfängern oder Verstärkern elektrischer Übertragungen.

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AT153040B
AT153040B AT153040DA AT153040B AT 153040 B AT153040 B AT 153040B AT 153040D A AT153040D A AT 153040DA AT 153040 B AT153040 B AT 153040B
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AT
Austria
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relay
remote
contact
switching
controlled device
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Kurt Goetz
Georg Roth
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Kurt Goetz
Georg Roth
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Description


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  Verfahren zur Aus-und Einschaltung von fernbedienten Empfängern oder Verstärkern elektrischer Übertragungen. 
 EMI1.1 
 

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 einerseits die Stromquelle B aus-, anderseits jedoch A einschaltet. Genügt jedoch der von   G über   X und Y gelieferte Strom nicht, um das Relais E sofort in der Arbeitsstellung zu halten-weil er beispielsweise nur allmählich seinen vollen Wert erreicht-, dann fällt das Relais sofort nach dem Absehalten von B wieder ab und lässt nach der nunmehrigen Kontaktfolge zuerst den Trenner b wieder in seine Ruhestellung kommen.

   Bevor also noch der a-Kontakt getrennt werden kann, wird die Stromquelle B durch den abfallenden b-Kontakt wieder über das Relais E geschlossen, was ein neuerliches Anziehen von E und ein neuerliches Trennen von b bewirkt, während der a-Kontakt unbeeinflusst geschlossen und das Gerät G somit eingeschaltet bleibt. Dieses Flattern des b-Kontaktes setzt sich bei ständig geschlossenem a-Kontakt so lange fort, bis der zwischen X und'Y fliessende Strom dem Haltestrom von E mindestens gleich ist, worauf dann der Trenner b endgültig getrennt bleibt, da ja nun das Relais E durch den ständig über X   und'Y   fliessenden Strom aus dem Gerät G gehalten wird. 



   Wenn der Fernschalter F geöffnet wird, dann wird auch der über X,   E, j !, F, S   und Y geschlossene Stromkreis und somit der Haltestrom des Relais E unterbrochen, das Einschalterelais E fällt ab, der Trenner b wird geschlossen, der Schliesser a geöffnet und das Gerät   G   dadurch ausgeschaltet, wobei sich wieder die in der Zeichnung dargestellte Ruhelage aller Kontakte ergibt. 



   Naturgemäss zeigt die in der Zeichnung dargestellte Schaltung nur eine beispielsweise Schaltanordnung nach dem oben geschilderten Verfahren, doch ergibt sich daraus, dass weder während des Betriebes noch auch während des Nichtbetriebes des ferngeschalteten Gerätes G aus der Stromquelle B Strom entnommen wird, dass dies vielmehr nur im Moment des Einschalten geschieht und so Verluste durch den Ruhestrom der Relaiseinrichtung vermieden sind. Ausserdem ergibt sich aber noch, dass ein einziges Relais mit nur einer Anwurf-bzw. Haltewicklung und je einem   Schliesser- und Trenner-   kontakt genügt, um nach dem geschilderten Verfahren das voll oder teilweise aus dem Gleich-, Wechseloder Drehstromnetz betriebene, ferngesteuerte Gerät ein-oder auszuschalten. 



   Natürlich brauchen A und B nicht getrennte Stromquellen zu sein. Z. B. kann   A   mit B identisch sein (bei einem mit Gleichstrom betriebenen Gerät oder bei Verwendung eines Wechselstromrelais für E), vorausgesetzt, dass die Zusammenschaltung der beiden Kreise (Anwurfkreis für das Relais E und Betriebsstromkreis für das Gerät G) noch vor dem Kontakt a des Betriebsstromkreises erfolgt. 



  Der Betriebsstrom kann dabei vollständig aus dem Licht- oder Kraftnetz oder aus einer Kombination von Batterien und Netzgeräten entnommen werden, wobei es gleichgültig ist, ob Gleich-, Wechseloder Drehstrom zur Verfügung steht. Auch muss die Stromquelle A selbstverständlich nicht die Gesamtstromquelle des Gerätes G sein, da ein Empfänger oder   Verstärker auch   beispielsweise durch Unterbrechen des Heizkreises ausgeschaltet werden kann. In einem derartigen Fall wäre   A   die Heizstromquelle (z. B. eine Sekundärwicklung des Netztransformators) und   G   der Heizstromkreis des ferngeschalteten Gerätes. Auch ist es vorteilhaft, im Stromkreis der Stromquelle B eine Sicherung anzuordnen, die diesen Stromkreis unterbricht, wenn der über X-Y abgenommene Haltestrom für E aus irgendeinem Grunde nicht geliefert wird. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren bzw. dessen Einrichtungen können in der   mannigfachstel1   Weise variiert und den Erfordernissen der sonstigen Schaltanordnung des Gerätes angepasst werden. 



  So ist es vor allem   möglich,   am Relais E mehr als je einen   Schliesser- und Trennerkontakt   anzuordnen und so nicht nur eine zweipolige Abschaltung der   Stromquellen A und B -durchzuführen,   sondern gleichzeitig mit Hilfe des Relais E auch andere Kontakte schliessen bzw. öffnen oder umlegen zu lassen. 



  So können z. B. gleichzeitig mit dem Schliessen oder Öffnen von a auch andere Verbraucher an den Stromquellen A oder B an-, ab-oder umgeschaltet werden (beispielsweise Grammophonlaufwerke,   Empfänger, Vorverstärker, Erregerstromquellen für dynamische Lautsprecher usw. ). Sowohl auf   der Sender-als auch auf der Empfängerseite kann dieses Verfahren weiter auch verwendet werden, um gleichzeitig mit der Einschaltung von Röhren, Verstärkern, Sendern oder Vorsatzgeräten usw. auch die zugehörigen Antennen, Kabel, Eingangskreis, Stromquellen, Anzeigevorrichtungen usw. an-, ab-oder umzuschalten.

   Auch kann durch diese Vielzahl von Kontakten am Relais E beispielsweise bewirkt werden, dass die Stromquelle B in andern Stromkreisen ein-, aus-oder umgeschaltet wird oder dass an dem Gerät G entweder über die   Leitungen'. !-S   oder andere Leitungen verschiedene Verbraue, her oder Eingangskreis aus-, ein-oder umgeschaltet werden, die entweder im Kreise X-Y oder in andern Kreisen liegen können. Auch durch die Wahl der Punkte X-Y im Gerät G ist eine reiche Variations möglichkeit gegeben. Wenn z. B.

   X-Y im Anoden (Emissions) stromkreis einer oder mehrerer Röhren liegt, dann kann die Anzapfung entweder anoden-oder kathodenseitig erfolgen und in beiden Fällen wieder verschieden gestaltet sein, je nachdem, ob Schaltelemente des Gerätes G in die Leitung   1-2   gelegt werden, ob bei kathodenseitiger Anschaltung die Röhren indirekt mit Gleichoder Wechselstrom geheizt werden, ob der Spannungsabfall am Relais E oder an andern zwischen X und Y liegenden Schaltelementen zur Erzeugung der Gittervorspannung verwendet wird usw.

   Auch kann durch die Kontaktgebung am Fernschalter F bewirkt werden, dass im Einschaltemoment die in der Leitung 1-2 liegenden Schaltelemente kurzzeitig kurzgeschlossen werden.   Schliesslich   kann die Wicklung des Relais E entsprechend ausgebildet sein, um ein Verändern sowohl ihres Ohmschen Widerstandes als auch   ihrer Ampèrewindungszahl entsprechend   den Schalterfordernissen im gegebenen Anwendungsfall zu ermöglichen. Eine derartige Anordnung würde es auch gestatten, durch Kurz- 

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 schliessen der nicht gebrauchten Wicklungsteile den Verzögerungsring des Relais E zu ersetzen bzw. die Verzögerung zu ändern. 



   Alle diese beispielsweise angeführten   Schaltanordnungen   können sich bei der praktischen Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens in den einzelnen Fällen als vorteilhaft oder notwendig erweisen, stellen jedoch nur zweckmässige Variationen des erfindungsgemässen Verfahrens bzw. der Einrichtungen dar, wobei diese auch in Form von Zusatzgeräten mit vorhandenen Empfängern oder Verstärkern verbunden werden können, ebenso wie mit   Fernwahleinrichtungen   oder Verteilersystemen, wobei zweckmässig alle jene Leitungen, die sowohl dem Fernschalter als auch beispielsweise der Fern-   wahleinrichtung,   dem Verstärker-oder Netzteil, dem Verteilungssystem usw. gemeinsam sind, miteinander vereinigt und die an der Bedienungsstelle angeordneten Sehaltelemente auch konstruktiv miteinander vereinigt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Aus-und Einschaltung von fernbedienten Empfängern oder Verstärkern elektrischer Übertragungen, die vollständig oder teilweise aus dem Gleich-,   Wechsel-oder Drehstromnetz   betrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass weder in der Ruhe-noch in der Arbeitsstellung, sondern nur im Momente des Anwerfens des einzigen verwendeten Relais, das nur eine Anwurf-bzw. Haltewicklung aufweist, Strom aus einem Stromkreis verbraucht wird, der von den Betriebsstromkreisen des fernbedienten Gerätes unabhängig ist.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch das vorzugsweise verzögerte Relais mindestens ein Schliesserkontakt und mindestens ein Trennerkontakt betätigt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die durch das Relais betätigten Kontakte (gemäss Anspruch 2) nacheinander in ihre Arbeitsstellung kommen, u. zw. so, dass zuerst der Schliesserkontakt und nach ihm der Trennerkontakt in die Arbeitsstellung kommt.
    4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sehliesserkontakt des Relais zwischen das ferngesehaltete Gerät und eine oder alle seiner Betriebsstromquellen gelegt wird, während der Trennerkontakt zwischen einer zum Anwerfen des Relais dienenden Stromquelle und dem Relais angeordnet wird.
    5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fernschalter in einer Leitung angeordnet wird, die sowohl dem zum Anwerfen des Relais dienenden Stromkreis als auch dem zum Halten des Relais dienenden, aus dem ferngesteuerten Gerät stammenden Stromkreis gemeinsam ist.
    6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Relais ausser dem Schliesser-und Trennerkontakt gemäss den Ansprüchen 2 und 3 auch noch andere Schliesser-, Trenner-oder Umschaltkontakte betätigt werden, die mit dem ferngeschalteten Gerät, seinen Stromquellen, zusätzlichen Schalteinrichtungen, Stromkreisen oder Geräten in Verbindung stehen.
    7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in den zum Fernschalter führenden Leitungen Schaltelemente angeordnet werden, die dem ferngeschalteten Gerät angehören.
    8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ferneinschalter mit andern, dem ferngeschalteten Gerät, der Fernwahleinriehtung oder dem Verteilersystem angehörigen Elementen so vereinigt wird, dass Leitungen, Stromquellen und Schaltelementen, die in den verschiedenen Teilen der Gesamtanordnung gleiche oder ähnliche Funktionen erfüllen, gemeinsam verwendet werden.
    9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die ausserhalb des ferngesteuerten Gerätes angeordneten Schaltelemente mit den der Ferneinschaltung dienenden Schaltelementen konstruktiv vereinigt werden.
AT153040D 1932-10-11 1932-10-11 Verfahren zur Aus- und Einschaltung von fernbedienten Empfängern oder Verstärkern elektrischer Übertragungen. AT153040B (de)

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