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Massierapparat.
Die Erfindung betrifft einen Massierapparat.
Der Zweck der Erfindung ist, den Apparat so zu bauen, dass eine gute und äusserst sehnelle Klopf-und, wenn gewünscht, auch Punktmassage mit einem kleinen Apparat ausgeführt we'den kann, der zweckmässig durch eine biegsame Welle mit einem Elektromotor verbunden ist.
In der Zeichnung ist der verbesserte Massierapparat dargestellt. Fig. 1 ist ein Schnitt nach 7-7 der Fig. 2. Fig. 2 zeigt in Seitenansicht den Massageapparat teilweise im senkrechten Schnitt, wobei der Kopfhebel mit dem Massagekörper in geschwenkter Stellung gezeigt ist. Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach 771-777 der Fig. 2 teilweise in Ansicht. Fig. 4 zeigt in Seitenansicht teilweise im Schnitt den als Zylinder für den Kolben ausgeführten Träger des Massie'hebels. Fig. 5 ist ein Querschnitt durch das rechte Ende der Fig. 4. Fig. 6 zeigt den Kolben im Schnitt. Fig. 7 zeigt einen Punktmassagekörper, der in den Kolben im zylindrischen Träger eingeschraubt werden kann. Fig. 8 zeigt einen Ständer für den an einem Elektromotor angeschlossenen Massageapparat.
Der Massageapparat besteht aus einem zylindrischen, am Kopfende durch eine eingeschraubte Platte 2 geschlossenen Gehäuse 1, dessen Bodenplatte 3 ziemlich dick ist. Die Bodenplatte 3 hat eine zentrale Bohrung 4 und eine waagrechte Bohrung 5, welch letzteie sich von einer Seite des Gehäuses zur andern Seite desselben erstreckt. In das eine Ende dieser waagrechten Bohrung 5, de-en äussere Enden Muttergewinde haben, ist der mit Gewinde versehene Kopf eines Stiftes 6 und in das entgegengesetzte Ende der Bohrung 5 ist eine mit Aussengewinde versehene Buchse 7 eingeschraubt, in welcher das Ende des Stiftes 6 eingreift. Dieser Stift 6 ist abgestuft und trägt einen zylindrischen Träger 8.
Im unteren Ende dieses Trägers 8 ist ein Klopfhebel 9 festgemacht, der zwei Längsschlitze 10 hat.
In jedem Schlitz ist ein Massagekörper 11 einstellbar gelagert und in der eingestellten Lage mittels einer Mutter befestigt.
Im oberen Teil des zylindrischen Trägers 8 ist ein Kolben 12 so gelageit, dass er sieh im Träger 8 auf-und abwärts bewegen und diesem Träger eine pendelnde Bewegung mitteilen kann. Dieser Kolben 12 ist auf einem exzentrisch in einem zylindrischen Körper 14 befestigten Stift 13 aufgehängt.
Der zylindrische Körper 14 wird von einem Elektromotor 16 durch eine biegsame Welle 15 angetrieben.
Dieser Elektromotor steht auf dem oberen Ende eines Ständeis 17, auf welchem der Massageapparat mittels einer Schelle 18 aufgehängt we : den kann, wenn er nicht benutzt wird. Der exzentrische Stift 13 ragt in einen Schlitz 19 in der Wand des zylindrischen Trägers 8.
Wenn der zylindrische Körper 14 durch die biegsame Welle 15 gedreht wild, bewegt sein exzentrischer Stift 13 den Kolben 12 auf und ab im oberen Ende des zylindrischen Trägers 8, wodurch dieser Träger in seitlicher Richtung hin und her geschwenkt wird.
Ein rechteckiger rahmenartiger Hohlfuss 20 trägt das zylindrische Gehäuse 1 und der Klopfhebel 9 mit den Massierkörpern 11 liegt unter diesem Fuss. Dieser Klopfhebel besteht aus Federstahl.
Das zylindrische Gehäuse 1 ist teilweise mit Isolierringen 21 aus leichtem, elastischem Material, z. B.
Schwammgummi, gefüllt, und diese Füllung dient dazu, das Geräusch der mit grösserer Geschwindigkeit angetriebenen Elemente zu dämpfen. Diese Schwammgummiringe 21 können die Schwingung des Trägers 8 des Massagehebels nicht beeinträchtigen.
Vorzeitige Abnutzung des Kolbens 12 wird durch die eigenattige Anordnung des Trägers 8 für den Klopfhebel 9 verhindert, und selbst wenn solche Abnutzung vorkommen sollte, kann sie den Arbeitsgang des Massageapparates nicht schädlich beeinflussen. Wenn im Laufe der Zeit der Kolben 12
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sich abnutzen sollte, kann die einzige Wirkung sein, dass der Radius des Schwingungsbereiches des zylindrischen Trägers 8 etwas grösser wird.
Wenn ausser der Klopfmassage eine Punktmassage ausgeführt werden soll, wird eine in Fig. 7 gezeigte Stange 22 mit ihrem oberen mit Gewinde versehenen Ende 23 in einem mit Muttergewinde versehenen Ansatz 24 des Kolbens eingeschraubt. Diese Stange 22 hat ein Auge 25, das über den waagrechten Stift 6 passt, und ihr unteres Ende ist durch eine Rlattfeder 26 od. dgl. federnd gemacht und trägt einen Massageknopf 27.
Das Gehäuse 1 hat einen waagrechten röhrenförmigen Ansatz 28 gegenüber dem zylindrischen
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gemacht.
Der Arbeitsgang des Massageapparates ist wie folgt :
Nach Abheben des Apparates vom Ständer 17 und Einschalten des Elektromotors 16 wird der Zylinderkörper 14 durch die biegsame Welle 15 in eine schnelle Umdrehung versetzt, so dass durch den Exzenterstift 13 der Kolben 12 im zylindrischen Träger 8 eine schnelle Auf-und Abbewegung ausführt, die durch den Träger 8 auf den Klopfhebel 9 und, wenn die Stange 22 eingeschraubt ist, direkt auf den Massierkörper 27 am Ende dieser Stange übertragen wird. Es wird also in diesem Falle gleichzeitig mit einer Klopfmassage durch die Massierkörper 11 eine Punktmassage durch den Massierkörper 27 ausgeführt. Zum Stillsetzen des Apparates genügt Ausschalten des Elektromotors 16.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Massierapparat mit zylindrischem Gehäuse und im Gehäuse pendelnd aufgehängtem zylindrischen Träger für den Klopfhebel mit Massierkörpern und von einem Elektromotor mittels biegsamer Welle durch Exzenterstift hin und her bewegten Kolben im oberen Ende des Trägers, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) pendelnd auf in einer Querbohrung des Gehäuses sitzender Querwelle (6) so angeordnet ist, dass sein unteres Ende, welches den Klopfhebel (9) trägt, über den Boden des Gehäuses hinaus in den Hohlfuss (20) des Gehäuses (1) ragt und der Kolben (12) durch einen exzentrisch in den Zylinderkörper (14) eingesetzten Stift (13) im oberen Ende des Trägers (8)
auf und ab bewegt wird und dadurch diesem Träger eine schnelle hin und her gehende Pendelbewegung mitteilt.