AT152908B - Atemschutzfilter für Gasmasken. - Google Patents
Atemschutzfilter für Gasmasken.Info
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Description
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Atemschutzfiltcr für Gasmasken.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Atemschutzfilter für Gasmasken.
Es sind bereits zahlreiche Anordnungen von Atemschutzfiltern bekannt, die jedoch Nachteile aufweisen, von welchen der grosse Einatmungswiderstand besonders lästig ist. So sind z. B. Atemsehutz- filter bekannt, die aus einigen (z. B. drei) übereinander angeordneten Filterschichten bestehen, wobei der Luftstrom der zu reinigenden Luft in Teilströme unterteilt und nach Durchtritt der einzelnen Filterschichten durch Röhren von den einzelnen Teilfiltern in ein gemeinsames zentrales Rohr geleitet wird, in dem sich die Luftströme vereinigen. Da infolge dieser Anordnung die Luftströme nur geringe Durchmesser haben können, erhöht sich der Atmungswiderstand.
Die Erfindung bezweckt einen Atemschutzfilter zu schaffen, bei dem der Atmungswiderstand dadurch, dass dem Luftstrom durch die eigenartige Ausbildung des Filters der grösstmögliche Querschnitt geboten wird, auf das Mindestmass herabgesetzt ist, wobei sich das Filter noch durch gedrängte Bauart und erhöhte Leichtigkeit auszeichnet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 und 2 den Einatmungseinsatz im Schnitt nach der Linie X-X und in Draufsicht, Fig. 3 das Atemschutzfilter teilweise im Schnitt.
Das Atemschutzfilter (Fig. 1-3) besteht aus einem zylindrischen Blechbehälter 1, der mit einem
Gewindehals 2 zum Einschrauben in die Mundbüchse versehen ist, und aus einem abnehmbaren, eine mittlere kreisförmige Öffnung 4 aufweisenden Deckel 3, der mit einem gelochten inneren Siebboden 5 verbunden ist. In diesem sind drei radiale Schlitze 6 vorgesehen, in welche sich ein an beiden Enden offener Einsatz 7 anschliesst, der im Querschnitt die Gestalt eines Sternes mit engen, vorzugsweise durchwegs gleich breiten Armen besitzt, in welchen mehrere mit dem Boden parallele Schlitze 8 vorgesehen sind.
Auf dem Siebboden 5 sind mehrere, z. B. fünf, den Einsatz 7 umgebende, durch Zwischenräume voneinander getrennte Schwebstoffilter übereinander gelagert (Fig. 3). Die vier unteren Filter 9-12 besitzen dem Querschnittumriss des Einsatzes 7 entsprechende Ausschnitte ; das fünfte Filter 13 hat keinen Ausschnitt und verdeckt gänzlich den Einsatz 7. Die mit dem Innenraum des Einsatzes 7 verbundenen Zwischenräume 15 und 17 sind an ihrem äusseren Umfange durch überklebte Stoffwände 18 und 19 verschlossen. Die übrigen, nach innen durch die Einsatzwände 7 abgeschlossenen Zwischenräume 14 und 16 münden an ihrem äusseren Umfange in den sämtliche Schwebstoffilter umgebenden Raum 20. Zwischen diesen Sehwebstoffiltern und dem Gewindehals 2 sind zwischen Sieben noch chemische Filter und die sogenannte Mundschicht angeordnet.
In den Zwischenräumen können wellenförmige Distanzstücke eingesetzt werden.
Die durch die Öffnung 4 beim Einatmen einströmende Luft teilt sich in mehrere parallele Teilströme. Ein Teil zieht unmittelbar durch die Öffnungen des Siebbodens 5, ein anderer durch die Schlitze 8 und der dritte durch das offene Ende des Einsatzes 7. Infolge der geschilderten und abgebildeten Anordnung der Schwebstoffilter hat jedoch jeder dieser Teilströme nur ein Schwebstoffilter zu durchdringen, um zum chemischen Filter und nachher zum Hals 2 zu gelangen. Durch diese Anordnung wird der Atemwiderstand trotz der im Verhältnis zu seiner Grösse wesentlich erhöhten Kapazität der Gasschutzmaske bedeutend herabgesetzt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Atemschutzfilter für Gasmasken, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Querschnitt die Gestalt eines Sternes mit engen, vorzugsweise durchwegs gleich breiten Armen (6) besitzender und mit in einer Ebene liegenden schlitzförmigen Kanälen (8) versehener, zur Einführung der einzuatmenden Luft bestimmter Einsatz (7) von Schwebstoffiltern derart umgeben ist, dass gegen die Schlitze (8) der am äusseren Umfang abgeschlossene Zwischenraum (15) des mittleren Schwebstoffilterpaares zu liegen kommt, sein oberes Ende in den am äusseren Umfang verschlossenen Zwischenraum (17) mündet und an dessen Unterteil das Filter (9) mit perforiertem Boden gelagert ist, so dass drei Luftwege geschaffen werden, u.zw. durch den Boden (5) in das unterste Filter,-durch den Schlitz (8) in das mittlere Filter- paar (10, 11) und durch das obere Ende in das oberste Filterpaar (12, 13), wodurch der Strom der zu filtrierenden Luft in fünf parallele Teilströme unterteilt wird. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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| AT152908T | 1935-11-18 |
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- 1935-11-18 AT AT152908D patent/AT152908B/de active
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