AT152181B - Einrichtung zum Zurichten von Textilstoffen. - Google Patents

Einrichtung zum Zurichten von Textilstoffen.

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AT152181B
AT152181B AT152181DA AT152181B AT 152181 B AT152181 B AT 152181B AT 152181D A AT152181D A AT 152181DA AT 152181 B AT152181 B AT 152181B
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  Einrichtung zum Zurichten von Textilstoffen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Zurichten von Textilstoffen mit einer mechanischen   Schiumpfvorrichtung,   einer dieser vorgeschalteten Regelvorrichtung zum Regeln der Stoffzufuhr und einer naehgeschalteten, mit einer beheizten Trommel ausgestatteten Trocken-und Bügelvorrichtung, sowie einem die Regelvorrichtung und die Antriebsvorrichtung für die Trommel der   Trocken- und Bügelvorrichtung   miteinander verbindenden   Geschwindigkeitswechselgetriebe   zur Veränderung des Verhältnisses zwischen Zu-und Abfuhr des Stoffes und verfolgt den Zweck, den Prozentsatz der dem Gewebe zu erteilenden endgültigen Schrumpfung leicht, schnell und genau einstellen zu können. 



   Man hat bereits vorgeschlagen, eine   Trockenmaschine   für Gewebe mit einer Einführungsvorrichtung auszustatten, welche mit der Spannkette durch aushebbar und auswechselbare Zahnräder verbunden ist, die, wenn der Stoff in der   Längsrichtung   geschrumpft werden soll, so gewählt werden, dass die Einführungsvorrichtung keine Spannung auf den in die Spannvorrichtung eintretenden Stoff ausübt. Diese Anordnung hat den Nachteil, dass die verschiedenen Geschwindigkeitsverl ältnisse auf recht verwickelte Weise eingestellt werden müssen und dass ausserdem keine Sicherheit für das Mass der endgültigen Schrumpfung vorhanden ist. 



   Man hat weiters bereits auf dem Reibungsprinzip beruhende Geschwindigkeitswechselgetriebe für diesen Zweck   vorgesclagen,   die sich aber aus dem erwähnten Grunde, dass nämlich keine Sicherheit für das Mass der Schrumpfung vorhanden ist, als nicht geeignet erwiesen. 



   Gemäss vorliegender Erfindung werden diese Nachteile der bekannten Einrichtungen dadurch vermieden, dass das Geschwindigkeitswechselgetriebe zur zwangläufigen Bestimmung des   Verl   ältnisses zwischen Zu-und Abfuhr des Stoffes mehrere durch Verschiebung wahlweise einschaltbare Sätze von Zahnrädern mit   verschiedenen Übersetzungsverhältnissen   aufweist.

   Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Einrichtung mit einer zwischen der Regelvorrichtung und der Trocken-und Bügelvorrichtung angeordneten Vorrichtung zum Strecken des Stoffes in der   Längsrichtung   wird zwischen der   Regelvorriehtung   und der Antriebsvorrichtung für die Streckvorrichtung ein   Gesehwindigkeits-     wechselgetriebe   nach Anspruch 1 und zwischen der Antriebsvorrichtung für die   Streekvorrichtung   und der Antriebsvorrichtung für die   Trocken-und Bügelvorrichtung   ein zweites gleiches   Geschwindig-   keitswechselgetriebe vorgesehen.

   Hiebei kann eine sich an den aus der Streckvorricl. tung austretenden Stoff anlegende, frei drehbare Walze das die Geschwindigkeit der Steuerwalzen zwischen der Streck-   vorriehtung   und der   Trocken-und Bügelvorrichtung   regelnde   Geschwindigkeitsweehselgetriebe   selbsttätig derart steuern, dass das   gewünschte   Mass der Auslieferung des Stoffes aus der   Streckvorrichtung   erzielt wird. 



   Der Gegenstand ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform beschrieben, die in den Zeichnungen dargestellt ist, u. zw. zeigt Fig. 1 eine schematische Seitenansieht einer Reihe von Gewebezuriehteinriehtungen, Fig. 2 eine teilweise Seitenansicht des Eintrittsendes der Spannrahmenmaschine rechts in Fig. 1, Fig. 3 eine teilweise Seitenansicht des Austrittsendes der Spannrahmenmaschine und des Mechanismus zur Regelung des Übergangs des gespannten Gewebes auf die   Bügelvorrichtung   unter Fortlassung einiger Teile, Fig. 4 einen senkrechten Schnitt nach Linie   4--4   von Fig. 2 zur Verdeutlichung einer einstellbaren Getriebekupplung zwischen der Hauptantriebswelle der Maschine und dem Vorschubmechanismus für die   Spannrahmenmaschine,   Fig.

   5 einen horizontalen Teilsehnitt nach   Linie 5-   von Fig. 4 zur Darstellung der Antriebsverbindung mit dem 

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 Getriebesatz der einstellbaren Getriebekupplung gemäss Fig. 4, Fig. 5 a einen Radialschnitt des drehbaren Getriebesatzes gemäss Fig. 5, Fig. 6 einen lotrechten Schnitt nach Linie 6-6 von Fig. 5, Fig. 7 eine teilweise schaubildliche schematische Ansicht der Vorschubwalzen und des Regelungsmeehanismus gemäss Fig. 3 mit einer selbsttätig veränderlichen Antriebsverbindung für diese Walzen, Fig. 8 eine teilweise Draufsicht auf die selbsttätig veränderliche Antriebsverbindung gemäss Fig. 7, Fig. 9 eine Seitenansicht von der gegenüberliegenden Seite der Maschine gemäss Fig.

   1 zur Verdeutlichung der Bügelvorriehtung dieser Figur mit teilweise weggeschnittenen Teilen und der einstellbaren Getriebekupplung zwischen der Antriebswelle der Maschine und dem Antrieb der Bügelmaschine in senkrechtem Schnitt, Fig. 10 eine teilweise Draufsicht auf den Teil der Vorrichtung gemäss Fig. 9, der die einstellbare Getriebekupplung gemäss dieser Figur enthält, Fig. 11 einen senkrechten Schnitt nach Linie   11-11   von Fig. 10, Fig. 12 eine Seitenansicht vom gleichen Standpunkt aus gesehen wie Fig. 9 zur Verdeutlichung des Äusseren des Gehäuses der einstellbaren Getriebekupplung gemäss Fig. 9. 



   Die in Fig. 1 dargestellte Vereinigung von Gewebezurichtungsvorrichtungen umfasst eine Spannrahmenmaschine 20 (Fig. 2 und 3) mit auf divergierenden Bahnen bewegten Stiften 21, die das Gewebe in der Breitenrichtung strecken. Die Spannrahmenmaschine ist mit   Sprüh düsen 2. 3,. 3. 3,   die das Gewebe während des Streckens befeuchten, einem Lufttrockner 24 und Heizschlangen 26 ausgestattet, die das Gewebe trocknen und im gespannten Zustand fixieren. Ein Motor 31 bewegt die Stifte 21 vorwärts. 



   Gemäss den Fig. 1 und 3 treibt der Motor 31 über ein Getriebe für veränderlicht e Geschwindigkeiten 31   a   eine Querwelle 31 b der Spannrahmenmaschine an. Durch ein Getriebe ist diese Querwelle 31 b mit Kettenrädern 31 c (Fig. 3) verbunden, die Ketten antreiben, welche die Stifte 21 tragen. Es ist Vorsorge getroffen, dass sieh das befeuchtete Gewebe beim Verbreitern in der Längsrichtung zusammenziehen kann, um eine stärkere Krümmung der Kette um den Schuss zu erzielen. Am Abgabeende der Spannrahmenmasehine 20 wird das Gewebe z. B. durch ein   Rad. 39 von   den Stiften abgenommen und läuft um lose drehbare Walzen 40 und 41 herum zu einem Paar von Vorschubwalzen 42, 4. 3. Es sind Mittel vorgesehen, die das Gewebe in der anschliessenden Behandlungsstufe im Schuss oder in Kette und Schuss schrumpfen.

   Hiezu dient eine Befeuehtungskammer 46 mit   Befeuchtungs-   vorriehtungen 47, 48. Das Gewebe läuft dann um lose drehbare Walzen 49 und um einstellbare Ausbreitewalzen 50, die das Gewebe in der Breite glätten und gegebenenfalls auch strecken, wenn eine vollkommene   Vorsehrumpfung   in der Schussrichtung nicht gewünscht wird. In die Oberfläche einer jeden Ausbreitwalze 50 sind Sehraubengänge eingeschnitten, u. zw. auf der einen Hälfte mit Linksund auf der andern Hälfte mit Rechtsgewinde, die das Gewebe nach beiden Seiten ausbreiten. Die losen Walzen 49 wirken dem Bestreben des auf die Ausbreitwalzen auflaufenden Gewebes entgegen, sich entsprechend einem etwa vorhandenen Unterschied in der Spannung an den beidenKanten nach rechts oder nach links zu bewegen.

   Die Kante des Gewebes mit der grösseren Spannung verursacht   natürlich,   dass diese Seite des Gewebes fester an dem Gewinde der Ausbreitwalzen haftet, so dass das Bestreben besteht, die losere Seite von ihrem Gewinde wegzuziehen, wodurch das Gewebe sieh in Richtung seiner strafferen Seite zu bewegen sucht. Die beiden Walzen   49,   die dicht an den Ausbreitwalzen liegen und das Gewebe über eine grosse Fläche jeder Walze erfassen, sind jedoch geeignet, zu verhindern, dass eine derartige seitliche Bewegung des Gewebes sich   rückwärts   in den Raum zwischen den Walzen 43 und 49 erstreckt. Das Gewebe wird daher über den Zwischenraum zwischen diesen Walzen dauernd vollkommen ausgerichtet.

   Die Walzen 49 machen es unnötig, häufig Einstellungen der Ausbreitwalzen 50 vorzunehmen, um die Neigung des Gewebes, sich von einer Seite zur andern zu bewegen, auszugleichen. Die losen Walzen 49 bewirken aber auch, dass die   Schussfäden   ausgerichtet bleiben. Das Filzband 52 der darauffolgenden   Trocken- und Bügelvorrichtung   kann nämlich die Neigung haben, einen Teil des Gewebes mit grösserer Geschwindigkeit auf diese Vorrichtung zu ziehen als andere Teile des Gewebes.

   Diese Neigung kann verursacht sein durch Webungenauigkeiten oder sonstige Fehler im Band 52   oder durch Ungleichmässigkeiten   seiner Dicke, seiner Oberflächenbeschaffenheit oder seines Feuchtigkeitsgehaltes. Ähnliche Wirkungen können verursacht werden durch Un-   gleichmässigkeit   der Kettenspannung des Gewebes oder durch Unterschiede in der Art, in welcher die Kanten und die Mittelteile des Gewebes auf Feuchtigkeit und Streckung reagieren. Jede dieser Ursachen kann darauf hinzielen, die   Schussfäden   zwischen der Walze 43 und den Ausbreitwalzen 50 zu verzerren.

   Die dicht vor den Ausbreitwalzen 50 angeordneten losen Walzen 49 unterbinden jedoch diese Neigung des Gewebes nach örtlicher Streckung und verhindern die Übertragung jedweden ungleichmässigen Zuges auf den   verhältnismässig   langen Gewebeabschnitt zwischen den Walzen 43 und 49. 



  Das hat die Erzeugung von Gewebe zur Folge, in dem keine Verkrümmung der   Schussfäden   vorhanden ist. Die Walzen 49 bewahren so das Gewebe gegen einen Verlust der durch die Spannrahmenvorrichtung bewirkten Ausrichtung des Schusses in den nachfolgenden Stufen der Behandlung. 



   Von den Ausbreitwalzen läuft das Gewebe auf eine beliebige   Trocken- und Bügelvorrichtung 50   a, beispielsweise eine gemäss der Patentschrift Nr. 141732, die eine grosse drehbare   Trockentrommel 51,   ein endloses, umlaufendes Band 52 von beträchtlicher Dicke, Walzen 5. 3 und eine Hilfstrockentrommel 54 zum Strecken des Bandes 52 aufweist. Die Einlaufwalze   53 drückt   das Band gegen die Trommel. Zwischen der Stelle, an der das Gewebe auf das über diese Walze geführte Band aufläuft, 
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 EMI3.1 
 das Band seine Krümmung beim Auflaufen auf die Trommel 51 umkehrt. Das Ausmass der Schrumpfung in der   Längsrichtung   des Gewebes hängt von der Dicke des Bandes 52 ab.

   Ausser dieser Schrumpfung in der Länge erfährt das Gewebe eine Schrumpfung in der Breite. die zwischen den Walzen 42, 43 und der   Trocken-und Bügelvorrichtung eintritt,   und von der Feuchtigkeit, die mittels der Spritzdüsen 47 und 48 aufgebracht ist und dem Gewebe zugeführt wird, von der Längsspannung, die auf das Gewebe zwischen den Walzen 42, 43 und der   Trocken-und Bügelvorrichtung ausgeübt   wird, abhängt.

   Um das Ausmass, bis zu welchem das Gewebe durch eine derartige Behandlung geschrumpft wird, vorher bestimmen und genau regeln zu können, ist gemäss der Erfindung zwischen den   Einlasswalzen   32,   : 3 : 3   und der umlaufenden   Trockentrommel   51 eine Getriebeanordnung mit einem oder mehreren Zahnradsätzen vorgesehen, mittels welcher ein schneller Wechsel von einem   Geschwindigkeitsverhältnis   auf ein anderes ermöglicht wird. Die in den Zeichnungen dargestellte Vorrichtung weist zwei derartige Zahnradsätze auf, von denen jeder getrennt betätigt werden kann, um die Geschwindigkeitsverhältnisse zwischen den   Einlasswalzen. 32,. 33   und den Spannrahmenketten einerseits und zwischen diesen und der   Troekentrommel 51 anderseits   ändern zu können.

   Mittels jedes der beiden Zahnradsätze kann das entsprechende   Geschwindigkeitsverhältnis   in einer Mehrzahl von Stufen geändert werden, die einer Änderung der Schrumpfung um etwa   1/4   Zoll pro Yard entsprechen. die zwischen den Walzen 32, 33 und der Troekentrommel 51 eintritt. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform der Erfindung mit zwei getrennt einstellbaren Zahnradsätzen befindet sieh je einer an jedem Ende der Maschine, so dass die Getriebe für die Bedienungsperson leicht zugänglich sind. Die Hauptantriebswelle 30 wird vorteil-   hafterweise   von der Querwelle 31 b aus durch Kegelräder der   Spannrah menmaschine   angetrieben. 



  Auf diese Weise steht die Drehzahl der Hauptantriebswelle 30 ständig in einem bestimmten Verhältnis zur Geschwindigkeit der Spannstifte 21. Gemäss Fig. 2 tragen die Einlasswalzen 32,   3. 3 Kegelräder   62, 63, die mit den Kegelrädern 64,   65   in Eingriff   stehen. Diese Kegelräder   sind auf einer Welle 67 befestigt, die somit beide Walzen antreibt. Die Hauptantriebswelle 30 trägt an einem Ende ein Zahnrad 69 (Fig. 4 und 6), das mit einem grossen Zahnrad 70 kämmt. Das Zahnrad 70 hat den kleinsten Durchmesser von mehreren, beispielsweise fünfzehn   Zahnradringen   70--84, die durch Bolzen 90 miteinander verbunden sind und sich um eine Achse 91 drehen (Fig. 5 a).

   Um den Unterschied der Geschwindigkeiten des Gewebes zwischen den Walzen   32,. 33 und   in der   Spannral1ll1Pnmaschine   in Stufen entsprechend einer Änderung der Schrumpfung um   etwa 1/4 Zoll   pro Yard einstellen zu können, hat das kleinste Zahnrad 70 144 Zähne, das nächste Zahnrad   71145   Zähne usw. gemäss einer Abstufung in arithmetischer Reihe. Eine genutete Welle 80 a (Fig. 4, 5 und 6) trägt drehbar ein Gleitstück 81 a mit einem frei drehbaren Zahnrad 82 a, das mit jedem der Zahnräder 70-84 kämmen kann, und ein weiteres Zahnrad 83 a, das mit dem losen Zahnrad 82 a kämmt und auf die Welle 80 a mittels eines   Gleitkeils aufgekeilt   ist. Die Welle 80 a   ; steht ihrerseits durch Zahnräder   87 und 88 (Fig. 2) mit einer weiteren Welle 86 in Verbindung.

   Die Welle   86   ist mit der senkrechten Welle 67 durch Kegelräder 97 und 92 (Fig. 2) verbunden. Ein Handgriff 101 auf dem Gleitstück 81 trägt einen zurückziehbaren Stift 102 (Fig. 6), der in eine von mehreren Bohrungen 103 (Fig. 2) im Räderkasten eingreifen kann und das   Gleitstück   in der   gewünschten   Stellung festhält. 



   Das Gleitstück 81 trägt einen Zeiger 105 (Fig. 2 und 6). der auf einer Skala 106 spielt, auf der die Zahlenwerte des Unterschiedes des Vorschubes des Gewebes zwischen den Walzen 32, 33 und des Vorschubes der Spannstifte angegeben sind. Angenommen, der Zahnradsatz sei auf einen Vorschub- überschuss von 1 Zoll pro Yard Gewebe eingestellt, so wird durch das Befeuchten und das Breitstrecken das Gewebe um dieses Mass schrumpfen. Dadurch, dass die Walzen nicht angetrieben werden können, ehe das lose Zahnrad 82 mit einem der grossen Zahnräder 70-84 kämmt, wird verhindert, dass die Maschine mit einem unbekannten oder unbestimmten   Geschwindigkeitsverl ältnis   angelassen werden kann ; dies bleibt im übrigen von der Abnutzung der Antriebsverbindungen   unbeeinflusst.   



   Für den Antrieb   der Troekentrommel 54 ist   ein dem beschriebenen Zahnradsatz ähnlicher Zahnradsatz vorgesehen. Die Einstellung des Gesamtmasses der Schrumpfung, das zwischen den Walzen 32, 33 und der Trommel 51 erzielt werden kann. wird an den beiden Enden der Maschine vorgenommen. 



   Die Hauptwelle 30 ist durch eine Querwelle 107 (Fig. 9 und   10),   Kegelräder 108, 109, eine 
 EMI3.2 
 bunden. Die andere Hälfte 116 ist auf eine Längswelle 118 aufgekeilt und wird durch einen Kupplungshebel 119 in oder ausser Eingriff gebracht. Gemäss den Fig. 9,10 und 11 ist auf der Welle 118 ein Gleitstück 121 drehbar gelagert, das ein Zahnrad 122 umgreift, das auf der genuteten Welle 118 mittels eines Gleitkeils aufgekeilt ist und mit einem losen Zahnrad 123 kämmt. Ebenso wie bei dem Zahnradsatz am Eintrittsende der Maschine hat dieser Zahnradsatz eine abgestufte Reihe von Zahnrädern 130-140 (Fig. 9), die in   ähnlicher   Weise wie bei der Konstruktion gemäss Fig. 5 a aus einzelnen Zahnradringen bestehen.

   Im vorliegenden Fall ist das aus einzelnen Ringen zusammengesetzte Getriebeglied auf einer Welle 149 befestigt. die durch Kegelräder 150,   151.   eine Welle   152,   ein Zahnrad 153 und ein grosses Ringzahnrad 154 die Trockentrommel 51 antreibt. Das Gleitstück 121 ist mit Hilfe des Stiftes   168   (Fig. 11) feststellbar. Der Zahnradsatz neben der   Bügelmasehine   ist so eingerichtet, dass die Umfangsgeschwindigkeit der   Troekentrommel   entweder gleich, kleiner oder grösser 

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 ist als die Vorschubgeschwindigkeit des Gewebes in der Spannrahmenmaschine. Der Zeiger 161 gibt an der Skala 160 diese Vorschubunterschiede an.

   Als Beispiel für die Verwendung des Getriebesatzes am Troekenende der Maschine sei angegeben, dass, wenn der Zeiger 161 auf 1 Zoll pro
Yard zeigt, für je 36 Zoll von der Spannrahmenmaschine abgegebenem Gewebe 35 Zoll Gewebe von der Trockentrommel abgegeben werden. Ist bei dieser Einstellung des Getriebes am Trocken- ende der Zahnradsatz an den Einlasswalzen auf 1/2 Zoll eingestellt, so ist die von dem Gewebe zwischen den Einlasswalzen   32,   33 und der Trockentrommel 51 durchgemachte Schrumpfung stets genau   11/2   Zoll pro Yard.

   Es ist daher ersichtlich, dass es durch die Erfindung möglich ist, ein genaues Übersetzungsverhältnis zwischen den Einlass-und Abgabeelementen der Maschine einzuhalten, innerhalb welcher die Schrumpfung stattfindet, ferner, dass das Verhältnis schnell und leicht durch eine einfache Bedienung der Zahnräder eingestellt werden kann, dass das genaue Mass der Schrumpfung leicht durch die Zeiger 105 und 161 ersichtlich ist, dass keine Gefahr besteht, dass die Maschine mit einem andern als einem bestimmten vorgeschriebenen   Schrumpfungsverhältnis   betrieben wird, das dem durch die entsprechenden Getriebezahnräder   bestimmten Übersetzungsverhältnis entspricht   und dass die Schrumpfungsanzeigen durch die Zeiger 105 und 161 trotz Abnutzung der Antriebsverbin- dungen genau sind. 



   Das von der Spannrahmenmaschine kommende Gewebe läuft um die losen Walzen 40 und 41 und wird den Vorschubwalzen 42 und 43   zugeführt.   Diese Vorschubwalzen haben die Aufgabe, von dem von der   Spannrahmenmaschine   ablaufenden Gewebe den Zug der   Trockentrommel-H möglichst   fernzuhalten. Mit den links von den Vorschubwalzen 42, 43 (Fig. 1) dargestellten Einrichtungen kann eine doppelte Schrumpfwirkung erzielt werden, u. zw. einerseits in der Kettrichtung infolge der Zu- sammenziehung des Bandes beim Auflaufen auf die Trommel und anderseits in der Schussrichtung oder in der   Schuss- und Kettrichtung durch   die Sprühdüsen 47, 48.

   Diese   Sehrumpfwirkung kann   in jedem   gewünschten   Masse ausgeglichen werden durch Steuerung der Spannung, die in der Zone zwischen der Trockentrommel und der Spannrahmenmasehine besteht. Gemäss der Erfindung wird die in dieser Zone bestehende Spannung durch selbsttätige Vorrichtungen geregelt, die durch das von der Spannrahmenmaschine kommende Gewebe gesteuert werden. Es sind daher Vorrichtungen vor- gesehen, um selbsttätig die Geschwindigkeit der Führungswalzen 42,43 in Abhängigkeit von der schnelleren oder langsameren Abgabe des Gewebes von der Spannrahmenmaschine zu vergrössern oder zu verringern. Vorzugsweise ist die frei drehbare Walze 41   in Gleitblöcken 170   gelagert, von denen einer in Fig. 3 dargestellt ist.

   Jeder   diesel'Blöcke 170   ist in Führungen 171 senkrecht beweglich gelagert. Die Blöcke 170 und die lose Walze 41 sind durch Gewichte 172 soweit ausbalanciert, dass die Walze 41 zwar nur leicht auf der Gewebebahn ruht, aber doch genügend schnell auf ein Anwachsen oder eine Abnahme der Spannung der Gewebebahn anspricht. Die die   Blöcke   170 und die Gegen- gewichte   172   verbindenden Ketten 174 laufen über auf einer Querwelle 176 befestigte Kettenräder 175. 



   Auf einem Ende der Welle 176 ist ein Rad 177 (Fig. 7) befestigt. Die Vorschubwalzen 42, 43 werden durch ein Kettengetriebe (Fig. 7) von dem Kettenrad 189 eines Getriebes an sich bekannter Bauart für veränderliche Geschwindigkeiten 190 angetrieben. Das Kettenrad j dieses Getriebes wird durch eine Kette 193 und ein Kettenrad 194 von der Hauptantriebswelle 30 der Maschine angetrieben. Das hier verwendete Getriebe ist so ausgebildet, dass   die Übersetzung zwischen   den   Kettenrädern 189   und 191 durch Drehen des Einstellrades 195 geändert wird. Ein Riemen 196 läuft um die Räder 197 und 198 herum und verbindet das Rad 195 und das Rad 177.

   Wenn die Abgabegeschwindigkeit des
Gewebes durch die Spannrahmenmaschine derart ist, dass sich ein   Gewebeüberschuss   hinter den Vor- schubwalzen 42, 43 zu sammeln beginnt, sinkt die Walze 41 herab und die Verbindungen von ihr zu dem
Getriebe 190 bewirken, dass die Antriebsgeschwindigkeit der Vorschubwalzen 42,43 erhöht wird. In gleicher Weise bewirkt eine Abnahme der Gewebelänge zwischen der   Spannrahmenmaschine   und den
Walzen 42,43 eine Verlangsamung der Drehung dieser Walzen. Diese Regelungsvorrichtung hat auch folgenden Zweck zu erfüllen : Häufig ist es nicht erwünscht, dass das Gewebe in dem vollen, derKapa- zität der Maschine entsprechenden Ausmass durch die   Befeuehtungsvorrichtung   47 und das Band 52   geschrumpft wird.

   Die Vorschubwalzen 42, 43 haben dann das Gewebe in der Längsrichtung zu strecken,   so dass teilweise oder auch ganz die Schrumpfwirkung der   Vorrichtungen anschliessend   an diese Walzen wieder aufgehoben wird. 



   Die Antriebsverbindung zwischen den Eintrittswalzen 32,33 und der umlaufenden Trocken- trommel 51 bestimmen dabei genau die gesamte   Längsschrumpfung   des Gewebes. Es sei jetzt ange- nommen, dass aus irgendeinem Grunde das von der Spannrahmenmasehine abgegebene Gewebe sich hinsichtlich seines Zustandes in der Längsrichtung ändert, etwas weniger schrumpft oder sich etwas mehr streckt. Die lose Walze wird unter diesen Bedingungen leicht sinken, die Vorschubwalzen 42,   43   beschleunigen und demgemäss die nachfolgende Streckwirkung verringern und auf diese Weise selbst- tätig Änderungen in der Wirkung der Spannrahmenmaschine ausgleichen, ohne die eingestellte GesamtSchrumpfung zu ändern. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Zurichten von Textilstoffen mit einer Vorrichtung zum Strecken des Stoffes in der Breitenrichtung, einer dieser vorgeschalteten Regelvorrichtung zum Regeln der Stoffzufuhr <Desc/Clms Page number 5> und einer nachgeschalteten, mit einer beheizten Trommel ausgestatteten Trocken- und Bügelvorrichtung, die das Gewebe in der Längsrichtung durch Druck sehrumpft, sowie einem die Regelvorrichtung und die Antriebsvorriehtung für die Trommel der Trocken-und Bügelvorrichtung mitein- ander verbindenden Gesehwindigkeitswechselgetriebe zur Veränderung des Verhältnisses zwischen Zu-und Abfuhr des Stoffes, dadurch gekennzeichnet,
    dass das Geschwindigkeitswechselgetriebe zur zwangläufigen Bestimmung des Verhältnisses zwischen Zu-und Abfuhr des Stoffes mehrere durch Verschiebung wahlweise einschaltbare Sätze von Zahnrädern mit verschiedenen Übersetzungsver- hältnissen aufweist.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, bei der die Vorrichtung zum Strecken des Stoffes in der EMI5.1 keitswechselgetriebe nach Anspruch 1 und zwischen der Antriebsvorrichtung für die Streekvorriehtung und der Antriebsvorrichtung für die Trocken-und Bügelvorrichtung ein zweites gleiches Geschwindig- keitswechselgetriebe vorgesehen ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung des Laufes des Textilstoffes zwischen der Regelvorrichtung für die Stoffzufuhr und der Trocken-und Bügelvor- richtung eine sich an den aus der Streckvorrichtung austretenden Stoff anlegende, frei drehbare Walze (41) das die Geschwindigkeit der Steuerwalzen (42, 4. 3) zwischen der Streckvorrichtung und der Trocken- und Bügelvorrichtung regelnde Geschwindigkeitsweeh selgetriebe (190) selbsttätig derart steuert, dass das gewünschte Mass der Auslieferung des Stoffes aus der Streckvorrichtung erzielt wird.
    Oaterreichistle Staatsdruckerei.
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