DE2007359C3 - Vorrichtung zur Behandlung von Textilbahnen mit einem umlaufenden Transportorgan - Google Patents
Vorrichtung zur Behandlung von Textilbahnen mit einem umlaufenden TransportorganInfo
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Description
Umschaltgetriebe (9a lOa, Ha),fürdie Walzen- 40 ^geführt. Der Antrieb der Zubringer- und Einzugste.le
(9, 10, 11) der Einzugswalze (4) mit dem * hat hierbei keinen Einfluß auf die Richtarbeit,
Gesamtantnebder Vorrichtung (Motor 17, Re- von den bogenforrnig ausgebildeten bzw.
geigetriebe 18) direkt und die Antriebsseiten der °
- ·
um beim Trocknungsprozeß ein Krumpfen der Kanten zu ermöglichen. Die auf beiden Seiten der Textilbahn
vorgesehenen Aufgabeeinrichtungen sind bei dieser Vorrichtung durch Synchronmotoren angetrieben
die an einen gemeinsamen Geber angeschlossen sind der über ein Regelgetriebe mit dem Hauptantrieb
der Einzugswalze verbunden ist. Bei dieser Vorrichtung laufen die beiden Aufgabeeinnchtungen
daher stets mit gleicher einstellbarer Geschwindigkeit.
Es ist ferner bekannt, zum Ausgleich von zu lockeren oder zu straffen Kanten einer Textilbahn die
Aufgabeeinnchtungen (z. B. Krumpf einrichtungen) entsprechend zu regeln, also beispielsweise die Aufgabeeinrichtung
derjenigen Seite, auf der die Textilbahnkante zu locker ist, schneller laufen zu lassen.
Weiterhin sind Vorrichtungen bekannt (US-PS 3 402 443), bei denen Längsverzüge von Textilbahnen
mit Hilfe von bogenförmig ausgebildeten bzw. verschwenkbar angeordneten Walzen ausgeglichen werden,
die zwischen ungeteilten und im Sinne einer gemeinsam und proportionalen Drehzahländerung antriebsmäßig
verbundenen Zubringer- und Einzugswalzen angeordnet sind. Von der Einzugswalze werden
die Textilbahnen dann beispielsweise Spannketten
45
Umschaltgetriebe (35 a, 36 a, 37 a) für die Walzenteile (35, 36, 37) der Zubringerwalze (30) mit
dem Gesamtantrieb der Vorrichtung (Motor 17, Regelgetriebe 18) über ein weiteres Regelgetriebe
(38) antriebsmäßig verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Aufnadeleinrichtungen (5, 6) als Krumpfeinrichtungen ausgebildet und an die Antriebsseite der den beiden
äußeren Walzenteilen (9,11) der Einzugswalze (4) zugeordneten Umschaltgctriebe (9 a, lla) angeschlossen
sind.
A W frichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der mehrteiligen Zubringerwalze (30) und der mehrteiligen Einzugswalze (4) eine durch Walzen (40, 41) mit
gewindeartiger Profilierung gebildete Breitstreckeinrichtung (31) angeordnet ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Behandlung von Textilbahnen mit einem umlauverschwenkbar
angeordneten Walzen geleistet werden muß. Eine zufriedenstellende Funktion dieser Vorrichtungen
läßt sich nur bei festen, unelastischen Textilbahnen erreichen. Bei elastischen, leicht zu verziehenden
Textilbahnen (z. B. Maschenware) ergibt sich dagegen kein einwandfreier Ausgleich von Längsverzügen,
zumal auf dem relativ langen Weg von den Richtwalzen bis zu den Spannketten der erzielte
Richteffekt meist wieder verlorengeht.
Es ist außerdem eine Vorrichtung bekannt (DL-PS 21 496), bei der zur Beseitigung von Längsverzügen
bei Textilbahnen die Einzugswalze in axialer Richtung in wenigstens drei Walzenteile unterteilt ist, von
denen die beiden äußeren Walzenteüe unabhängig voneinander mit unterschiedlicher Geschwindigkeit
antreibbar sind, während der dazwischen angeordnete mittlere Walzenteil lose drehbar ist. Diese Vorrichtung
enthält weiterhin eine mit Abstand vor der Einzugswalze angeordnete Leitwalze, die in gleicher
Weise wie die Einzugswalze unterteilt ist. deren Walzenteüe jedoch lose mitlaufen. Mit dieser Vorrichtung
lassen sich Schrägverzüge der Textilbahn bis zu einem gewissen Grad ausrichten; Schwierigkeiten tauchen
jedoch bei 3ogenverzügen auf. Hängt beispielsweise die Mitte der Textilbahn zurück, wie dies bei Bogen-
ywzügen meist der FaU ist, so läßt sich ein solcher
Verzug nicht dadurch korrigieren, daß die beiden laßeren Walzeniteile der Einzugswalze langsamer angetrieben
werden, da die über den lose mitlaufenden fyglzenteil geführte Mitte der Textilbahn keinem Zug
Ja Laufrichtung der Textilbahn ausgeseut ist.
Man hat schließlich auch bereits versucht (DT-Gbm 6604237), Bogenverzüge in einer von Spannketten
transportierten Textilbahn mittels eines zwischen den Spannketten angeordneten, regelbar angetriebenen
Tragbandes auszugleichen. Die praktischen Erfahrungen mit derartigen Einrichtungen waren jedoch unbefriedigend.
Soll beispielsweise ein Bogenverzug mit voreilender Mitte gerichtet werden, indem man das
Tragband gegenüber den Spannketten langsamer laufen läßt, so bringt eine vor den Spannketten und
dem Tragband angeordnete, ungeteilte Zubringerwalze über ihre ganze Breite so viel Ware, wie die
beiden Spannketten benötigen. Das langsamer laufende Tragband hält infolgedessen die V/are zwischen ao
IO
tenne ιι^««»· ■"■" ""«»svw»»«»« «u. <nu>,i.nuv,uw
den beiden Spannketten zurück, so daß sich an der Auflaufstelle der Ware auf das Tragband ein sich
zunehmend vergrößernder Warenvorrat bildet, der in «wissen Zeitabständen in Form größerer Falten vom
Tragband mitgerissen wird. Ein gleichmäßiger Rieht- a5
effekt ist auf diese Weise nicht möglich. Hinzu kommt, daß sich jede Änderung der Tragbandgeschwindigkeit
nicht nur an der Auflaufstelle der Ware auf das Tragband, sondern auch an der Ablaufstelle
der Ware vom Tragband auswirkt, was dort zu einer erneuten sprunghaften Änderung der Vransportgeschwindigkeit
des mittleren Teiles der Warenbahn führt, ohne daß jedoch die Warenbahn in der verhältnismäßig, langen Zeit, in der sie auf dem Tragband
aufliegt, einer den Verzug gleichmäßig korrigierenden Wirkung ausgesetzt wäre. Hinzu kommt
schließlich als weiterer Nachteil, daß derartige zwischen den Spannketten angeordnete Tragbänder zum
Ausgleich von Schlägverzügen überhaupt nicht geeignet
sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der Mängel der bekannten Ausführungen
eine Vorrichtung der eingangs genannten \rt so auszubilden, daß eine zuverlässige Beseitigung
aller auftretenden Längsverzüge (Schrägverzüge und Bogenverzüge) erreicht wird.
Diese Aufg&be wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auch der mittlere Walzenteil der Einzugswalze sowie die drei Walzenteile der Zubringerwalze
mit veränderlicher Drehzahl antreibbar sind und daß einerseits für die beiden Seiten der Textilbahn jede
der beiden Aufgabeeinrichtungen mit den auf ihrer Seite befindlichen äußeren Walzenteilen der Einzugsund
Zubringerwalze und andererseits für die Mitte der Textilbahn der mittlere Walzenteil der Einzugswalze
mit dem mittleren Walzenteil der Zubringerwalze im Sinne einer gemeinsamen und proportionalen
Drehzahländerung antriebsmäßig verbunden sind.
Wenn bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei- fio
spielsweise eine Seite einer zu behandelnden Textilbahn nachhängt, so kann dies schnell dadurch ausgeglichen
werden, daß sowohl die auf dieser Seite befindliche Aufgabeeinrichtung als auch die auf dieser
Seite befindlichen äußeren Walzenteile von Zubringerwalze und Eiinzugswalze gleichzeitig entsprechend
schneller angetrieben werden. Soll dagegen ein sogenannter Bogenverzug (Zurückhängen der mittleren
Zone der Textilbahn) ausgeglichen werden, so genügt es, lediglich die mittiereu Warenteile von Zubringerwalze
und Einzugswalze entsprechend schneller laufen zu lassen.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung setzt die Korrektur eines Verzuges bereits auf der Zubringerwalze
ein und erfolgt darm weiter im Bereich zwischen Zubringerwalze und Einzugswalze. Es wird
somit der gesamte Bereich der Textilbahn zwischen der Zubringerwalze und der Eiozugswalze in die
Richtarbeit einbezogen, und zwar über die gesamte Breite der Textilbahn, da bei der Zubringer- und der
Einzugswalze sowohl die äußeren Walzenteile als auch die mittleren Walzenteile regelbar und synchron
angetrieben sind. Die Richtarbeit wird hierbei nicht nur über die volle Breite der Textilbahn (insbesondere
also auch in dem für die Korrektur von Bogenverzügen wichtigen mittleren Bereich), sondern auch auf
einer verhältnismäßig langen Wegstrecke geleistet (im Bereich der Kanten der Textilbahn erstreckt sich der
Richtvorgang von der Zubringerwalze sogar über die Einzugswalze hinaus bis zu den Aufgabeeinrichtungen).
Dies gewährleistet bei schonender Behandlung der Textilbahn (wichtig besonders für elastische,
leicht zu verziehende Ware) einen exakten Ausgleich aUer austretenden Längsverzüge (Schräg- und Bogenverzüge).
Patentschutz wird nur für die Kombination der im Anspruch 1 genannten Merkmale begehrt.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist es äußerst vorteilhaft, wenn die drei Walzenteile der
Einzugswalze über je ein Umschaltgetriebe und die drei Walzenteile der Zubringerwalze ebenfalls über
je ein Umschaltgetriebe angetrieben sind und wenn die Antriebsseiten der Umschaltgetriebe für die Walzenteile
der Einzugswalze mit dem Gesamtantrieb der Vorrichtung (Motor mit zugehörigem Regelgetriebe)
direkt und die Antriebsseiten der Umschaltgetriebe für die Walzenteile der Zubringerwalze mit
dem Gesamtantrieb der Vorrichtung (Motor mit zugehörigem Regelgetriebe) über ein weiteres Regelgetriebe
antriebsmäßig verbunden sind. Auf diese Weise kann eine optimale Differenzgeschwindigkeit
zwischen der Zubringerwalze und der Eingangswalze eingestellt werden, wobei diese Differenzgeschwindigkeit
auch während einer Korrektur eines Längsverzuges der Textilbahn aufrechterhalten werden kann.
Wenn erfindungsgemäß bei der soeben beschriebenen Ausgestaltung die beiden Aufnadelvorrichtungen
als Krumpfeinrichtungen ausgebildet und an die Antriebsseite der den beiden äußeren Walzenteilen
der Einzugswalze zugeordneten Umschaltgetriebe angeschlossen sind, so können diese Krumpfeinrichtungen
zur Erzielung eines gewünschten Krumpfeffektes mit einer entsprechenden Voreilung gegenüber der
Einzugswalze angetrieben werden. Die gewählte Voreilung und somit der gewünschte Krumpfeffekt wird
auch dann beibehalten, wenn irgendeine Korrektur eines Längsverzuges erfolgt.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann zwischen der mehrteiligen Zubringerwalze
und der mehrteiligen Einzugswalze eine durch Walzen mit gewindeartiger Profilierung gebildete
Breitstreckeinrichtung angeordnet sein, durch die die zu behandelnde Textilbahn in gewünschter
Weise ausgebreitet bzw. breitgehalten wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt:
5 6
Fi g. 1 eine Seitenansicht der Einlaufseite einer Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Vor-
Behandlungseinrichtung mit der erfindungsgemäßen richtung bei Beseitigung eines Längsverzuges der
Vorrichtung; Textilbahn ist im einzelnen folgendermaßen:
F i g. 2 eine Vorderansicht (in Richtung des Pfei- Soll beispielsweise die nachhängende linke Seite
les/1 in Fig. 1) der erfindungsgemäßen Vorrichtung, 5 der Textilbahn 3 vorgezogen werden, so wird in den
wobei die Breitstreckeinrichtung weggelassen ist. Umschaltgetrieben 9 α und35 «(beispielsweise mittels
F i g. 1 zeigt in ganz schematischer Form eine bei- einer eingebauten Magnetkupplung) der Schnellgang
spielsweise als Trocken- oder Fixierkammer 1 aus- eingeschaltet. Dies hat zur Folge, daß über die Ketgebildete
Behandlungseinrichtung mit einem umlau- tentriebe 9 b, 9 c und 35 b der linke Walzenteil 9
fenden Transportorgan, das aus zwei Nadelketten 2 10 der Einzugswalze 4, die linke Aufgabeeinrichtung 6
besteht. Diese Nadelketten erfassen die Kanten der und der linke Walzenteil 35 der Zubringerwalze 30
Textilbahn 3, die über eine Zubringerwalze 30 eine schneller als die mittleren und rechten Walzenteile
Breitstreckeinrichtung 31 und eine Einzugswalze 4 sowie die rechte Aufgabeeinrichtung ,laufen. Die
zugeführt wird. Das Aufnadeln der Textilbahn 3 auf linke Seite der Textilbahn 3 wird dadurch in erdie
Nadetoi der beiden Nadelketten 2 unter Bildung ,5 wünschter Weise vorgezogen, wobei sich die Aufgabekleiner
Falten erfolgt in bekannter Weise durch zwei einrichtung 6 die nachhängende linke Seite der Tex-Aufgabeeinrichtungen
5, 6 (bestehend aus Bürsten tilbahn über eine verhältnismäßig große Weglänge
und damit verbundenen Gummirollen), denen Regel- frei nachziehen kann, ohne daß dem ein merklicher
getriebe 7 und 8 vorgeschaltet sind. Widerstand entgegengesetzt wird.
Die Einzugswalze 4 besteht aus den drei Walzen- 40 Dabei sind die Umschaltgetriebe 10 α, 11α, 36 α
teilen 9, 10 und 11, die gesondert wie folgt ange- und 37 a der mittleren und rechten Walzenteile auf
trieben werden: Normalgang geschaltet, so daß die Textilbahn im
Von dem Motor 17 (bzw. einer elektrischen Welle) mittleren und rechten Bereich mit normaler Gewird
über ein Regelgetriebe 18 und ein Umschalt- schwindigkeit angetrieben wird. Die Textilbahn
getriebe 10 α (das auf Normal- oder Schnellgang a5 braucht also keine lose mitlaufenden Walzenteile
einstellbar ist) über die Welle 10 b der mittlere Wal- zu schleppen.
zenteil 10 angetrieben. Der Walzenteil 9 erhält seinen Hängt die rechte Seite der Textilbahn nach, so
Antrieb vom Motor 17 über das Regelgetriebe 18. werden die Umschaltgetriebe 11a und 37 a der beieine
Welle 32, ein (auf Normal- oder Schnellgang ein- Jen rechten Walzenteile 11 bzw. 37 und der rechten
stellbares) Umschaltgetriebe 9 α und einen Ketten- 30 Aufgabeeinrichtung 5 auf Schnellgang geschaltet. Bei
trieb 9b. Der rechte Walzenteil 11 wird schließlich einem Bogenverzug (d.h. bei einem Zurückhängen
vom Motor 17 über das Regelgetriebe 18, das Um- der mittleren Zone der Textilbahn) werden die mittschaltgetriebe
11 α und den Kettentrieb 11 b ange- leren Walzenteile 10 bzw. 36 über die Umschaltgctrieben.
triebe 10 a, 36 a auf Schnellgang geschaltet, während
Die linke Aufgabeeinrichtung 6 erhält ihren An- 35 die linken und rechten Walzenteile sowie die beiden
trieb vom Umschaltgetriebe 9 a über den Ketten- Aufgabeeinrichtungen mit normaler Geschwindigkeit
trieb 9c, die Welle 33 und das Regelgetriebe 8, wäh- laufen.
rend die rechte Aufgabeeinrichtung 5 vom Umschalt- Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, sind
getriebe 11α über den Kettentrieb lic, die Welle 34 also bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung für
und das Regelgetriebe 7 angetrieben wird. 4o beide Seiten der Textilbahn jeweils die Antriebe der
Die Zubringerwalze 30 besteht gleichfalls aus drei Aufgabeeinrichtung und der auf der betreffenden
gesondert antreibbaren Walzenteilen 35, 36, 37, die Seite befindlichen Walzenteile von Zubringer- und
wie folgt angetrieben werden: Einzugswalze im Sinne einer proportionalen Ge-
Der mittlere Walzenteil 36 wird vom Motor 17 schwmdigkeitsverstellung miteinander gekoppelt,
über ein Regelgetriebe 38 und ein (auf Normal- oder « Das Regelgetriebe 38 ermöglicht es, zwischen der
Schnellgang einstellbares) Umschaltgetriebe 36 α und Zubringerwalze 30 und der Einzugswalze 4 eine für
eine Welle 36 b angetrieben. Der linke Walzenteil 35 die Funktion der Breitstreckeinrichtung 31 optimale
erhält seinen Antrieb vom Motor 17 über das Regel- Differenzgeschwindigkeit einzustellen. Diese Diffcgetriebe
38, eine Welle 39, ein Umschaltgetriebe 35 α renzgeschwindigkeit wird dabei, wie au; den obigen
sowie einen Kettentrieb 35 ft. Der rechte Walzen- 5o Erläuterungen ohne weiteres hervorgeht, auch wähteil
37 wird vom Motor 17 über das Regelgetriebe 38, rend der Korrektur eines Längsverzuges der Textilein
Umschaltgetriebe 37 a und einen Kettentrieb 37 b bahn aufrechterhalten.
angetrieben. Die beiden den Aufgabeeinrichtungen 5 und 6 vor-
Die in Fig. 2 der Übersicht halber weggelassene geschalteten Regelgetriebe 7 und 8 ermöglichen eine
Breitstreckeinrichtung 31 (vgl. Fig. 1) besteht im 55 dem gewünschten Krumpfeffekt entsprechende Vorwesentlichen
aus zwei mit einer gewindeartigen Pro- eilung der Aufgabeeinrichtungen gegenüber der Einfilienmg
versehenen Breitstreckwalzen 40, 41, einer zugswalze 4. Auch diese Voreilung bleibt wahrend
festen Umlenkwalze 42 und einer in Richtung des der Korrektur eines Längsverzuges aufrechterhal-Doppelpfeiles
43 verstellbaren Umlenkwalze 44. ten.
Durch diese Breitstreckeinrichtung wird die Textil- 60 Damit die mittleren Walzenteile 10 bzw. 36 das
bahn 3 in bekannter Weise ausgebreitet bzw. breit- freie Nachziehen der Textilbahn auf der schneller
gehalten. Vor der Zubringerwalze 30 können noch angetriebenen Seite nicht behindern, kann man vorweitere,
gleichfalls entsprechend unterteilte Zubrin- teflhaft diese mittleren Walzenteile über einen Freigerwalzen
vorgesehen sein. lauf mit der zugehörigen Welle Wb bzw. 366 kuppeln.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Behandlung von Textilbahnen mit einem umlaufenden Transportorgan,
beispielsweise zwei endlosen Spannketten, mit Einrichtungen zur Aufgabe der Textilbahn auf das
Transportorgan mit wählbarer Aufgabegeschwindigkeit, beispielsweise pro Spannkette je einer
Aufnadeleinrichtung, mit einer vor dem Transportorgan angeordneten Einzugswalze, die in
axialer Richtung in drei Walzenteüe unterteilt ist, von welchen jedes der beiden äußeren Walzenteile
mit veränderlicher Drehzahl zum Ausgleich fenden Transportorgan, beispielsweise zwei endlosen
Spannketten, mit Einrichtungen zur Aufgabe der
Textilbahn auf das Transportorgan mit wahlbarer Aufeabegeschwindigkeit, beispielsweise pro Spann-
«. kette je einer Aufnadeleinrichtung, mit einer vor dem
Tansportorgan angeordneten Einzugswalze, die in axialer Richtung in drei Walzenteile unterteilt ist, von
welchen jedes der beiden äußeren Walzenteüe mit veränderlicher Drehzahl zum Ausgleich von Längs-
,„ verzüeen antreibbar ist, ferner mit einer vor der Einzueswalze
angeordneten Zubringerwalze, die ebenfalls in axialer Richtung in drei Walzenteüe unterteilt ist.
Es ist bei Spann- und Trockenmaschinen bekannt (DT-PS 969 531), die Textilbahn mit einer gegenüber
■ , · - HeV Soannketiengeschwindigkeit veränderbaren Vor-
von Langsverzügen antreibbar ist, ferner mit einer 1S ^„p^hw:ndiekeit Jn die Spannketten einzuführen,
vor der Einzugswalze angeordneten Zubringer- eilgescnwinuigi*.« ^r ^ v„,„w„„ h», v,„^
walze, die ebenfalls in axialer Richtung in drei Walzen/eile unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß auch der mittlere Walzenteil (10) der Einzugswalze (4) sowie die drei Walzenteüe so
(35, 36, 37) der Zubringerwalze (30) mit veränderlicher Drehzahl antreibbar sind und daß
einerseits für die beiden Seiten der Textilbahn (3) jede der beiden Aufgabeeinrichtungen (5 bzw. 6)
mit den auf ihrer Seite befindlichen äußeren =»5 Walzenteilen (II, 37 bzw. 9, 35) der Einzugsund
Zubringerwalze (4, 30) und andererseits für die Mitte der Textilbahn (3) der mittlere Walzenteil
(10) der Einzugswalze (4) mit dem mittleren Walzenteil (36) der Zubringerwalze (30) im Sinne
einer gemeinsamen und proportionalen Drehzahländerung antriebsmäßig verbunden sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Walzenteüe (9, 10,11)
der Einzugswalze (4) über je ein Umschaltgetriebe (9 a, 10 a, 11a) und die drei Walzenteüe
(35, 36, 37) der Zubringerwalze (30) ebenfalls über je ein Umschaltgetriebe (35 ο, 36 α, 37 α)
angetrieben sind und daß die Antriebsseiten der
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1974
- 1974-04-10 DE DE19742417409 patent/DE2417409B2/de active Granted
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| Publication number | Publication date |
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| DE2417409A1 (de) | 1975-10-23 |
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