AT151949B - Verfahren zur Darstellung von Erdalkalimetallchloraten. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Erdalkalimetallchloraten.

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AT151949B
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  Verfahren zur Darstellung von   Erdalkalimetallchloratell.   



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Darstellung von Erdalkalimetallehloraten und von
Gemischen, die diese enthalten. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Herstellung von   Alkalimetallchloraten   durch Leiten von Chlor bei erhöhter Temperatur in Gegenwart von geringen Mengen Wasser über das entsprechende
Alkalimetallkarbonat durchzuführen. Es wurde nun gefunden, dass ein ähnliches Verfahren zur Her- stellung von Erdalkalimetallehloraten aus den entsprechenden Erdalkalimetallkarbonaten angewendet werden kann, wobei eine beträchtlich grössere Ausbeute an Erdalkalimetallehloraten erzielt wird, als es nach den bisher bekannten Verfahren möglich ist. 



   Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, dass Chlor bei erhöhter, jedoch unter der
Zersetzungstemperatur des entstehenden Erdalkalichlorates liegender Temperatur über das ent- sprechend Erdalkalimetallkarbonat in Gegenwart von mindestens 5% Wasser, bezogen auf das Kar- bonat, geleitet wird. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren wird zweckmässig derart ausgeführt, dass ein Gemisch von
Chlor und Wasserdampf über pulverisiertes Erdalkalimetallkarbonat geleitet wird ; dies geschieht z. B. in einem umlaufenden, mit widerstandsfähigem Material ausgekleideten Rohr, das schwach gegen die Horizontale geneigt liegt. Der Dampf liefert sowohl das Wasser als auch die notwendige Wärme für die Umsetzung. Man erhält so bei guter Ausbeute eine Mischung des Chlorats und Chlorids, aus welcher das Chlorat nach einer der bekannten Methoden gewonnen werden kann. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann leicht als kontinuierlicher Prozess durchgeführt werden, indem am unteren Ende des Rohres Chlor und Wasserdampf eingeleitet werden, während das pulverisierte Karbonat, z. B. Kalk, am andern Ende eingeführt wird und zufolge der Rotation des Rohres langsam abwärts sinkt. Das das Chlorat enthaltende Gemisch tritt dann am unteren Ende aus, während die Abgase, die hauptsächlich aus Kohlendioxyd und nicht kondensiertem Wasserdampf bestehen, am oberen Ende entweichen. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung ist die folgende :
Ein Gemisch der theoretisch berechneten Menge Chlor mit dem 6'5fachen Volumen Wasserdampf wird in einem geneigten, umlaufenden Rohr über pulverisierten Kalk geleitet. Die Bedingungen werden so gewählt, dass der Kalk zwei Stunden für den Durchgang durch das Rohr benötigt. Die so entstandene feuchte Masse enthält ungefähr 50% Wasser. Die Analyse ergibt   7'4   Ca (CI03) und   zu   CaCI2, welches Resultat einer 60% igen Ausbeute in bezug auf das als Ausgangsmaterial verwendete Calciumkarbonat entspricht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Darstellung von Chloraten, wobei Chlor bei erhöhter, jedoch unter der Zersetzungstemperatur des entstehenden Chlorates liegender Temperatur über das Karbonat des entsprechenden Metalles in Gegenwart von mindestens   5%   Wasser, bezogen auf das Karbonat, geleitet wird, gekennzeichnet durch die Anwendung dieses zur Darstellung von Alkalimetallehloraten bekannten Verfahrens zur Darstellung von Erdalkalimetallehloraten. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nebst dem Chlor Wasserdampf über das Erdalkalimetallkarbonat geleitet wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktionstemperatur 70 -90 C beträgt.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gemisch der theoretisch berechneten Menge Chlor mit dem 6'5fachen Volumen Wasserdampf zwei Stunden hindurch zur Einwirkung auf den Kalk gebracht wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT151949D 1935-10-08 1936-10-03 Verfahren zur Darstellung von Erdalkalimetallchloraten. AT151949B (de)

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