DE650307C - Verfahren zur Herstellung von Erdalkalichloraten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Erdalkalichloraten

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DE650307C
DE650307C DED73619D DED0073619D DE650307C DE 650307 C DE650307 C DE 650307C DE D73619 D DED73619 D DE D73619D DE D0073619 D DED0073619 D DE D0073619D DE 650307 C DE650307 C DE 650307C
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Germany
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alkaline earth
chlorates
steam
chlorine
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Expired
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DED73619D
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English (en)
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John Henry Collins
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Cavity GmbH
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Deutsche Solvay Werke GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B11/00Oxides or oxyacids of halogens; Salts thereof
    • C01B11/12Chloric acid
    • C01B11/14Chlorates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Erdalkalichloraten Die Erfindung betrifft die Herstellung von Erdalk alichloraten oder solche enthaltenden Mischungen.
  • Erdalkalichlorate wurden bisher dadurch hergestellt; daß man Chlor in eine Suspension der Hydr oxyde oder Carbonate der betreffenden Erdalkalimetalle einleitete; bei einem solchen Verfahren ist es notwendig, sowohl die Lösung zu erhitzen als auch einen beträchtlichen Chlorüberschuß ,anzuwenden, um die besten Ausbeuten zu erzielen.
  • Es wurde nun gefunden, daß Erdalkalichlorate oder solche--enthaltende Mischungen dadurch hergestellt werden können, daß man Chlor über das Carbonat des betreffenden Erdalkalimetalls bei erhöhter Temperatur, jedoch unterhalb der Zersetzungstemperatur des betreffenden Chlorates in Anwesenheit von nicht weniger als j 0,!o Wasser leitet. Eine geeignete Temperatur zur Durchführung der Reaktion ist 7o bis 9o° C. Das Verfahren kann zweckmäßig dadurch ausgeübt werden, daß man eine Mischung von Chlor und Dampf über ein gepulvertes Erdalkalicarbonat, beispielsweise in einem Drehrohrofen, leitet, welcher mit widerstandsfähigem Futter ausgekleidet und gegen die Waagerechte schwach geneigt ist; der Dampf bildet dann die Quelle für das erforderliche Wasser und für die zur Durchführung der Reaktion notwendige Wärme. Man erhält auf diese Weise in guter Ausbeute eine Mischung von Chlorat und Chlorid, aus welcher das Chlorat gewünschtenfalls nach bekannten Verfahren gewonnen werden kann.
  • Das beschriebene Verfahren zur Herstellung von Erdalkalichloraten kann leicht in kontinuierlicher Weise durchgeführt werden. So kann das Chlor und der Dampf am unteren Ende des Drehrohres eingeführt werden, während das gepulverte Carbonat, z. B. Kalkstein, am anderen Erde zugeführt wird und zufolge der Drehung des Rohres langsam nach abwärts wandert. Die chIorathaltigeMischung wird dann am unteren Ende abgezogen, während die Abgase, welche hauptsächlic ,. lendioxyd und etwas nicht kondensierte @läf enthalten, am oberen Ende abgeführt ',r#:ttr#., Ausführungsbeispiel ,-In einem schräg liegenden Drehrohr wurde über gepulverten Kalksteile die theoretische Menge Chlorgas zusammen mit Wasserdampf geleitet, derart, daß auf jedes Volumen Chlor 6,5 Volumina Dampf entfielen, wobei die Bedingungen derart gewählt wurden, daß zum Durchsatz des Kalks durch das Rohr z Stundenerforderlich waren. Das Produkt bildete eine feuchte Masse, die ungefähr 5o o/o Wasser enthielt und deren Analyse 7,4% Ca(C103)2, 23,3 0'o Ca C1 ergab, was einer 6o%igen Ausbeute, bezogen auf das angewandte Calciumcarbonat, entsDrach.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRLCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Erdalkalichloraten aus Erdalkalicarbonaten und Chlor, dadurch gekennzeichnet, daß Chlorgas auf feste Erdalkalicarbonate bei erhöhter Temperatur, jedoch unterhalb der Zersetzungstemperatur der betreffenden Chlorate in Gegenwart von nicht weniger als 5 % Wasser zur Einwirkung gebracht wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Temperaturen von 7o bis 9o° C und unter Verwendung von Wasserdampf gearbeitet wird:' 3. Verfahren nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Drehrohrofen gearbeitet wird, welchem am oberen Ende das gepulverte Erdalkalicarbonat, z. B. gemahlener Kalkstein, und im Gegenstrom hierzu am unteren Ende eine Mischung von Chlorgas und Wasserdampf zugeführt wird, wobei die Reaktionstemperatur ausschließlich durch den Wasserdampf aufrechterhalten wird.
DED73619D 1935-10-08 1936-10-06 Verfahren zur Herstellung von Erdalkalichloraten Expired DE650307C (de)

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