AT151863B - Doppelkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Doppelkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

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AT151863B
AT151863B AT151863DA AT151863B AT 151863 B AT151863 B AT 151863B AT 151863D A AT151863D A AT 151863DA AT 151863 B AT151863 B AT 151863B
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Ewald Dr Hering
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Ewald Dr Hering
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Doppelkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. 
 EMI1.1 
 

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   In der Zeichnung bedeutet 1 die vom Motor angetriebene Welle, auf der das   Hauptsehwunsr-   rad 2 fest angeordnet ist, welches im vorderen Teil des Kupplungsgehäuses 3, das die Öffnung 3 a aufweist, umläuft. Mit dem Schwungrad 2 ist ein tellerförmiger Körper 4 in der Weise starr verbunden, dass zwischen ihm und dem Schwungrad 2 ein freier Raum verbleibt, in welchem die Hauptkupplung-   5scheibe 5   und ein in axialer Richtung beweglicher   Druckkörper   6 angeordnet sind. Die Hauptkupplungs- scheibe 5 ist durch einen Nabenkörper 7 mit der getriebenen Welle 8 starr verbunden.

   Der Druek- körper 6 wird vom Teller 4 beispielsweise durch Führungsrippen axial beweglich geführt und durch eine Mehrzahl von im Kreis auf dem Teller 4 angeordneter Federn 9 (von denen in der Zeichnung nur eine einzige im Schnitt dargestellt ist) gegen die Hauptkupplungsscheibe 5   gedrückt. Gegen   die hintere Fläche des Tellers 4 kann sich die   Hilfskupplungsscheibe   10 legen, welche durch einen Naben- körper 11 mit der Hohlwelle 12 verbunden ist, die frei auf der Welle 8 umläuft und durch Vermittlung von Zahnrädern auf die Vorgelegewelle 13 und von dort auf die Hauptwelle 8 a arbeitet. Hinter der   Hilfshïlpplungsscheibe 10   ist der   Hilfsdruckkörper   14 angeordnet, der im Teller 4 durch Rippen 4 b 
 EMI2.1 
   scheibe 10   gegen den Teller 4 drückt. 



   Arme 15 des Druckkörpers 6 ragen durch Aussparungen 16 des Tellers 4 hindurch und tragen 
 EMI2.2 
 in der Zeichnung nur ein einziger dargestellt ist) ausgebildet sind. Jeder der Hebel 18 besitzt an seinem vorderen Ende eine Rolle oder   Kugel 19, welche   gegen die zugehörige, im Druckkörper 14 vorgesehene   Arbeitsfläche   20 drücken kann. Neben jeder Arbeitsfläche 20 ist eine Auflauffläche 21 für die Druckrolle 19 vorgesehen, welche an dem axial unbeweglichen Teller 4 befestigt ist. 



   Gemäss der   Ausführungsform   nach Fig. 5-8 sind die Hebel 18 und die mit ihnen zusammenarbeitenden Organe in besonderer Weise ausgebildet, damit sie das wechselweise   Ein- und Ausrücken   der   Haupt- und Hilfskupplung   in besonders günstiger Weise ausführen können. 



   Zu diesem Zweck sind an den Bolzen 17 Widerlager 34 ausgebildet, wobei bemerkt sei, dass 
 EMI2.3 
 nach Fig. 5 um Zapfen 36 drehbar sind, welche zwischen Wangen 37 des beweglichen   Hilfsdruckkörpers 14   gelagert sind. In den Hebel 18 sind durch Schraubengewinde einstellbare Bolzen 38 eingesetzt, die mit ihren unteren   Enden mit Anschlägen   39 zusammenarbeiten, welche fest auf dem axial unbeweglichen Teller 4 angeordnet sind und in Öffnungen 40 des   Hilfsdruekkörpers   14 hineinragen. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6-8 sind die   Hebel-M anstatt   um einen in den Wangen 37a fest gelagerten Zapfen, um eine in jeden Hebel 18 eingesetzte Druckrolle 41 drehbar, welche sich auf die   Randfläche   42 des Hilfsdruckkörpers 14 auflegen kann. Die Wangen 37 a dienen bei der Ausführungsform nach Fig. 6-8 als seitliche Führungen für den Hebel 18. 



   Durch die Nabe 22 des Kupplungsgehäuses 3 ist die Welle 8 und die Hohlwelle 12 geführt ; auf der Nabe 22 ist ein axial versehiebbares, mit Kugellager 23 ausgerüstetes Organ 24 angeordnet, das durch ein Paar   Frihrtingshebel   25 (vgl. Fig. 3) auf der Nabe 22 axial verschoben werden kann. Die Hebel 25 sind auf der Achse 26 montiert, welch letztere in Lagern   3b   des   Kupplungsgehäuses ; J   gelagert sein kann ; ausserhalb des Gehäuses 3 trägt die Achse 26 an ihrem einen Ende das Kupplungpedal 27. 



   Befindet sich das Kupplungspedal 27 in seiner Ruhestellung, so drüeken die Federn 9 den Druckkörper 6 gegen das Schwungrad 2, was zur Folge hat, dass die Hauptkupplungsscheibe 5 zwischen dem Schwungrad 2 und dem   Druckkörper   6 eingepresst wird. Da die Hilfskupplung in dieser Stellung nicht wirksam ist, erfolgt die Kraftübertragung von der treibenden Welle 1 über das Schwungrad 2, die Hauptkupplungsscheibe 5, den Nabenkörper 7 und die Welle 8 zum Getriebe. 



   Bewegt man aber das Kupplungspedal 27 nach unten, so wird durch die Welle 26 und das 
 EMI2.4 
   kupplungsscheibe. M zwischen   dem Teller 4 und dem   Hilfsdruckkörper 14   einpressen. Sobald die Rollen oder Kugeln 19 auf dem Druckkörper 14 fest aufliegen, werden die Anlenkpunkte   M a der   Hebel 18 nach hinten verschoben. Hiedurch wird der axial bewegliche Druckkörper 6 der Hauptkupplung entgegen der Wirkung der Federn 9 ebenfalls nach hinten bewegt, so dass die Pressung der Hauptkupplungsscheibe 5 gegen das Schwungrad 2 aufhört. Nunmehr erfolgt die   Kraftübertragung   von der Welle 1 über das Schwungrad 2, den Teller 4, die Kupplungsscheibe 10, die Nabe 11 und die Hohlwelle 12 auf das Getriebe. 



   In der vorstehend beschriebenen Arbeitsstellung der Hilfskupplung befindet sich das Kupplungpedal 27 in seiner Mittelstellung, welche für den Fahrer dadurch erkennbar ist, dass sich der Anschlagbolzen 28 des Pedals 27 in die Rast 29 einer Klinke 30 einlegt, welche um eine am Lager 31 befestigte Achse 32 unter der Wirkung einer Feder 33 drehen kann und bestrebt ist, das Kupplungspedal 27 in seine Ausgangsstellung, also in diejenige Stellung, in der die Kraftübertragung über die Hauptkupplung vor sich geht,   zurückzudrücken.   

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 EMI3.1 
 



    In der Mittelstellung des Kupplungspedals 21 legt sich, wie bereits oben erwähnt, der Anschlagbolzen 28 in die Rast 29 der Klinke 30 ein. Da die Mittelstellung des Pedals der Arbeitsstellung der  
Hilfskupplung entspricht, wird durch den Widerstand, den der Bolzen 28 in der Rast 29 findet, dem
Fahrer die Eingriffsstellung der Hilfskupplung bemerkbar. Entlastet aber der Fahrer das Kupplungs- pedal 27 vom Druck seines Fusses, geht das Kupplungspedal in seine höchste Stellung zurück, wobei die Hauptkupplung statt der Hilfskupplung eingeschaltet wird. 



   Um ein unbeabsichtigtes Zurückgehen des Kupplungspedals oder auch ein unbeabsichtigtes
Durchtreten des Kupplungspedals in seine tiefste Stellung zu verhindern, ist in den Fig.   9--17   die
Ansehlagvorrichtung des Fusspedals in zwei verschiedenen Ausführungsbeispielen in besonderer Weise so ausgebildet, dass das Pedal in seiner Mittelstellung selbsttätig gesperrt wird. 



   Zu diesem Zweck ist bei der Ausführungsform nach Fig. 9 und 10 am Fusspedal 27 ein Bolzen 28a angeordnet, der einen Teil des Bolzens 43, der durch eine Mutter 44 am Fusspedal 27 befestigt ist, bildet. Der Bolzen 28 a arbeitet mit einer Klinke 30 a zusammen, die sich um einen Bolzen 32 a unter der Wirkung der Feder 33   ?   derart drehen kann, dass ihre Kurvenbahn 45 gegen den Bolzen 28 a gedrückt wird. In der Kurvenbahn 45 ist die Rast 29 a vorgesehen. Auf der Klinke 30   a   ist um den Bolzen 46 drehbar ein Hebel 47 angeordnet. Dieser Hebel steht unter der Wirkung einer Feder   48,   die mit ihrem andern Ende am Bolzen 32 a befestigt ist.

   Der Hebel 47 trägt hintereinander angeordnete, seitlich vorstehende Nocken 49 und 50, die mit einem mit dem Fusspedal 27 verbundenen Arretierstift 66 zusammenarbeiten, der im Ausführungsbeispiel das vordere Ende des Bolzens 28 a bildet. 



   Schwenkt man das Pedal 27 in Pfeilrichtung nach links bzw. nach unten, so läuft der Bolzen 28 a einerseits auf der Kurvenbahn 45 der Klinke 30 a, bis er in die Rast 29 a einfällt und anderseits gleitet der Arretierstift 66 an der Fläche 51 des Nockens 49 entlang, wobei letzterer entgegen der Wirkung der Feder 48 angehoben wird, bis die Spitze 52 des Nockens 49 umfahren ist, worauf der Stift 66 in die an der Rückseite des Nockens 49 angeordnete Rast 53 a einfällt. Hiemit ist das Pedal in seiner Mittelstellung arretiert. Tritt man das Fusspedal weiter durch, so verlässt einerseits der Bolzen 28 a die Rast 29 a der Klinke 30 a und anderseits gelangt der Arretierstift 66 auf der Innenfläche 56 des Nockens 50 bis zur Noekenspitze 55, um dann hinter dem Nocken 50 seine Ruhestellung zu finden. 



  In dieser Stellung des Fusspedals ist sowohl die Haupt-als auch die Hilfskupplung ausgerückt. 



   Bewegt sich das Fusspedal 27 unter der Wirkung der Feder 59 rückwärts, so läuft einerseits der Bolzen 28   a   auf seiner Bahn 45 der Klinke 30 a zurück, während anderseits der Arretierstift 66 

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 auf der Bahn   54   des Nockens 50   zurückläuft,   um wieder in die Hohlkehle   ? des Nockens M einzu-   fallen, wodurch das Pedal wieder arretiert ist. Durch leichten Druck auf das Pedal kann man den Arretierstift 66 veranlassen, in seine Ruhestellung   zurückzukehren.   



   Eineweiterhin vervollkommnete Ausführungsform des   arretierbarenFusspedals   ist in Fig.   11 und12   konstruktiv und in den Fig. 13-17 in ihrer Wirkungsweise schematisch dargestellt. Das entgegen der Wirkung der Feder 59 in Pfeilrichtung abwärts schwenkbare Pedal 27 trägt einen Bolzen   28 b,   der auf seiner   Verlängerung   eine Klinke 60 trägt, die mit einer Platte 61 durch Vermittlung von der an der Klinke bzw. der Platte angeordneten Stiften 62 und 63 und einer beide Stifte umfassenden Schenkelfeder 64 derart gekuppelt ist, dass die Klinke 60 dieselbe Lage einzunehmen bestrebt ist wie die Platte 61 ; letztere ist durch eine Mutter 65 fest mit dem Bolzen   28 b verkontert.   Am vorderen Ende der Klinke 60 befindet sich ein Arretierstift 66 b. 



   Der Bolzen 28 b gleitet auf der   Kurvenbahn 45 b   einer segmentförmigen Klinke 30 b, welche um einen Zapfen   32 b drehbar   ist und von der Feder   33   b gegen den Bolzen 28 b gedrückt wird. In der Kurvenbahn 45 b ist die Rast 29 b vorgesehen. 



   Bevor der Bolzen 28 b in die Rast 29 b einfällt, berührt schon der Arretierstift 66 b die obere   Fläche 51b des Nockens 49 b, der ebenso wie der Nocken 50 b seitlich aus der segmentförmigen   Klinke   30   b vorsteht. Ist der Bolzen 28 b in die Rast 29 b eingefallen, so hat der Stift 66 b die obere Spitze 52   b des Nockens   49 erreicht (vgl. Fig. 14), während das Pedal 27 in seine Mittelstellung gelangt ist. Wird das Pedal nicht weiter durchgetreten, so fällt der Arretierstift 66 b jetzt in die   Auskehlung 5. 37 ;   ein, wodurch das Pedal in seiner Mittelstellung arretiert wird (vgl. Fig. 16). 
 EMI4.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> schalten, welche zugleich Drehpunkte für die Hebel bilden, während Wangen (37 a) am Druckkörper (14) seitliche Führungen für die Hebel (18) bilden.
    9. Doppelkupplung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass den drei Arbeitsstellungen der Kupplung, nämlich Eingriffsstellung der Hauptkupplung (5, 6), Eingriffsstellung der Hilfskupplung C, jM, Aussereingriffsstellung beider Kupplungen, drei Arbeitsstellungen der Steuerhebel (18) und des Fusspedals (27) entsprechen.
    10. Doppelkupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass, um die Eingriffsstellung der Hilfskupplung (10, 14) dem Fahrer fühlbar zu machen, am Fusspedal (27) ein Anschlag (28) vorgesehen ist, der mit einer Rast (29) einer federbeeinflussten Klinke (30) zusammenarbeitet.
    11. Doppelkupplung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (28 a EMI5.1 Arretiervorrichtung selbsttätig gesperrt wird.
    12. Doppelkupplung mit Fusspedal nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Klinke (30 a bzw. 30 b), welche mit der Rast (29 a bzw. 29 b) versehen ist, ein Hebel (47 bzw. 60) EMI5.2 die Auskehlung (53 a bzw. 53 b) eines Nockens (49 bzw. 49 b) zum Zwecke der Arretierung einlegen kann, während der Arretierstift (66, 66 b) bei seinem weiteren Vorwärtsgang bzw. bei seinem Rückgang durch einen weiteren Nocken (50 bzw. 50 b) geführt wird.
    13. Doppelkupplung mit Fusspedal nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, EMI5.3 angeordnet ist.
    15. Doppelkupplung mit Fusspedal nach den Ansprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass am hinteren Ende der die Kurvenbahn (45 b) und die Rast (29 b) aufweisenden, segmentförmigen, durch eine Feder (33 b) gegen den Bolzen (28 b) gedrückten Klinke (30 b) hintereinander zwei seitlich EMI5.4 zur Führung bzw. zur Festhaltung eines Arretierstiftes (66 b) dienen, der am vorderen Ende eines federbeeinflussten, um die Achse des Bolzens (28 des Pedals (27) drehbaren Hebels (60) angeordnet ist.
AT151863D 1936-02-15 1937-02-15 Doppelkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. AT151863B (de)

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