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jedoch die nachstehend beschriebenen Übelstände auf. Im Bereich der Stelle A lösten sich die Klebstreifenenden a1, a2 von dem Paket, auf das sie aufgeklebt waren, und die beiden Fahnenhälften b1, b2
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herabfiel.
Diese Übelstände werden durch die Erfindung beseitigt.
Fig. 2 ist ein der Fig. 1 zugeordneter Seitenriss. Man erhält den Erfindungsgegenstand aus der
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Es ist vorteilhaft, noch eine zweite Faltung vorzunehmen, u. zw. eine solche gemäss der zweiten Diagonalen der quadratischen Fahne . Diese Diagonale ist in Fig. 4 strichpunktiert dargestellt, und man erkennt aus Fig. 4, dass die genannte Faltungslinie identisch ist mit der Höhenlinie des durch die erste Faltung gebildeten reehtwinkeligen gleichschenkeligen Dreiecks. Das Ergebnis der zweiten Faltung ist in den Fig. 5 und 6 in zwei einander zugeordneten Rissen dargestellt. Nunmehr liegen alle Seitenkanten 1, 2, 3 der ursprünglichen Fahne & i, annähernd in der Ebene der Klebstreifenbahn a1, a2.
Die Mitte der wie oben dargelegt umgeschlagenen Fahne kann durchlocht werden. Ein solches
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leuchtet nunmehr ohne weiteres ein, dass die Tragvorrichtung gemäss den Fig. 12 und 13 sich auch für zweiseitige Zugbeanspruchung eignet, beispielsweise den Anwednungsfall, der in Fig. 14 dargestellt ist.
Eingangs wurde ferner erwähnt, dass sich bei der bekannten Vorrichtung gemäss Fig. 1 der Klebstreifen zunächst im Bereich der Stelle 1 von seiner Unterlage abzulösen beginnt. Diese Ablösung wird dadurch begünstigt, dass die Tragfahne sich gleichzeitig in der Mitte spaltet, wodurch die Klebstreifenteile al, a2 von ihrer Unterlage allmählich abgezogen werden. Diese Erscheinung tritt beim Erfindungsgegenstand nicht auf.
Um zu verhüten, dass die aufeinandergefalteten Teile des Erfindungsgegenstandes sich voneinander abheben, sind sie miteinander verleimt, d. h. ihre aufeinanderliegenden Flächen sind mit Klebstoff bestrichen und hiedurch miteinander verbunden.
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der Klebstreifenbahn gemäss den obigen Ausführungen faltet. Hiebei ist unter einer Hälfts der Klebstreifenbahn ihre rechte und ihre linke Hälfte, gesehen in Längsrichtung des Klebstreifens, zu verstehen.
Ein Ausführungsbeispiel dieser Art ist in den Fig. 15-18 wiedergegeben. Der Fig. 16 zufolge wird die linke Hälfte der Fahne bl, b2, die in Fig. 15 in einem zugeordneten Seitenriss dargestellt ist, gemäss der strichpunktiert gezeichneten Diagonalen der linken Fahnenhälfte nach vorn umgeschlagen, so dass die Kante 1 in die in Fig. 17 angegebene Lage gelangt. Die rechte Hälfte der Fahne wird gemäss Fig. 16 nach rückwärts umgeschlagen, so dass die Seitenkante 3 der Fahne in jene Stellung gelangt, die in Fig. 17 gleichfalls angegeben ist. Fig. 18 ist ein der Fig. 17 zugeordneter Seitenriss, welcher die Tragvorrichtung nach Durchlochung zur Einführung eines Bindfadens zeigt.
Die Trag vorrichtung gemäss Fig. 18 kommt nur für Pakete in Betracht, deren Gewicht ein verhältnismässig geringes ist. Man kann jedoch auf ähnliche Weise eine Tragvorrichtung herstellen, welche sich auch zum Tragen schwerer Pakete eignet. Hiebei wird, ausgehend von Fig. 1, die Fahne bI, b2 zunächst nicht in diagonaler Richtung, sondern längs ihrer waagerechten Symmetrielinie umgeschlagen, beispielsweise von rechts nach links. Hiedurch kommt die obere Seitenkante 2 neben die Kante zu liegen, die zwischen dem Klebstreifenende al und der Fahnenhälfte b, vorhanden iht. Man erhält infolgedessen eine Fahne der Art, wie sie in Fig. 16 dargestellt ist, die jedoch nur die halbe Höhe und die vierfache Klebstreifenstärke besitzt.
Nunmehr wird entsprechend Fig. 16 weiter gefaltet ; die Zipfel der Fahne werden jedoch in gleicher Weise hinter
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kommen, die zwischen dem Klebstreifenteil a2 und der Fahnenhälfte b2 besteht.
Gemäss den Fig. 19-24 ist ein als Tragmittel dienender Bindfaden beim Faltungsprozess derart zwischen die Schichten der Tragvorrichtung eingefügt, dass er nach Fertigstellung der gefalteten Tragfahne an der oben liegenden Spitze des rechtwinkeligen, gleichschenkeligen Dreiecks austritt. Bei der Bildung der Tragfahne , wird zwischen die beiden Fahnenhälften b, und b2 ein Faden c derart eingelegt, wie dies Fig. 20 zeigt. Die beiden Fadenenden befinden sich an der Ecke, die zwischen den
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Fig. 22 ist insbesondere die Lage deutlich zu erkennen, welche der zwischen den Fahnenhälften , befindliche Teil des Fadens einnimmt, nachdem die Fahne gemäss der in Fig. 20 strichpunktiert eingezeichneten Diagonalen umgeschlagen worden ist.
Nunmehr wird die Fahne ein zweites Mal, wie dies im Zusammenhang mit den Fig. 8-13 näher beschrieben wurde, umgeschlagen. Zuvor wird der ausserhalb der Faltung liegende Fadenteil derart gehalten, dass nach vollzogener Faltung der Faden so verläuft, wie dies in Fig. 24 dargestellt ist. Dieser Figur zufolge verlaufen die beiden, in die Tragvorrichtung an ihrer Spitze austretenden Fadenenden gemäss der Höhenlinie des dreieckigen Tragzipfels, d. h. sie stehen senkrecht auf den umgeschlagenen Kanten 2, 3.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aus einem Klebstreifen gebildete Tragvorrichtung, deren Klebstreifen in der Mitte zwischen den Enden zu einer von der KIeb-ttreifenbahn abstehenden, zum Anbringen eines Tragmittels dienenden
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oder Seitenkanten annähernd in der Ebene der Klebstreifenbahn ( ;, s) liegen.