AT150354B - Elektromagnetische Einrichtung zur Überwachung von mechanisch ferngestellten Weichen. - Google Patents

Elektromagnetische Einrichtung zur Überwachung von mechanisch ferngestellten Weichen.

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AT150354B
AT150354B AT150354DA AT150354B AT 150354 B AT150354 B AT 150354B AT 150354D A AT150354D A AT 150354DA AT 150354 B AT150354 B AT 150354B
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Stefan Goetz & Soehne Kommandi
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Description


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  Elektromagnetische Einrichtung zur Überwachung von mechanisch ferngestellten Weichen. 
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 gesehen, der mit einem   Versehlusswechsel   V versehen ist, welcher bei Betätigung des   Auslösehebels   AH in eine der   Lücken   E der Scheibe S einfällt und die Scheibe   S   sperrt, so dass deren Bewegung erst nach Rückkehr des Auslösehebels AH in seine Normallage möglich ist. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende : 
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 der Falle F geschlossen. Die Achse H ist frei drehbar. 



   Wird die Weiche aufgeschnitten, so wird der Stromkreis durch den Kontakt KA unterbrochen, der Anker A des Relais R fällt unter dem Einfluss seines Gewichtes oder einer Feder ab und gibt die Falle F frei ; diese fällt in den Einschnitt E der Scheibe   S   ein, wodurch die   Klinkenachse   H gesperrt wird. Ausserdem wird der Stromkreis nochmals durch den Kontakt   KF   an der Falle F unterbrochen. 



   Der Wecker W, der in Verbindung mit einer Fallscheibe oder einer andern optischen Anzeigevorrichtung stehen kann, bekommt nun Strom von einer Batterie   Bi   über die Leitungen e und d und den   geschlossenen Kontakt TUF und   ertönt, wobei auch durch die abgefallene Fallseheibe od. dgl. optisch das Aufschneiden der Weiche angezeigt wird. 



   Wird nun die Weiche in ihre Normallage gebracht und dadurch der Kontakt KA wieder geschlossen, so kann das Relais R den Anker   A   noch nicht anziehen, da der Stromkreis durch den Kontakt   KF   der Falle F noch unterbrochen bleibt. Erst durch Verletzen der Plombe kann der Auslösehebel AH gedreht und mit ihm die Falle F gehoben werden, wodurch auch wieder der Stromkreis durch den Kontakt KF der Falle F für das Relais   R   geschlossen wird. Der Anker   J.   7ieht an, unterbricht durch den Kontakt   KTF den   Stromkreis für den Wecker TV und dieser schweig. Während dieser Handhabung ist die Scheibe S durch den   Verschlusswechsel   V festgehalten und erst nach Auslassen des Auslösehebels AH wird diese Sperrung wieder aufgehoben.

   Das Relais R hält den Anker   A   angezogen, auch die Nase N der Falle F ist wieder aus dem Einschnitte E herausgezogen, so dass die Grundstellung wieder erreicht ist und die Weiche wieder bedient werden kann. Wird jedoch, solange die Weiche noch aufgeschnitten, also der Kontakt KA geöffnet ist, der Versuch gemacht, die Achse H mittels des Auslösehebels AH wieder freizumachen, so führt dieser Versuch nicht zum Ziel, weil das Relais R nicht anzieht und die Nase N der Falle F wieder in ihre Ausnehmung E einfällt, bevor der Versehlussweehsel   V   beim Rückstellen des Auslösehebels AH aus seiner Ausnehmung heraustritt. Auf diese Weise wird eine vollkommen sichere Sperrung erzielt. 



   Handelt es sich um eine Weiche für wahlweise   Hand- und Fernbetätigung,   so wird der Kontakt KA, wie früher erwähnt, während der von Hand aus erfolgenden Umstellung durch den Kontakt KS   überbrückt. Nach   erfolgter Umstellung (z. B. nach Entfernung des Schlüssels) ist der Kontakt   K8   wieder offen, so dass ein sodann erfolgendes Aufschneiden der Weiche, wie früher geschildert, die Sperrung   der Welle H verursacht.   



   Infolge der angewendeten   Ruhestromschaltung   ist die Betriebssicherheit der Einrichtung eine sehr hohe. Um auch zu verhindern, dass ein Kurzschluss in den Leitungen von der Batterie B zu den Kontakten KA und KS das Relais R angezogen hält, wodurch die beabsichtigte Überwachung ausgeschaltet werden würde, wird gemäss einer weiteren Ausbildung der Erfindung das Kabel zwischen der Batterie B und der Weiche mit vier Adern ausgestattet und die Schaltung so durchgeführt, dass die Adern   1,   4, deren Kurzschluss die Überwaehungseinrichtung unwirksam machen würde, im Kabel nicht unmittelbar neben-oder übereinanderliegen, sondern durch die mit dem andern Batteriepol verbundenen, eine Schleife bildenden Adern 2,   3   getrennt sind.

   Es ist dann ein Kurzschluss der Leitungen 1 und 4 einerseits oder 2 und. 3 anderseits praktisch nur über die dazwischenliegenden 
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 und Weiche stets die Stromquelle B oder das Relais R kurzgeschlossen wird, so dass das Relais R unter allen Umständen abfällt. 



   Im Rahmen der Erfindung sind mehrere Abänderungen möglich. So kann die Anpressung der Falle F an die Scheibe   8   und das Abfallen des Ankers A von der Relaisspule R, statt wie bisher angenommen, durch das Eigengewicht dieser Teile auch durch Federn erfolgen. Der Anker   A   kann entfallen, wenn die Spule S selbst die Falle F   hochhält.   Der Auslösehebel AH kann auch mit der Falle F fest verbunden sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Elektromagnetische Einrichtung zur Überwachung von mechanisch ferngestellten Weichen, dadurch gekennzeichnet, dass ein nur beim Aufschneiden der Weiche betätigter Kontakt   (KA)   eine elektromagnetische Anzeige-oder bzw. und Sperrvorriehtung im Stellwerk in Tätigkeit setzt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Stromkreis einer Relaisspule (R) der Weichenkontakt (KA) und unabhängig davon ein zweiter Kontakt (KF) derart einwirken, dass beim Aufschneiden der Weiche die Relaisspule (R) ein Sperrorgan (F) einfallen lässt. das ein Betätigungsorgan (H) der Stellvorrichtung verriegelt, wobei diese Verriegelung infolge der Wirkung des zweiten Kontaktes (KF) auch nach Rückstellung der Weiche andauert. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperr organ (F) in der Sperrstellung den zweiten Kontakt (KF) betätigt, der die Relaisspule (R) unabhängig von dem Weichenkontakt (KA) stromlos macht.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Relaisspule (R), der Weichenkontakt (KA) und der vom Sperrorgan (F) betätigte Kontakt (KF) in Serie liegen.
    5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Weiehenkontakt (KA) ein Überbrückungskontakt (K8) angeordnet ist, der beim Umstellen der Weiche von Hand aus, z. B. mittels eines Schlüssels, betätigt wird.
    6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine beim Stromloswerden der Relaisspule (R) betätigte Kontakteinrichtung (KTV) zum Einschalten eines akustischen und bzw. oder optischen Signals.
    7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine auf einem Betätigungsorgan der Stellvorrichtung, z. B. der Klinkenachse (H) befestigte Sperrscheibe (8), die am Umfang mit Ausnehmungen (E) versehen ist, in die eine Sperrnase (N) einer normalerweise von der Relaisspule (R) ausser Eingriff gehaltenen Falle (F) einfällt.
    8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Falle (F) durch einen Relaisanker (A) mittels einer Klinke ausser Eingriff gehalten wird.
    9. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 und 7 oder 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt (KF) zum Stromlosmachen der Relaisspule (R) durch die Falle (F) gesteuert wird.
    10. Einrichtung nach den Ansprüchen 5 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Relaisanker (s beim Abfallen einen Signalkontakt (KW) steuert.
    11. Einrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen plombierbaren Auslösehebel (AH) für die Falle (F), der mit einem Sperrstück (V) versehen ist, das bei betätigtem Auslösehebel in eine Ausnehmung der Scheibe (8) einfällt.
    12. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Weichenkontakt (KA) führenden Drähte oder Kabeladern (1, 4) zur Vermeidung eines Kurzschlusses nicht unmittelbar benachbart, sondern durch Drähte oder Adern (2,, voneinander getrennt sind, die vorzugsweise mit dem andern Pol der Stromquelle verbunden sind. EMI3.1
AT150354D 1936-07-15 1936-07-15 Elektromagnetische Einrichtung zur Überwachung von mechanisch ferngestellten Weichen. AT150354B (de)

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