DE346927C - Einrichtung zum In- und Ausserbetriebsetzen von nach dem Ruhestromprinzip arbeitenden Alarmschaltungen - Google Patents

Einrichtung zum In- und Ausserbetriebsetzen von nach dem Ruhestromprinzip arbeitenden Alarmschaltungen

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DE346927C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B23/00Alarms responsive to unspecified undesired or abnormal conditions

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  • Emergency Alarm Devices (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 10. JANUAR 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 346927 KLASSE 74 a GRUPPE 21
Paul Arnheim in Hamburg.
Einrichtung zum In- und Außerbetriebsetzen von nach dem Ruhestromprinzip arbeitenden
Alarmschaltungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1921 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum In- · und Außerbetriebsetzen von nach dem Ruhestromprinzip arbeitenden Alarmschaltungen, darin bestehend, -daß das durch ein Relais im Ruhestromkreis angetriebene Sperrorgan für den unter Eigenkraft in Tätigkeit tretenden Zeichengeber durch einen Hebel o. dgl. so lange in Eingriff gehalten wird, bis nach völligem Schließen des Ruhestromkreises ein in diesem liegendes
zweites Relais eine Sperrung des Hebels o. dgl. ausgerückt hat und letzterer so bewegt ist, daß er das Sperrorgan des Zeichengebers für den selbsttätigen Betrieb der Alarmschaltung freigegeben hat. Zweckmäßig- schließt dabei die Sperrung des Hebels, sobald sie durch ihr Relais bewegt wird, einen Lampenstromkreis o. dgl., der andererseits durch den Hebel bei seiner Bewegung aus der Ruhelage ίο wieder unterbrochen wird.
Mit dieser Einrichtung sind eine Reihe von Vorteilen verbunden, die sich aus der Beschreibung an Hand der Zeichnung ergeben werden.
In letzterer ist der die Batterie 1 und die Alarmkontakte 2 enthaltende Ruhestromkreis über die Spulen der Relaiselektromagneten 3 und 4 geschlossen, sobald alle Alarmkontakte 2 in der .Schlußlage sind. In der Zeichnung ist einer dieser Kontakte geöffnet. Der Anker des Elektromagneten 3 wird von einem bei 5 angelenkten und unter der Zugfeder 6 stehenden Sperrhaken 7 gebildet, der mit seiner Nase 8 in eine rotierende Scheibe 9 des durch Federkraft oder eine andere Eigenkraft in Tätgkeit tretenden Zeichengebers eingreift. Der tAnker des Elektromagneten 4 wird von einem bei 10 angelenkten Sperrhaken 11 gebildet, der mit seiner Nase 12 unter das Ende eines Hebels 13 faßt. Dieser drückt in der gezeichneten Lage mit einem Arm 14 gegen den Sperrhaken 7 des Zeichengebers und hält ihn in seiner Eingriffslage fest.
Die Zeichnung veranschaulicht also die Alaumschaltung, während sie außer Betrieb ist. Die Alarmkontakte 2 können beliebig geöffnet werden, ohne daß der Zeichengeber anspricht. Sobald nun aber die Alarmschaltung betriebsfertig gemacht ist, d. h., sobald die Alarmkontakte 2 alle geschlossen sind, empfängt sowohl der Elektromagnet 3 als aush der Elektromagnet 4 von der Batterie 1 aus Strom. Die Folge ist, daß der Sperrhaken 11 von dem Elektromagneten 4 angezogen wird und der Hebel 13 derart freigegeben wird, daß er aufwärts geschwungen werden kann. Geschieht das, so gibt auch der Arm 14 des Hebels 13 den Sperrhaken 7 frei. Da aber der Elektromagnet 3 noch unter Strom steht, würde erst dann eine Auslösung der Nase 8 aus der Scheibe 9 des Zeichengebers erfolgen, sobald erst wieder unbefugterweise einer der Alarmkontakte 2 unterbrochen und der Elektromagnet 3 stromlos wird. In diesem Falle zieht die Feder 6 den Sperrhaken 7 nach oben, und der Zeichengeber läuft ab. Der Vorteil dieser Einrichtung besteht also darin, daß erst, wenn alle Alarmkontakte 2 geschlossen sind und der Hebel nach aufwärts bewegt ist, die Alarmschaltung betriebsfertig ist.
Das Außerbetriebsetzen erfolgt umgekehrt. Der Hebel wird aus seiner angehobenen Lage wieder in die Stellung der Zeichnung gebracht, und dann können die Kontakte 2 wieder nach Belieben geöffnet oder geschlossen werden.
Um nun den Betriebszustand-der Alarmschaltung auch noch anderweitig kenntlich zu machen, ist von dem Ruhestromkreis ein zweiter Stromkreis abgezweigt, welcher beispielsweise eine Glühlampe 15 enthält. Dieser Lampenstromkreis wird geschlossen, sobald nach Anziehen durch den Elektromagneten 4 der Sperrhaken 11 des Hebels 13 sich gegen den Kontakt 16 legt. Die Lampe glüht also auf. Wenn dann aber der Hebel 13 nach aufwärts bewegt wird und der Sperrhaken 7 des Zeichengebers diesen für den selbsttätigen Betrieb freigegeben hat, wird der Lampenstromkreis durch den Hebel 13 an anderer Stelle, nämlich dem Kontakt 17, wieder unterbrochen. Das Aufglühen der Lampe zeigt also an, daß die Alarmkontakte 2 vollkommen geschlossen sind und die Alarmschaltung betriebsfertig würde, sobald der Hebel 13 nach aufwärts bewegt wird.
Der Hebel 13 kann anstatt von Hand auch mechanisch oder elektrisch bedient werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Einrichtung zum In- und Außerbetriebsetzen von nach dem Ruhestromprinzip arbeitenden Alarmschaltungen, dadurch gekennzeichnet, daß das durch ein Relais (3) im Ruhestromkreis angetriebene Sperrorgan (7) für den unter Eigenkraft in Tätigkeit tretenden Zeichengeber (9) durch einen Hebel (13) o. dgl. so lange in Eingriff gehalten wird, bis nach völligem Schließen des Ruhestromkreises ein in diesem liegendes zweites Relais (4) eine Sperrung (11) des Hebels (13) o. dgl. ausgerückt hat und letzterer so bewegt ist, daß er das Sperrorgan (7) des Zeichengebers (9) für den selbsttätigen Betrieb der Alarmschaltung freigegeben hat.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung (11) des Hebels (13), sobald sie durch ihr Relais (4) bewegt wird, einen Lampenstromkreis (15) o. dgl. schließt, der durch den Hebel (13) nach seiner Bewegung aus der sperrbaren Rühelage wieder unterbrochen wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1921346927D 1921-03-05 1921-03-05 Einrichtung zum In- und Ausserbetriebsetzen von nach dem Ruhestromprinzip arbeitenden Alarmschaltungen Expired DE346927C (de)

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