AT150140B - Zehner-Übertragungseinrichtung an Zählwerken von Rechenmaschinen und Registrierkassen. - Google Patents

Zehner-Übertragungseinrichtung an Zählwerken von Rechenmaschinen und Registrierkassen.

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AT150140B
AT150140B AT150140DA AT150140B AT 150140 B AT150140 B AT 150140B AT 150140D A AT150140D A AT 150140DA AT 150140 B AT150140 B AT 150140B
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Anonima Officine Villar Perosa
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Zrhner-Cbertragungseinichtung   an Zählwerken von Reehenmasehinen und Registrierkassen. 



   In den Zählwerken oder Addierwerken von Rechenmaschinen und Registrierkassen werden   Zehner-Übertragungseinriehtungen   verwandt, welche bewirken, dass, wenn eine der Zähl-oder Addierwerkscheiben eine vollkommene Drehung ausgeführt hat, die nächste   Zählwerkscheibe   um einen Schritt weitergedreht wird. 



   Es ist bei solchen Einrichtungen bereits bekannt, axial verschiebbare   Schaltmuffen   zu verwenden, welche beim Übergang der ihnen zugeordneten   Zählwerkscheiben   von 9 auf 0 durch einen Anschlag (Nocken od.   dgl.)   der betreffenden Zählwerkscheibe achsrecht verschoben werden, wodurch die Schaltmuffen in Eingriff mit der nächsthöheren Zählwerkscheibe gelangen, um sie um einen Zahlenwert weiter zu schalten. 



   Zweck der Erfindung ist eine Verminderung und Vereinfachung der beweglichen Teile solcher   Zehnerübertragungseinriehtungen.   
 EMI1.1 
   Zählwerksscheiben   achsrecht zu verschiebenden Zehnerschaltmuffen mit je einem Nocken versehen sind, mit dem sie gegen Ende ihrer Drehung auf einen festen Anschlag auflaufen und so in ihre Ausserwirkungsstellung zurückgeschoben werden. 



   Die bisher vorgeschlagenen Rüekführeinriehtungen für die Bauteile von   Zehner-Übertragungs-   einrichtungen weisen den Mangel auf, dass besondere Steuerglieder eigens in Bewegung gesetzt werden müssen. Dies ist erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass die Zehnerschaltmuffen durch ihre eigene Drehung zurückgeschoben werden. 



   Es empfiehlt sich, den vom Nocken der   Zählwerkscheibe   beaufsehlagten Nocken nicht an der Zehnerschaltmuffe selbst, sondern an einem Zwischenglied vorzusehen, das undrehbar gelagert ist und bei seiner Verschiebung durch den Nocken der Zählwerkscheibe achsrecht gegen die Zehnerschaltmuffe drückt. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Anwendung bei einer Registrierkasse ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Fig. 1 ist ein Grundriss des Zählwerkes mit der Vorgelegewelle teilweise im Schnitt. Fig. 2,3 und 4 sind Seitenansichten verschiedener Zählwerkteile. Fig. 5 ist die Aussenansicht einer Zehnerschaltmuffe. Fig. 6 zeigt in grösserem Massstabe die Einrichtung zum axialen Verschieben der Schaltmuffen. Fig. 7 zeigt die Kupplung, über welche der Vorgelegewelle die Drehung erteilt wird. 



   Auf der Welle 1 (Fig. 1-4) sitzen die Zählwerkseheiben 2 in einer der Stellen der höchsten registrierbaren Ziffer entsprechenden Zahl. Die Scheiben 2 werden vom Rechenwerk, z. B. einer Tastatur, über die aus den Zahnrädern 3 und 4 bestehenden Getriebe eingestellt. 



   Parallel zur Welle 1 liegt die Vorgelegewelle 6, auf welcher für jede   Zählwerkscheibe   2, mit Ausnahme   der obersten, eine Zehnerschaltmuffe 7 mit   einem Schaltzahn   8längsverschiebbar angeordnet   ist. Die Längsverschiebbarkeit ist dadurch ermöglicht, dass die Welle 6 und die Innenwand der Muffen 7 kantig ausgebildet sind. Diese Massnahme hat in Verbindung mit der Verwendung eines feststehenden Mittels zur Rückführung der Zehnerschaltmuffen den Vorteil, dass alle Zehnerschaltmuffen die gleiche Form haben, also serienmässig hergestellt werden können. 



   Wenn eine Zählwerkscheibe 2 durch die Nullstellung hindurchgeht, muss die ihr zugeordnete Muffe 7 nach unten (Fig. 1) verschoben werden. Zu diesem Zweck sind Zahnräder 10, die an allen Zählwerkscheiben, mit Ausnahme der für die   höchste   Ziffernstelle, sitzen, mit je einem   Nocken 11   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 (Fig. 6) versehen, der bei Durchlaufen der Nullstellung gegen einen Nocken 12 an einem   Stössel 7. 3   stösst, der mit seinen Enden auf den Wellen 1 und 6 gleitend gelagert ist. Wenn der Nocken 11 bei Drehung der Scheibe 10 in Pfeilrichtung a auf den Nocken 12 aufläuft, wird der Stössel   1. 3 entgegen   der Wirkung der   Rückstellfeder     lui a   in   Pfeilriehtung   b verschoben.

   Hiebei drückt er die unter ihm liegende Zehnerschaltmuffe nach unten (Fig. 4). 



   Die Stössel 13 üben auf die Schaltmuffen 7 einen Druck in genau axialer Richtung aus, weil auf das Stösselende, welches auf der Welle 1 der Zählwerkscheiben 2 liegt, die Feder 1. 3 a in derselben Richtung drückt, in welcher der Widerstand der   Schaltmuffe   7 gegen Verstellung wirkt. Der Nocken 12 des Stössels   7. 3' aber, welcher   von dem Nocken 11 der Zählwerktrommel beiseite gedrückt wird, liegt zwischen Feder   1.     3 a und   Muffe 7. Daher hebt die Feder 1. 3 a das Drehmoment auf, das sich durch den Verstelldruck auf den Nocken 12 und den Widerstand der Muffe 7 gegen Verstellung ergibt.

   Sind somit alle   Beanspruchungen,   denen der Stössel   1. 3   unterliegt, ausgeglichen, so kann dieser nicht dazu neigen, unter dem Verstelldmck in   Schrägstellung   zu gehen, sondern er wird sich genau in   aehsparalleler   Richtung verstellen. Da der Stössel fernerhin die Welle umgreift (Fig. 4), wird der Verstelldruck auch auf die   Schaltmuffe   7 nicht exzentrisch, sondern ebenfalls in der Achse ausgeübt und ein Kippmoment tritt nicht auf. 



   Wenn die Muffe 7 sich in der nach unten verschobenen Stellung befindet, liegt ihr Schaltzahn 8 ausgerichtet mit dem Zahnrad   10,   das zehn Zähne 10 a aufweist. Wenn also nach einer solchen Verschiebung der Zehnerschaltmuffe 7 die Drehung der Vorgelegewelle 6 erfolgt, wird die folgende Zählwerkscheibe 2 vom Sehaltzahn 8 um einen Zahn 10 a weitergeschaltet und so der   Übertragungs-   vorgang ausgeführt. 



   Setzt die Vorgelegewelle 6 alsdann ihre Drehung fort, so erfolgt selbsttätig die   Rückführung   der etwa verschobenen   Zehnerschaltmuffen   7 durch folgende Mittel :
Am Rahmen 20 des Zählwerkes sind ebensoviel Zinken 9 befestigt, wie   Zehnerschaltmuffen   7 vorhanden sind. Im dargestellten   Ausführungsbeispiel   sind alle Zinken 9 miteinander durch den Steg   9 a   verbunden, bilden somit einen Kamm, der an den Augen 9 b am Rahmen 20   angeschweisst   oder angenietet ist. 



   Jede Zehnerschaltmuffe ist mit einem Nocken 15 (Fig. 1, 2 und 5) versehen, der nach erfolgter Drehung der   Zählwerkscheibe   2 auf die Zinke 9 aufläuft. Dadurch verschiebt sich die Muffe 7 in die Ausgangsstellung, in welcher der Sehaltzahn 8 mit der Verzahnung 10 a nicht mehr ausgerichtet liegt. 



  Der Nocken 12 ist schon vorher wieder in die Bahn des Nockens 11 gebracht worden, da die Feder   1-'J a   den Stössel 13 unabhängig von der Rückkehr der Muffe 7 in die Ausgangsstellung   zurückbringt,   sobald der Nocken 11 den Nocken 12 verlassen hat. 



   Damit die Muffen 7 in bezug auf die Vorgelegewelle 6 in der ihnen vermittelten Stellung solange verbleiben, wie sie nicht vom Stössel 1. 3 oder vom Kamm 9,9 a verstellt werden, sitzen in den Muffen federnde Sperrkugeln   21,   denen auf der Vorgelegewelle 6 zwei Rasten 22 zugeordnet sind. 



   Der Antrieb der Vorgelegewelle 6 erfolgt über das Zahnrad 14, welches im gezeichneten Beispiel auf der Welle 1 sitzt, aber auch auf einer besonderen Welle sitzen kann. Es befindet sieh in Eingriff mit dem Ritzel   16,   das lose auf der Welle 6 sitzt, mittels einer Freilaufkupplung 17 aber ein auf der Welle 6 verkeiltes Bauteil mitnehmen kann. Der Zweck dieser Anordnung ist, zu verhindern, dass die Welle 6 an einer Rückwärtsdrehung des Antriebszahnrades 14 teilnimmt, wie sie bei einigen Bauweisen von Rechenwerken der in Rede stehenden Art auftritt. 



   Die aus Fig. 3 ersichtliche Anordnung eines federnden Zahnes   18,   der sieh in einen Einschnitt   19'   des auf der Vorgelegewelle 6 sitzenden Rades 19 einlegen kann, bezweckt eine genau winkelrechte Einstellung der Vorgelegewelle 6 und der Zehnerschaltmuffen 7 vor bzw. nach jeder Drehung. 



   Da die Endsumme der Additionen mehr Stellen als die einzelnen, zu addierenden Ziffern aufweisen kann, brauchen nicht alle   Zählwerkscheiben   2 unmittelbar durch die Getriebeteile 3 und 4 einstellbar sein. Es können die den höchsten Ziffernstelle der Gesamtsumme entsprechenden Zähl-   werkscheiben   auch ohne derartige Mittel zur unmittelbaren Einstellung, d. h.   lediglieh   mit der Übertragungsvorrichtung ausgebildet sein. 



   Es muss dafür Sorge getragen sein, dass ein Schaltzahn 8 erst dann an den Zahn 10 a der von ihm gesteuerten   Zählwerkscheibe   vorbeiläuft, wenn die Sehaltzähne 8 der den niedrigeren Ziffernstellen zugeordneten Zehnersehaltmuffen Gelegenheit hatten, ihre   Zählwerksscheiben   zu verstellen. 



  Daher sitzen die   Zehnerschaltmuffen   7 mit in Drehrichtung zueinander versetzten   Schalt zähnen 8   auf der Vorgelegewelle 6. Die Anzahl der Kanten der Welle 6 und der Nabenbohrung der Muffen 7 muss daher, wenn alle Muffen die gleiche Form haben sollen, grösser sein als die der vorhandenen Muffen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zehner-Übertragungseinrichtung an Zählwerken von Rechenmaschinen und Registrierkassen, EMI2.1 zugeordneten Zählwerkscheiben von 9 auf 0 durch einen Nocken der betreffenden Zählwerkscheibe achsrecht verschoben werden und dabei in Eingriff mit der nächsthöheren Zählwerkscheibe gelangen, um sie um einen Zahlenwert weiterzusehalten, dadurch gekennzeichnet, dass die Zehnerschaltmuffen (7) <Desc/Clms Page number 3> mit je einem Nocken - versehen sind, mit dem sie gegen Ende ihrer Drehung auf einen feststehenden Anschlag (9) auflaufen und so in ihre Ausserwirkungsstellung zurückgeschoben werden.
    2. Zehner-Übertragungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Nocken (11) der Zählwerkscheibe (2) beaufschlagte Nocken (12) an einem undrehbar gelagerten Zwischenglied (13) vorgesehen ist, das bei seiner Verschiebung durch den Nocken der Zählwerkscheibe achsrecht gegen die Zehnerschaltmuffe (7) drückt.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorgelegewelle (6) durch eine nur in einem Drehsinn wirkende Kupplung (17) angetrieben wird.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorgelegewelle (6) mit einer Scheibe (19) versehen ist, auf der ein federnder ortsfest gelagerter Zahn (18) entlangstreift, und die mit einem Einschnitt (19') versehen ist, in welchen der Zahn sich bei Ruhestellung einlegt, um auch eine genaue Winkelstellung der axial zurückgeschobenen Zehnerschaltmuffen (7) zu sichern.
    5. Einrichtung nach jedem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorgelegewelle (6) und die Nabenbohrungen der Zehnerschaltmuffen (7) prismatisch sind und ihre Seitenzahl grösser als die Anzahl der Muffen (7) ist, so dass alle mit in Drehrichtung zueinander versetzten Schaltzähnen (8) aufgeschobenen Muffen gleiche Form haben können.
    6. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das undrehbare Zwischenglied EMI3.1 schlagter Nocken (12) zwischen Feder (13a) und Zehnerschaltmuffe (7) liegt.
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (13a) auf der Welled der Zählwerkseheibe (2) liegt.
    8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (13 a) den Stössel (13) unabhängig von der Rückkehr der Zehnerschaltmuffe (7) in Ausgangsstellung zurückdrückt. EMI3.2
AT150140D 1935-12-09 1935-12-09 Zehner-Übertragungseinrichtung an Zählwerken von Rechenmaschinen und Registrierkassen. AT150140B (de)

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AT157223D AT157223B (de) 1935-12-09 1938-03-02 Zählwerk für Rechenmaschinen und Registrierkassen mit einer Zehnerübertragungseinrichtung.

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