AT149947B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern mit gefalteter Seitenwandung aus dünnen Platten. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern mit gefalteter Seitenwandung aus dünnen Platten.

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AT149947B
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Byron Franghia
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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von   Hohlkörpern   mit gefalteter Seitenwandung aus dünnen Platten. 
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   Die Anordnung der Faltglieder ist eine der Form des Stempels entsprechende. Mit einer bestimmten solchen Anordnung kann man Gegenstände mit Falten desselben Querschnittes aber verschiedener Dimensionen erhalten. Ändert man auf derselben Maschine den Stempel und die Anordnung der Faltglieder, so kann   man Gegenstände   mit verschiedenen Querschnitten und verschiedenen Dimensionen herstellen. 



     Schliesslich   gestattet die Anordnung der Faltglieder um den Stempel herum und die   Unabhängig-   keit des Stempels in   bemg   auf die Glieder, eine oder mehrere andere Operationen an demselben Arbeitstück nach der Faltung desselben vorzunehmen. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der   Erfindung durch Ausführungsbeispiele, schematisch   veranschaulicht. Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer Vorrichtung für die symmetrische Faltung gemäss der Erfindung mit   Faltgliedem   in T-Form. Die Faltglieder beider Reihen haben   Schaukel-   bewegung. Alle Glieder einer Reihe sind untereinander verbunden. In Fig. 2 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der die Glieder einzeln unter der Wirkung von Rückzugfedern stehen. Die Fig.   3--5   zeigen die Stellung der Faltglieder vor, zu Beginn und am Ende der Faltoperation. 



   In Fig. 1 ist   A   ein in seiner Mitte durchbrochener Rahmen, der die T-förmigen Glieder j der unteren Reihe trägt, die um eine Achse schwenkbar sind, die durch einen in einer Nut 1 einer vom Rahmen gebildeten Krone gelagerten Klavierdraht k gebildet ist. Das zu faltende Arbeitsstüek   In   wird auf die untere Reihe der Faltglieder gelegt, deren Anzahl und Dimensionen veränderlich sind. Von oben her hält eine zweite Reihe von   schaukelbaren   Faltgliedern   n   das Arbeitsstüek. Die Fig. 3 zeigt die Lage der Glieder   j   und n mit Bezug aufeinander.

   Die Anordnung der Glieder ? ist   ähnlich   der der Glieder j ; sie sind um eine in einer Nut p des oberen Rahmens   q gelagerten Achse 0. chwenkbar.   Der   Mempei r ist in seiner Meliung zu Heginn des Arbeitsganges in Berührung mit dem Arbeitsstuck   dargestellt. Die Glieder jeder Reihe sind untereinander durch Lenker s zusammengehalten, die an einem beweglichen Ring t angelenkt sind. Sobald der Stempel das Arbeitsstück abwärts drückt, greifen die Glieder der unteren Reihe mit ihren sich hebenden Enden zwischen die Glieder der oberen Reihe ein und beginnen die Faltung, wie in Fig. 4 veranschaulicht ist. Die Fig. 5 zeigt die Endstellung der beiden   Gliederreihen,   in der das Überkreuzen der Glieder ersichtlich ist, durch das eine vollkommen symmetrische Faltung des Arbeitsstückes erreicht wird. 



   Die Verbindung der Glieder mit dem Rahmen kann (nach Fig. 2) auch durch Federn   n   bewirkt 
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 ergibt ein rasches Zurückgehen der Faltglieder in ihre Ausgangsstellung nach jeder Faltoperation. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Hohlkörpern mit gefalteter   Seitenwandung   aus dünnen Platten, wie Blech, Papier, Karton, oder solche übereinandergelegt, dadurch gekennzeichnet, dass die   Formgebung   des Hohlkörpers und die Faltung der Seitenwände in einem Arbeitsgange erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltung durch Faltglieder erfolgt, deren Bewegung durch das zu faltende, unter der Wirkung des die Arbeitsbewegung aus- führenden Stempels stehende Arbeitsstück bewirkt wird.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch zwei in übeninanderliegpmlen Ebenen angeordnete Reihen von schaukelbaren bzw. drehbaren Faltgliedern oder-rippen, vorzugsweise mit T-förmigem Querschnitt, die in regelmässigen oder anders gewählten Abständen voneinander liegen und der Querselnittsform des herzustellenden Gegenstandes entsprechend verteilt sind, derart, dass die Glieder der einen der beiden Gliederreihen bei der Verschwenkung in die freien Zwischenräume zwischen den Gliedern der ändern Reihe zu liegen kommen und unabhängig von dem die Formung bewirkenden Stempel so angeordnet sind, dass die Bewegung einer Reihe der der andern vorangeht.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltglieder vereint sehaukelbar und drehbar angeordnet sind.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Glieder jeder Reihe untereinander durch einen beweglichen Ring od. dgl. verbunden sind.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Faltglifder mit dem festen Rahmen einzeln durch Zugfedern verbunden sind.
AT149947D 1934-05-07 1935-05-04 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern mit gefalteter Seitenwandung aus dünnen Platten. AT149947B (de)

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