AT149285B - Abdichtung für Ventile zur Steuerung der Druckgaszufuhr bei Schaltern mit Lichtbogenlöschung durch Druckgas. - Google Patents

Abdichtung für Ventile zur Steuerung der Druckgaszufuhr bei Schaltern mit Lichtbogenlöschung durch Druckgas.

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AT149285B
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Austria
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compressed gas
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switches
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controlling
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Werner Uebermuth
Wilhelm Leopoldseder
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Aeg Union Elek Wien
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  Abdichtung für Ventile zur Steuerung der Druckgaszufuhr bei Schaltern mit   Liehtbogenlösehung   durch Druckgas. 



   Die Forderung der steten Betriebsbereitschaft eines   Hochspannungs-Druckgasschalters   auch im Fall einer längeren Unterbrechung der Druckluftzufuhr erfordert eine absolute Dichtigkeit aller, ständig unter Druck stehenden Verbindungsstellen. Eine besondere Aufmerksamkeit benötigen dabei diejenigen Dichtungsstellen, die beim Betätigen des Schalters vorübergehend zwecks   Durchlässen ?   des zum Löschen des Lichtbogens und zum Bewegen der Schalterkontakte erforderlichen Druckgases geöffnet werden ; solche Dichtungsstellen sind insbesondere Ventilsitze.

   Sie werden bei Druckgasschaltern zur Erzielung einer absoluten Dichtigkeit nicht aus Metall hergestellt, weil dabei Verunreinigungen der Sitze starke Gasverluste bedingen, sondern aus sogenanntem, selbstdichtenden Material, zu welchem Zwecke mit besonderem Vorteil infolge seiner hohen Elastizität Weichgummi Anwendung finden kann. Weichgummi neigt nun dazu, unter dem auf ihm lastenden Abdichtungsdruck des Ventilkörpers, welcher durch Gas-oder Spindeldruck hervorgerufen wird, im Laufe der Zeit seine Form zu verändern, d. h. im wesentlichen rechtwinklig zur Druckrichtung wegzugleiten bzw. zu fliessen. Da in der Regel diese Ventilsitze durch Gasdruck, also elastisch beaufschlagt werden, wird dieser Fliessvorgang nicht nach Eintritt der Verformung des Materials beendet, wie das z.

   B. bei spindelgepressten Ventilen (Absperrventilen u.   dgl.)   der Fall wäre, sondern bleibt infolge der Konstanz des Anpressungsdruckes aufrechterhalten, so dass trotz verschiedener, bekannter Vorbeugungsmittel, z. B. möglichst weitgehendes Einschliessen des Dichtungsgummis kein dauernder Erfolg zu erzielen ist. 



   Aus dem hohen Anpressungsdruck des Gummis auf seinem, in der Regel metallischen Ventilgegensitz, ergibt sich noch ein weiterer Nachteil, nämlich ein starkes Ankleben des Gummis an den Sitz, bei dem aller Wahrscheinlichkeit nach chemische Vorgänge eine gewisse Rolle spielen. Diese Klebekräfte sind so hoch, dass sie das Öffnen des Ventils sehr erschweren oder sogar gänzlich verhindern können, was die Betriebssicherheit des Schalters stark gefährden könnte. 



   Es sind zwar bereits Abdichtungen für die, mittels einer Spindel betätigbaren Wasserabsperrorgane bekannt, bei denen ein Ventilsitz aus unelastischem Material mit einem Ventilsitz aus elastischem Material vereinigt ist. Abgesehen davon, dass derartige Abdichtungen vor allem die Aufgabe haben, beim Schliessen des Absperrorgans ein elastisches Aufliegen des Abschlusstellers herbeizuführen, haben sie infolge der breiten Auflageflächen den Nachteil, dass das elastische Material aus der Nute in dem metallenen Sitz herausgepresst und ausserhalb des Sitzes weitgehend zerquetscht, wird. 



   Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, und es wird eine Abdichtung geschaffen, die selbst ein stossartiges Öffnen des Ventils bei der Steuerung der Druckgaszufuhr bei Schaltern mit Lichtbogenlöschung mittels des auf mehrere Atmosphären gespannten Druckgases einwandfrei er-   möglicht.   Dies wird erfindungsgemäss im wesentlichen dadurch erreicht, dass der entweder bewegliche oder stillstehende, vorzugsweise schmale Metallsitz einen schmalen Spalt enthält, in dem ein hochkant gestellter Gummiring so eingelassen und befestigt ist, dass die ständig auf dem Ventilkörper lastenden Gasdrücke durch den Ventilsitz aus unelastischem Material aufgenommen werden und die endgültige Abdichtung des Ventilkörpers durch den Ventilsitz aus elastischem Material erfolgt. 

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   Auf diese Weise werden die Kräfte der Spindel, des beaufschlagten Gases vom Ventilkörper zum Ventilsitz durch praktisch unverformbare Körper, beispielsweise Metalle oder Metallegierungen, übertragen, während der zur Verbesserung der Abdichtung angewandte elastische Werkstoff nur soweit formverändert werden kann, wie es die metallischen Anschläge zulassen. Durch entsprechende Formgebung der elastischen Dichtung, indem man diese beispielsweise aus dem   Metallsitz   etwas hervortreten lässt, wird beim Abschluss des Ventils im elastischen Dichtungsmaterial eine zur Erzielung der absoluten Abdichtung ausreichende Vorspannung erzeugt, die jedoch nicht so hoch ist, dass ein festes Ankleben des elastischen bzw. hochelastischen Materials, insbesondere des Weichgummi am gegenüberliegenden Metallsitz eintreten kann.

   Dabei können überdies noch die absoluten Klebekräfte durch die geringe Fläche des elastischen Materials, die durch den metallischen Anschlag wesentlich kleiner sein kann, als bei der unmittelbaren Auflage des Gummis auf einen   Metallsitz,   somit also auch die zusätzlichen Öffnungskräfte klein gehalten werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Abdichtung für Ventile zur Steuerung der Druckgaszufuhr bei Schaltern mit Lichtbogenlöschung durch Druckgas, bei der ein Ventilsitz aus unelastischem Material, vorzugsweise aus Metall oder einer Legierung mit einem Ventilsitz aus elastischem Material, vorzugsweise Weichgummi vereinigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der entweder bewegliche oder stillstehende, vorzugsweise schmale Metallsitz einen schmalen Spalt enthält, in dem ein hochkant gestellter Gummiring so eingelassen und befestigt EMI2.1 Material aufgenommen werden und die endgültige Abdichtung des Ventilkörpers durch den Ventilsitz aus elastischem Material erfolgt.
AT149285D 1935-02-18 1936-02-18 Abdichtung für Ventile zur Steuerung der Druckgaszufuhr bei Schaltern mit Lichtbogenlöschung durch Druckgas. AT149285B (de)

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