AT146935B - Druckgasschalter. - Google Patents

Druckgasschalter.

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AT146935B
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AT
Austria
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compressed gas
contact
switch
pressure
interruption
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Application number
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Inventor
Werner Uebermuth
Original Assignee
Aeg Union Elek Wien
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Druckgassehalter.   
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 gaserzeugung unmittelbar vor der Löschung durch einen mit dem Schalter zusammengebauten, nur   t momentan während des Unterbrechungsvorganges in Betrieb gesetzten Verdichter erfolgt. Der Herstellung   von Druckgasschaltern mit Druckgaseigenerzeugung sind nur dadurch   Grenze ?   gezogen, dass bei höheren
Schaltleistungen und den damit verbundenen grösseren Druckgasmengen und Gaspressungen zur momen- tanen Verdichtung des Druckgases sehr grosse Kräfte erforderlich sind, die sich mit den bei Hochspannung- schaltern gebräuchlichen Einrichtungen nicht mehr beherrschen lassen.

   In der Regel wird die Schaltleistung eines derartigen   Druckgasschalters   mit eigener Kompression durch diejenige Kompressions- arbeit begrenzt sein, welche sich mit den Kräften eines einfachen Handantriebes oder eines handbetätigten
Kraftspeicherantriebes aufbringen lässt. Da anderseits angestrebt wird, die Maximalleistung des Schalters auf der vorstehend angeführten Basis möglichst hoch zu gestallen, muss bei dieser Schalterart in noch stärkerem Masse als bei andern Druckgasschaltern dafür gesorgt werden, dass die erzeugte Druckluft nicht durch Undichtigkeiten vermindert wird, sondern in ihrer Gesamtmenge zur Durchführung des
Löschvorganges zur Verfügung steht. 



   Bei den Druckgassehaltern der bekannten Bauarten besteht in der Regel die Unterbrechung- stelle aus einem nach der Atmosphäre zu geöffneten Hohlkontakt, dessen Öffnung durch den beweglichen
Gegenkontakt geschlossen wird. Der Verschluss dieses Kontaktes wird aus fabrikatorischen Gründen stets sehr mangelhaft sein müssen, so dass bei der Anwendung derartiger Kontakte in Druckgassehaltern mit Druckgaseigenerzeugung ein erheblicher Teil des vom Schalter selbst erzeugten Druckgases ver- lorengeht.

   Die Anwendung von elastischen Dichtungen zur Verbesserung des   Dichtungsverhältnisses   solcher Kontakte ist aus betriebstechnischen Gründen gewöhnlich nicht möglich, weil sich die Form des beweglichen Kontaktes infolge des Kontaktabbrandes und der Abnutzung während des Betriebes stark verändert, was nach kurzer Betriebszeit zur Vergrösserung der Undichtigkeiten und damit zur Ver- minderung der Schaltleistung führen würde. 



   Es sind ferner   Kohlensäureschalter   bekannt, bei denen eine Drucksteigerung durch den Licht- bogen selbst hervorgerufen wird und bei denen der Druckraum durch einen am Kontaktstift befestigten
Kolben unterteilt ist, wobei die beiden Teile des Druckraumes durch Umlaufkanäle miteinander ver- bunden sind. Durch die Drueksteigerung soll hiebei ein Entlüftungsventil zum Ansprechen gebracht und anderseits auf den Kolben zusätzlich eingewirkt werden. Derartige Schalter lassen jedoch mangels jeglicher   Einstellmöglichkeit   des Druckgases keine Anpassung an die jeweiligen Betriebsverhältnisse erzielen. 



   Demgegenüber besteht die Erfindung im wesentlichen darin, dass der Verdichtungsraum, in dem das Druckgas während der Ausschaltbewegung erzeugt wird, von der innerhalb des Schaltgehäuses vor- gesehenen Unterbrechungsstelle mittels eines Steuerorgans abgetrennt ist, welches das Druckgas vom
Verdichtungsraum erst dann zur Unterbrechungsstelle gelangen lässt, wenn der ventilartig wirkende bewegliche Kontakt sich bereits in Bewegung gesetzt hat. Auf diese Weise wird die Beblasung der Kontakte 

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 auf den   wirkliehen     Löschiiloülent, konzentriert,   so dass dadurch einerseits Druckgasersparnis erzielt, anderseits Druckluftverluste bei der Kontakttrennung vermieden werden.

   Ferner wird hiebei die Lichtbogenarbeit wesentlich verringert und dadurch zugleich   Kühlung   des Lichtbogens begünstigt. 



   Die Steuerung des Druckgases kann beispielsweise so erfolgen, dass der Verdichtungsraum des Schalters gegen den die Löschkontakte aufnehmenden Schaltraum durch das Steuerorgan selbst abgetrennt ist, welches sich erst dann öffnet, wenn sieh die Kontakte des Schalters auf den   gewünschten   Abstand getrennt haben bzw. in eine zu dem Löschvorgang besonders günstige Stellung gelangt sind. 



  Zu diesem Zeitpunkt könnte in Abhängigkeit vom Druck im Verdichtungsraum oder abhängig von der Stellung des Verdiehterkolbens der Weg zu den Loschkontakten freigegeben werden und die Beblasung   der Löschkontakte   kurzzeitig, dafür aber mit der gesamten zur Verfügung stehenden Energie erfolgen. 



   In bezug auf die   Wärmebelastung   der Kontakte und Isolationsteile des Sehalters ist es ebenfalls günstig, den   Schaltüchtbogen   erst im Zeitpunkt der   günstigsten Kontaktstellung   zu beblasen, weil dadurch anfänglich die Spannung und damit die   Wärmeentwicklung   des Lichtbogens gering gehalten wird. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt die Figur einen Druckgassehalter mit einem Isolierkörper   1,   der den feststehenden Hohlkontakt 2 trägt, der mit dem bewegten Stiftkontakt 3 zusammenarbeitet. Das Druckgas wird in einem Zylinder 4 durch einen Kolben   erzeugt und strömt der Unterbrecbungsstelle durch   einen Kanal 6 zu. Die Kupplung der Kontaktbewegung mit der Bewegung des Kolbens 5 ist durch ein   Hebelgestänge 7 schematisch   angedeutet. 



  Zwischen dem Zylinder 4 und dem Raum 6 befindet sich ein unter Federdruck stehendes Ventil   8,   das 
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 einer bestimmten Stellung des Kolbens 5 von'diesem'aufgestossen wird. 



   Beim Ausschaltvorgang bewegt sich der   Kolnen'5 nach'oben-und   der Stiftkontakt 3 nach unten. 



   Die in dem Zylinder 4 verdichtete Druckluft kann jedoch, auch wenn an der Ausblasestelle 10 Undichtig- keiten bestehen, zunächst noch nicht abströmen, da das Ventil 8 noch geschlossen ist. Erst wenn der
Kolben 5 gegen die Stange 9 stösst, strömt das Druckgas zur Unterbrechungsstelle und bebläst den Licht- bogen : Der Beginn der Beblasung lässt sich in bezug auf die Kontaktstellung bzw. die Kontaktentfernung dadurch abstimmen, dass das Ventil 8 verstellbar gemacht ist, indem man z. B. die Stange 9 mehr oder weniger weit in den Zylinderraum   4   hineinragen lässt. 



   Anstatt die Ventilsteuerung in Abhängigkeit vom Kolbenhub bzw. von der Kontaktstellung vorzunehmen, kann   man unter Umständen   die Steuerung auch von dem erzielten Druck abhängig machen, z. B.. in der Weise, dass in oder an dem Zylinder 4 ein   druckabhängiges   Organ angebracht ist, das bei
Erreichen einer gewünschten einstellbaren Kompression das Öffnen des Ventils bewirkt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Druekgassehalter, bei dem das   Druckgas'zwecks Liehtbögenlöschung   beim   Aussehaltvorgang     erzeugt und die Öffnung   der Unterbrechungsstelle mittels-eines in dem Schaltergehäuse vorgesehenen ibeweglichen Kontaktes geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdichtungsraum, in dem das Druckgas während der Ausschaltbewegung erzeugt wird, von der innerhalb des Schaltergehäuses vorgesehenen Unterbrechungsstelle mittels eines Steuerorgans abgetrennt ist, welches das Druckgas vom Verdichtungsraum erst dann zur Unterbrechungsstelle gelangen lässt, wenn der ventilartig wirkende bewegliche Kontakt sich bereits in Bewegung gesetzt hat.

Claims (1)

  1. 2. Druckgasschalter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckgaszufuhr zur Unterbrechungsstelle zwischen den Zeitpunkten der Kontakttrennung und Löschung so früh erfolgt, dass der Lichtbogen selbst noch eine Drucksteigerung im Löschmittel hervorruft.
    3. Druckgasschalter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung des Steuerorgans durch den zum Antrieb des beweglichen Kontaktes dienenden Bewegungsmechanismus erfolgt.
    4. Druekgassehalter nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung dés Steuerorgans in Abhängigkeit'des Druckes im Verdichtungsraum erfolgt.
AT146935D 1934-09-06 1935-09-05 Druckgasschalter. AT146935B (de)

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DE146935T 1934-09-06

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ID=34257933

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AT146935D AT146935B (de) 1934-09-06 1935-09-05 Druckgasschalter.

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AT (1) AT146935B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE762613C (de) * 1942-02-13 1953-05-26 Delle Atel Const Electr Leistungstrennschalter mit Drehbewegung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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