AT148197B - Fallkappen-Tierfalle, z. B. für Tauben. - Google Patents

Fallkappen-Tierfalle, z. B. für Tauben.

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Franz Raich
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   Die Erfindung betrifft eine   Fallkappen-Tierfalle,   z. B. für Tauben, die sich von den bereits bekannten Fallkappen-Tierfallen, bei welchen eine   Gitter-od.   dgl. Fallkappe auf einer z. B. an einer   Fussplatte   befestigten Führungsrohrsäule axial gleitbar und mittels eines die Kappennabe stützenden, durch das Tier auslösbaren Riegels in Hochlage bereit gehalten ist, erfindungsgemäss dadurch unterscheidet, dass eine auf der Führungsrohrsäule axial gleitbare und durch eine vorzugsweise einstellbare Tragfeder z. B. nahe über der Fussplatte gehaltene Trittbodenseheibe für die Tiere, innerhalb der Führungsrohrsäule durch eine Zugstange od. dgl. mit einem oberends gelagerten Riegel gekuppelt ist, so dass dessen Auslösung durch das Tiergewicht bei einer bestimmten Senkung der Trittbodenscheibe erfolgt. 



   Auf der Zeichnung ist eine erfindungsgemässe Fallkappen-Tierfalle in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt und zeigt Fig. 1 den Querschnitt, Fig. 2 die Ansicht von oben und Fig. 3 eine Einzelheit. 



   In der Mitte der Fussplatte 1 ist der Sockel 2 mit der Führungsrohrsäule 3 und dem aufgeschraubten Federgehäuse 4 samt Druckfeder 5 befestigt. Angeflanscht an das   Federgehäuse   4 ist die Hülse 6 für die   Einstell-und Auslösevorrichtung.   Die zu einem mittleren Ködernapf 7'ausgebildete Trittbodenscheibe 7 ist durch vier Träger 8 mit der Zugstange 9, die im   Zugstangenkopf M endet, verbunden.   Der Winkelhebel 11, der im Lagerarm   4'des   Federgehäuses   4   seinen Drehpunkt hat, setzt die Verbindung fort und greift mit seinem Gabelende in den   Schubquerriegel12,   dessen Tragfeder 13 durch die Schraubkappe'14 mehr oder weniger gespannt werden kann.

   Demzufolge kann die Empfindlichkeit der   Fallkappen-Tier-   falle nach der auf der Hülse 6 oben angebrachten Skala 27 und der dazu abgestimmten Tragfeder 13 mit Hilfe der Schraubkappe 14 jeweils der Belastungsgrösse entsprechend geändert werden. Auf der Führungsrohrsäule 3 sitzt, gleitbar geführt, die komplette Netz-oder Gitterfallkappe, bestehend aus Fallkappennabe 15 mit Kuppel   16,   sechs Träger 17, Ring 18 und Netz oder Gitter 19. Ein Netz bei Vögel und ein Gitter bei andern Tieren. Der untere Kappenrand   19   ist mit einem Gummireifen 20 ausgestattet, um beim Schliessen ein darunter befindliches Tier nicht zu verletzen. 



   Im Auge am Fusse der Zugstange 9 ist ein Drahtseil 21 angeschlossen, welches über die im Sockel 2 befestigte Seilrolle 22 und durch die Fussplatte 1 läuft, um in einem Seilring 23 zu enden. Dieser Seilzug ist für Fallkappen-Tierfallen kleinerer Bauart, um durch Ziehen am Seilring 23 die offene Falle jederzeit zu schliessen. 



   Wird nun die Fallkappen-Tierfalle z. B. für den Taubenfang verwendet, so wird nach Abnahme der Schraubkappe 14 eine entsprechend abgestimmte Tragfeder 13 eingebaut und die Schraubkappe 14 dann bis auf den ersten Teilstrich der Skala 27 angezogen. Dann wird an den Handgriffen 26 das Netz oder Gitter 19 hochgezogen, bis der   Schubquerriegel12   in die Fallkappennabe 15 eingreift ; die Fallkappen-Tierfalle ist in Fangstellung. Betritt nun eine Taube die Trittbodenscheibe 7, um zu dem im Ködernapf 7'gelegenen Köder zu gelangen, so wird die Trittbodenscheibe 7 heruntergedrückt und durch die Verbindung mit Träger   8,   Zugstange 9, Zugstangenkopf 10, Winkelhebel 11 der   Schubquerriegel12 nach   Überwindung der Spannung der Tragfeder 13 geöffnet, d. h. nach rechts gedrückt.

   Die Fallkappennabe 15 und das damit durch Kuppel 16, Träger 17, Ring 18 verbundene Netz oder Gitter 19 wird frei und fällt, durch den Druck der Feder 5 beschleunigt, herunter ; die Fallkappen-Tierfalle ist geschlossen. 



  Der Gummiring 24 dient als Stossdämpfer. Die gefangenen Tiere können durch die Klappen 25 entfernt werden. 

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   Um mit der Fallkappentierfalle mehrere Tiere zugleich fangen zu können, wird die Schraubkappe 14 bis zu jenem Teilstrich der Skala 27 verdreht, der dem betreffenden Gesamtgewicht von Tauben entspricht, die auf der Trittbodenscheibe 7 sein müssen. 



   Je nach Stärke der Tragfeder 13 kann die   Fallkappen-TierfalIe   für verschiedene Tierarten verwendet werden. Eine Maskierung ist bei dieser Fallkappen-Tierfalle leicht durchführbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Fallkappen-Tierfalle,   z. B. für Tauben, bei der eine Gitter-od. dgl. Fallkappe auf einer z. B. an einer Fussplatte befestigten   Fuhrungsrohrsäule   axial gleitbar und mittels eines die Kappennabe stützenden, durch das Tier auslösbaren Riegels in Hochlage bereit gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf der Führungsrohrsäule   (3)   axial gleitbare und durch eine vorzugsweise einstellbare Tragfeder (13) z.

   B. nahe über der Fussplatte   (1)   gehaltene Trittbodenscheibe   (7)   für die Tiere, innerhalb der Führungsrohrsäule durch eine Zugstange   (9)   od. dgl. mit einem oberends gelagerten   Sehubquer-   riegel   (12)   gekuppelt ist, so dass dessen Auslösung durch das Tiergewicht bei einer bestimmten Senkung der Trittbodenscheibe erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Fallkappen-Tierfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein z. B. einen Bund der Fallkappelmabe (15) untergreifender Schubquerriegel in einer an der der Führungsrohrsäule befestigten Hülse (6) mit Schraubkappe (14) geführt und gegenüber dieser durch eine die Tragfeder bildende auswechselbar Feder abgestützt ist, so dass diese mittels der Schraubkappe für verschiedene Belastungen der Trittbodenscheibe einstellbar ist.
AT148197D 1936-04-17 1936-04-17 Fallkappen-Tierfalle, z. B. für Tauben. AT148197B (de)

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