DE877229C - Doppelseitige Falle zum Fangen von Kleintieren in ihren Erdgaengen - Google Patents
Doppelseitige Falle zum Fangen von Kleintieren in ihren ErdgaengenInfo
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- DE877229C DE877229C DEG6065A DEG0006065A DE877229C DE 877229 C DE877229 C DE 877229C DE G6065 A DEG6065 A DE G6065A DE G0006065 A DEG0006065 A DE G0006065A DE 877229 C DE877229 C DE 877229C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
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Description
Zur wirksamen Bekämpfung von Schädlingen im Garten und im Feld ist es notwendig, für Maulwürfe,
Erdhunde, Wühlmäuse, Ratten" und ähnliche Kleintiere Fallen zu stellen, mit denen man
diese Tiere wirklich fangen kann. Es ist auf diesem _ Gebiet schon mancherlei bekannt, jedoch hat man
in vielen Fällen immer wieder Mißerfolge, weil das Tier anscheinend die Falle wittert, bevor es
noch hineingeraten ist und dieselbe dann einfach
ίο umgeht. Dies ist vor allem bei Maulwürfen und
anderen Tieren, die unter der Erde leben, immer wieder beobachtet worden. Die Erklärung für
dieses sonderbare Verhalten der Tiere liegt ganz einfach darin, daß die Tiere, wenn sie in die Nähe
einer in ihren Lauf gang hineingegrabenen Klappen-, Sammel- oder Zangenfalle kommen, sofort Zugluft
und vor allem Licht entdecken. Beides, Zugluft sowohl wie Licht, kommen an dem Ort, an
welchem die Falle aufgestellt wurde, in den Laufgang. Eine solche eigenartige Stelle seines
Stollens passiert kaum eine der Erdtiere freiwillig, vielmehr graben sich die Tiere unter der Falle
durch, wobei sich des öfteren die aufgeworfene Erde in die Falle schiebt und dieselbe entweder zuschlagen
läßt oder ein Funktionieren der Falle überhaupt verhindert.
Die Erfindung betrifft in diesem Zusammenhange als neu folgende Änderungen gegenüber den
bisher gebräuchlichen Fallenarten: Der Fallenkörper besteht aus einer geschlossenen Röhre,
deren Innendurchmesser etwa gleich der Größe eines Maulwurfganges ist. An jedem Ende der
Röhre ist eine Fangvorrichtung eingebaut. Da die Röhre an sich gegen Licht und Zugluft ziemlich
dicht ist, erübrigt sich die zusätzliche Licht- und Luftabdeckung über der in den Maulwurfsgang
hineingegrabenen "Falle. Die vier Meinen Schlitze,
die zum Durchlaß der eigentlichen Fangvorrichtungen ins Innere der Röhre dienen, sind leicht
von außen mit ein paar Erdbröckchen abzudichten. Der Umstand, daß 'die Falle zwei Fangvorrichtungen
enthält, garantiert den Fang in jeder Richtung, d. h. es ist gleich, von welcher Seite die Falle
zum Ansprechen gebracht wird. Gegebenenfalls lassen sich sogar zwei Tiere auf einmal in dieser
ίο Falle fangen. Außerdem kann die Falle mit einem zwischen die Abzugringe gelegten Köder auch als
Rattenfalle Verwendung finden. Hierbei muß die Falle nur gegen Umfallen gesichert werden.
Als Ziel der Erfindung ist es also anzusehen, eine
wirklich brauchbare, einfache Falle für Kleintiere, insbesondere für Gartenschädlinge wie Maulwürfe,
Erdihunde und Wühlmäuse zu schaffen, die den bisher bekannten Fallen durch 'die besser den Lebensbedingungen
der Tiere angepaßte Biauart und damit größere Fangsicheirheit überlegen ist und deren
Einbau in die !Gänge deshalb so einfach ist, weil man keine zusätzliche Licht- und Luftabdeckung an
der Eingrabestelle braucht.
Eine Ausführungsform des Ernndungsgegen-Standes
ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Falle, Fig. a eine Ansicht der Falle in Richtung A,
Fig. 3 eine Skizze der eingebauten Falle. Die doppelseitige Röhrenfalle nach der Erfindung
besteht aus dem Fallenkörper einer Röhre 1, welche man aus verschiedenem Material, beispielsweise
Ton oder Blech, herstellen kann, sowie aus zwei in «dieser Röhre α angebrachten Fangvorrichtungen
2. Jede dieser Fangvorrichtungen 2 besteht in der dargestellten Ausführungsform aus
einem Abzugsring 3 mit Abzugsha'ken 4, der um einen Drehpunkt 5 schwenkt, ferner aus dem Sperrhebel
6 mit angebogener Sperrnase 7, der in der Röhre 1 drehbar gelagert ist, aus einem Würgebügel
8, der oben mit einem Querbügel 9 gehalten wird und unter den zwei um die Führungen 10
liegende Druckfedern Hi drücken, die beim Auslösen in gespannter Stellung den Schlag und den
erforderlichen Druck zum Festhalten des gefangenen Tieres ergeben. Die Arbeitsweise der
Falle sei hier kurz beschrieben. Beim Aufstellen der Falle wird zunächst der MJaulwurfsgang in der
Länge der Röhre 1 freigelegt, dann die Falle, die vorher beiderseitig gespannt ist, mit den Druckfedern
n nach oben in den Gang gestellt. Danach werden die kleinen Schlitze, die als Durchtrittsöffnung
für die Wlürgebügel 8 und die Abzugringe 3 ins Röhreninnere dienen, mit Erdbröckchen
abgedeckt. Jetzt ist die Falle fangfertig. Kommt nun ein Tier, gleich aus welcher Richtung, den
Gang entlang, so stößt es zwangläufig an einem der beiden Abzugringe 3, der dann mit dem Abzughaken'
4 den Sperrhebel 6 freigibt. Die Druckfedern 11 lassen den Würgebügel 8 hochschnellen
und das Tier ist in der Falle festgeklemmt. Man braucht die Falle dann nur aus der Erde zu nehmen
und kann durch Herunterdrücken des Wßrgebügels 8 mühelos den Fang aus der Falle nehmen.
Claims (4)
- 65 Patentansprüche;■1. Doppelseitige Falle zum Fangen von Kleintieren in ihren Erdgängen, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallenkörper durch eine Röhre (i) gebildet wird.
- 2. Doppelseitige Falle nach Anspruch τ, dadurch gekennzeichnet, daß die Falle zwei Fangvorrichtungen enthält, die so innerhalb der Röhre (1) angeordnet sind, daß die Falle in jeder Richtung zum Ansprechen gebracht wird, in der sie von einem Tier begangen wird.
- 3. Doppelseitige Falle nach Anspruchs und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Röhre (ji) für jede der beiden Fangvorrichtungen ein Abzugring eingebaut ist, der beim Vorschieben durch ein Tier über einen Sperrhebel (6) vermittels Federkraft einen Würgebügel (8) hochschnellen läßt, der das Tier in der Falle festhält.
- 4. Doppelseitige Falle nach Anspruch i'bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre (1) nach oben bis auf kleine Schlitze zum Einführen der Fangvorrichtungen gegen Licht und Zugluft geschlossen ist, so daß sich nach erfolgter Abdeckung der kleinen Schlitze eine zusätzliche Abdeckung der Falle nach dem Einbau in einen Erdgang der Tiere erübrigt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen5014 5.53
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG6065A DE877229C (de) | 1951-05-12 | 1951-05-12 | Doppelseitige Falle zum Fangen von Kleintieren in ihren Erdgaengen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG6065A DE877229C (de) | 1951-05-12 | 1951-05-12 | Doppelseitige Falle zum Fangen von Kleintieren in ihren Erdgaengen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE877229C true DE877229C (de) | 1953-05-21 |
Family
ID=7117963
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG6065A Expired DE877229C (de) | 1951-05-12 | 1951-05-12 | Doppelseitige Falle zum Fangen von Kleintieren in ihren Erdgaengen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE877229C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2014083308A1 (en) * | 2012-11-01 | 2014-06-05 | Beagle Products Limited | An animal trap |
| US9974297B2 (en) * | 2010-04-28 | 2018-05-22 | Michael S. DeMers | Foot snare triggering device |
-
1951
- 1951-05-12 DE DEG6065A patent/DE877229C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9974297B2 (en) * | 2010-04-28 | 2018-05-22 | Michael S. DeMers | Foot snare triggering device |
| WO2014083308A1 (en) * | 2012-11-01 | 2014-06-05 | Beagle Products Limited | An animal trap |
| US9497957B2 (en) | 2012-11-01 | 2016-11-22 | Beagle Products Limited | Animal trap |
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