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Antennenmast.
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Mitteln montieren und im Reparatursfalle zugänglich machen zu können ; beides kann nur erreicht werden, wenn man die Antennenmaste so stark dimensioniert. dass sie von einem Manne bestiegen werden können oder durch die Aufstellung von besonderen Gerüsten. wodurch in beiden Fällen erhebliehe Mehrkesten verursacht werden.
Die vorliegende Erfindung dient beiden Zwecken in einfachster Weise dadurch, dass der oder die Maste aus mehreren ineinander verschiebbaren Teilen bestehen, welche im ausgeschobenem Zustande durch eine einfache Vorrichtung miteinander verbunden werden. Dadurch ist es möglich, die Antenne in geringer, leicht zugänglicher Höhe vollkommen fertig zu montieren und sie in diesem Zustande allmählich hoch zu schieben bzw. für die Durchführung einer eventuellen Reparatur wieder herabzulassen und nach Durp. h- führung derselben wiederholt zu hissen.
Es sind wohl auch Vorrichtungen bekannt, bei welchen, wenn auch nicht zum gleichen, so doch zu ähnlichem Zwecke (militärische Beobachtungen) teleskopartig ineinander verschiebbare Rohre von aussen nach innen allmählich abnehmenden Durchmesser verwendet werden, um einen Beobachter rasch emporheben und im Bedarfs-bzw. Gefahrfalle wieder rasch herablassen zu können. Dabei sind jedoch die einzelnen Teile des Mastes nur durch einen Seilzug miteinander verbunden, der von einer Winde betätigt und in der Hochlage gehalten wird, so dass die einzelnen Teile des Mastes seitlich aussehwingen können und der ganze Mast gegen seitliche Beanspruchung nicht genügend widerstandsfähig ist, da das Wesen dieser Einrichtung eine feste Verbindung der einzelnen Teile untereinander ausschliesst.
Auch hat die"Sttirzgefahr"im Falle eines eventuellen Seilbruches die Einführung dieser Einrichtung in die Praxis vereitelt.
Diesen Übelständen begegnet die vorliegende Erfindung dadurch, dass in der ausgezogenen Stellung das untere Ende jedes Teiles in dem oberen Ende des unmittelbar anschliessenden Teiles durch eine will- kürlich lösbare, in der geschlossenen Stellung jedoch vollkommen starre Verbindung befestigt wird.
In den beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. 1 bzw. Fig. 2 zwei verschiedene Ausführungsformen des Mastes dar.
Fig. 3 veranschaulicht die Anwendung einer einfachen Spannvorrichtung zur Regulierung der Antennenspannung.
Fig. 4 und 5 versinnbildlichen beispielsweise die Verbindung der einzelnen Mastteile im Aufriss und Querschnitt, während Fig. 6 und 7 ein Ausführungsdetail der in Fig. 3 angegebenen Spannvorrichtung beispielsweise im Auf-und Grundriss zur Darstellung bringen.
Der Mast nach Fig. 1 ohne Abspannung ist auf reine Biegung beansprucht, daher besteht er aus mehreren Rohren r, von wesentlich gleicher Länge, deren Durchmesser sich von unten nach oben gleich-
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miteinander durch Klemmvorrichtungen t bekannter Bauart verbunden. Der Mastfuss r1 ist an einem festen Ständer t oder an einer Mauer od. dgl. durch ein Gelenk g drehbar befestigt, während in einem ent-
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der Mastfuss zwecks Veränderung der Antennenspannung um das Gelenk g verdreht werden kann.
Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem früheren Beispiel dadurch, dass die
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dadurch den stärksten Querschnitt des Mastes an die Stelle des gefährlichen Querschnittes bringen zu können.
In Fig. 3 ist : veranschaulicht, wie die Spannvorrichtungen g, s, t zwecks Regulierung der Antennenspannung zur Wirkung gelangen.
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Zu diesem Zwecke ist das Ende des Rohres 1"1 geschlitzt und trägt einen Klemmring, um durch die Klemm- schraube k das Rohr r2 im ausgezogenen Zustande festzuklemmen.
In Fig. 6 und 7 ist ein Ausführungsbeispiel der Spannvorrichtung für den Antennenmast nach Fig. 1 im Detail dargestellt. Die Drucksehraube s sitzt in einem Bügel e, der am festen Ständer t befestigt ist.
Sämtlichen Ausführungsbeispielen ist die zweckmässigste Ausführung der einzelnen Mastteile r aus Eisen- oder Stahlrohren zugrunde gelegt ; es ist jedoch für den Erfindungsgedanken gleichgültig, wenn anstatt des bestgeeigneten Rohrquerschnittes ein anderer ring-oder rahmenförmiger Querschnitt der rastteile sinngemässe Verwendung findet.
PATEN T-ANSPRÜCHE : l. Antennenmast aus mehreren teleskopartig ineinander verschiebbaren Teilen von von aussen nach innen bzw. von unten nach oben allmählich abnehmendem ring- oder rahmenförmigem Querschuitt,
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Ende des unmittelbar anschliessenden Teiles durch eine willkürlich lösbare, in der geschlossenen Stellung jedoch vollkommen starre Verbindung befestigt wird.