AT147815B - Dichtungsmittel für Zement oder Beton. - Google Patents

Dichtungsmittel für Zement oder Beton.

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AT147815B
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Description


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  Dichtungsmittel für Zement oder Beton. 



   Um das Eindringen von Wasser in Zement-oder Betonkörper oder in einen Verputz aus diesen Materialien zu verhindern bzw. auf ein möglichst geringes Mass zu beschränken, hat man der Betonoder Mörtelmischung bituminöse öl-oder seifenartige Stoffe zugesetzt, welche die Aufgabe haben, die Poren des Beton-oder Zementkörpers zu verstopfen und wasserabweisend zu machen. 



   Die vorliegende Erfindung beruht nun auf der Erkenntnis, dass sich ein Dichtungsmittel von besonders hoher Wirksamkeit erzielen lässt, wenn Magnesiumhydroxyd als Bestandteil des Dichtungmittels zur Anwendung gelangt, welches die Eigenschaft besitzt, in alkalischen Lösungen stark zu quellen und sehr voluminöse flockenartige Niederschläge zu bilden. Das Dichtungsmittel gemäss der Erfindung besteht aus einem Gemenge von Alkaliseife, hydratisierter Kieselsäure und Magnesiumhydroxyd, so dass zu der wasserabweisenden Wirkung der Alkaliseife und der porenverstopfenden Wirkung von hydratisierter Kieselsäure noch die vorgenannte günstige Wirkung des Magnesiumhydroxyds tritt. 



   Bei Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung geht man zweckmässig derart vor, dass   man zunächst   verdünntes Kali-oder Natronwasserglas mit wässeriger Alkaliseife vermischt und sodann verdünnte   Magnesium- oder Calciumchloridlösung   zusetzt. In den erhaltenen Brei trägt man unter starkem Umrühren fein gepulvertes technisches Magnesiumhydroxyd ein. Die hiedurch erhaltene breiartige gelatinöse Substanz wird dem Anmachwasser des Betons je nach Bedarf bis zu 20% beigesetzt, wobei sich eine milchartige Suspension des Breies im Anmachwasser ergibt. 



   Ein besonderer Vorteil des Verfahrens nach der Erfindung besteht darin, dass an Stelle des Magnesiumhydroxyds hydratisierte, fein gepulverte und zweckmässig windgesichtete Abfälle der Sintermagnesitfabrikation, welche bisher ein wertloser, auf Halden geworfener Fabrikationsabfall waren, 
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 sehr voluminöse flockenartige Niederschläge ergeben. 



   Die   Mischungsverhältnisse   und Konzentrationen der zur Anwendung gelangenden Substanzen können entsprechend dem jeweilig gewünschten Grad der Wirksamkeit des Dichtungsmittels geändert werden. Im folgenden sei ein Beispiel für die Herstellung des Dichtungsmittels gegeben :   l !   verdünntes Wasserglas von zirka 12-15  Bé wird mit einem Gemenge von 120 g Leinöl und 120   cm3   Kali-oder Natronlauge von zirka 150 Be vermischt. Sodann werden 400 cm3 einer verdünnten 
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 windgesichtete Abfälle der Sintermagnesitfabrikation unter   kräftigem Umrühren   eingetragen. 



   Statt des Leinöls können auch andere billige Öle verwendet werden, wenn dieselben nur möglichst einfach mit einem geringen Aufwand von Alkalien verseift werden können. Sofern es wünschenswert erscheint, kann auch dem Magnesiumhydroxyd   Kalkbydrat,   Tonerdehydrat, Eisenhydroxyd oder hydratisierte Kieselsäure bzw. oxydische oder silikatische Verbindungen dieser Stoffe beigemengt werden. 



   Versuche mit Betonkörpern, welchen ein Dichtungsmittel gemäss der Erfindung einverleibt wurde, hatten ergeben, dass diese Betonkörper eine weitaus grössere Widerstandsfähigkeit gegen das Eindringen von Wasser aufwiesen als Betonkörper, welche keinerlei Zusatz eines Dichtungsmittels besitzen oder eines der bisher bekannten Dichtungsmittel enthalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Dichtungsmittel für Zement oder Beton, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe aus einem Gemenge von Alkaliseife, hydratisierter Kieselsäure und Magnesiumhydroxyd besteht. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung eines Dichtungsmittels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass verdünntes Kali-oder Natronwasserglas mit wässeriger Alkaliseife und verdünnter Magnesium- oder Calciumchloridlösung vermischt und sodann fein gepulvertes, zweckmässig windgesichtetes Magnesiumhydroxyd eingerührt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle von Magnesiumhydroxyd hydratisierte, fein gepulverte, zweckmässig windgesichtete Abfälle der Sintermagnesitfabrikation verwendet werden.
    4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch die Verwendung von Magnesiumhydroxyden bzw. Abfällen der Sintermagnesitfabrikation, welche Kalkhydrat, Tonerdehydrat, Eisenhydroxyd oder hydratisierte Kieselsäure bzw. oxydische und silikatische Verbindungen dieser Stoffe enthalten. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT147815D 1935-10-21 1935-10-21 Dichtungsmittel für Zement oder Beton. AT147815B (de)

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