AT228116B - Wasserdichtmachende Substanz für Mörtel, Beton u. dgl. und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Wasserdichtmachende Substanz für Mörtel, Beton u. dgl. und Verfahren zu ihrer Herstellung

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water
soap
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    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wasserdichtmachende Substanz für Mörtel, Beton u. dgl. und Verfahren zu ihrer Herstellung 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Mittel zum Schutz von Stein, Zement, Putz u. ähnl. Materialien gegen Feuchtigkeitseinwirkung. Ein bekanntes Mittel dieser Art enthält Alkaliseife, hydratisierte Kieselsäure und hydratisierte feingepulverte Abfälle der Sintermagnesitfabrikation, dem auch eine Magnesiumoder   KalziumchloridIösung   zugesetzt sein kann. Es ist auch eine Mischung aus Zement, gebranntem Kalk und einer Emulsion aus Bitumen, Teer oder Harz bekannt. Schliesslich wird auch Kalkhydrat bei der Herstellung von Beton benutzt, um diesen wasserdicht zu machen. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die wasserdichtmachende Substanz für Mörtel, Beton u. dgL 10-18   Gel.-%   Kernseife, 28-44 Gew.-% Wasser, 44-50   Gew.- geloschten   Kalk und 2-4 Gew.-% Na- 
 EMI1.1 
 Eine zweckmässige Zusammensetzung gemäss der Erfindung enthält z. B. 1,40 kg Kernseife, 3,75 1 Wasser, 5,00 kg gelöschten Kalk und 0,40 1 Natriumsilikat. 



   Die erfindungsgemässe Substanz ergibt nicht nur die Wasserdichtheit, sondern ist auch druck-und schlagfest sowie gegen Säuren, wie sie normalerweise in Wohngebäuden angetroffen werden, z. B. Schwefelsäure, Salpetersäure und Salzsäure, hoch widerstandsfähig. 



   Zur Herstellung der wasserdichtmachenden Substanz gemäss der Erfindung wird folgendes Verfahren angewendet :
Die Seife wird zerstückelt oder geflockt und in einen Teil des Wassers eingerührt, das vorzugsweise in einem Behälter erhitzt wird, und dann wird der Rest des Wassers zugegeben, während die Mischung noch unter Wärmeeinwirkung steht, bis sich die Seife vollständig aufgelöst hat. 



   Das Gemisch aus gelöster Seife und Wasser wird hierauf gekocht und der gelöschte Kalk allmählich hinzugefügt, Wenn alles gut durchgemischt ist, wird der Behälter von der Wärmequelle entfernt und Natriumsilikat zugegeben. 



   Es entsteht eine dicke Paste, die ohne weitere Veränderung in Behältern oder Verpackungsmaterial in den Handel gebracht werden kann, z. B. in Metalltrommeln oder Metallbtichsen oder Behältern aus Pressspan oder Faserstoffen, nötigenfalls mit einem wasserdichten Auskleidungsmaterial, wie z. B. einem Futter oder einem Sack aus Polyäthylen. 



   Zur Verwendung wird die Paste mit Wasser vermischt, und je nach dem Verwendungszweck werden verschiedene Verdünnungen angewendet. Zum Beispiel kann die Substanz auf Wände, Steinmauerwerk, getrockneten Mörtel usw. aufgebracht werden oder kann Zement, Mörtel und andern flüssigen Gemischen vor dem Aufstellen oder Überziehen von Wänden, Decken usw. beigemischt werden. Wenn die erfindungsgemässe Substanz als Deckschicht für bereits fertige Wände oder andere Flächen verwendet wird, ist die Konzentration verhältnismässig schwach, z. B. in der Grössenordnung von 1 Teil der Substanz auf 8 oder 10 Teile Wasser. Wenn die Substanz flüssigen Gemischen für Neubauzwecke beigemischt werden soll, ist die Konzentration viel höher, z. B. in der Grössenordnung von 1 Teil der Substanz auf 4 oder 6 Teile Wasser. 



   Es wurde auch gefunden, dass kleine Mengen Bariumsulfat und Natriumphosphat der bisher beschriebenen Substanz vorteilhaft beigegeben werden können. Diese Zusätze sind so gering, dass sie die oben angegebenen Prozentsätze nicht wesentlich beeinträchtigen. Zum Beispiel können die Zusätze von diesen 

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 beiden Zuschlagstoffen bei der oben angegebenen Zusammensetzung in der Grössenordnung von 0,15 kg Bariumsulfat und 0,03 kg Natriumphosphat liegen, können jedoch von 0,05 bis 0,25 kg Bariumsulfat und 0,01-0, 05 kg Natriumphosphat variieren. 



   PATENTANSPRÜCHE 
1. Wasserdichtmachende Substanz für Mörtel, Beton u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass sie 
 EMI2.1 
 triumsilikat enthält.

Claims (1)

  1. 2. Wasserdichtmachende Substanz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie anteilmässig 1,40 kg Kernseife, 3, 75 I Wasser, 5,00 kg gelöschten Kalk und 0,40 1 Natriumsilikat enthält.
    3. Wasserdichtmachende Substanz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie zusätzlich Spuren an Bariumsulfat und Natriumphosphat enthält.
    4. Verfahren zur Herstellung einer wasserdichtmachenden Substanz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kernseife zerstückelt oder geflockt wird und in eine Wassermenge eingerührt wird, die in einem Behälter erhitzt wird, dass weiteres Wasser zugegeben wird, während das Gemisch noch unter Wärmeeinwirkung steht, bis die Seife vollständig gelöst ist, das Gemisch aus gelöster Seife und Wasser gekocht wird, gelöschter Kalk allmählich beigefügt wird ; die Stoffe gründlich durchgemischt werden, dass sie von der Wärmequelle entfernt werden und Natriumsilikat hinzugefügt wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass anschliessend kleine Mengen Bariumsulfat und Natriumphosphat zur Mischung hinzugefügt werden.
AT617459A 1958-08-27 1959-08-25 Wasserdichtmachende Substanz für Mörtel, Beton u. dgl. und Verfahren zu ihrer Herstellung AT228116B (de)

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