AT147608B - Antrieb für Kinomaschinen mittels Reibradgetriebes. - Google Patents

Antrieb für Kinomaschinen mittels Reibradgetriebes.

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AT147608B
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  Antrieb für Kinomaschinen mittels Reibradgetriebes. 



   Es ist bekannt, Kinomaschinen mit einem veränderlichen Reibradgetriebe anzutreiben. Hiebei dient das Reibrad jedoch lediglich zur Änderung der Drehzahlen. Die Umkehr der Drehrichtung geschieht durch eine besondere Umschaltkupplung. 



   Gemäss der Erfindung besteht das Reibradgetriebe aus einem Reibrad und einer Reibscheibe, die relativ zueinander so verschiebbar sind, dass das Reibrad auf der einen oder auf der andern Seite der Reibscheibe-von ihrem Mittelpunkt aus gesehen-umlaufen kann und dass die Reibscheibe in der Mitte eine solche Aussparung besitzt, dass sie vom Reibrad hier nicht berührt wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abbildungen dargestellt. Fig. 1 zeigt die Antriebsvorrichtung eines Kinoprojektors mit Reibradgetriebe in senkrechtem Schnitt. Fig. 2 zeigt das Getriebe in der Seitenansicht und Fig. 3 im Grundriss. 



   In den Abbildungen bedeutet a einen Antriebsmotor, auf dessen Welle beine Antriebsscheibe c angeordnet ist. Die Antriebsseheibe wird von der Welle b stets in derselben Drehrichtung mitgenommen, sie ist jedoch in Achsrichtung beweglich und wird durch eine Feder   d   ständig gegen das   Reibrad f ge-     drückt,   das über seine Welle g und das Ritzel A die im einzelnen nicht dargestellte Filmtransportvorrichtung des Kinoprojektors antreibt. Das   Reibrad f ist   mittels des Verschiebeteiles i auf seiner Welle g axial verschiebbar. Um die Verschiebung vornehmen zu können, besitzt der Verschiebeteil i einen Ansatz k, der zur Verringerung der Reibung als Rolle ausgebildet ist und in einem geraden Schlitz m einer vorstehenden Führungsplatte n verschoben werden kann.

   Zum Verschieben dient der Schwenkhebel o, der an der Stange p befestigt und um deren Achse schwenkbar ist. Mit einer Kurvenführung q umfasst der Schwenkhebel die Rolle k. An der Stange p ist unten ein Hebel r befestigt, der mit einem kleinen Handgriff versehen ist und von dem aus die Verschiebung vorgenommen wird. 



   Bei einer Schwenkung des Hebels r um die Achse der Stange p bewegt sich der Schwenkhebel o um den gleichen Winkel und verschiebt hiedurch das Rad f in radialer Richtung der Antriebsseheibe c. Je weiter sich das Reibrad von der Mitte der Antriebsscheibe entfernt, um so grösser wird seine Geschwindigkeit. Durch Verschieben über die Mitte der Antriebsscheibe hinaus nach der andern Seite kann seine Drehrichtung und damit auch die Drehrichtung des Filmantriebs geändert werden. Steht das Reibrad in der Mitte der Antriebsscheibe, so findet keine Bewegungsübertragung statt. Man hat hiedurch ein Mittel in der Hand, um in einfachster Weise auf   Vorwärts-und Rüekwärtslauf   mit verschiedenen Geschwindigkeiten überzugehen. 



   In den Laufstellungen des Reibradesf wird die Antriebsscheibe c von der Feder d gegen das Reibrad angepresst. Um in den Stillstandsstellungen eine Abnutzung des Reibrades zu vermeiden, besitzt die Antriebsscheibe c in der Mitte eine Aussparung. In dieser Aussparung befindet sich eine Schraube s, die in das Stirnende der Welle b hineingeschraubt ist. Der Kopf der Schraube s hat einen grösseren Durchmesser als die Welle b und dient als Anschlag für die Scheibe   c.   Dieser Anschlag hat den Zweck, zu vermeiden, dass in der Stillstandsstellung die Scheibe c unter der Kraft der Feder d an das Reibrad f hochgedrückt werden kann. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Antrieb für Kinomasehinen mittels Reibradgetriebes, dadurch gekennzeichnet, dass das Reibradgetriebe aus einem Reibrad und einer Reibseheibe besteht, die relativ zueinander so verschiebbar <Desc/Clms Page number 2> sind, dass das Reibrad auf der einen oder auf der andern Seite der Reibscheibe-von ihrem Mittelpunkt aus gesehen-umlaufen kann. und dass die Reibscheibe in der Mitte eine solche Aussparung besitzt, dass sie vom Reibrad hier nicht berührt wird.
    2. Antrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine stets in derselben Richtung umlaufende Reibscheibe, die durch eine in ihrer Achsrichtung wirkende Feder gegen das Reibrad gedrückt wird.
    3. Antrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsfreiheit der Reibscheibe in der Achsrichtung durch einen Anschlag begrenzt ist. EMI2.1
AT147608D 1935-03-02 1936-02-21 Antrieb für Kinomaschinen mittels Reibradgetriebes. AT147608B (de)

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