AT146953B - Verfahren zur Verbesserung der Gewinnung von Harz aus Bäumen. - Google Patents
Verfahren zur Verbesserung der Gewinnung von Harz aus Bäumen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Verbesserung der Gewinnung von Harz aus Bäumen. Es ist gebräuchlich, zur Gewinnung von Baumharz die Bäume am Stamm zu verwunden und das aus dieser Wunde auslaufende Harz zu sammeln. Bei diesem Verfahren hängt die Menge des gewonnenen Harzes im allgemeinen von der Gattung und der sonstigen Beschaffenheit des betreffenden Baumes ab. Nun ist es an sich wohl nicht mehr neu, bei der Saftgewinnung aus Bäumen (z. B. beim Kautschukbaum) die Geschwindigkeit und Grösse der Ausbeute künstlich ökonomischer zu gestalten. Die vorliegende Erfindung richtet sich gleichfalls auf ein Verfahren, durch das die Menge des auf die angegebene Weise gewonnenen Gutes, im vorliegenden Falle aber des Harzes, vermehrt bzw. das Fliessen des Harzes wesentlich beschleunigt wird. Die Erfindung besteht nun darin, dass die zum Zwecke der Harzgewinnung eben verwundete Stelle des Stammes mit einem Reizmittel behandelt wird, das den Ausfluss des Harzes beschleunigt. Gemäss der Erfindung kommen als derartige Reizmittel Chemikalien, z. B. Säuren, Salze, Alkalien, u. zw. rein, in Lösung oder Gemischen, ferner auch oxydierende oder reduzierende Stoffe sowie Alkohole, Äther, Aldehyde, Phenole od. dgl. in Betracht. Diese Reizmittel können in irgendeiner geeigneten Weise mit der verletzten Stelle des Stammes in Berührung gebracht werden, z. B. durch Auftupfen, Aufspritzen oder Aufstäuben. Es ist üblich, das Anschneiden in Abständen zu wiederholen, wobei die Schnitte oder Risse in einem gewissen Abstand voneinander am Stamm angebracht werden. Die vorliegende Erfindung ist nun ferner auch darauf gerichtet, dass der zweite und die folgenden Schnitte so angebracht werden, dass sie jeweils ausserhalb der durch das Reizmittel bereits beeinflussten Zone der vorhergehenden Verwundung von Rinde und Bast liegen. Das Verfahren über die Anbringung der Schnitte ist an Hand der Zeichnung erläutert. Zur Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung wird der Baumstamm a mit einem ersten Anriss b versehen. Dieser Anriss besitzt die übliche Form und steht mit einer Abflussrinne c in Verbindung, über welche das Harz in einen Sammelbehälter d fliesst. Gemäss der Erfindung wird nun auf die frische Risswunde b ein chemisches Mittel, z. B. eine Säure, aufgebracht, u. zw. durch Auftupfen, Aufspritzen oder Aufstäuben. Durch Aufstäuben werden die besten Ergebnisse erzielt. Die nach einer gewissen Zeit anzubringende zweite Schnittwunde f wird in einem solchen Abstand von der ersten angebracht, dass sie ausserhalb der durch das chemische Reizmittel beeinflussten Zone g der Baumrinde zu liegen kommt. Auch diese zweite Wunde wird mit einem chemischen Mittel bestäubt. Je nach Erfordernis können, wie üblich, auch weitere Schnitte vorgenommen werden. Auch in diesen Fällen schliesst sich das einmalige und kurzzeitige Aufbringen des Reizmittels unmittelbar an das Herstellen der Schnitte an. EMI1.1 1. Verfahren zur Verbesserung der Gewinnung von Harz aus Bäumen, deren Rinde und Holz angeschnitten werden, dadurch gekennzeichnet, dass auf die frische Schnittwunde ein eine Reizwirkung hervorrufendes chemisches Mittel aufgebracht wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Reizmittel Säuren verwendet werden.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Reizmittel durch Aufstäuben auf die Schnittwunde aufgetragen wird. <Desc/Clms Page number 2>4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede weitere Schnittwunde nur wieder in einer von dem beim vorhergehenden Schnitt verwendeten Reizmittel unbeeinflussten Zone angebracht wird. EMI2.1
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