AT146859B - Anordnung der Radträger bei Fahrzeugen, insbesondere bei Motorwagen. - Google Patents
Anordnung der Radträger bei Fahrzeugen, insbesondere bei Motorwagen.Info
- Publication number
- AT146859B AT146859B AT146859DA AT146859B AT 146859 B AT146859 B AT 146859B AT 146859D A AT146859D A AT 146859DA AT 146859 B AT146859 B AT 146859B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- vehicles
- wheel
- arrangement
- wheel carriers
- motor vehicles
- Prior art date
Links
- 239000000969 carrier Substances 0.000 title claims description 4
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 5
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 4
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
Landscapes
- Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Anordnung der Radträger bei Fahrzeugen, insbesondere bei Motorwagen.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung der Radträger bei Fahrzeugen, insbesondere bei Motorwagen mit unabhängig voneinander verschwenkbar gelagerten und abgefederten Rädern. Derartige bekannte Anordnungen stützen sich auf die Erkenntnis, dass die Abfederung eines Fahrzeuges um so besser wird, je kleiner das Verhältnis zwischen dem Gewicht der nicht abgefederten Teile und dem Gewicht der abgefederten Teile ist. Diese Anordnungen gestatten also die ungefederten Massen auf ein Mindestmass zu verringern.
Gemäss der Erfindung wird eine noch weitere Verbesserung dieser Anordnungen dadurch erzielt, dass jeder Radträger über seinen Anlenkpunkt hinaus verlängert wird und an diesem Verlängerungsteil ein Gegengewicht trägt, das dem Gewicht des Rades das Gleichgewicht hält.
In der Zeichnung zeigt in schematischen Darstellungen Fig. 1 eine bekannte Radlagerung mittels Pendelhalbachse und Fig. 2 eine Ausführungsform gemäss der Erfindung.
Bei der bekannten, in Fig. 1 veranschaulichten Ausbildung ist das innere Ende der ein Rad 5 tragenden Halbachse 6 um die Achse 7 schwenkbar am Fahrgestell 8 gelagert. Fährt ein so gelagertes Rad über ein Hindernis, dann ist die zum Heben des Rades über das Hindernis erforderliche Kraft P gleich dem Produkt aus Masse M und der Gesamtbeschleunigung b, also
P = M. b (1).
Die Gesamtbeschleunigung b setzt sich nun zusammen aus der Erdbeschleunigung g, die überwunden werden muss, und der durch Form und Grösse des Hindernisses sowie die Fahrgeschwindigkeit hervorgerufenen zusätzlichen Beschleunigung a ; somit ist b = g + a (2), so dass sich für die Gleichung (1) ergibt :
Da nun ist, so folgt
EMI1.1
Wird demgegenüber, wie in Fig. 2 veranschaulicht, der aus Rad 5, Halbachse 6 und Verlängerungsteil mit Gegengewicht 9 bestehende Körper mittels des Zapfens 7 in seinem Schwerpunkt an das Fahrgestell angelenkt, dann halten sich die beiderseits des Anlenkungspunktes 7 angreifenden Gewichte (Masse mal Erdbeschleunigung) im Gleichgewicht ; zur Bewegung des Rades nebst Achse ist somit beim Überfahren des gleichen Hindernisses mit der gleichen Geschwindigkeit nur erforderlich die Kraft :
P=M. a.
Die Kraft P, die zum Überfahren des Hindernisses aufgewendet werden muss, und die zudem letzten Endes der Motor zu liefern hat, wird also um das Gesamtgewicht G der Achse nebst Rad kleiner.
Die Kraft P muss durch die Wagenfedern abgedämpft werden, wird von den Federn teilweise auf Fahrgestell und Wagenkasten übertragen und bewirkt die die Annehmlichkeit des Fahrens beeinträchtigenden Schwankungen des Wagenkastens. Je kleiner die Kraft P ist, desto kleiner sind auch die auf Fahrgestell und Wagenkasten von den Federn übertragenen Kräfte und um so ruhiger wird die Fahrt.
<Desc/Clms Page number 2>
Die Anlenkung des Radträgers (Halbachse, Parallelogrammhebel, Kurbel u. dgl. ) im Schwerpunkt lässt sich in verschiedenster Weise ausbilden und muss der Bauart des betreffenden Achsträgers sowie sonstigen in Betracht kommenden Umständen angepasst werden, beispielsweise kann der über den Anlenkpunkt 7 hinausragende Teil die Antriebsquelle, insbesondere in Form eines Elektromotors tragen, wodurch sich das erforderliche grosse Gegengewicht ergibt. Zu diesem Zweck können auch andere Teile der Antriebseinrichtung, die Bremstrommeln oder andere Organe herangezogen werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Anordnung der Radträger bei Fahrzeugen, insbesondere bei Motorwagen mit unabhängig voneinander verschwenkbar gelagerten und abgefederten Rädern, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Radträger (6) über seinen Anlenkpunkt (7) hinaus verlängert ist und an diesem Verlängerungsteil ein Gegengewicht (9) trägt, das dem Gewicht des Rades das Gleichgewicht hält. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT146859T | 1934-09-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT146859B true AT146859B (de) | 1936-08-25 |
Family
ID=3644311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT146859D AT146859B (de) | 1934-09-18 | 1934-09-18 | Anordnung der Radträger bei Fahrzeugen, insbesondere bei Motorwagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT146859B (de) |
-
1934
- 1934-09-18 AT AT146859D patent/AT146859B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE667024C (de) | Drehgestell, welches mittels eines Gelenkvierecks dreh- und querbeweglich gegenueberdem Wagenkasten ist | |
| AT146859B (de) | Anordnung der Radträger bei Fahrzeugen, insbesondere bei Motorwagen. | |
| DE739013C (de) | Gegabelter Fahrgestellaengsmitteltraeger fuer Kraftfahrzeuge mit Heckmotor | |
| DE439045C (de) | Untergestell fuer Eisenbahnwagen | |
| DE936453C (de) | Einrichtung zur Verhinderung des Sinuslaufs der Radsaetze eines Lauf-, Dreh- oder Untergestells von Schienenfahrzeugen | |
| DE396614C (de) | Vorderachse fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge | |
| AT141198B (de) | Kraftfahrzeug. | |
| DE468708C (de) | Antrieb fuer Schienenfahrzeuge mit auf einer festen Achse drehbar gelagerten Triebraedern | |
| DE458878C (de) | Aufhaengung eines durch ein Hebelsystem parallel zur Triebachse gefuehrten Motors, insbesondere fuer Gleisfahrzeuge | |
| DE512296C (de) | Antriebsvorrichtung fuer die Treibraeder schwingbarer Achsteile von Kraftfahrzeugen | |
| DE421882C (de) | Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE510212C (de) | Schienenrad mit zwischen Radreifen und Radfelge eingebauten Gummireifen | |
| DE432015C (de) | Vorrichtung zum Antrieb der auf schwenkbaren Achsschenkeln gelagerten Lenkraeder von Kraftfahrzeugen mittels Kardangelenke | |
| AT154319B (de) | Antriebsanordnung für hintereinander liegende Räder, insbesondere der Hinterräder von Sechsrad- od. dgl. Fahrzeugen. | |
| AT147231B (de) | Radabfederung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. | |
| AT124796B (de) | Federnde Motoraufhängung für elektrische Fahrzeuge. | |
| DE874997C (de) | Achsaggregat, insbesondere fuer Kraftwagen mit Pendelhalbachsen | |
| AT146533B (de) | Achsanordnung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. | |
| DE634396C (de) | Laufwerk fuer Schienenfahrzeuge, enthaltend spurkranzbewehrte Fuehrungsraeder mit in ihnen abrollenden gummibereiften Tragraedern | |
| DE845451C (de) | Einrichtung gegen uebermaessiges Durchhaengen von Kraftfahrzeug-Schwingachsen | |
| CH179622A (de) | Fahrgestell, insbesondere für Motorwagen, mit mittelst Radträger unabhängig voneinander verschwenkbar gelagerten Rädern. | |
| DE1393355U (de) | ||
| DE442780C (de) | Eisenbahnfahrzeug mit mindestens zwei Drehgestellen | |
| AT134335B (de) | Tragfederung für Kraftwagen. | |
| DE381687C (de) | Abfederung fuer Kraftfahrzeuge |