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Verfahren zur Benutzung von Linsenrasterfilmen für die gleichzeitige Wiedergabe von Bildern und
Tönen.
Es ist bereits mehrfach beschrieben worden, auf Linsenrasterfilmen, die insbesondere für die Herstellung und Wiedergabe farbiger und stereoskopischer Bilder dienen, die aber auch z. B. für Trickfilme und ähnliches Anwendung finden können, Tonaufzeichnungen herzustellen. So ist z. B. ausser der allgemeinen Tatsache, dass Linsenrasterfilme für die gleichzeitige Wiedergabe bunter Bilder und Töne überhaupt geeignet sind, bekannt, zur Vermeidung einer Störung des wiedergegebenen Tones durch das Linsenraster entweder einen glatten Längsstreifen vorzusehen oder Filme zu benutzen, bei denen die Rasterlinsen parallel zur Längsrichtung der Filme verlaufen.
Ferner ist ein Verfahren bekanntgeworden, bei dem man die Tonaufzeichnung in der Weise herstellt, dass man durch das Raster hindurch belichtet. Auf diese Weise schachtel man entweder eine Tonmit einer Bildaufzeichnung oder mehrere Tonaufzeichnungen ineinander, siehe z. B. deutsche Patentschrift Nr. 570. 779. Derartige Tonaufzeichnungen sind also als in mikroskopischen Dimensionen uneinheitlich zu bezeichnen. Man hat zwar erkannt, dass ein derartiges Verfahren in Verbindung mit quergeriffelten Filmen nur brauchbar ist, wenn die Frequenz, mit der das Raster bei der Wiedergabe am Lichtspalt vorbeiläuft, grösser ist als die Frequenz der aufgezeichneten Töne.
Man hat dabei aber übersehen, dass diese Bedingung noch nicht genügt, da man ja bei der Aufzeichnung durch das Raster hindurch nur unstetig verschiedene Schwärzungen auf der photographischen Schicht hervorrufen kann, so dass die Breite einer Rasterlinse gegenüber der kürzesten aufgezeichneten Wellenlänge noch verschwindend klein sein muss, wenn eine angenähert verzerrungsfreie Aufzeichnung möglich sein soll.
Schliesslich hat man auch bereits erkannt, dass die blosse Herstellung der Tonaufzeichnung auf Linsenrasterfilmen keinen Schwierigkeiten begegnet, wenn man den Film von der glatten Seite belichtet, und dass unter gewissen Umständen keine Störung des Tones bei der Wiedergabe durch das Raster auftritt, wobei man jedoch darüber, wann solche Störungen vorhanden sind und wann nicht, mit Ausnahme des oben erwähnten Falles, dass längsgeriffelte Filme benutzt werden, vollkommen im unklaren war.
Demgegenüber besteht die vorliegende Erfindung darin, dass die in mikroskopischen Dimensionen einheitliche Tonaufzeichnung auf solchen Filmen hergestellt wird, die zylindrische Rasterlinsen besitzen, deren Neigungswinkel gegenüber der Längsrichtung der Filme ganz bestimmten Bedingungen genügt.
Bezeichnet man nämlich den Winkel zwischen der Richtung der Rasterlinsen und der Querrichtung des Films mit K, die Zahl der pro Sekunde vorgeführten Bilder mit N, die Höhe dieser Bilder einschliesslich des Bildstriches mit h und die Zahl der Rasterlinsen pro Millimeter mit n, so muss der Winkel oc so klein gewählt werden, dass die Bedingung
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erfüllt ist, wobei noch unter to die höchste Frequenz verstanden wird, die störungsfrei wiederzugeben ist.
Es hat sich nämlich gezeigt, dass durch genügend feine Wahl der Rasterlinsen und durch genügend schnelles Ablaufen des Films bei der Wiedergabe der durch die Rasterlinsen hervorgerufene Ton eine so hohe Frequenz erhält, dass er nicht mehr als störend empfunden wird. Dabei hat sich überraschender-
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weise auch herausgestellt, dass auch durch die. Überlagerung mit den übrigen auf dem Film aufgezeichneten Tönen keine störenden Erscheinungen beobachtet werden. Man kann im allgemeinen annehmen, dass es ausreichend ist, wenn die Frequenzen bis zu etwa 6000 Hz gut wiedergegeben werden. Auch eine Wiedergabe, die bis zu 5000 Hz reicht, kann noch als brauchbar angesehen werden. Wählt man dann z.
B. einen Film, bei dem die Bildchenhöhe 18 mm beträgt, bei dem 25 Linsen auf den Millimeter kommen und der mit 24 Bildchen pro Sekunde vorgeführt wird, so kann man den Rasterlinsen eine Neigung gegenüber der Querrichtung des Films geben, die bis zu 560 betragen kann. Es ist also von grosser Bedeutung,
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in den Bereich fällt, in dem die Tonwiedergabe durch die Rasterlinsen nicht gestört wird, wenn man im übrigen die oben angegebenen Dimensionierungen wählt.
Da häufig die Verstärker und Lautsprecher, die für die Tonwiedergabe benutzt werden, so bemessen sind, dass sie auch noch wesentlich höhere Frequenzen wiederzugeben gestatten, so ist es bei Benutzung von Linsenrasterfilmen in solchen Fällen erforderlich, besondere Siebmittel, die allgemein bekannt sind, zwischen Photozelle und Lautsprecher zu schalten. Diese Siebmittel schneiden vorzugsweise bei einer Frequenz von 5000-6000 Hz ab.
Von sehr grosser Bedeutung ist die Erfindung auch, wenn es sich darum handelt, Linsenrasterschmalfilm mit einer Tonaufzeichnung zu versehen, da diese Filme mit geringerer Geschwindigkeit bei der Wiedergabe ablaufen und infolgedessen die Gefahren einer Störung des wiedergegebenen Tones wesentlich grösser, als beim Normalfilm sind. Nimmt man z. B. an, dass die Bildchenhöhe auf einem solchen Film 7 mm beträgt und dass 24 Bilder in der Sekunde vorgeführt werden, so erkennt man auf Grund der obenstehenden Vorschriften, dass es nötig ist, einen Film zu benutzen, der etwa 30 quer zur Längsrichtung des Films verlaufende Rasterlinsen trägt, damit noch alle Frequenzen bis zu 5000 Hz störungsfrei wiedergegeben werden können. Steigert man die Zahl der Linsen auf 35, so sind Neigungen bis zu 310 zulässig.
Die Herstellung der Tonaufzeichnungen nach dem Verfahren erfolgt vorzugsweise, da die Aufzeichnungen ja in mikroskopischen Dimensionen einheitlich sein sollen, dadurch, dass die Filme in an sich bekannter Weise von der glatten Seite her belichtet werden. Es wird also auf den Filmen, ebenso wie es bei glatten Filmen üblich ist, eine Reihe von Bildern untereinander aufgezeichnet und auf einem getrennt von den Bildern und neben diesen liegenden Streifen die in sich einheitliche Tonaufzeichnung hergestellt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Benutzung von Linsenrasterfilmen für die gleichzeitige Wiedergabe von Bildern,
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Tonaufzeichnung getrennt von der Bildaufzeichnung auf dem über die ganze Breite geriffelten Film befindet, dadurch gekennzeichnet, dass Filme benutzt werden, bei denen der Winkel or. zwischen der Querrichtung des Films und der Richtung der zylindrischen Rasterlinsen der Bedingung
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genügt, wobei fo die höchste noch bei der Wiedergabe hörbare Frequenz der Tonaufzeichnung in Hertz,
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linsen pro Millimeter ist.