AT144479B - Fluoreszenzschirm, insbesondere für Röntgendurchleuchtung. - Google Patents

Fluoreszenzschirm, insbesondere für Röntgendurchleuchtung.

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AT144479B
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light filter
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screen
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Inventor
Josef Heinrich Dr Hartmann
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Siemens Reiniger Werke Ag
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  • Luminescent Compositions (AREA)
  • Conversion Of X-Rays Into Visible Images (AREA)
  • Optical Filters (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Fluoreszenzschirm,   insbesondere für   Röntgendurchleuchtung.   



   Es sind zahlreiche Stoffe bekannt, die unter dem Einfluss unsichtbarer Strahlen (Röntgenstrahlen,
Kathodenstrahlen, ultraviolette Strahlen od. dgl.) aufleuchten. Eine Reihe dieser bekannten Stoffe zwar bisher, obwohl sie eine hohe Leuchtkraft zeigen, für die Herstellung von Leuchtschirmen nicht brauchbar,   weil sie unter dem Einfluss von Lichtstrahlen (Tageslicht od. dgl. ) störende Erscheinungen zeigen. So   gibt es beispielsweise Leuchtstoff, die unter dem Einfluss von Röntgenstrahlen fluoreszieren, ohne ein merkliches Nachleuchten zu zeigen, die aber, dem sichtbaren Licht ausgesetzt, starke Phosphoreszenz zeigen. Verschiedene Leuchtstoff werden durch den Einfluss von Lichtstrahlen auch chemisch ver- ändert, oder sie zeigen eine mit der Lichtintensität bzw.

   Bestrahlungsdauer zunehmende Verfärbung, die eine Verminderung der Leuchtkraft zur Folge hat. 



   Eingehende Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Erscheinungen nicht durch beliebiges Licht, sondern durch Licht eines für den betreffenden Leuchtstoff charakteristischen Spektralbereiches verursacht werden, der nicht identisch ist mit dem Spektralbereich, dem das von dem Leuchtstoff emittierte Licht angehört. 



   Gemäss der Erfindung können diese bisher für die Herstellung von Leuchtschirmen nicht brauchbaren Leuchtstoffe zur Herstellung haltbarer, allen Anforderungen der Praxis entsprechenden Leuchtschirme verwendet werden, wenn der Leuchtstoff durch ein Lichtfilter geschützt wird, das für das auf den Leuchtstoff schädlich einwirkende Licht undurchlässig, dagegen für das von dem Leuchtstoff emittierte Licht gut durchlässig ist. 



   Zur Erläuterung werden die folgenden Beispiele angeführt. 



   1. Zink-Cadmium-Sulfid bestimmter Zusammensetzung emittiert gelbes Licht. Dem Tageslicht ausgesetzt, verfärbt sich dieser Leuchtstoff und verliert dabei an Leuchtkraft. Diese Verfärbung wird vorwiegend durch grünes Licht hervorgerufen. Wird der Leuchtstoff durch ein Lichtfilter geschützt, das für das gelbe von dem Leuchtstoff emittierte Licht durchlässig, dagegen für grünes Licht undurchlässig ist, so kann er mit diesem Filter, ohne eine nennenswerte Veränderung zu erfahren, dem Tageslicht ausgesetzt werden. 



   2. Ein besonders präpariertes Zinksulfid, das unter dem Einfluss von Röntgenstrahlen hell leuchtet, nach Beendigung der Bestrahlung mit Röntgenstrahlen aber nicht nachleuchtet, wird durch Tageslicht zu lebhafter Phosphoreszenz angeregt. Ein für blaues Licht undurchlässiges Filter beseitigt diese unerwünschte Phosphoreszenz, ohne das von dem Leuchtstoff emittierte Fluoreszenzlicht merklich zu schwächen. 



   Es ist nicht immer erforderlich, dass das zum Schutze der Leuchtschicht gemäss der Erfindung angebrachte Lichtfilter im gesamten Spektralbereich des von dem Leuchtstoff emittierten Lichtes in gleicher Weise durchlässig ist ; vielmehr lässt sich die Erfindung mit Vorteil auch derart bei   Leucht-   schirmen anwenden, dass ein Lichtfilter Verwendung findet, das die spektrale Zusammensetzung des von dem Leuchtschirm ausgehenden Lichtes-etwa um die Farbe des Leuchtschirms der Farbempfindlichkeit des Auges des Beobachters anzupassen-ändert. 



   Das Lichtfilter kann als Schicht auf dem Leuchtschirm aufgebracht sein ; aber auch dem Bindemittel der Leuchtschicht (z. B. Celluloseester oder Celluloseäther) kann ein geeigneter Farbstoff zugefügt werden. Im erstgenannten Fall kann die bei Leuchtschirmen vielfach auf der eigentlichen Leucht- 

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 schicht angebrachte dünne Schutzhaut den Farbstoff enthalten. Es kann auch vorteilhaft sein, das Filter nicht mit der Leuchtschicht fest zu vereinigen, sondern als Filter eine angefärbte Folie oder Platte zu verwenden, die erforderlichenfalls ausgewechselt werden kann. 



   Bei Leuchtschirmen, die für Untersuchungen mittels Röntgenstrahlen dienen und die in der Regel mit einer Bleiglasplatte bedeckt sind, kann auch die Bleiglasplatte als Filter gemäss der vorliegenden Erfindung ausgebildet werden. Ist der zu schützende Leuchtschirm in einem Behälter, beispielsweise in einer Braunschen Röhre, angeordnet, so kann die Wandung des Behälters, soweit sie überhaupt lichtdurchlässig ist, so gefärbt oder mit einem Farbüberzug, z. B. mit einem niedrig schmelzenden Glasfluss, überzogen sein, dass das auf den Leuchtstoff schädlich einwirkende Licht absorbiert wird. 



   Fällt die fluoreszenzerregende Strahlung, wie es z. B. bei Leuchtschirmen für ultraviolettes Licht oder Kathodenstrahlen vielfach der Fall ist, von derselben Seite auf den Schirm, von der aus der Schirm betrachtet wird, so muss das Filter ausser für das von dem Leuchtschirm ausgehende (sichtbare) Licht auch noch für die fluoreszenzerregenden Strahlen durchlässig sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fluoreszenzschirm, insbesondere für   Röntgendurchleuchtung,   dadurch gekennzeichnet, dass der lichtempfindliche Leuchtstoff des Schirmes durch ein Lichtfilter geschützt ist, das für das auf den Leuchtstoff schädlich einwirkende Licht möglichst undurchlässig, dagegen für das vom Leuchtstoff unter dem Einfluss der Strahlen emittierte Licht gut durchlässig ist.

Claims (1)

  1. 2. Schirm nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtfilter für Licht, das den Leuchtstoff verfärbt, möglichst undurchlässig ist.
    3. Schirm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtfilter für Licht, das den Leuchtstoff zu Phosphoreszenz anregt, möglichst undurchlässig ist.
    4. Schirm nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Lichtfilter auch für das von der Leuchtsehicht ausgehende Fluoreszenzlicht teilweise undurchlässig ist, so dass die spektrale Zusammensetzung des von dem Schirm ausgehenden Lichtes geändert wird.
    5. Schirm nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel der Leuchtschicht als Lichtfilter dient.
    6. Schirm nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, mit einer mit der Leuchtschicht verbundenen Schutzschicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht als Lichtfilter dient.
    7. Schirm nach Anspruch 1, 2,3, 4,5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm mit einer als Lichtfilter dienenden, gegebenenfalls auswechselbaren Folie oder Platte bedeckt ist.
    8. Schirm nach Anspruch 1, 2,3, 4 oder 7 mit einer von ihm angebrachten Bleiglasplatte, für die Anwendung bei Röntgen- oder Kathodenstrahlen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bleiglasplatte als Lichtfilter ausgebildet ist.
    9. Schirm nach Anspruch 1, 2, 3, 4,5, 6 oder 7, der in einem Behälter angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterwandung als Lichtfilter ausgebildet ist.
    10. Schirm nach Anspruch 1, 2,3, 4,5, 6,7 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Filter auch für die fluoreszenzerregenden Strahlen durchlässig ist.
AT144479D 1935-10-25 1934-07-05 Fluoreszenzschirm, insbesondere für Röntgendurchleuchtung. AT144479B (de)

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