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Registrierkasse oder Buchungsmaschine für unmittelbaren Summendruck.
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lässt sich auch unabhängig von dem Schloss 11 mittels eines besonderen Schlosses 45 in die wirksame
Lage bringen, wenn die Kasse überhaupt gegen jede Benutzung gesperrt werden soll. -Der Kern des
Schlosses 45 trägt einen Stift 46, der bei einer Uhrzeigerdrehung des Schlosses 45 auf eine Kante 47 des
Sperrgliedes 39 einwirkt, dadurch das Sperrglied 39 entgegen der Kraft der Feder 41 im Gegenzeigersinne dreht und den Arm 40 in die Bahn des Absatzes 42 bringt.
Es war angenommen, dass der Arm 40 bei einer Öffnung des Schlosses 11 durch die Gegenzeigerschwenkung des Hebels 17 in die Sperrlage gebracht wurde. Durch die Gegenzeigerschwenkung des Hebels 17 wird die Stange 19 nach links geschoben und der Hebel 22 ebenfalls im Gegenzeigersinne gedreht. Dabei wirkt der Fortsatz 23 auf das Sperrglied 25 ein und dreht es entgegen der Kraft der Feder 30 im Gegenzeigersinne, wodurch die Abbiegung 26 aus der Bahn des Absatzes 27 entfernt wird.
Die Feder 32 sucht das Sperrglied 31 mitzunehmen. Dies wird jedoch durch den Stift 33 des Summendruckhebels 29 verhindert. Es wird also nur die Feder 32 gespannt.
Durch die Entfernung der Abbiegung 26 aus der Bahn des Absatzes 27 ist der Summendruekhebel 29 für eine Benutzung frei geworden. Er kann also gemäss Fig. 1 und 2 im Gegenzeigersinne oder gemäss Fig. 3 im Uhrzeigersinne ausgesehwungen werden. Dadurch wird in an sich bekannter Weise der Summendruckrahmen 48 im entgegengesetzten Sinne ausgeschwungen, dessen Druckklötze 49 den eingeführten Beleg über ein nicht dargestelltes Farbband gegen die als Typenräder ausgebildeten Addierräder 50 drücken. Durch das Ausschwenken des Summendruckhebels 29 wird der Stift 33 von der Schrägkante 34 entfernt, so dass sieh das zweite Sperrglied 31 unter der Wirkung der gespannten Feder 32 im Gegenzeigersinne dreht und die Stirnkante 51 des Sperrgliedes 31 in die Bahn des Stiftes 33 gelangt.
Lässt der Benutzer nach vollzogene Abdruck den Summendruckhebel 29 los, so sucht eine um die Welle 28 gewickelte Feder 52, deren eines Ende in eine Öffnung 53 des Summendruekhebels 29 greift und deren anders Ende sich hinter eine Querwand 54 des Maschinenrahmens legt, den Summendruckhebel 29 in die Normallage zurückzuführen. Dies wird jedoch dadurch verhindert, dass der Stift 33 auf die Stirnkante 51 des Sperrgliedes 31 trifft. Die Stellung des auf diese Weise vorzeitig angehaltenen Summendruckhebels 29 ist in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet.
Um nun zu verhindern, dass der Summendruckhebel 29 aus dieser Stellung wieder nach vorn gezogen werden kann, ist auf der Welle 28 ein Sperrsegment 55 (Fig. 3) befestigt, das mit einer an einem festen Träger 56 befindlichen, federbelasteten Klinke 57 zusammenarbeitet. Wird die Welle 28 gemäss Fig. 3 im Uhrzeigersinne gedreht, so legt sich die untere Stirnfläche der Klinke 57 gegen die rechten Wände der Einkerbungen des Segmentes 55 und verhindert dadurch eine Rückkehr der Welle 28 im
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bewegt ist.
Sucht jetzt die Feder 52 den Summendruekhebel 29 in die Ruhelage zuriickzubringen, so legt sieh die untere Stirnfläche der Klinke 57 gegen die linken Wände der Einkerbungen des Segmentes 55 und verhindert eine Uhrzeigerdrehung (Fig. 3) der Welle 28, bevor nicht das Sperrsegment 55 seine Stellung nach Fig. 3 wieder eingenommen hat. Wird der Summendruckhebel 29 vorzeitig durch das Sperrglied 31 angehalten, so ist das Segment 55 noch nicht unter der Klinke 57 hinwegbewegt. Ein nochmaliges Vorziehen des Summendruckhebels 29 ist also ausgeschlossen. Die Freigabe des Summendruckhebels 29 für seine gänzlich Zurüekführung in die Ruhelage geschieht durch das Schliessen des Schlosses H.
Wird nämlich hiedureh der Hebel 17 in die Normallage zurückgebracht, so sucht die gespannte Feder 30 das Sperrglied 25 ebenfalls in die Ruhelage zurückzuführen. Das Sperrglied 25 nimmt dabei mittels der Abbiegung 35 das Sperrglied 31 mit und entfernt dadurch die Kante 51 aus der Bahn des Stiftes 33. Nunmehr kann das Summendruckorgan 29 unter der Wirkung der Feder 52 seine Normallage wieder einnehmen, worauf die Abbiegung 26 in die Bahn des Absatzes 27 gelangt.
Für den Abdruck einer Endsumme wird der Summendruckhebel 29 nicht schon durch das blosse Öffnen des Schlosses 12, sondern erst durch die Einführung des Nullstellschlüssels zur Benutzung freigegeben. Durch das Öffnen des Schlosses 12 wird vielmehr lediglich der die Summendruckvorrichtung
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gegeben und die Maschine gegen jede andere Benutzung gesperrt. Der Kern des Schlosses 12 trägt einen Stift 58, der in einen Längsschlitz 59 eines auf einem festen Stift 60 drehbaren Hebels 61 greift. An dem unteren Ende des Hebels 61 befindet sich ein Stift 62, der in einen Längsschlitz 63 eines auf dem festen Stift 38 drehbaren Hebels 64 hineinragt.
Dieser Hebel 64 deckt normalerweise die Einführungsöffnung 13 für den Nullstellschlüssel ab. Gegen die linke Kante des Hebels 64 legt sieh eine Abbiegung 65 eines Armes 66 des Hebels 39. Wird der Kern des Schlosses 12 im Gegenzeigersinne gedreht, so schwenkt der Stift 58 den Hebel 61 im Uhrzeigersinne und dieser den Hebel 64 im Gegenzeigersinne aus und entfernt ihn hinter der EinfÜhrungsöffnung 13. Der Hebel 64 nimmt mittels der Abbiegung 65 den Hebel 39 enté An der Kraft der Feder 41 mit und bringt den Arm 40 in die Bahn des Absatzes 42.
Wird jetzt der Nullstellschlüssel durch die Öffnung 13 eingeführt, so schwenkt in an sich bekannter Weise seine Schrägfläche einen auf einem festen Stift 61 drehbaren Hebel 68 im Gegenzeigersinne aus und bringt ihn in die Stellung nach Fig. 2. Dabei hebt die Abbiegung 69 eine Stange 70, deren Stift 71 auf den Hebel 22 einwirkt, ihn im Gegenzeigersinne dreht und mittels des Fortsatzes 23 das Sperrglied 25 in die unwirksame Lage bringt. Das Sperrglied 31, das durch den Stift 33 des Summendruekhebels 29
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bevor die auf ihm befindliche Summe abgedruckt worden ist.
Erst wenn durch die Bedienung des Summendruckhebels 29 der Stift 33 von dem Sperrglied 31 entfernt ist und dieses sich unter der Wirkung der Feder 32 im Gegenzeigersinne drehen kann, wird auch die Kante 72 aus der Bahn des Nullstellsehlüsselbartes entfernt (vgl. die strichpunktierte Stellung des Spergliedes 81 in Fig. 2), so dass einer Nullstellung des Addierwerkes nichts mehr im Wege steht. Die Sperrung des Summendruckhebels 29 nach dem Summenabdruek vollzieht sich in genau der gleichen Weise wie bei einem Zwischensummenziehvorgang.
Im Gegensatz zum Zwischensummenziehvorgang wird jedoch die Freigabe des Summendruckhebels für seine Rückkehr in die Normallage durch das Herausziehen des Nullstellschlüssels bewirkt. Dies kann in an sich bekannter Weise nicht früher geschehen, als bis mittels des Nullstellsehlüssels das Addierwerk auf Null gestellt worden ist. Ist der Nullstellschlüssel herausgezogen, so nehmen der Hebel 68 und die Stange 70 unter der Wirkung der Feder 73 ihre Normalstellung wieder ein. Dem Stift 71 der Stange 70 kann der Hebel 22 folgen, der von dem Sperrglied 2. unter der Wirkung der Feder 30 in die Normallage zurückgebracht wird.
Schliesslich ist noch eine Sieherheitseinriehtung vorgesehen, die eine anderweitige Benutzung der Maschine verhindert, wenn bei einem Zwischensummenziehvorgang der ausgeschwungene Summen- druckhebel 29 in der vorgezogenen Stellung festgehalten wird und das Schloss 11, ohne dass der Summendruckhebel losgelassen wird, verriegelt wird. In diesem Fall würde die Abbiegung 26 des Sperrhebels 25 hinter den Absatz 74 greifen, mit dem sich der Summendruekhebel 29 normalerweise gegen die Querwand 54 legt und eine Rückkehr des Summendruckhebels 29 in seine Ruhelage verhindern. Da also normale Bedingungen für den Betrieb der Maschine nicht vorliegen, muss eine besondere Sperrung vorgesehen sein, die in diesem Falle eine Benutzung der Maschine unmöglich macht.
Diese Sperreinriehtung besteht aus einem an dem Summendruckhebel 29 befindlichen Stift 75, der bei der Ausschwenkung des
Summendruekhebels 29 auf den einen Arm eines Winkelhebels 76 einwirkt. Der Winkelhebel 76 sitzt drehbar auf einem Stift 77 des Hebels 64 und legt sich mit einer Abbiegung 78 gegen den Arm 40 des Sperrhebels 39. Wird also bei in seiner ausgeschwungenen Stellung festgehaltenem Summendruekhebel 29 das Schloss 11 verriegelt und damit der Fortsatz 86 von dem Stift 37 entfernt, so kann der Hebel 39 nicht durch die Feder 41 im Uhrzeigersinne gedreht und der Sperrarm 40 nicht in die unwirksame Lage gebracht werden. Vielmehr wird der Sperrarm 40 durch die Abbiegung 7 in der wirksamen Lage gehalten, unabhängig davon, ob der Hebel 17 in seine Normallage zurückgebracht ist.
Die Unmöglichkeit, die Maschine zu benutzen, macht den Bedienenden darauf aufmerksam, dass er das Schloss 11 noch einmal öffnen muss, wodurch die Abbiegung 26 des Sperrgliedes 2. aus der Bahn des Absatzes 74 entfernt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Registrierkasse oder Buchungsmaschine mit einer Einrichtung für unmittelbaren Summendruck, bei der der Zugang zur Summendruckvorrichtung mittels eines oder mehrerer Schlösser freigegeben werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass das von Hand zu bedienende Summendruckorgan (29) nach dem Offnen eines der Schlösser (11, 12) nur einen einzigen Arbeitshub ausführen kann.