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Registrierkasse mit mehreren Addierwerken und einem Druckwerk zum Drucken von
Einzelbeträgen, Einzelsummen sowie Zwischen- und Endsummen.
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wird über einen Arm 98 und eine über die Welle 105 geschobene Hülse 99 ein Zahnsektor 106 (Fig. 6) eingestellt, der mit einem lose auf dem Zapfen 108 angeordneten, zur Einstellung des Druckrades für die Geschäftsartzeichen dienenden Doppelsektor 107 in Eingriff steht. Mit diesem Doppelsektor ist ein hubscheibenähnlicher Arm 109 starr verbunden, dessen obere Kante 111,112 mit der Gleitrolle IM eines um die Welle 55 frei drehbaren Armes 114 zusammenarbeitet. Auf der Welle 55 sitzt ferner lose drehbar ein dreiarmiger Hebel 49 (Fig. 3), dessen Arm 48 einen Stift 47 trägt.
Ein zweiter Arm 153 des Hebels 49 trägt einen Stift 152 der zwischen den durch eine Feder 151 zusammengehaltenen Armen 149 und 150 eingeklemmt ist. Ist eine der Tasten 63 niedergedrückt, so befindet sich der niedrigere Kantenteil 111 des Armes 109 unterhalb der Gleitrolle 113. Der die Rolle 113 tragende Arm 114 ist durch einen Stift 115 (Fig. 6) mit einem durch eine Feder 121 belasteten Arm 120 gekuppelt, der die von den Geschäftsarttasten abhängige Einstellung der Hubscheibe 109 in bekannter Weise auf die Arme 149 und 150 und damit auf den Hebel 49 überträgt. Die Einstellung des Hebels 49 ist nicht nur von den gedrückten Geschäftsarttasten 63,64 abhängig, sondern auch von der Stellung des Summenziehhebels 122 (Fig. 5).
Wird dieser z. B. in die für die Bildung einer Mehrpostensumme bestimmte Rast gebracht, so wird hiedurch einer Welle 119 (Fig. 5,6) eine Drehung im Uhrzeigersinne erteilt. Diese Drehung kommt dadurch zustande, dass ein Schlitz 126 in der Scheibe 123 des Hebels 122 mittels des Zapfens 127 einen Hebel 129 verstellt, der seinerseits gemeinsam mit einem unter Federwirkung stehenden Arm 137 einen auf der Welle 119 befestigten Arm 141 ausschwingt. Mit der Welle 119 ist ein Winkelhebel118 starr verbunden, an dessen einem Arm eine auf der Welle 55 geführte gabelförmige Schubstange 143 angelenkt ist. Eine Gleitrolle 145 dieser Schubstange wirkt mit einem Arm 146 der Welle 55 derart zusammen, dass durch die beschriebene Drehung der Welle 119 die Welle 55 und dadurch der Hebel 49 um einen bestimmten Betrag in Uhrzeigerrichtung gedreht wird.
Der auf der Welle 119 befestigte Winkelhebel 118 ist ferner mit einem Lenker 116 verbunden, dessen Gleitrolle 115 gleichzeitig in den bajonettförmigen Schlitz des auf der Welle 55 drehbaren Armes 114, sowie in den geraden Schlitz des auf der gleichen Welle starr befestigten, durch die Feder 121 belasteten Armes 120 eingreift. Bei der Uhrzeigerdrehung der Welle 119 infolge der Einstellung des Summenziehhebels 122 auf Mehrpostensummenbildung, wird die Gleitrolle 115 in den Schlitzen abwärtsgezogen, was zur Folge hat, dass der Arm 114 in Uhrzeigerrichtung ausschwingt und die Gleitrolle 113 von der Kante des Armes 109 abgehoben wird.
Gegen Ende des ersten Maschinenumlaufes des Summenzieh-Kassenganges erfährt die Welle 119 bekanntlich durch die Hubscheibe 164 (Fig. 7) noch eine zusätzliche Drehung, so dass die Rolle 145 der Schubstange 143 den Arm 146 und dadurch den mehrarmige Hebel 49 um ein weiteres Stück im Uhrzeigersinne dreht.
Gegen Ende des zweiten Maschinenumlaufes eines Summenzieh-Kassenganges wird bekanntlich die Welle 119 durch die Hubscheibe 164 wieder in die Stellung zurückgedreht, die sie nach Einstellung des Summenziehhebels 122 auf Mehrpostensummenbildung einnimmt. Der mehrarmige Hebel 49 besitzt einen Arm 178, dessen Stift 179 mit dem Haken 185 eines Schiebers 186 (Fig. 3) zusammenarbeitet. Der Schieber 186 ist an der einen Seite gelenkig mit einem lose auf der Achse 188 angeordneten Arm 187 verbunden und an seiner andern Seite durch einen Schlitz auf der Antriebswelle 79 geführt.
Die Hubseheibe 189 der Antriebswelle 79 wirkt mit einer seitlich an dem Schieber 186 befestigten Gleitrolle 191 zusammen, während die Hubscheibe 190 auf eine Gleitrolle 192 einwirkt, die an einem durch die Feder 195 belasteten, doppelarmigen Hebel 193 angeordnet ist und durch einen Schlitz 194 des Schiebers 186 hindurchragt.
Führt die Welle 55 und damit der Hebel 49 gegen Ende des ersten Maschinenumlaufes eines Summenziehkassenganges unter dem Einfluss der Hubscheibe 164 in der erläuterten Weise eine Uhrzeigerdrehung aus, so gelangt der Stift 179 unterhalb des Hakens 185. Wird nun der Haken 185 durch die Hubscheibe 189, 190 nach rechts verschoben, so kann der Hebel 49 nicht im Gegenzeigersinne in
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ganges wird der Schieber 186 durch die Hubscheiben 189, 190 wieder in die Stellung gemäss Fig. ; 3 gebracht, so dass nunmehr die Welle 55 durch die Feder 121 so weit zurückgedreht werden kann, wie es die Gleitrolle 145 der Schubstange 143 zulässt.
Nach Beendigung der Summenabnahme wird der Summenziehhebel 122 von Hand in die Additionsstellung zurückgeführt, wobei durch die Teile 126,127, 12P, 137,141 die Welle 119 in Gegenzeigerrichtung in die Normallage zurückgeschwungen wird. Infolgedessen gibt der Stift 145 der Schubstange 143 den Arm 146 der Welle 55 frei, so dass die Feder 121 die Welle 55 wieder in die Normallage zurückdrehen kann.
Damit die jeweils niedergedrückte Verkäufertaste 30 gegen Ende der zur Registrierung selbständiger Einzelbeträge dienenden Kassengänge freigegeben, bei der Aufrechnung von nicht selbständigen Einzelposten jedoch gesperrt gehalten wird und erst bei der Summenabnahme dieser Einzelposten in ihre Ruhelage zurückkehren kann, ist die Bewegung der Sperrschwinge 36 von der Bewegung eines Zahnsektors 46 (Fig. 2) abhängig. Unter Wirkung einer nicht dargestellten Feder dreht sich der Zahnsektor 46 bei jedem Kassengange zunächst in Uhrzeigerrichtung und wird dann durch eine ebenfalls nicht dargestellte Einrichtung in Gegenzeigerrichtung in seine Ruhelage zurückgebracht.
Während
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einer solchen Pendelbewegung trifft ein Stift 57 des Zahnsektors 46 auf den unteren Fortsatz 58 einer auf einem Zapfen 54 des Tastenrahmens-H drehbaren Klinke 59 und dreht diese im Gegenzeigersinne.
Hat sich der Stift 57 unter dem Fortsatz 58 wegbewegt, so wird die Klinke 59 durch ihre Feder 60 in
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nur bei der Registrierung selbständiger Einzelbeträge und während des zweiten Maschinenumlaufes eines Summenziehvorganges ausführen. Bei der Registrierung nicht selbständiger Einzelposten, wenn also eine Taste 63 gedrückt ist, gelangt der Stift 47 (Fig. 2) des Armes 48 bei seiner Gegenzeigerdrehung in die Aussparung 56 des Zahnsektors 46. In diesem Falle dreht sieh der Zahnsektor nur so weit, wie es die Breite der Aussparung 56 zulässt. Diese Bewegung reicht nicht aus, um den Zapfen 57 mit der Klinke 59 in Berührung zu bringen, so dass bei der Registrierung von nicht selbständigen Einzelposten die jeweils niedergedrückt Verkäufertaste 30 nicht ausgelöst wird und gedrückt bleibt.
Um nun auch zu verhindern, dass die gedrückte Verkäufertaste 30 durch eine andere Verkäufer- taste 30 ausgelöst werden kann, ist erfindungsgemäss die Kasse mit einem Gesperre für die Verkäufer- tasten versehen, das einerseits durch die Gesehäftsarttasten 63, 64 und anderseits durch den Summen- ziehhebel 122 gesteuert wird. Die Nase 197 der durch die Feder 44 belasteten Klinke 43 (Fig. 2) wirkt, wie bereits angedeutet, mit dem Ansatz 198 eines lose auf der Freigabewelle 196 angeordneten Sperr- arme 199 zusammen. Ein Stift 200 des Sperrarmes 199 liegt in der Bahn der Nase 201 einer mit der
Freigabewelle starr verbundenen Scheibe 202.
Eine um die Welle 196 gewundene Feder 203, deren eines
Ende hinter einen Lappen 204 der Scheibe 202 greift und deren anderes Ende den Stift 200 umfasst, sucht den Sperraum 199 in Gegenzeigerrichtung zu drehen und hält den Stift 200 in Berührung mit der Nase 201 der Scheibe 202..
Ist durch Niederdrücken einer Verkäufertaste 30 die Klinke 43 aus der Bahn des Sperrarmes 199 entfernt und wird die Freigabewelle 196 unter Wirkung der Feder 210 in Uhrzeigerriehtung gedreht, so wird der Sperrarm 799 durch die Nase 201 der Scheibe 202 mitgenommen. Hiedurch gelangt eine
Schulter 221 des Sperrarmes 199 in die Bahn eines Vorsprunges 222 der Sperrschwinge 36 und macht deren Verschiebung nach rechts unmöglich. Damit ist jede Auslösung der einmal gedrückten Taste 30 ausgeschlossen.
Damit nun bei der Rückdrehung der Freigabewelle 796 gegen Ende eines Kassenganges in dem ein nicht selbständiger Einzelposten registriert wurde. nicht auch der Sperrarm 199 durch die
Feder 203 zurückgeführt und auf diese Weise die Möglichkeit gesehaffen wird, die gedrückte Verkäufer- taste 30 durch eine andere auszulösen, hält ein auf einem festen Zapfen 224 drehbarer Sperrhebel 223 (Fig. 2) den Sperrarm 199 so lange in der Bahn des Vorsprunges 222 fest. bis die Summe der zu einem
Gesehäftsvorgang gehörigen Einzelposten gezogen worden ist.
Der eine Arm 22J des Sperrhebels 223 trägt einen Haken 226. der durch eine Feder 227 gegen den Rand des Sperrarmes 199 gedrückt wird.
Bei der Drehung des Sperrarmes 199 im Uhrzeigersinne fasst der Haken 226 des Sperrhebels 223 hinter eine Schulter 9. 28 des Sperrarmes 199 und hält ihn in seiner Sperrstellung fest. Bei der Gegenzeiger- drehung der Freigabewelle 196 gegen Ende eines Aufreehnungskassenganges wird lediglich die Feder 203 gespannt. Gegen Ende des zu einer Aufrechnung gehörigen Summenziehkassenganges soll der Sperr- arm 199 in seine Normallage zurückkehren und die gedrückte Verkäufertaste ausgelöst werden.
Zu diesem
Zweck arbeitet ein Haken 235 eines auf Bolzen 237 geführten Schiebers 2. 36 mit einem Stift 238 des
Armes 239 zusammen. Der Schieber 236 ist durch Schlitz-und Stiftverbindung 240, 241 an einen auf der Welle 55 befestigten Hebel 242 angeschlossen. Wird nun der Summenziehhebel122 auf Aufrechnungs- summe eingestellt, so wird, wie schon erwähnt, die Welle 55 (Fig. 6) im Uhrzeigersinne gedreht und infolgedessen der Schieber 236 durch den Arm 242 nach links gezogen, jedoch nicht so weit, dass der
Haken 235 mit dem Zapfen 238 in Berührung gelangt.
Erst wenn gegen Ende des ersten Maschinen- umlaufes des Summenziehkassenganges der Welle 5. durch die Hubscheibe 164 eine zusätzliche Drehung erteilt wird, wird der Schieber 236 weiter nach links verstellt. Dabei dreht der Haken 2. 35 den Sperr- hebel 223 im Uhrzeigersinne und entfernt den Haken 226 von der Schulter ! 28 des Sperrarmes 199. Di (
Feder 203 dreht darauf den Sperrarm 199 im Gegenzeigersinne, bis er den Zapfen 200 berührt. Bei dei darauffolgenden Rückführung des Zahnsektors 46 in die Normalstellung wird dann die nicht mehr durch die Schulter 221 des Sperrarmes 199 gesperrte Schwinge 36 durch die Klinke 59 nach rechts bewegt und die niedergedrückt Verkäufertaste 30 freigegeben.
Gleichzeitig bringt die Feder 44 die Klinke 43 in die Sperrlage und die Schwinge 40 in die Lage nach Fig. 4 zurück. Infolge der Sperrung des Hebels 49 durch den Schieber 186 kann die Welle 55 sich erst dann im Gegenzeigersinne drehen, wenn die Frei- gabewelle 196 bereits ihre Ruhelage wieder eingenommen hat. Es wird also auch der Sperrhebel 223 durch den Haken 2. 35 so lange ausgerückt gehalten, bis der Sperrarm 199 wieder die Lage gemäss Fig. 2 eingenommen hat. Hat der Haken 185 den Stift 179 freigegeben, hat sich die Welle 55 im Gegenzeiger- sinne gedreht und ist der Schieber 236 wieder nach rechts geschoben worden, so ist der Sperrhebel 223
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durch den Haken 235 nicht mehr gehindert, sondern kann sich unter Wirkung seiner Feder 227 wieder im Uhrzeigersinne drehen.
Eine Sperrwirkung kann der Haken 226 jedoch nicht mehr ausüben, da er sich lediglich gegen den erhöhten Rand des Sperrarmes 199 legen kann. Bei Rassengängen zur Registrierung von selbständigen Einzelbeträgen, die einen in sich abgeschlossenen Geschäftsvorgang darstellen, tritt eine Sperrung des Armes 199 durch den Sperrhebel 223 und somit eine Verblockung der Sperrschwinge 36 nicht ein. Der von der gedrückten Geschäftsarttaste 6. 3, 64 abhängige hubscheiben- ähnliche Arm 109 lässt in diesem Falle die Welle 55 mittels der Rolle 113 und der Arme 114 und 120 eine Uhrzeigerdrehung ausführen. Dadurch wird der Schieber 236 nach links bewegt und in dieser Lage während des ganzen Kassenganges festgehalten, so dass auch die Nase 226 nicht hinter die Schulter 228 greifen kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Registrierkasse mit mehreren Addierwerken und einem Druckwerk zum Drucken von Einzel-
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gedrückte Verkäufertaste am Ende eines Kassenganges zur Registrierung von selbständigen Einzel- beträgen, dagegen bei den in einem Geschäftsvorgang zusammengefassten Aufrechnungskassengängen für nicht selbständige Einzelposten erst während des zugehörigen Summenziehkassenganges freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, dass während der die Aufrechnung von nicht selbständigen Einzelposten bewirkenden Kassengänge die niedergedrückte und die nicht niedergedrückten Verkäufertasten in der jeweils eingenommenen Lage so gesperrt gehalten werden, dass eine Auslösung der gedrückten Verkäufer- taste durch eine andere verhindert ist.