AT143784B - Vorrichtung zum Heben und Senken der oberen Vorschubwalzen von Sägegattern. - Google Patents

Vorrichtung zum Heben und Senken der oberen Vorschubwalzen von Sägegattern.

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AT143784B
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Rudolf Lein
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Rudolf Lein
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  Vorrichtung zum Heben und Senken der oberen Vorschubwalzen von Sägegattern. 



   Es sind Gattersägen bekannt, bei denen die Lager der oberen Vorschubwalzen an lotrecht verschiebbaren Zahnstangen angebracht sind, so dass man durch Drehen der zugehörigen Zahnräderwellen die Vorschubwalzen heben und senken kann. Jede Welle wird mittels eines Handrades od. dgl. und eines Übersetzungsgetriebes gedreht. Die Einstellung der Vorschubwalzen verlangte einen ziemlichen Kraftaufwand. Zudem musste ausser der Bedienungsperson, die das Einführen des Stammes in die Gattersäge von der Zuführungsbahn aus vornahm, neben der Gattersäge eine weitere Bedienungsperson aufgestellt werden, die das Einregeln der oberen Vorschubwalzen besorgt. 



   Gemäss der Erfindung kann mit jeder Zahnstangensteuerwelle durch eine Kuppelmuffe ein Kettenrad verbunden werden, das von einer der unteren Vorschubwalzenachsen aus mittels einer Kette angetrieben wird. Auf diese Weise ist es möglich, mit geringem Kraftaufwand die schweren Oberwalzen hochgehen zu lassen. Durch Betätigung der Kuppelmuffen durch Seilzüge ist gleichzeitig die Fernbedienung der Walzen ermöglicht. 



   Zur Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung. Fig. 1 zeigt den oberen Teil eines Sägegatters. 



  Fig. 2 zeigt dazu die Draufsicht. Fig. 3 zeigt einen Teil der Fig. 1 in vergrössertem   Massstab.   Fig. 4 zeigt dazu die Draufsicht. 



   Die Lager 1 jeder oberen Vorschubwalze 2 sind an Zahnstangen 3 befestigt, die am Sägegattergestell lotrecht geführt sind. In die Zahnstangen 3 greifen Stirnräder 4 ein. die auf einer Welle 5 festsitzen. Auf den Wellen 5 sind die   Kettenräder   32 lose drehbar angeordnet, über die die Kette 33   läuft.   die vom Kettenrad 34 auf der Welle 35 der unteren Vorschubwalze 36 angetrieben wird. Den mit Klauen 37 versehenen Nabenteilen 32'der Kettenräder 32 sind Kuppelmuffen   38   zugeordnet, die auf den   Wellen- ?     längsverschiebbar ; aber undrehbar angeordnet   sind. In die Ringnuten 38'der Kuppelmuffen 38 greifen Winkelhebel 39 mit Bolzen 39'ein.

   Die Winkelhebel sind um an   Lagerböckchen   41 sitzende Bolzen 40 drehbar und werden durch Federn 42 in die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung gezogen. An den Enden   39"   der Winkelhebel 39 greifen ausser den Federn 42 die über Rollen 44 geführten Seilzüge 43 an, die in Griffbereitschaft längs der   Zuführungsbahn   der Werkstücke angeordnet sind. Durch Ziehen an den Seilzügen 43 werden die Kuppelmuffen 38 mit den Klauen 37 der   Kettenräder   32 in Eingriff gebracht und die Oberwalzen 2 gehoben. 
 EMI1.1 
 der auf der lotrechten Stange 46 festsitzt, die in Ausladern 6'des Gestelles 6 drehbar gelagert ist. Die Stange 46, die zweckmässig quadratisch profiliert ist, ist durch das Auge 47'eines Schwenkarmes 47 gesteckt.

   Dieses Auge 47'ist in der Gabel 48'des Ausladers 48 des Lagers 1 der Walze 2 gefangengehalten. 



  Am Schwenkarm 47 ist ein Anschlagblech 49 befestigt. Das Ansehlagblech wird also mit der Walze gehoben und gesenkt. Das Anschlagblech ist zur Walze so eingestellt, dass ein Werkstück, dessen obere Kante höher liegt als von der Walze erklettert werden kann, an das Anschlagblech anschlägt und dieses und den Schwenkarm 47 in der Richtung des in Fig. 4 eingezeichneten Pfeiles verschwenkt, so dass die Stange 46 gedreht, der Arm 45 geschwenkt und die Muffe 38 an das Kettenrad 32 angeschaltet, die Walze also gehoben wird. Sobald die Walze so hoch gehoben ist, dass das   Ansohlagblech   aus dem B3reich des 
 EMI1.2 
 ausser Eingriff mit dem Kettenrad 32 gezogen, so dass die Walze nicht mehr gehoben wird. Das Stück, um welches das Werkstück noch in den Bereich der Walze ragt, wird in bekannter Weise durch das Emporklettern der Walze überwunden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Heben und Senken der oberen Vorschubwalzen von Sägegattern, bei der die Lager der Walzen von lotrecht verschiebbaren Zahnstangen getragen werden, mit denen Zahnräder von Steuerwellen im Eingriff stehen, dadurch gekennzeichnet, dass mit jeder Zahnstangensteuerwelle (5) durch eine Kuppelmuffe dz ein Kettenrad verbunden werden kann, das von einer der unteren Vorschubwalzenachsen aus mittels einer Kette (33) angetrieben wird.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kuppelmuffe ( : 38) mittels eines Seilzuges (43) und eines Winkelhebels (39) betätigt wird. EMI2.1 der oberen Einführungsvorschubwalze zugeordneten Werkstückanschlag (49) betätigt wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstückanschlag (49) an einem Sehwenkarm (47) festsitzt, der in einem am Lager (1) der oberen Einführungsvorschubwalze vorgesehenen Auslader (48) gefangengehalten wird und auf Drehung mit einer am Gestelle (6) drehbar gelagerten Stange (46) verbunden ist, an der ein Arm (45) festsitzt. der an der Kuppelmuffe angreift. EMI2.2
AT143784D 1931-06-12 1931-06-12 Vorrichtung zum Heben und Senken der oberen Vorschubwalzen von Sägegattern. AT143784B (de)

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