AT143625B - Verfahren zur Vorbehandlung von in Kokillen hergestellten Gußstücken, insbesondere von Schleudergußrohren, für Anstriche und sonstige Überzüge. - Google Patents

Verfahren zur Vorbehandlung von in Kokillen hergestellten Gußstücken, insbesondere von Schleudergußrohren, für Anstriche und sonstige Überzüge.

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AT143625B
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Helmuth Gonschewski
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Helmuth Gonschewski
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  Verfahren zur Vorbehandlung von in   Kokillen hergestellten Gussstücken,   insbesondere von   Schleuder-     gussrohren,   für Anstriche und sonstige Überzüge. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, in Kokillen hergestellte Schleudergussrohre, die mit einer Schutzschicht, wie beispielsweise mit einem Teer-oder Farbanstrich oder einem sonstigen Überzug, versehen werden sollen, derart für die Aufbringung dieser Überzüge vorzubereiten, dass sie äusserst innig und dauerhaft an den Schleudergussrohren haften. 



    'Erfindungsgemäss   wird dies dadurch erreicht, dass auf den   Schleudergussrohren   während oder nach ihrer Erzeugung eine Zwischenschicht gebildet wird, durch welche die an sich bereits bestehende gute   Saugfähigkeit   von ohne diese besondere Behandlung in Kokillen hergestellten   Schleudergussrohren   derart beträchtlich erhöht wird, dass sie erheblich grösser wird als die Saugfähigkeit der Oberfläche von in Sandformen hergestellten   Gussstücken.   



   Gegenstand der Erfindung ist also ein Verfahren, gemäss welchem vor Aufbringen der Schutz- überzüge auf den   Gussstücken   ein Zwischenüberzug aus festen Sinterstoffen durch Aufbrennen bei hoher
Temperatur erzeugt wird. 



   Als für diesen Zwischenüberzug geeignete Mittel haben sich im praktischen Betrieb die folgenden bewährt : Gesteinsstaub, Zement oder ein   gepulvertes   Vorprodukt desselben,   Giessereischwärze,   Kiesel- pulver, Phosphorsalze oder ähnliche Stoffe oder Mischungen derselben, die bei höheren Temperaturen mit der heissen Aussenhaut der   Gussstücke   zusammensintern oder sich mit ihr verbinden. 



   Mit besonderem Vorteil werden diese   Überzüge   während des Gusses in der Kokille auf die Guss- körper aufgebracht, u. zw. kann dies entweder dadurch geschehen, dass das Sintermaterial vor Beginn des Giessens in die rotierende Form gebracht wird, wo es durch die Fliehkraft festgehalten wird, oder es kann während des Giessens selbst durch einen Verteiler auf die rotierende Formwand aufgebracht werden. 



   Es ist aber auch möglich, die Sinterstoffe nach beendetem Guss durch Sieb-oder Blasvorrichtungen unmittelbar nach dem Herausziehen des   Gussstückes   aus der Kokille auf die noch glühenden Stücke aufzutragen. Eine besonders günstige Gelegenheit für das Auftragen ergibt sich während des Durchlaufens von   Schleudergussrohren   durch den Glühofen, weil hier mit genau abgepassten Temperaturen gearbeitet werden kann, oder auch unmittelbar nach dem Austritt der Rohre aus dem Glühofen, wo ebenfalls eine für die Sinterung erforderliche konstante Temperatur herrscht. Schliesslich wäre noch 
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 ist deshalb besonders vorteilhaft, weil die Natur des Sintermaterials jeder Temperaturzone des Glühofens durch entsprechende Auswahl-bei sehr hoher Temperatur z.

   B. reiner Kieselstaub, bei niedrigeren Temperaturen Beimischung von Flussmitteln, wie Flussspat, Borax, Borsäure oder ähnlichen Stoffenangepasst werden kann. 



   Versuche haben ergeben, dass solche in einem gesonderten Verfahren aufgetragene Zwischenschichten noch eine grössere Saugfähigkeit aufweisen als die natürliche   Gusshaut   von   Sandgussstücken.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Vorbehandlung von in Kokillen hergestellten   Gussstücken,   insbesondere von   Schleudergussrohren,   für Anstriche und sonstige   Überzüge,   dadurch gekennzeichnet, dass vor   Aufbringung     dieser Überzüge   ein   Zwisehenüberzug   aus festen Sinterstoffen, wie Kieselstaub,   Giessereisehwärze,   Phosphorsalzen und ähnlichen Stoffen, bei hoher Temperatur auf den   Gussstücken   durch Aufbrennen erzeugt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zwischenschicht bildenden Sinterstoffe vor bzw. während des Giessens der Rohre in die Kokille eingebracht werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragung und Anfbrennung der Sinterstoffe auf die Schleudergussrohre in einem Ofen, vorzugsweise in einem Glühofen, erfolgt.
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sinterstoffe durch Beimischung von Flussmitteln, wie Borsäure od. dgl., den verschiedenen Temperaturzonen eines Durch- rollofens oder sonstigen Ofens angepasst werden.
    5. In Kokillen hergestellte, mit einer Schutzschicht versehene Schleudergussrohre, gekennzeichnet durch eine Zwischenschicht aus auf die Oberfläche der Rohre aufgebrannten Sinterstoffen oder Phosphorverbindungen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT143625D 1933-04-18 1934-04-09 Verfahren zur Vorbehandlung von in Kokillen hergestellten Gußstücken, insbesondere von Schleudergußrohren, für Anstriche und sonstige Überzüge. AT143625B (de)

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