<Desc/Clms Page number 1>
Schutzkappe für Tropföler u. dgl.
Die bekannten Tropf- und Dochtöler für Maschinen haben einen grossen Nachteil, indem ihr Füll- trichter gleichzeitig auch einen Sammeltrichter für Staub, Wassertropfen u. dgl. Verunreinigungen bildet.
Eine Reinigung vor dem Nachfüllen ist praktisch unmöglich. Beim Nachfüllen wird also der im Füll- trichter angesammelte Staub, Schmutz usw. in den Öler und im weiteren Verlauf in die Lager geschwemmt.
Daran ändert auch nichts der Umstand, dass der Fülltrichter der Tropföler meist durch eine vorgesehene Drehung den Ölraum abschliessen kann, weil die im Fülltrichter angesammelten Verunreinigungen doch vom Öl mitgenommen werden. Dieser Verschluss hat sogar einen Nachteil insofern, als dadurch der Ölraum vom äusseren Luftdruck abgeschlossen wird und der Tropfabfluss infolge des entstehenden Unter- druckes im Ölgefäss dem Zufall einer etwa vorhandenen Undichtheit ausgesetzt ist und damit einige Zeit nach der Tropfzahleinstellung oder Naehfüllung entweder wesentlich vermindert werden oder ganz aufhören kann, trotz einer etwa vorhandenen, aber fast ausnahmslos verstopften Belüftungsbohrung im Metalldeckel.
Es gibt wohl eine Ausführung, bei der eine verhältnismässig schwere, aus Metall gegossene oder gezogene Kappe über den ganzen Oberteil des Tropfölers gelenkig heruntergeklappt werden kann. Diese Ausführung hat aber folgende Nachteile : einerseits versucht sie, so wie die früher erwähnte Abschliessung des Fülltrichters, eine unerwünschte Abdichtung gegen das Nachströmen von Luft, u. zw. durch verhältnismässig grosses Gewicht in recht beträchtlichem Ausmass ; anderseits verdeckt sie die Regulierschraube um den Kopf der Tropfspindel, so dass sie zur Betätigung dieser Organe jedesmal erst zurückgeklappt werden muss.
Auch kann man wegen der Undurchsichtigkeit nicht, wie bei den gewöhnlichen Tropfölern, schon von weitem durch einen Blick feststellen, ob der Oler eingeschaltet oder abgestellt ist, weil eben das Ende der Tropfspindel verborgen ist.
Die Kappe aus Gummi, Leder oder ähnlichem, elastischem Material gemäss der Erfindung für Tropföler u. dgl. beseitigt alle erwähnten Nachteile der bekannten Konstruktionen. Sie besteht aus einem kegelstutzförmigen Schirm aus ölwiderstandsfähigem Gummi, Leder od. dgl. nachgiebigem Material, der so auf dem Öler durch elastische Klemmung befestigt ist, dass er einerseits das Ende der Tropfspindel und die Regulierschraube hiefür jederzeit sichtbar und bedienbar frei lässt, anderseits sich gegen den Rand des Fülltrichters elastisch leicht anlegt, so dass er einen vollkommenen Staubabschluss dieses Trichters, jedoch keinen luftdichten Abschluss bewirkt. Beim Füllen des Ölers kann die Schutzkappe infolge ihres elastischen Materials durch Umstülpen nach oben in die verkehrt kegelförmige Lage aus dem Weg geschafft werden, ohne dabei herunterzufallen oder verlorenzugehen.
Die Abmessungen, Wandstärke und Formgebung richten sich nach dem zu schützenden Öler.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Darin bedeutet : a die Gummikappe gemäss der Erfindung in geschlossenem Zustand, b jenen Teil des Ölers, auf dem sie sitzt, z. B. die Regulierschraube, c den Fülltrichter des Ölers und d den Ein-und Ausschaltknopf für die Tropfspindel. Zwecks Naehfüllung des Ölers kann die Gummikappe durch einen Griff in die strichliert gezeichnete Stellung a1 hoehgestülpt und dann wieder heruntergeklappt werden.
Die Anbringung der Kappe geschieht sehr leicht und ohne Zerlegung des Ölers, indem sie unter Überwindung ihrer elastischen Federung über den Kopf der Regulierspindel und den ersten Vorsprung der Regulierschraube b aufgezogen wird.
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
vollkommenen Schmierapparat derselben.
Die Kappen können in verschiedenen Grössen und Formen entsprechend den verschiedenen Öler- typen und-grossen und zur Kennzeiehnung der Öler mit verschiedenen Ölen in verschiedenen Farben oder auch mit aufgedruckten oder aufvulkanisierter oder erhaben ausgeprägter Bezeichnung für Ölsorte,
Tropfenzahl usw. hergestellt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schutzkappe für Tropföler u. dgl. gegen das Eindringen von Verunreinigungen in den Füll- trichter derselben, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Weiehkautschuk oder einem andern elastischen
Material besteht.