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Hohler, dünnwandiger Schwimmer für eine unter Druck stehende, teilweise mit Flüssigkeit gefüllte Kammer
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Schwimmers wiederhergestellt wird.
Der Schwimmer kann so angeordnet und ausgebildet sein, dass er sich frei leicht bewegen kann, wenn er in der Kammer schwimmt, und dass er auch rotiert und so mithilft, gegebenenfalls an der Ventilöff- nung angesammelte Verunreinigungen zu entfernen.
Da der Schwimmer aus halbflexiblem, dünnem Material, z. B.. Kunststoff, besteht, kann ein plötz- licher Druckanstieg in der Kammer ein Zusammendrücken des Schwimmers bewirken, doch wird dieser nach Angleichung seines Innendruckes an den Druck in der Kammer wieder durch seine Elastizität seine frühere Form annehmen. Um ein zu starkes oder zu langes Eindrücken des Schwimmers zu vermeiden, kann nach einem weiterenMerkmal der Erfindung am oberen Ende des Schwimmers eine zusätzliche, grö- ssere Belüftungsöffnung vorgesehen werden, die normalerweise durch ein Kappenventil verschlossen ist und die sich zum schnelleren Druckausgleich öffnet.
Üblicherweise ist der Schwimmer in Form einer Kugel oder einer Flasche ausgebildet. Der Schwim- mer kann zur Einhaltung der richtigen Lage mit einem der Belüftungsöffnung gegenüberliegenden Kiel versehen sein oder mit Führungen zusammenwirken.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung näher erläutert. In Fig. l ist ein Längsschnitt durch ein Ablassventil mit einem erfindungsgemässen Schwimmer dargestellt ; Fig. 2 zeigt ein Hilfsventil in der
Bodenwandung des Ablassventils und Fig. 3 ist ein Abschnitt des Schwimmers, an dem eine weitere Aus- bildung der Erfindung erläutert wird.
Das in Fig. l dargestellte Ablassventil hat ein Gehäuse mit einer dünnen zylindrischen Wandung 11, deren Enden bei 12 und 13 an entsprechenden Abschlusswänden 14 und 15 zentriert aufsitzen, wobei diese
Teile durch mehrere Bolzen 16 zusammengehalten werden, von denen zwei gezeigt sind. Diese Bolzen, die parallel zueinander verlaufen, sind in einer koaxial zur Wandung 11 innerhalb dieser liegenden Kreis- gruppe angeordnet. Die Bolzen sind an ihren oberen Enden mit Gewindeteilen 17 in die Abschlusswand 14 eingeschraubt, während sie an ihren unteren Enden sich durch Öffnungen in der Abschlusswand 15 erstrecken und mit Spannmutter 18 zusammenwirken.
Koaxial durch die Abschlusswand 14 erstreckt sich ein Anschlussrohrstutzen 19, der mit einem Gewindeteil 20 in die Wand eingeschraubt ist und mit dem Innenraum des Gehäuses durch mehrere radiale Durchlässe 21 in Verbindung steht. Diese Durchlässe münden in eine Ausnehmung 22 an der Innenseite der Abschlusswand 14, wobei der Rand der Ausnehmung und ein Kopf 23 des Anschlussstutzens ein ringförmiges Filter 24 in Arbeitslage halten. Der Anschlussstutzen dient als Verbindung zu einer (nicht dargestellten) Leitung, durch die Nassgas zugeführt wird, wobei die radialen Durchlässe 21 das Gas über die Fläche des Filters verteilen, so dass das Filter die vom Gas mitgeführten Feststoffteilchen zurückhalten kann.
Koaxial durch die Abschlusswand 15 erstreckt sich einAblassrohrstutzen25 mit einem Gewindeteil 26, der in die Wand eingeschraubt ist. Das obere Ende dieses Stutzens bildet einen Ablassventilsitz, dessen zentrale Öffnung 27 mit dem Schwimmer zusammenwirkt.
Der Schwimmer besteht aus elastisch verformbarem Material und ist flaschenähnlich ausgebildet. Er weist eine dünne zylindrische Wandung 28 auf, die am oberen Ende in einen Schulterteil 29 und einen Hals 30 am unteren Ende in einen Boden 31 übergeht, der - wie dargestellt - schüsselförmig eingebuchtet ist. Der Hals des Schwimmers ist mit einer Schraubkappe 32 versehen, durch welche sich koaxial ein mit dem Inneren eines Schlauches 34 in Verbindung stehender hohler Schaft 33 erstreckt. Das untere offene Ende des Schlauches mündet knapp über demBoden eines ringförmigen, durch den schüsselförmigen Boden 31 gebildeten Troges.
An seinem oberen Ende geht der Schaft 33 in einen Kopf 35 über, der eine Anzahl im Kreis angeordneter Durchlässe 36 abschirmt, welche eine Verbindung zwischen dem Innenraum des Ablassventilgehäuses und dem Innenraum des Schwimmers herstellen und als Belüftungsöffnung dienen. In der Mitte des Bodens 31 trägt der Schwimmer ein bewegliches Ventilglied 37, das zum Zusammenwirken mit der zentralen Öffnung 27 des Ablassventilsitzes bestimmt ist. Das bewegliche Ventilglied 37 ist am Schwimmerboden 31 befestigt, beispielsweise über einen Bolzen, der sich von aussen durch den Boden erstreckt und oben einen Nietkopf 38 bildet.
Der Raum zwischen den Bolzen 16 und der Schwimmerwandung 28 ist so bemessen, dass die Bolzen den Schwimmer während seiner Vertikalbewegung führen und so einFluchten des beweglichen Ventilgliedes 37 mit der Öffnung 27 sicherstellen.
Im Betrieb setzt sich die Flüssigkeit, die im Gas fein verteilt ist oder auf andere Weise durch den Einlassstutzen 19 eintritt, oder die aus dem Gas kondensiert worden ist, am Boden des Ablassventilgehäuses ab. Wenn sich Flüssigkeit ansammelt, wird der Schwimmer angehoben und das bewegliche Ventilglied 37 von der Ablassventilöffnung 27 abgehoben. Dies ermöglicht, dass der im. Gehäuse auftretende Gasdruck die angesammelteFlüssigkeit durch den Ablassstutzen 25 abführt, bis der Spiegel der Flüssigkeit bis zur
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