AT142735B - Vorrichtung zur Herstellung von Papierverschlüssen, insbesondere Tekturen, für Flaschen od. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Papierverschlüssen, insbesondere Tekturen, für Flaschen od. dgl.

Info

Publication number
AT142735B
AT142735B AT142735DA AT142735B AT 142735 B AT142735 B AT 142735B AT 142735D A AT142735D A AT 142735DA AT 142735 B AT142735 B AT 142735B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
punch
paper
upper punch
die
lugs
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Edels
Original Assignee
Siegfried Edels
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siegfried Edels filed Critical Siegfried Edels
Application granted granted Critical
Publication of AT142735B publication Critical patent/AT142735B/de

Links

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Herstellung von Papierverschlüssen, insbesondere Tekturen, für Flaschen od. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf Vorrichtungen zum Herstellen von solchen   Papierverschlnssen,   insbesondere   Tektnren,   welche einen in Falten gelegten Mantel (Flansch) aufweisen. Bisher erfolgte   die Verarbeitung der zu Verschlusskapseln unizubildenden Papierscheiben   auf Exzenter-oder Spindelpressen unter Anwendung von Hitze, indem die Papierscheiben zwischen kegelstumpfförmigen, eine Kronenverzahnung aufweisenden Pressstempeln mit Falten versehen und gleichzeitig durch einen Ziehstempel in einem Ziehloch zur Verschlusskapsel umgeformt wurden. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein einfacher Handapparat, welcher die Herstellung der- 
 EMI1.1 
 bar von Hand aus zu betätigenden Ziehstempel, der gemeinsam mit dem Oberstempel seitlich umlegbar und zweckmässig mit ihm in bekannter Weise zum Vorpressen der Papierseheibe zeitweilig kuppelbar ist. 



   Auf der Zeichnung ist eine   AusfÜhrungsform   des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Vorrichtung zur Herstellung von Papierverschlüssen in Seitenansicht. In den Fig. 2 und 3 ist die Vorrichtung im   Längsschnitt während   zweier verschiedener Arbeitsstadien veranschaulicht. 



   Die Vorrichtung zur Herstellung von   Papierverschlussen,   insbesondere Tekturen, für Flaschen od. dgl. besteht in bekannter Weise aus einem nach einem Kegelstumpf geformten   Oberstempel   und einem zugehörigen Unterstempel :), deren einander zugekehrte   Mantelflächen   mit einer unsymmetrisch profilierte Zähne aufweisenden Kronenverzahnung 3 versehen sind. Der Unterstempel 2 wird von einem Dreifuss 4 getragen, besitzt an seinem Rande einen Führungsbord 5 für den Oberstempel 1 und ist in der Mitte zu einem Ziehloch 6 ausgebildet, mit welchem ein in einer Bohrung des Oberstempels 1 ver-   schiebbar angeordneter Ziehstempel 7 zusammenwirkt.

   In dem unmittelbar von Hand aus zu betätigenden   und deshalb am oberen Ende mit einem Drucker 8 ausgestatteten Ziehstempel 7 ist ein vollkommen 
 EMI1.2 
 stempels 1 samt den mit ihm verbundenen Teilen um den Bolzen 19. Der Schlitz 18 gewährt hiebei dem Oberstempel1   ? so   viel freies Spiel, damit er über den Bord 5 gehoben werden kann, wogegen der den Ansatz 13 umfassende Ring 14 die Drehung des Oberstempels 1 in Bezug auf den Unterstempel 2 zulässt. 



  Die richtige gegenseitige Lage des Oberstempels 1 zum   Unterstempel     2,   bei welcher deren   Zähne.'3 in-   einandergreifen, wird mit Hilfe eines am Rand des Oberstempels 1 vorgesehenen Stiftes 21 herbeigeführt, dem eine dreieckige Rast 22 im Bord 5 des   Unterstempels : 2   zugeordnet ist ; die eine   Rand. kante 22 a   
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 stellfeder   23 sich   einerseits an Stiften 24 des Stössels 10 abstützt, anderseits auf dem durch Längs- sehlitze 25 des Ziehstempels 7 hindurchgreifenden Bolzen 16 des Oberstempelansatzes 13 aufruht. Da nun die Stifte   24   unter dem Einflusse der Feder 23 auch gegen den Endpfropf 11 gepresst werden, teilt sich die Federkraft gleichfalls dem Ziehstempel 7 mit.

   Die Längssehlitze 25 gehen am unteren Ende je in einen kurzen waagrechten Schlitz 26 Über, in welche durch entsprechendes Drehen des Ziehstempels 7 die Bolzen 16 eingeführt werden können, wodurch der Ziehstempel 7 mit dem Oberstempel   ? nach   Art eines Bajonettverschlusses kuppelbar ist. Dem   Pressstempel 9   ist ein in die Verbindungsstreben 27 des Dreifusses 4 einsetzbarer Unterstempel 28 zugeordnet, dessen   Arbeitsfläche   aus einem sich nach unten hin verjüngenden Trichter 29 und einer   daransehliessenden   zylindrischen, napfartigen Vertiefung   30   besteht. Die Vertiefung 30 besitzt einen dem   Durchmesseer   des Pressstempels 9 entsprechenden Durchmesser und nimmt eine elastische Platte 31 auf. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Bei der Herstellung von Papierverschlüssen mit   üblieliem   Durchmesser tritt der Pressstempel 9 nicht in Wirksamkeit und ist daher der napfartige Unterstempel 28 aus der Vorrichtung zu entfernen. 



  Durch Auf-und Niederschwenken des Oberstempels 1 legt man vorerst zwischen diesen und den Unterstempel 2 eine zur   Verschlusskapsel umzuformende Papierseheibe   ein und bringt durch entsprechendes Drehen des Ziehstempels 7 die Bolzen 16 in die waagrechten Schlitze 26. Wird nun unter Zuhilfenahme des Drückers 8 ein Druck auf den Oberstempel 1 ausgeübt, so pressen sich bereits die Falten in die Papierseheibe ein.

   Für den   anschliessenden   Ziehvorgang entkuppelt man den Ziehstempel 7 vom   Oberstempel- ?,   indem man durch   Rückdrehen   des Oberstempels 1 die Bolzen 16 in die   Längsschlitze     ? 5 einführt.   Der bei anhaltendem Druck nunmehr entgegen der Kraft der Feder 23 aus dem   Oberstempel   vortretende Ziehstempel 7 zieht die Papierscheibe durch das Ziehloch 6 hindurch und formt die Scheibe zu   der ge-   falteten Verschlusskapsel um. Während des letzteren Vorganges ruht der   Oberstempel   mit seinem Eigengewichte auf dem Unterstempel 2 und wirkt als Niederhalter.

   Da aber in dem Ausmasse, in welchem immer mehr die von einem grossen auf einen kleinen Durchmesser überzuführenden Randteile der Papierscheibe gegen das Ziehloch 6 hingezogen werden, eine Materialanhäufung eintritt, wird selbsttätig auch der   Oberstempel   angehoben, wobei er mit seinem Stift 21 längs der   schrägen   Randkante 22 a der Rast 22 gleitet und sich in bezug zum Unterstempel 2 dreht.

   Nur durch das Vorpressen der Papierscheibe und die freie Drehbarkeit des Oberstempels 1 während des Ziehvorganges ist es möglich, den Papierverschluss   2   ohne Aufwand von Hitze verfertigen zu können, weil die Faltzähne 3 des Ober-und Unterstempels jeweils entsprechend der Dicke des zwischen ihnen befindlichen Materials mit ihrer Brust gegeneinander ver-   schoben   werden und daher nicht als das   Papier durehtrennende Scheren wirken   können. Trotz der zwei Arbeitsstufen ist bei entsprechender Fertigkeit der ganze Arbeitsvorgang in einem Zuge   durchführbar.   



   Um das zentrische Einlegen von Papierscheiben mit kleinerem Durchmesser zu erleichtern, wird auf dem   narbenartigen. Ansatz 33   des Unterstempels 2 ein Ring   34   aufgeschoben, welcher eine Anzahl von   Stahldrähten   35 trägt. Die Stahldrähte 35 sind in einem dem Durchmesser der zu bearbeitenden   Papierseheibe   entsprechenden Abstande voneinander winkelig nach oben abgebogen und greifen mit den abgebogenen Enden durch Löcher   36   (Fig. 3) des Unterstempels 2 hindurch. Während des Pressvorganges werden die Stahldrähte 35 vom   Oberstempel 4 zurückgedrängt.   



   Sollen aber   Verschlusskapseln   mit kleinerem Durchmesser des Kappenbodens hergestellt werden, so hat man den napfartigen Unterstempel 28 an der Vorrichtung zu befestigen. Nachdem die   Verschluss-   kapsel 32 in dem bereits beschriebenen Arbeitsvorgang das Ziehloeh 6 verlassen hat, übt man, ohne den Ziehstempel 7 freizulassen, einen Druck auf den Stössel 10 aus, was zur Folge hat, dass der   Pressstempel 9   die Verschlusskapsel 32 durch den Trichter 29 hindurch in die Vertiefung   30 hineinpresst   und dort den Kappenboden auf einen kleineren Durchmesser umformt, wie in Fig. 3 dargestellt ist ; die elastische Platte 31 verhindert ein   Durchreissen   des Kappenbodens. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herstellung von   Papierverschlüssen,   insbesondere   Tekturen,   für   Flaschen   
 EMI2.2 
 weisenden Pressteilen mit Falten versehen und durch einen Ziehstempel in einem Ziehloeh zur Verschlusskapsel umgeformt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der unmittelbar von Hand aus zu betätigende Ziehstempel   (7)   gemeinsam mit dem Oberstempel   (1)   seitlich umlegbar und zweckmässig mit diesem in bekannter Weise zum Vorpressen der Papierscheibe zeitweilig kuppelbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberstempel (1) drehbar zum EMI2.3 stempels geführt ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im. Ziehstempel (7) ein unabhängig von ihm betätigbarer Pressstempel (9, 10) untergebracht ist, dem ein unterhalb des Ziehloches (6) befestigbarer napfartiger Unterstempel (28) zum Umpressen der Verschlusskapseln auf solche mit kleinerem Kappenbodendurchmesser zugeordnet ist. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im napfartigen Unterstempel (28) eine elastische Platte (31) eingelegt ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Ansätzen (16) des Oberstempels (1) und Ansätzen (24) des Pressstempelstössels (10) eine Rückstellfeder (23) untergebracht ist, welche vermittels der sich auf dem Endpfropf (11) des Ziehstempels (7) sich abstützenden Ansätze (24) gleichzeitig auch auf den Ziehstempel (7) wirksam ist.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verarbeiten von Papierscheiben mit kleinerem Durchmesser als den üblichen am Unterstempel (2) federnde Zentrierstifte (35) befestigbar sind, welche in Ausnehmungen (36) des Unterstempels (2) geführt sind und aus dessen Oberfläche bei abgehobenem Oberstempel (1) hervorstehen. EMI3.1
AT142735D 1934-06-02 1934-06-02 Vorrichtung zur Herstellung von Papierverschlüssen, insbesondere Tekturen, für Flaschen od. dgl. AT142735B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT142735T 1934-06-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT142735B true AT142735B (de) 1935-09-10

Family

ID=3642295

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT142735D AT142735B (de) 1934-06-02 1934-06-02 Vorrichtung zur Herstellung von Papierverschlüssen, insbesondere Tekturen, für Flaschen od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT142735B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2450624A1 (de) Vorrichtung zum pressen von tiefen, duennwandigen behaelterboeden mit grossen durchmessern
AT142735B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Papierverschlüssen, insbesondere Tekturen, für Flaschen od. dgl.
DE2307496C3 (de) Presse zum Herstellen von Tellern o.dgl.
DE384776C (de) Verfahren zur Herstellung von Sieben
DE1281209B (de) Verfahren zur Herstellung von Gehaeusen fuer Zuendverteiler von Brennkraftmaschinen
DE679634C (de) Vorrichtung zum Herstellen und Fuellen einer prismatischen Huelle
DE338133C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Spaltnieten o. dgl. aus Draht
DE523070C (de) Einrichtung zum beiderseitigen Ein- bzw. Aufpressen des Reibbelages fuer Lamellen von Reibungskupplungen u. dgl.
DE418000C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sprengkapseln
DE675862C (de) Schliessvorrichtung fuer Metallbandbereifungen von Packstuecken
AT39414B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Nährippen an Brandsohlen.
AT90771B (de) Verfahren und Maschine zum Verschließen von Flaschen oder dgl. mittels mit Dichtungsscheiben versehener Kapseln.
DE748225C (de) Verbundwerkzeug zur Herstellung von Halbzeugen fuer Metallkapseln mit gepraegter Abreisszunge
DE507367C (de) Einrichtung zum Einpressen eines beiderseitigen Reibbelages in Lamellen von Reibungskupplungen u. dgl.
DE485097C (de) Verfahren zur Herstellung von Waescheknopfteilen mit Hindurchfuehrung der Materialstreifen durch einen Stempelsatz
DE455678C (de) Mehrfach wirkende Exzenterpresse zur Herstellung von aus mehreren ausgestanzten Teilen zusammengesetzten Gegenstaenden, insbesondere zur Herstellung von Blechknoepfen
CH641066A5 (en) Device for the fine blanking of a workpiece
AT103804B (de) Siegel und Gerät zu dessen Herstellung.
DE657436C (de) Einrichtung zur Herstellung von mit einem Absatz versehenen Presslingen auf einer Tablettenpresse
DE1560720C3 (de) Vorrichtung zur Herstellung von Teppichflor aus einer Fadenschar
EP0528147B1 (de) Werkzeugstempel zum Herstellen von Reibelementen
DE122997C (de)
DE374808C (de) Maschine zur Zerkleinerung von Mandeln und zur Herstellung von Trueffelschokolade
DE156150C (de)
AT93458B (de) Stanzvorrichtung zur Herstellung von Stiften für Schuhabsätze.