AT142528B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hartkörpern, insbesondere für Schneid-, Zieh- und andere Werkzeuge aus Hartkarbiden, Hartnitriden u. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hartkörpern, insbesondere für Schneid-, Zieh- und andere Werkzeuge aus Hartkarbiden, Hartnitriden u. dgl.

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AT142528B
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Austria
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hard
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cutting
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nitrides
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Anton Ing Kratky
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Anton Ing Kratky
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Gemäss dem Patente   Nr. 137185   wird ein durch Sinterung erzeugter Hartkörper als Widerstand zwischen zwei Elektroden erhitzt und unmittelbar darauf durch einen mittels eines Pressstempels erzeugten Schlag verdichtet. Der so gewonnene hochgepresste Hartkörper ist nunmehr porenfrei und zeigt keine Merkmale eines gesinterten Erzeugnisses. Bei der Durchführung des Verfahrens nach dem Stamm-   patente hat sich nun ein fühlbarer Nachteil ergeben. Es tritt nämlich bei den notwendigen hohen Tempera-   turen leicht ein Verwachsen der aus Kohle, Graphit, Silizium oder einem hoehsehmelzendem Metall bestehendem Elektroden mit dem Formling ein. Beim Schlag mit dem Pressstempel werden dann durch das damit bedingte gewaltsame Abreissen des Formlings die Elektroden oder deren   Klemmflächen   leicht beschädigt. 



   Durch die Erfindung wird dieser Nachteil vermieden, u. zw. dadurch, dass nur der mittlere Teil des Formlings dem Erhitzen und dem Verdichten unterworfen wird. Hiezu wird die Länge des Formlings grösser gewählt als die angestrebte Endlänge des Fertigerzeugnisses.   Der vorgesinterte Formling   wird zwischen die erfindungsgemäss gekühlten Elektroden der Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach dem Stammpatent eingesetzt. Zweckmässig wird ein solcher   Längenunterschied   zwischen dem zu bearbeitenden Formling und dem Fertigerzeugnis bzw. dem diesem entsprechenden Matrizenraum gewählt. dass die Längenabmessung der Matrize um etwa ein Drittel kürzer ist als jene des Formlings.

   Das Gleiche gilt naturgemäss auch für die   Längenabmessung   der   Schlagstempelunterfläehe.   Das Verfahren und die Vorrichtung gemäss dem Stammpatent sind demnach durch die Erfindung insofern wesentlich verbessert, als der Formling sich beim Durchgang des elektrischen Stromes von etwa 800 A und 4 V wohl auf helle Weissglut erhitzt, aber unter dem Einfluss der starkgekühlten Elektroden findet die Erhitzung des Formlings nicht auf seiner ganzen Länge statt, sondern nur auf dem für die weitere   (Sehlag-)   Bearbeitung bestimmten mittleren Teil. Nach Erreichen der nötigen   Sehweisstemperatur   wird der Stempel z. B. durch einen Fallhammer   herabgedrückt,   wobei er den hocherhitzte Formling durchschneidet und den ausgeschnittenen Teil des Formlings in die Matrize presst.

   Durch die Erfindung wird somit ein Verwachsen des hocherhitzten Formlings mit den Elektroden vollkommen vermieden, da die beiden an den Elektroden anliegenden Enden des Formlings infolge der   Kühlung   der Elektroden nocht so hoch erhitzt werden, dass sie mit den Elektroden verwachsen. Aus dem gleichen Grunde bleiben auch die   Klemmflächen   der Elektroden sehr lange Zeit blank. Als besonders geeigneter Werkstoff für die Elektroden hat sich Kohle oder Wolfram erwiesen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer zur   Ausführung   des   Verfahrens gemäss der   Erfindung dienenden Vorrichtung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen   Längsmittelschnitt   und Fig. 2 einen Schnitt nach der   Linie i-B   der Fig. 1. 
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 befestigt, der die Stahlmatrize   I   trägt. Die Längenabmessung des über der Matrize   I   durch die Klemmelektroden m gehaltenen Formlings. ist um etwa die Hälfte der Länge der   : Matrize l   grösser.

   Die die 

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 Klemmbacken M mit den von Kupferfedern od. dgl. n gebildeten   Zuleitungen   verbindenden Gelenk-   walzen'm1   sind mit   Bohrungen m ?   versehen, denen durch die Leitungen m3 Kühlwasser oder ein anderes Kühlmittel, wie Quecksilber zugeführt wird. Die Glocke b, c wird über das Rohr 'möglichst luftleer gemacht, um günstige Arbeitsbedingungen zu schaffen. Vorzugsweise ist die Glocke leicht   abnehmbar   und an über Rollen geführten Drahtseilen mit Gegengewichten beweglich aufgehängt. Der   Pressstempel   ist leicht beweglich, aber   unterdruekdicht   in die Führung der Glocke eingeschliffen, wobei Innennuten der   Führung   zur Aufnahme von dickem Gleitöl dienen. 
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1.

   Verfahren zur Herstellung von Hartkörpern, insbesondere für Schneid-, Zieh-und andere Werkzeuge   aus Hartkarbiden, Hartnitriden   u. dgl., nach Patent Nr. 137185, dadurch gekennzeichnet, dass nur der mittlere Teil des erhitzten Formlings verdichtet wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Formlings gekühlt werden.
    3. Vorrichtung nach Patent Nr. 137185 zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Formling zwischen sich haltenden Elektroden mit einer Kühlung versehen sind. EMI2.2
AT142528D 1932-05-19 1934-03-17 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Hartkörpern, insbesondere für Schneid-, Zieh- und andere Werkzeuge aus Hartkarbiden, Hartnitriden u. dgl. AT142528B (de)

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