AT153156B - Verfahren zum Fassen von Diamanten für Ziehsteine. - Google Patents

Verfahren zum Fassen von Diamanten für Ziehsteine.

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AT153156B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Fassen von Diamanten für Ziehstein. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Fassung von Diamanten, welche für Ziehsteine bestimmt sind. Hiefür hat man schon unter anderem vorgeschlagen, den Diamanten mit einer pulverförmigen Masse zu umhüllen, welche unter Erhitzung und Druck in ein festes Ganzes übergeführt wird. 



   Bei der Ausführung dieses Verfahrens hat es sich herausgestellt, dass es schwer hält, dem Diamanten im Fassungsmaterial die mit Rücksicht auf die Gestalt des Diamanten gewünschte Lage zu geben. 



  Dieser Umstand kann sich insbesondere im Zusammenhang mit der Bohrung, welche man an einer bestimmten Stelle und nach einer bestimmten Richtung anzubringen wünscht, sehr hinderlich bemerkbar machen. 



   Die Erfindung bezweckt, diesen Übelstand zu beheben und erreicht dies dadurch, dass der Diamant auf eine feste Platte gelegt wird, auf welche dann eine sinterfähige Pulvermasse aufgebracht und durch Pressen zur Fassung des Diamanten geformt wird, worauf schliesslich die erforderliche Bohrung angebracht wird. 



   Häufig ist es erwünscht, den Diamanten vorher mit einer kleinen Fläche zu versehen, mittels welcher er leicht in der gewünschten Lage auf der Platte angeordnet werden kann. 



   Die Erfindung gewährt den Vorteil, dass der Diamant leicht in der   gewünschten   Lage gefasst werden kann, so dass der weiteren mechanischen Bearbeitung, z. B. dem Bohren eines Kanals, die vorerwähnten Schwierigkeiten praktisch nicht mehr im Wege stehen. Bevor der Diamant erfindungsgemäss gefasst wird, kann man ihn mit einer Bohrung versehen. 



   Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass eine ungünstige Lage des Diamanten in bezug auf das Fassungsmaterial leicht vermieden werden kann, wobei zu beachten ist, dass bei einer sehr exzentrischen Lage des Diamanten die Wirkung der Fassung verloren geht. 



   Besonders günstig ist eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die feste Platte aus derartigem Material besteht, dass sie infolge des Pressvorganges und der sinternden Erhitzung mit der sinternden pulverförmigen Masse ein Ganzes bildet. Sehr geeignet für die pulverförmige Masse sind Gemische, aus denen durch sinternde Erhitzung eine sogenannte Hartmetallegierung entsteht, von der beispielsweise ein Gemisch von Wolframkarbid mit einigen Gewichtsprozenten Kobalt erwähnt sei. Günstige Ergebnisse lassen sich auch mit einem sinterbaren Gemisch von Wolfram oder Molybdänpulver mit einigen Gewichtsprozenten Nickel, gegebenenfalls zusammen mit einigen Gewichtsprozenten Kupfer erzielen. Sehr gute Resultate erhält man mit einem Gemisch von 94% Wolfram, 4% Nickel und 2% Kupfer.

   Zweckmässig besteht die feste Platte aus einem gesinterten Material, das der sinterbaren Pulvermasse entspricht. 



   Die Erfindung wird in einem Ausführungsbeispiel an Hand einer Zeichnung näher erläutert. 



   In Fig. 1 ist dargestellt, wie die aus hitzebeständigem Material bestehende Matrize 1 mit einer Bohrung 2 versehen ist, in welcher der ebenfalls aus hitzebeständigem Material bestehende Kolben 3 auf-und abbewegt werden kann. Auf die Grundplatte 4 wird eine Platte 5 gelegt, welche aus einer durch Sintern erhaltenen Hartmetallegierung der vorerwähnten Art besteht. Auf diese Platte wird mit seiner Fläche 6 der zu fassende Diamant 7 aufgelegt. Es empfiehlt sich, den Kolben 3 zur Zentrierung mit einem kegeligen Ansatz 8 und den Diamanten mit einer Vertiefung 9 zu versehen. Diese Zentrierung gelingt vorzüglich, da gemäss der Erfindung die Lage des Steines während des Fassungsvorganges unverändert bleibt.

   Mit 10 ist ein pulverförmiges Gemisch bezeichnet, aus dem durch Pressen und sinterndes Erhitzen die gleiche Hartmetallegierung, aus welcher die Platte 5 besteht, gebildet wird. 

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 Unter Anwendung einer Temperatur von etwa   1300-1500  C   werden die Platte 5, der Diamant 7 und die Masse 10 mittels des Kolbens 3 unter einem Druck von annähernd 25   kgjcm2   zu einem festen Ganzen vereinigt. Das Anbringen einer Bohrung in dem Diamanten kann nun leicht senkrecht zu der Fläche 6 erfolgen, wobei die durch den kegeligen Ansatz 8 im Fassungsmaterial gebildete Vertiefung 11 die richtige Stelle andeutet. 



   Fig. 2 zeigt einen nach der Erfindung gefassten Diamanten und Fig. 3 einen daraus hergestellten Ziehstein mit einer Bohrung 12. 



   Wegen der besonders grossen Härte der erwähnten Legierungen ist es möglich, bei bestimmten für Ziehzwecke zu stellenden Anforderungen einen beträchtlich kleineren Diamanten zu verwenden als mit verschiedenen sonstigen Fassungsmaterialien im allgemeinen zulässig ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Fassen von Diamanten für Ziehsteine, dadurch gekennzeichnet, dass ein vorzugsweise mit einer kleinen ebenen Fläche versehener Diamant auf eine feste Platte aufgelegt und mit einer sinterfähigen Pulvermasse umgeben wird, in welche er darauf durch Pressen und sinternde Erhitzung gefasst wird und schliesslich mit der erforderlichen Bohrung versehen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Platte aus einem Material EMI2.1 masse zu einem Ganzen vereinigt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pulvermasse aus einem Gemisch besteht, aus dem eine sogenannte Hartmetallegierung gebildet wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die feste Platte aus dem gleichen Material gebildet ist wie die sinterfähige Pulvermasse.
    5. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass während des Pressvorganges eine, zweckmässig zentrale Vertiefung in der sinternden Masse angebracht wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Diamant vorher auf der von der festen Platte abgewendeten Seite zwecks Zentrierens desselben mit einer Vertiefung versehen wird.
    7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Diamant vorher mit einer Bohrung versehen wird. EMI2.2
AT153156D 1936-03-11 1937-03-09 Verfahren zum Fassen von Diamanten für Ziehsteine. AT153156B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0113480A1 (de) * 1983-01-07 1984-07-18 Norton Christensen, Inc. Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schneidelementen, insbesondere für Tiefbohrmeissel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0113480A1 (de) * 1983-01-07 1984-07-18 Norton Christensen, Inc. Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schneidelementen, insbesondere für Tiefbohrmeissel

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