AT141489B - Verfahren zur Einführung stahlbildender Zusätze in das aluminogenetische Eisen bei der aluminothermischen Schweißung. - Google Patents

Verfahren zur Einführung stahlbildender Zusätze in das aluminogenetische Eisen bei der aluminothermischen Schweißung.

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AT141489B
AT141489B AT141489DA AT141489B AT 141489 B AT141489 B AT 141489B AT 141489D A AT141489D A AT 141489DA AT 141489 B AT141489 B AT 141489B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Es ist bekannt, stahlbildende   Zusätze,   wie z. B. Mangan. Silicium, Kohlenstoff. Siliciumearbid u. a. in das aluminogenetische Eisen bei der   aluminothermischen   Schweissung einzuführen, indem diese Stoffe entweder als solche oder als Legierungen untereinander oder auch mit Eisen legiert der   aluminothermischen   Mischung vor der Reaktion oder in die Schmelze nach beendeter Reaktion vor dem Abstich zugegeben 
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 thermischen Reaktion beteiligten, indem sie mit dem Sauerstoff des Eisenoxydes reagierten, wodurch nicht unerhebliche Mengen in die Schlacke übergingen und somit für die Legierungsbildung verloren waren. Es wurde auch vorgeschlagen. die stahlbildenden Stoffe in feinkörnigem Zustande auf den Boden 
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 dieser Stoffe mit dem Eisen ergab.

   Bei dieser Art der   Einführung   können die stahlbildenden Stoffe gleichzeitig als Dichtung für das Abstichloch des Tiegels benutzt werden. Weiter sind noch Verfahren bekannt geworden, insbesondere hinsichtlich der Verwendung des Siliciumcarbids. die Tiegel abstichlos auszubilden, wobei nach   Auflösung   des gleichzeitig als Dichtung des tusflussloches dienenden Siliciumcarbids im aluminogenetisch erzeugten Eisen das Reaktionsprodukt zur gegebenen Zeit von selbst aus dem Tiegel auslaufen soll.

   Diesen   Verfahren haften jedoch beträchtliche Mängel   an, die namentlich bei Verwendung des für die Stahlbildung sehr wirksamen Siliciumcarbid besonders schwerwiegend sind. 
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 ein verhältnismässig geringer Teil des Kohlenstoffes geht als Legierungsbestandteil in das aluminogenetisch Eisen über. während ein erheblicher Teil unter Einwirkung des Sauerstoffes des Metalloxydes zu Kohlenoxyd verbrennt, wodurch ein sehr   stürmischem   Reaktionsverlauf bewirkt wird. der einerseits das schmelzflüssige Reaktionsprodukt aus dem Tiegel herauswerfen und anderseits durch das Aufwirbeln des Siliciumcarbid am Boden des Tiegels ein vorzeitiges Auslaufen des Reaktionsproduktes verursachen kann. 



   Es hat sich nun ergeben. dass die gewünschte Menge an stahlbildenden   Zusätzen,   wie beispielsweise Silieium und Kohlenstoff bei Verwendung von Silieiumcarbid. in das aluminogenetische Eisen   einge-   führt werden kann. ohne dass die oben beschriebenen Nachteile eintreten, wenn man die stahlbildenden Zusätze, wie z. B. das Siliciumcarbid, mit einer jeweils den besonderen   Umständen   angemessenen Menge eines hochschmelzenden inerten Stoffes   mischt   und diese Mischung gleichzeitig als Dichtung des Abstichloches des Tiegels verwendet. Als solche inerten Stoffe seien z. B. Tonerde. Hochofenschlacke sowie insbesondere auch Schlacken genannt, die bei aluminothermischen Reaktionen entstehen.

   Diese Stoffe wirken infolge ihres hohen Schmelzpunktes in Mischung mit den stahlbildenden Zusätzen als sicherer Verschluss und mässigen ausserdem den Reaktionsverlauf bei   der Auflösung der stahlbildenden   Zusätze im aluminogenetischen Eisen. Erst bei Anwendung dieses Verfahrens ist es möglich geworden, ein wirklich sicheres, automatisches Auslaufen des Reaktionsproduktes beim abstichlosen Tiegel zu einem gewünschen Zeitpunkt zu erzielen. Man kann dem   Siliciumearbid   neben den hochschmelzenden inerten Stoffen auch andere Stahlbildner. wie Mangan. Nickel. Chrom. Titan, Vanadium. Wolfram u. a. zusetzen. 



  Hiebei wird das Siliciumcarbid mit den hochschmelzenden inerten Stoffen und den andern stahlbildenden Zusätzen gemischt und gleichzeitig als   Tiegelverschluss   verwendet. Man kann aber auch so verfahren. 

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 dass man als Verschlussniaterial nur die Mischung von Siliciumcarbid mit inerten Stoffen benutzt. während die andern Stahlbildner in einer gröberen   Körnung   auf diesen Verschluss geschichtet werden. 



   Die Wahl der Komponenten sowie deren Menge, richtet sich im wesentlichen nach der Menge der aluminothermisehen Mischung. der sie zugesetzt werden sollen, sowie nach der gewiinsehten Zusammensetzung des aluminogenetischen Eisens. Es können Tiegel mit und ohne Abstichvorrichtung verwendet werden. Benutzt man beispielsweise Tiegel mit Abstichvorrichtung. so hat sich als Verschlussmaterial eine Mischung von etwa 2/3 Siliciumcarbid und   1/3 aluminothermischer Schlacke.   wie sie etwa bei der Herstellung von Mangan auf aluminothermischem Wege entfällt, als   zweckmässig   erwiesen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur   Einführung   von stahlbildenden Zusätzen in das aluminogenetische Eisen bei   der aluminothermisehen Schweissung,   die gleichzeitig als   Verschluss   für den Reaktionstiegel mit und 
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Claims (1)

  1. verwendet werden, die aus aluminothermisehen Reaktionen herrühren.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. dass Siliciumcarbid in Mischung mit hochschmelzenden inerten Stoffen verwendet wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass andere Stahlbildner. wie z. B. Mangan, Nickel, Chrom, Titan. Vanadium. Wolfram u. a. einzeln bzw. deren Legierungen oder Ferrolegierungen in Mischung mit inerten Stoffen mit oder ohne Zusatz von Siliciumcarbid zur Verwendung kommen.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Siliciumcarbid. EMI2.2
AT141489D 1933-07-06 1934-07-02 Verfahren zur Einführung stahlbildender Zusätze in das aluminogenetische Eisen bei der aluminothermischen Schweißung. AT141489B (de)

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