AT141318B - Verfahren zur Herstellung eines linoleumähnlichen Belages. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines linoleumähnlichen Belages.Info
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Description
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Verfahren zur Herstelung ; eines linoleumähnliehen Belages.
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oxydiertem Leinöl gemischt ist, heiss auf eine Grundlage, beispielsweise aus Jute, aufgewalzt wird. Wenn eine besonders helle Farbe des fertigen Belages erzielt werden soll, wird neben oder an Stelle des gemahlenen Korks auch Holzmehl verwendet. Durch die Beimischung von Holzmehl wird jedoch die Elastizität der fertigen Linoleummasse vermindert, während die alleinige Verwendung von Korkmehl einen höheren Herstellungspreis bedingt.
Man hat weiter auch schon wetterfeste Pappen, die in ähnlicher Weise wie Linoleum oder Linkruste auch als Belag dienen können, unter Verwendung von Tränkungsstoffen, wie Leinöl, Teer od. dgl., hergestellt. Dabei werden dem Tränkungsstou'Faserstoffe, wie sie zur Herstellung von Pappen allgemein verwendet werden, zugesetzt. Der fertige Brei muss dann auf einer Pappenmaschine weiterverarbeitet werden. Infolge der ausserordentlich starken Klebrigkeit des Breies ist es notwendig, alle Maschinenteile, die mit ihm in Berührung kommen.
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verhindern.
Die Erfindung bezweckt, einen billigen, linoleunähnlichen Belag herzustelien. Ferner soll durch das Verfahren der Nachteil beseitigt werden, dass die für den Belag bestimmte Masse auf den mit ihr in Berührung kommenden Maschinenteilen, wie Presswalzen, anhaftet.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die getränkte und vollständig durchgetrocknete faserhaltige Bahn in eine Masse von gleichförmiger Beschaffenheit überführt wird und hierauf durch Pressen in einer Walzmaschine mit einer Unterlage verbunden wird.
Die Herstellung kann im einzelnen in folgender Weise geschehen. Eine längere faserhaltige Bahn, z. B. aus Zeitungspapier oder Gewebesto ! f. wird durch einen Behälter gezogen. der mit einer Mischung von Leinö] und einer geringen Menge eines Trockenmittels gefüllt ist. Die mit dem Leinöl getränkte Papier- oder Gewebebahn wird dann aufgehängt, so dass das Leinöl oxydieren kann. Wenn ein genügender Grad von Trockenheit erreicht ist, wird die getränkte Bahn mehrere Male durch ein Leinölfarbbad gezogen. In diesem LeinGifarbbad sind ausser einer genügenden Menge Trockenstoff auch Füllstoffe, wie beispielsweise Kieselgur, Bleiglätte, feingemahlene Holz- oder Strohabfälle, Cerealien, Kreide. Harze, Lederabfälle oder Lumpen. enthalten.
Auch nach dieser zweiten Tränkung wird die Papier-oder Gewebebahn aufgehängt und abtrocknen gelassen.
Wenn die Trocknung der Masse so weit fortgeschritten ist. dass.--ich beim Reiben keine Ölhäutchen mehr bilden, wird die Bahn zusammengedrückt.. Man kann sie in einzelnen Bündeln eine Quetsche oder eine langsam gehende Mühle durchlaufen lassen, wobei die Papieroder Gewebegrundlage zerquetscht bzw. in unregelmässige Meine Stücke zerkleinert wird. Auch diese kleinen Stücke werden wieder einer Trocknung unterworfen, indem man sie in dünner Lage ausbreitet. Nachdem die Masse endgültig abgetrocknet ist. wird sie nochmals vermahlen und durch Warmpressen in einer Walzmaschine mit einer geeigneten Unterlage verbunden.
Man kann aber auch die. wie oben beschirieben, vorbereitete Papier-oder Gewebebahn. anstatt sie in einer Mühle zu zerkleinern und weiter zu vermahlen, unmittelbar nach dem Abtrocknen der Leinölfarbauflage durch einen Faltenbrecher mit daran anschliessendem Kanal
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immerwährende Hinzutreten neuer Massen vorgepresst. Ati der Ausmündung 6 des Kanals ist ein verstellbares, heizbares Druckwalzenpaar 4, 4 angeordnet, zwischen das die Masse ans dem Kanal gelangt. Gleichzeitig damit lässt man eine Unterlage 5 aus beliebigem Material, beispielsweise Jutegewebe oder Papier, zwischen die druckwalzen 4, 4 einlaufen.
Durch den Druck der geheizten Walzen 4, 4 werden die Masse und die Unterlage 5 zu dem fertigen Belag ?'miteinander verbunden.
Ein besonderer Vorteil des Verfahrens besteht darin, dass die Masse vor der Bearbeitung zwischen den Druckwalzen im Gegensatz zu den bisher üblichen Verfahren kalt ist. Bei dem.
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binden der einzelnen Teile erforderlich ist. Dementsprechend ist der fertige Belag schon in sehr kurzer Zeit erkaltet und gebrauchsfähig.
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Papier-oderGewebebhanenzurHerstellungdeslinoleumähnlichenbelagesverwendetwerden können, kann der Preis des fertigen Produktes wesentlich niedriger als der von Linoleum gehalten werden.
Vergleichsversuche haben ergeben, dass der so hergestellte Belag eine noch geringere
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PATENT-ANSPRUCHE : l. Verfahren zur Herstellung eines linoleumähnlichen Belages durch Tränken von fase"'- haltigen Bahnen in einem Leinöl- und Leinölfarbbade, welchem Trockenstoffe beigegeben sind,
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