AT141205B - Vorrichtung zur automatischen Kupplung eines Zugwagens mit einem Anhänger. - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen Kupplung eines Zugwagens mit einem Anhänger.

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AT141205B
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Austria
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trailer
coupling
housing
towing vehicle
bolt
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Joseph Coder
Original Assignee
Joseph Coder
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur automatischen Kupplung eines Zugwagens mit einem   Anhänger.   
 EMI1.1 
 keit der Handhabung und einwandfreie   Wirksamkeit. Die bisher bekannten Vorrichtungen   sind für die praktische Anwendung meist zu kompliziert und zu schwach. Die Eifindung schafft nun eine Kupplungsvorriehtung. die neben ihrem einfachen Aufbau auch den Vorzug der für den meist rauhen Betrieb erforderlichen Robustheit aufweist. Das wesentliche Kennzeichen der Kupplungsvorrichtung nach der Erfindung besteht in einer   hakenförmig   ausgeschnittenen Scheibe, welche in einem am Zugwagen angeordneten. 
 EMI1.2 
 Anhänger verbundene Kuppelorgan selbst in die Sperrstellung verschwenkt wird.

   Dabei wird durch Vorsehung einer nach Art eines Karangelenkes wirkenden Verbindung zwischen Zugwagen und Anhänger dafür Sorge getragen, dass die Kupplungsvorriehtung keinerlei schädliche Beanspruchungen erleidet. 



   Die Zeichnungen zeigen   Ausführungsformen   des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt im Schnitt die Kupplung in der Offenstellung, Fig. 2 in einer Mittelstellung, Fig. 3 in der   Schliessstellung.   Fig. 4 zeigt die Stellung, welche die der Trennung der beiden Fahrzeuge vorangehende Öffnung der Vorrichtung gestattet. Fig. 5 zeigt im Aufriss und Grundliss die Anordnung der Kupplungsvorrichtungen am Zug- 
 EMI1.3 
 Fig. 6 zeigt im Schnitt eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung, die am Fahrzeugrahmen befestigt ist und ein   anderes Glittel zur Betätigung   des Teiles, der den   Kupplunghaken   zwischen Zugwagen und Anhänger unbeweglich macht.

   Fig. 7 zeigt im Grundriss den am Anhänger angeordneten Kupplungsteil, Fig. 8 in Seitenansicht eine zweite   abgeänderte     Ausführungsform   der Vorrichtung, die auf einem Gestell befestigt ist, das mittels eines Drehzapfens mit dem   Fahrzeugrahmen   und mit einem vom geschleppten Fahrzeug getragenen Kupplungsteil verbunden ist. Durch diese Anordnung wird eine starre Kupplung der Teile in horizontaler Richtung bis zum Verbindungszapfen gebildet. Fig. 9 ist ein Grundriss zu Fig. 8. 
 EMI1.4 
 der mit dem geschleppten Fahrzeug fest verbunden ist. 



   Der Teil 1 bildet ein Gehäuse, in dem eine exzentrische, um einen starken Drehzapfen 4 frei drehbare Scheibe 3 vorgesehen ist. Der Drehzapfen 4 ist im Gehäuse 1 fest gelagert. 



   Die Scheibe 3 weist eine grosse   Ausnehmung   5 auf, in welche der Teil 2 eintritt, der mit dem   Kupp-   lungsteil des geschleppten Fahrzeuges fest verbunden ist. Eine kleinere Kerbe 6 nimmt einen   Vorsteeker   7 auf, der sich um einen Zapfen 8 dreht und der Wirkung einer Feder 9 unterworfen ist, die durch ihre Spannung den Vorstecker 7 in aufrechter Lage (Stellung gemäss den Fig. 1 und 4) zu halten sucht. Im 
 EMI1.5 
 aufweist, die sich in eine   Anschlagfläche   12 für die Scheibe 3 fortsetzt. Der Riegel 10 weist seitliche   Führungsnuten   12'auf, in welche Fortsätze des Gehäuses eingreifen und so eine Verdrehung des Riegels verhindern.

   Die Regelstange 13 ist ausserhalb des Gehäuses mittels der Gabel 14 an dem Steuerhebel15 
 EMI1.6 
 
Das Gehäuse 1 ist auf einer drehbaren Platte 17 befestigt, die mit dem Zugwagen (Traktor) fest verbunden ist, so dass der Anhänger allen   Kmven   und   Krümmungen   der Fahrbahn folgen kann. 



   Der am Zugwagen angeordnete Teil 2 ist mit dem Anhänger durch Vorrichtungen verbunden, die in den   Fig. 7,   8 und 9 dargestellt sind. Der Anhänger kann dabei an der dem Zugwagen   zugekehrten   Seite mit Rollen oder   Laufrädern     2'   (Fig. 5) versehen sein, die das Einführen des Teiles 2 in das Gehäuse 1 erleichtern. Ferner kann bei grossem Gewicht der zu schleppenden Last die Anzahl der Gehäuse 1 derart vermehrt werden, dass die Zuglast auf mehrere Scheiben 3 verteilt wird. Diese Gehäuse 1 sind dabei auf einer gemeinsamen Drehplatte 17 (Fig. 5) angebracht. 



   Die so ausgebildete automatische Kupplungsvorrichtung wirkt in folgender Weise : 
 EMI1.7 
 Fig. 4 zurückgezogen.. Die Scheibe 3, die nicht mehr festgehalten wird, senkt sich infolge eines vorderen   Übergewichts   im Sinne des Pfeiles 17'in die Lage nach Fig. 1. Der am Anhänger befestigte Teil 2 kann nun in die Ausnehmung   5   eingeführt werden. Dabei veranlasst er die Drehung der Scheibe 3 im Sinne des Pfeiles 18 (Fig. 2 zeigt eine mittlere Stellung) sowie das Umlegen der Klinke 7.

   Sobald die untere Kante des Riegels 10 ausser Eingriff mit dem Umfang der Scheibe. 3 kommt, verschiebt sich der Riegel unter dem Einfluss der Feder 16 nach vorne und blockiert dadurch die Scheibe 3 (Fig. 3). 
 EMI1.8 
 

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 mit der   Anschlagfläche   12 des Riegels 10 zusammenwirkt und diesen an einer Verschiebung nach vorne hindert. 



   Beim ZurÜckziehen des Teiles   2   aus dem Gehäuse 1 und der dadurch bedingten Verdrehung der 
 EMI2.1 
 die in Fig. 1 dargestellte Lage ein. Die Vorrichtung ist nun für eine erneute Kupplung bereitgestellt. 



   Bei der abgeänderten Ausführungsform nach Fig. 6 ist das   Gehäuse   1 unmittelbar auf einem Träger 17"fest angeordnet, der mit dem Zugwagen (Traktor) starr verbunden ist. Der am Anhänger angeordnete Teil 2 (Fig. 7) ist in diesem Falle vorteilhaft in einer Gabel 25 befestigt, die in der Gabel 23 mittels des Bolzens 24 schwenkbar gelagert ist. Die Gabel 23 ist an einem Bolzen 24'ausgebildet, welcher sich in einer Hülse 21 drehen kann. Die Hülse 21 wird von einem mit dem Anhänger verbundenen Rahmen 22 (in der Zeichnung strichliert dargestellt) getragen. 



   Durch diese nach Art eines Kardangelenkes ausgebildete Verbindung des Kuppelbolzens 2 mit dem Anhänger wird erreicht, dass bei   Krümmungen   und Unebenheiten der Fahrbahn keine schädliche Beanspruchung der Kupplungsvorrichtung eintritt. 



   Bei der   abgeänderten Ausführungsform nach   den Fig. 8 und 9 endigt das Gehäuse 1 in einem zylindrischen Teil 26, der mittels des Bolzens 29 an den vorspringenden Teilen 27 einer am Zugwagen befestigten Platte 28 scharnierartig gelagert ist. Das Gehäuse 1 kann daher um den Drehzapfen 29 im Sinne der Pfeile   33   und 34 (Fig. 9) schwingen. Der Riegel 10 wird von einem Bolzen 30 durchsetzt, der in Schlitzen 30"geführt ist und dessen Enden mit zu beiden Seiten des Gehäuses 1 vorgesehenen Steuerarmen 15"verbunden sind. Die Hebel   15//werden   entgegen der Wirkung der Rüekführfedern 31 durch ein Zugseil 15'verstellt, das durch eine   Führungsöse   32 am Drehzapfen 29 gezogen ist.

   Um dem Drehzapfen 4 der Scheibe 3 grössere   Stützflächen   zu bieten, sind am Gehäuse 1 Vorsprünge 35 vorgesehen, in welchen der Drehzapfen durch   Körnerschrauben   33' festgehalten wird. 



   Der Kuppelbolzen 2 ist ähnlich, wie bei der Ausführungsform gemäss Fig. 7, in einer Gabel 36 gelagert, die mit dem Bolzen 37 aus einem Stück besteht, welcher sich in der Hülse 21 des mit gestrichelten Linien dargestellten, mit dem Anhänger verbundenen Rahmens drehen kann. 



   Auch durch diese   Ausführungsform   wird daher die Verbindung zwischen Zugwagen und Anhänger nach Art eines Kardangelenkes gestaltet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur automatischen Kupplung eines Zugwagens mit einem Anhänger, gekennzeichnet durch eine hakenförmig ausgeschnittene Scheibe (3), welche in einem am Zugwagen angeordneten, gegen den Anhänger offenen Gehäuse   (1)   exzentrisch gelagert ist und beim Kuppeln durch das mit dem Anhänger verbundene Kuppelorgan   (2)   selbst in die Sperrstellung verschwenkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Hakenscheibe (. 3) in ihrer Sperrstellung durch einen im Gehäuse (1) verschiebbaren, unter dem Druck einer Feder (16) stehenden Riegel (10) festgehalten wird (Fig. 3).
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine an der Hakenscheibe (3) vorgesehene, unter Federwirkung stehende Klinke (7), welche den zur Einleitung der Entkupplung EMI2.2 gehend festhält (Fig. 4).
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsgehäuse (1) auf einer am Zugwagen gelagerten Drehplatte (17) befestigt ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere mit einem starr am Zugwagen befestigten Kupplungsgehäuse die Verbindung des Kuppelorgans (2) mit dem Anhänger nach Art eines Kardangelenkes ausgebildet ist (Fig. 7).
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsgehäuse an den EMI2.3
AT141205D 1933-03-10 1933-12-30 Vorrichtung zur automatischen Kupplung eines Zugwagens mit einem Anhänger. AT141205B (de)

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AT141205D AT141205B (de) 1933-03-10 1933-12-30 Vorrichtung zur automatischen Kupplung eines Zugwagens mit einem Anhänger.

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