<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zur automatischen Kupplung eines Zugwagens mit einem Anhänger.
EMI1.1
keit der Handhabung und einwandfreie Wirksamkeit. Die bisher bekannten Vorrichtungen sind für die praktische Anwendung meist zu kompliziert und zu schwach. Die Eifindung schafft nun eine Kupplungsvorriehtung. die neben ihrem einfachen Aufbau auch den Vorzug der für den meist rauhen Betrieb erforderlichen Robustheit aufweist. Das wesentliche Kennzeichen der Kupplungsvorrichtung nach der Erfindung besteht in einer hakenförmig ausgeschnittenen Scheibe, welche in einem am Zugwagen angeordneten.
EMI1.2
Anhänger verbundene Kuppelorgan selbst in die Sperrstellung verschwenkt wird.
Dabei wird durch Vorsehung einer nach Art eines Karangelenkes wirkenden Verbindung zwischen Zugwagen und Anhänger dafür Sorge getragen, dass die Kupplungsvorriehtung keinerlei schädliche Beanspruchungen erleidet.
Die Zeichnungen zeigen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt im Schnitt die Kupplung in der Offenstellung, Fig. 2 in einer Mittelstellung, Fig. 3 in der Schliessstellung. Fig. 4 zeigt die Stellung, welche die der Trennung der beiden Fahrzeuge vorangehende Öffnung der Vorrichtung gestattet. Fig. 5 zeigt im Aufriss und Grundliss die Anordnung der Kupplungsvorrichtungen am Zug-
EMI1.3
Fig. 6 zeigt im Schnitt eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung, die am Fahrzeugrahmen befestigt ist und ein anderes Glittel zur Betätigung des Teiles, der den Kupplunghaken zwischen Zugwagen und Anhänger unbeweglich macht.
Fig. 7 zeigt im Grundriss den am Anhänger angeordneten Kupplungsteil, Fig. 8 in Seitenansicht eine zweite abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung, die auf einem Gestell befestigt ist, das mittels eines Drehzapfens mit dem Fahrzeugrahmen und mit einem vom geschleppten Fahrzeug getragenen Kupplungsteil verbunden ist. Durch diese Anordnung wird eine starre Kupplung der Teile in horizontaler Richtung bis zum Verbindungszapfen gebildet. Fig. 9 ist ein Grundriss zu Fig. 8.
EMI1.4
der mit dem geschleppten Fahrzeug fest verbunden ist.
Der Teil 1 bildet ein Gehäuse, in dem eine exzentrische, um einen starken Drehzapfen 4 frei drehbare Scheibe 3 vorgesehen ist. Der Drehzapfen 4 ist im Gehäuse 1 fest gelagert.
Die Scheibe 3 weist eine grosse Ausnehmung 5 auf, in welche der Teil 2 eintritt, der mit dem Kupp- lungsteil des geschleppten Fahrzeuges fest verbunden ist. Eine kleinere Kerbe 6 nimmt einen Vorsteeker 7 auf, der sich um einen Zapfen 8 dreht und der Wirkung einer Feder 9 unterworfen ist, die durch ihre Spannung den Vorstecker 7 in aufrechter Lage (Stellung gemäss den Fig. 1 und 4) zu halten sucht. Im
EMI1.5
aufweist, die sich in eine Anschlagfläche 12 für die Scheibe 3 fortsetzt. Der Riegel 10 weist seitliche Führungsnuten 12'auf, in welche Fortsätze des Gehäuses eingreifen und so eine Verdrehung des Riegels verhindern.
Die Regelstange 13 ist ausserhalb des Gehäuses mittels der Gabel 14 an dem Steuerhebel15
EMI1.6
Das Gehäuse 1 ist auf einer drehbaren Platte 17 befestigt, die mit dem Zugwagen (Traktor) fest verbunden ist, so dass der Anhänger allen Kmven und Krümmungen der Fahrbahn folgen kann.
Der am Zugwagen angeordnete Teil 2 ist mit dem Anhänger durch Vorrichtungen verbunden, die in den Fig. 7, 8 und 9 dargestellt sind. Der Anhänger kann dabei an der dem Zugwagen zugekehrten Seite mit Rollen oder Laufrädern 2' (Fig. 5) versehen sein, die das Einführen des Teiles 2 in das Gehäuse 1 erleichtern. Ferner kann bei grossem Gewicht der zu schleppenden Last die Anzahl der Gehäuse 1 derart vermehrt werden, dass die Zuglast auf mehrere Scheiben 3 verteilt wird. Diese Gehäuse 1 sind dabei auf einer gemeinsamen Drehplatte 17 (Fig. 5) angebracht.
Die so ausgebildete automatische Kupplungsvorrichtung wirkt in folgender Weise :
EMI1.7
Fig. 4 zurückgezogen.. Die Scheibe 3, die nicht mehr festgehalten wird, senkt sich infolge eines vorderen Übergewichts im Sinne des Pfeiles 17'in die Lage nach Fig. 1. Der am Anhänger befestigte Teil 2 kann nun in die Ausnehmung 5 eingeführt werden. Dabei veranlasst er die Drehung der Scheibe 3 im Sinne des Pfeiles 18 (Fig. 2 zeigt eine mittlere Stellung) sowie das Umlegen der Klinke 7.
Sobald die untere Kante des Riegels 10 ausser Eingriff mit dem Umfang der Scheibe. 3 kommt, verschiebt sich der Riegel unter dem Einfluss der Feder 16 nach vorne und blockiert dadurch die Scheibe 3 (Fig. 3).
EMI1.8
<Desc/Clms Page number 2>
mit der Anschlagfläche 12 des Riegels 10 zusammenwirkt und diesen an einer Verschiebung nach vorne hindert.
Beim ZurÜckziehen des Teiles 2 aus dem Gehäuse 1 und der dadurch bedingten Verdrehung der
EMI2.1
die in Fig. 1 dargestellte Lage ein. Die Vorrichtung ist nun für eine erneute Kupplung bereitgestellt.
Bei der abgeänderten Ausführungsform nach Fig. 6 ist das Gehäuse 1 unmittelbar auf einem Träger 17"fest angeordnet, der mit dem Zugwagen (Traktor) starr verbunden ist. Der am Anhänger angeordnete Teil 2 (Fig. 7) ist in diesem Falle vorteilhaft in einer Gabel 25 befestigt, die in der Gabel 23 mittels des Bolzens 24 schwenkbar gelagert ist. Die Gabel 23 ist an einem Bolzen 24'ausgebildet, welcher sich in einer Hülse 21 drehen kann. Die Hülse 21 wird von einem mit dem Anhänger verbundenen Rahmen 22 (in der Zeichnung strichliert dargestellt) getragen.
Durch diese nach Art eines Kardangelenkes ausgebildete Verbindung des Kuppelbolzens 2 mit dem Anhänger wird erreicht, dass bei Krümmungen und Unebenheiten der Fahrbahn keine schädliche Beanspruchung der Kupplungsvorrichtung eintritt.
Bei der abgeänderten Ausführungsform nach den Fig. 8 und 9 endigt das Gehäuse 1 in einem zylindrischen Teil 26, der mittels des Bolzens 29 an den vorspringenden Teilen 27 einer am Zugwagen befestigten Platte 28 scharnierartig gelagert ist. Das Gehäuse 1 kann daher um den Drehzapfen 29 im Sinne der Pfeile 33 und 34 (Fig. 9) schwingen. Der Riegel 10 wird von einem Bolzen 30 durchsetzt, der in Schlitzen 30"geführt ist und dessen Enden mit zu beiden Seiten des Gehäuses 1 vorgesehenen Steuerarmen 15"verbunden sind. Die Hebel 15//werden entgegen der Wirkung der Rüekführfedern 31 durch ein Zugseil 15'verstellt, das durch eine Führungsöse 32 am Drehzapfen 29 gezogen ist.
Um dem Drehzapfen 4 der Scheibe 3 grössere Stützflächen zu bieten, sind am Gehäuse 1 Vorsprünge 35 vorgesehen, in welchen der Drehzapfen durch Körnerschrauben 33' festgehalten wird.
Der Kuppelbolzen 2 ist ähnlich, wie bei der Ausführungsform gemäss Fig. 7, in einer Gabel 36 gelagert, die mit dem Bolzen 37 aus einem Stück besteht, welcher sich in der Hülse 21 des mit gestrichelten Linien dargestellten, mit dem Anhänger verbundenen Rahmens drehen kann.
Auch durch diese Ausführungsform wird daher die Verbindung zwischen Zugwagen und Anhänger nach Art eines Kardangelenkes gestaltet.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur automatischen Kupplung eines Zugwagens mit einem Anhänger, gekennzeichnet durch eine hakenförmig ausgeschnittene Scheibe (3), welche in einem am Zugwagen angeordneten, gegen den Anhänger offenen Gehäuse (1) exzentrisch gelagert ist und beim Kuppeln durch das mit dem Anhänger verbundene Kuppelorgan (2) selbst in die Sperrstellung verschwenkt wird.