AT141135B - Verfahren zur Herstellung stabiler Peroxydlösungen, insbesondere für die Zwecke der Bleicherei. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung stabiler Peroxydlösungen, insbesondere für die Zwecke der Bleicherei.

Info

Publication number
AT141135B
AT141135B AT141135DA AT141135B AT 141135 B AT141135 B AT 141135B AT 141135D A AT141135D A AT 141135DA AT 141135 B AT141135 B AT 141135B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bleaching
peroxide solutions
purposes
production
acid esters
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
H Th Boehme Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H Th Boehme Ag filed Critical H Th Boehme Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT141135B publication Critical patent/AT141135B/de

Links

Landscapes

  • Detergent Compositions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   Ilerstelltilig   stabiler Peroxydlösungen, insbesondere für die Zwecke der Blecherei. 
 EMI1.1 
 gegebenenfalls Tiirkischrotiil einem solchen zur Bleiche von Filz u. dgl. bestimmten Bade zugesetzt worden ist (österr.   Patents (-lirift Nr.   



   Das Verfahren   s : emäss   der Erfindung zur herstellung stabiler Peroxydlösungen besteht nun im Wesen darin, dass man lösliche Salze der sauren Pyrophosphorsäureester von höheren aliphatischen Alkoholen oder in   wässriger Lösung   bei erhöhter Temperatur   gewonnene Fmsetzungsprodukte   von sauren Schwefelsäure estern der genannten.   Alkollole   mit   Natruimpyrophosphat den Peroxydlösungen zusetzt.   



  Es wurde gefunden. dass die löslichen Salze der sauren Pyrophosphorsäureester der höher molekularen   aliphatisehen Alkohole   in so hohem Masse stabilisierend auf Peroxydlösungen wirken. dass sie die Wirkung der einzelnen Komponenten dieser Verbindungen. selbst bei ihrer gleichzeitigen Anwendung, bei weitem 
 EMI1.2 
 flächenaktivität auch gleichzeitig. dass der Sauerstoff der Bleichflotte besser und   schneller   mit dem Bleichgut in Berührung kommt. Dieses Zusammenwirken der stabilisierenden Eigenschaften und der Netzund   Durchdringungsfähigkeit   dieser Verbindungen ermäglicht grosse Ersparnisse an Arbeit und zugleich eine ausserordentlich schonende und wirksame Bleichung bei geringerem Verbrauch an Bleichmittel. 



  Ähnliche Vorteile wie rasche Benetzung und Verhütung von Sauerstoffverlusten werden z. B. auch in zur Desinfektion bestimmten Lösungen beobachtet. 



   Gegenüber den   Natriumpyrophosphaten haben   die Alkalisalze der sauren Fettalkoholpyrophosphorsäureester noch weiter den wesentlichen Vorteil. dass sie fast völlig neutral reagieren und sich daher auch für schwach alkalische oder ammoniakalische Behandlungsflotten. wie sie für die Bleichung von Wolle nötig sind. eignen, während durch den Zusatz des   Natriumpyrophosphats   die Flotte zu stark alkalisch wird und infolgedessen häufig Schädigungen der empfindlichen Wolle auftreten. 



   Die Herstellung der Produkte geschieht in analoger Weise wie die der Fettalkoholsehwefelsäureester. Z. B. lässt man zu 200 g Dodecanol 180 g Pyrophsophorsäure unter gutem Durchrühren tropfenweise zufliessen. Durch gute Wasserkühlung : sorgt man dafür. dass die Temperatur nicht über 50  C steigt. Nachdem etwa ein Drittel der Pyrophosphorsäure zugeflossen ist. fängt die Reaktiollsmasse an. sich stark zu verdicken. Man setzt daher 500 cm3   Petroläther   hinzu. Wenn die Reaktion beendet ist. wird Wasser zugegeben und das sich oben absetzende Lösungsmittel abgezogen. Darauf wird die Petrolätherlösung mit 120 g Ätznatron neutralisiert und die glänzenden, schuppigen Kristalle des Natriumsalzes des Dodeeanolpyrophosphorsäureesters werden abfiltriert und getrocknet. 



   Man kann aber auch von den   Schwefelsäure estern   der Fettalkohole ausgehen und diese mit Natriumpyrophosphat umsetzen, indem man z. B. das 50  C warme Sulfonierungsprodukt aus   200 g   Laurinalkohol und   105 g Chlorsulfonsäure   mit einer   Aufschlämmung   von   333 g Natriumpyropbospllat   wasserfrei in 900   cm3   Wasser vermischt und das Ganze auf zirka 70  C erhitzt. Es entsteht eine dünnflüssige Lösung, welche beim Abkühlen zu einer zähen kristallin schimmernden Paste erstarrt.

   Diese Produkte bestehen zum Teil aus den Fettalkoholpyrophoshorsäureestern, zum Teil ans kompliziert. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 aufgebauten Komplexverbindungen, in welchen die Pyrophosphorsäure bzw. ihre Salze in an Fettalkohole bzw. deren schwefelsaure Ester gebundener Form vorliegt. 



   An Stelle des Laurinalkohols können auch beliebige andere höher molekulare aliphatisehe Alkohole. 
 EMI2.1 
 mAusführungsbeipsiele :
1. Herstellung   stabiler Peroxydbleielhflotten.   



   Die zu behandelnde Wolle wird bei einer Temperatur von zirka   500 C in   einer Flotte. die die achtfache Gewichtsmenge der Wolle   beträgt, zirka fünf Stunden gebleieht.   Die Zusammensetzung der   Bteichflotte   selbst ist folgende :
30 cm3 Wasserstofsuperoxyd, 40%ig. 1 g des Kristallisierten Natriumsalzes des sauren Laurin-   akoholpyrophosphoräsureesters, 1 cm3 konzentriertes Ammoniak im Liter.   



   Die so behandelte Wolle erhält einen vollen und weichen Griff und weist ein hervorragendes Weiss auf, obwohl der Wasserstoffsuperoxydverbrauch verhältnismässig gering ist. 



   2. Einer 3%igen Wasserstoffsuperoxydlösung für Desinfektionszwecke setzt man pro Liter   J y   des Natriumsalzes des   sauren Myristinalkoholpyrophosphorsäureesters zu.   Die Haltbarkeit der   Lösung   
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung stabiler Peroxydlösungen, insbesondere für die Zwecke der Bleieherei. dadurch gekennzeichnet, dass man lösliche Salze der sauren Pyrophosphorsäureester von höheren ali- EMI2.3 von sauren Schwefelsäureestern der genannten Alkohole mit Natrinmpyrophosphat den Peroxydlôsungen hinzusetzt.
AT141135D 1932-09-27 1933-09-14 Verfahren zur Herstellung stabiler Peroxydlösungen, insbesondere für die Zwecke der Bleicherei. AT141135B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE141135T 1932-09-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT141135B true AT141135B (de) 1935-03-25

Family

ID=34257346

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT141135D AT141135B (de) 1932-09-27 1933-09-14 Verfahren zur Herstellung stabiler Peroxydlösungen, insbesondere für die Zwecke der Bleicherei.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT141135B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19608000A1 (de) Verfahren zur Herstellung von körnigem Natriumpercarbonat
DE2530539C3 (de) Addukt aus Natriumsulfat, Wasserstoffperoxyd und Natriumchlorid und dessen Verwendung
AT141135B (de) Verfahren zur Herstellung stabiler Peroxydlösungen, insbesondere für die Zwecke der Bleicherei.
DE1097419B (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalipersulfaten
DE594806C (de) Haltbarmachung von Peroxydloesungen
DE874915C (de) Verfahren zur Herstellung von normalem Bleisalicylat
DE1667801C3 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von haltbarem Natriumcarbonathydroperoxidat
DE649884C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalipercarbonat enthaltenden Produkten
DE730775C (de) Waschmittel fuer Rohwolle
AT259504B (de) Flüssiges, Aktivsauerstoff enthaltendes Konzentrat mit grenzflächenaktiven Eigenschaften
DE692925C (de) Netz-, Dispergier-, Schaum- und Reinigungsmittel
DE1146870B (de) Verfahren zur Herstellung von Propensulton
DE649322C (de) Verfahren zur Herstellung von Persauerstoffverbindungen der Fettalkoholpyrophosphorsaeureester
DE2738709C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Amidosulfonsäure
DE610097C (de) Herstellung von Phosphorsaeure
DE908490C (de) Verfahren zur Herstellung von Hydroxylamindisulfonatloesungen
AT258248B (de) Wässerige Konzentrate, enthaltend Aktivsauerstoff abgebende Perverbindungen und Tenside
DE534211C (de) Verfahren zur Gewinnung von Natriumbicarbonat und Salmiak gemaess dem Ammoniaksodaverfahren
AT103630B (de) Verfahren zur Herstellung von Doppelkarbonaten des Natriums mit Magnesium.
AT209864B (de) Verfahren zur Herstellung von Kaliummonopersulfat (KHSO5)
DE399823C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalinitraten aus Alkalichloriden und Salpetersaeure
AT126118B (de) Verfahren zum Bleichen von tierischen Fasern, insbesondere von gebeizten Hasenhaarstumpen u. dgl. und hiezu geeignetes Bleichbad.
DE640390C (de) Verfahren zur Herstellung von Metallcarbamaten
DE399824C (de) Verfahren zur Darstellung kaustischer Soda
DE456852C (de) Verfahren zur Herstellung von Natronsalpeter und Blanc fixe