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Verfahren zur Herstellung von Lagerschalen.
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wiederholte Kaltverformung mit Glühungen zwischen je zwei Zügen bei Temperaturen vorzugsweise unter 600 C.
Gemäss vorliegender Erfindung wird in den ersten sechs Zügen allmählich vom reinen Verdiehtungs-
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wiegender Verdichtungswirkung und die Züge 4-G als Nagelzüge mit überwiegender Streekwirkung geführt werden und dass die Züge etwa vom siebenten Zug angefangen als Spitzzüge, u. zw. als reine Dimensionierungszüge, geführt werden.
Nun wird abwechselnd geglüht und gezogen. Dabei wird das Material allmählich homogener.
Beim sechsten bis siebenten Zug besteht das Material bereits vollständig aus Mischkristallen. Dementsprechend wird bei den Zügen allmählich immer mehr vom Verdichtungszug auf den Streckzug übergegangen, und je mehr das Material verdichtet und homogenisiert ist, desto weniger genau brauchen auch die niedrigen Ausglühtemperaturen innegehalten zu werden.
Bei den ersten drei Zügen überwiegt jedoch die Verdichtungswirkung. Sie werden daher als Lang- dornzüge durchgeführt, während bei den nächsten drei, vier Zügen bereits die Streckwirkung überwiegt.
Diese Züge werden daher zweckmässig als Nagelzüge durelhgeführt.
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messungen giesst, dass mit der Beendigung der ersten sechs Züge, deren Durehführungsart überwiegend von den schlechten Zieheigenschaften des Materials beeinflusst ist, bereits Durchmesser und Wandstärke des gewünschten Endproduktes erzielt ist.
Das Material ist aber nach den ersten sechs Zügen bereits so durchgearbeitet, homogenisiert und verfestigt, dass nunmehr die Züge als Spitzzüge in üblicher Weise
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des Angreifens des Ziehorgans werden die Hohlstutzen an einem Ende mit einem Innenwulst gegossen, welcher zum Angriff des Ziehteiles bei den Langdorn-und Nagelzügen dient, bei den Spitzzügen jedoch überflüssig geworden ist.
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stätte, wo es auf Länge geschnitten wird, um in diesem Zustand dann dem jeweiligen speziellen Verwendungszweckentsprechenddimensioniertzuwerden.
Es ist folgendes noch von besonderer Wichtigkeit :
Es sind sehr grosse Kräfte notwendig, damit das Material bei den ersten Zügen durch die Zieh-
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Anlage an der Stirnfläche des Dornes findet, muss dieser an einem Ende abgesetzt sein und wird dadurch der Querschnitt des Dornes sehr stark vermindert. Beim Ziehen wird diese schwache Stelle sehr bean- sprucht. Es wurde nun das Problem, wie die Gefahr des Abreissen des Dornes an dieser schwachen
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der Hals des Ziehdornes bzw. Ziehnagels mit einem Gewinde, durch welches die Stärke des Halses nur in ganz unbedeutendem Masse geschwächt wird, versehen wird. Gleichzeitig erhalten die Backen der Z'ehzange ein eingeschnittenes Gewinde, welches genau dem auf dem Ziehdorn bzw. Nagel befindlichen Gewinde entspricht.
Beim Ziehen greift nun das Gewinde des Dornes oder Nagels vollkommen ein in das Gewinde der Backen, der Hals des Ziehdorne wird nicht in den Backen der Zange eingeschraubt.
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kctte angehängt wird, automatisch und umfasst den Hals des Dornes oder Nagels. Die Flächen des Gewindes, welche die Zugkraft aufnehmen, sind fast senkrecht zur Achse des Dornes angeordnet und haben. trotzdem sie nur wenig tief in das Fleisch des Dornes eingreifen, in ihrer Gesamtheit eine grössere Auflagefläche, als der Querschnitt des Ziehhalses beträgt.
Auf der anliegenden Zeichnung ist im Schema die Zieheinriehtung dargestellt, welche bei dem
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wie er beispielsweise etwa für den vierten bis sechsten oder siebenten Zug Anwendung findet.
In beiden Figuren ist übereinstimmend die Ziehseheibe mit c, das dem Ziehvorgang unterworfene Rohr mit e und die einerends am Hohlstutzen angegossene Innenborte mit cl bezeichnet. In beiden Fällen ist die Zieliriehtung von unten nach oben.
In Fig. 1 ist die Stelle des Langdornes b, an welcher die Zangenbaeken angreifen, mit a bezeichnet,
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Gestalt eines Langdornes, welcher beispielsweise aus Stahl besteht, mit seiner vollen Länge die Bewegung der Zangenbacken mitmacht, so dass nur an der äusseren Oberfläche des Rohres die starken Reibungs- kräfte auftreten, während an der inneren Oberfläche des Rohres nur diejenigen Reibungskräfte auftreten, soweit sie mit der Streckdeform1tion des Zieltmaterials an der inneren Oberfläche zusammenhängen. wodurch erst das Ziehen spröder und wenig fester Materialien ermöglicht ist, wie es beispielsweise auch der Hohlstutzen, insbesondere bei den ersten Zügen, darstellt.
Nacli Beendigung eines jeden Zuges auf dem Landorn wird dieser aus dem Rohr nach hinten herausgezogen.
Die beispielsweise zweckmässig bei dem vorstehenden Verfahren zur Anwendung kommenden
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