AT140216B - Verfahren zur Raffination von Blei. - Google Patents

Verfahren zur Raffination von Blei.

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Emanuel Dr Feuer
Paul Dr Kemp
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Emanuel Dr Feuer
Paul Dr Kemp
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 Arbeitsweise lässt sich wohl eine befriedigende   Trennung   des   Bleis   von seinen   Begleitmetallen erreichen.   doch ist die erforderliche Apparatur sehr kostspielig und die Aufarbeitung der gebildeten Metallsalze und die damit verbundene   Rückgewinnung   der Chemikalien schwierig und umständlich. 



   Es wird daher auch heute noch fast allgemein das alte Verfahren der Bleiraffination mit gering- 
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 zu Zeit mit geeigneten   Geräten   abgezogen werden. 



   Die Nachteile dieses Verfahrens liegen in der   verhältnismässig     grossen   Zeitdauer für die Raffination, dem hohen Brennstoffverbrauch, dem raschen Verschleiss an   Öfejt und   den unbefriedigenden Ausbeuten. Diese Nachteile haben ihre Ursache darin, dass die Oxydation vorwiegend an der Oberfläche des Metall. bades vor sich geht und dass bei dieser Arbeitsweise die gebildeten Abstriche sehr hoch bleihaltig sind, so dass namhafte Anteile des Bleigehaltes der Ausgangsstoffe in Form minderwertiger Rückstände anfallen. 
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 gasen noch vorhandenen Luft in Berührung kommt, oxydiert. Bei der weiteren Drehung des Ofens gelangt das gebildete Bleioxyd unter das Metallbad, wo es die leichter als Blei oxydierbaren Metalle in Oxyde verwandelt und selbst wieder zu Blei reduziert wird. 



   Die Verwendung von Bleioxyd als   Oxydation8mittel   ist an sieh bekannt, doch War es bei den älteren 
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 bei dem verwendeten Bleibad nur im Wege einer langsam verlaufenden Reaktion möglich. Bei dem   erfindungsgemässen   Verfahren hingegen, bei welchem infolge der Rotation des Ofens eine ständige   lebhafte   Umsetzung erfolgt, können Verluste durch Bildung höherer   Oxydationsprodukte nicht   entstehen, weil die Einwirkung des Bleioxyds auf die   Verunreinigungen   des Bleibades vorwiegend unterhalb dieses Bleibades, demnach unter Ausschluss des Luftsauerstoffes, vor sich geht. 



   Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist die im Vergleich zu den bekannten Verfahren bedeutend bessere Wärmeausnutzung, da die an die Wölbung und die Seitenwände des   Ofens abgegebene Wärme   

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   Die zur Ausführung   des Verfahrens benötigte Apparatur   ist ganz besonders einfach und billig, der Verschleiss des Ofenfutters infolge der gleichmässigen Wärme- und Materialverteiung gering. der
Raumbedarf für gleiche Leistung im Vergleich zu den älteren Verfahren ungleich kleiner. Die bei der 
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 dem Ofen eine langsam drehende Bewegung (eine Umdrehung pro Minute) erteilt. Bei einem Bleigehalt des Rohbleis von   99#4% (Rest: Antimon, Zinn und Zink) werden   die   Fremdbestandteile   in etwa 30   Minuten   restlos oxydiert. Der Kohlenbedarf beträgt zirka 2% vom eingesetzten Blei.   Das Ausgiessen   des raffi- 
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 Abstichöffnung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH ; Verfahren zur Raffination von Bleizwecks Entfernung von leichter als Blei oxydierbaren Bestandteilen mittels Bleioxyds dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung des Bleioxyds und dessen Einwirkung auf die Metallschmelze in einem Drehrohrofen erfolgt.
AT140216D 1934-03-03 1934-03-03 Verfahren zur Raffination von Blei. AT140216B (de)

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